Focaccia mit Rosmarin und Steinsalz / Fougasse (M)

Bertinet – ein Name, eine Verheißung… knusprige Krusten, weiche Krumen, homogener Geschmack. Und ein Backbuch, das ich mir unbedingt bestellen musste. Mit zwei kleinen Begleitern, damit es auf seinem Weg in die Wetterau nicht so alleine ist.

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Heute wurden die ersten beiden Rezepte ausprobiert und niemand könnte glücklicher sein als ich, denn endlich ist das Backen so gelungen, dass ich kaum etwas zu mäkeln habe.

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Die Fougasses habe ich aus dem selben Teig hergestellt wie die Focaccia und sie sind außen knusprig, innen von weicher Textur mit feiner Porung, geschmacklich einwandfrei. Endlich mal ein Backwerk, das nicht zu braun wurde. Ich habe die Temperaturangaben des Rezeptes für Manzfred einfach um 20°C reduziert, die Backzeit aber eingehalten. Gebacken habe ich die Fougasses auf Dauerbackfolie, die direkt auf der Edelstahlplatte positioniert wurde.

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Die Focaccia habe ich auf dem Edelstahlblech gebacken, damit der Boden nicht zu dunkel wird – dieser Effekt ist auch eingetreten. Sie ist oben schön braun, unten aber ein Spur zu hell – da würde ich beim nächsten Mal doch ein Alublech verwenden.  Gebacken wurde auf 200°C, 35 Minuten. Vorgeheizt war auf 230°C.

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Zum Teig möchte ich noch erwähnen, dass ich mit den Händen geknetet habe. Jeder, der eine Affinität zum Matschen besitzt, sollte das einmal ausprobieren. Wenn sich nach 10 Minuten der Kleber so richtig entwickelt hat und aus der Pampe ein Teig wird, den man bearbeiten kann, ist das ein grandioses Erlebnis. Nicht aufgeben, es dauert!

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Die knusprige Focaccia diente uns heute als Beilage zu einem leichten Abendbrot mit Paprika-Gurken-Basilikumkäse-Schinken-Salat und Knoblauchquark.

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Die Rezepte folgen in Kürze…

4 Antworten auf „Focaccia mit Rosmarin und Steinsalz / Fougasse (M)“

  1. Hallo lavaterra,
    vielen Dank für das Lob – aber auch ich bin eigentlich keine „Mitderhandkneterin“ und überlasse das lieber der Maschine. Nur diesmal wollte ich es wissen, der Teig war so feucht und ich wollte einfach mal erleben, wie sich das anfühlt, wenn er beginnt, formbar zu werden.
    Es wird anscheinend Zeit, dass ich auch endlich mal die Rezepte dazu liefere. Werde ich heute noch in Angriff nehmen!
    Liebe Grüße
    Jutta

  2. Glückwunsch zu den gelungenen Broten aus dem Bertinet-Backbuch! Ja, auch mir macht das Ausprobieren dieser Rezepte viel Spaß, wobei ich nicht immer mit der Hand knete.
    Gruß aus München

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