Rosette, Rosinenstütchen, Pflaumenkuchen, Saatenbrot (M)

Spruch des Tages:

"Früher wurde vor dem Essen gebetet, heute wird fotografiert!" (Herr Schnuppschnüss)

Ein Backtag stand an und ich hatte mir viel vorgenommen. Gestern schon hatte ich den wirklich sehr festen Biga angesetzt für Petras Rosette-Brötchen, die eine Herausforderung für die Heimbäckerzunft darstellen. Innen sollen sie einen Hohlraum nach dem Backen haben. Wie der bei mir aussieht, seht ihr hier:

Rosette1 

Na ja, Hohlraum ist wohl ein wenig übertrieben und auch eher ein Zufall, denn zwei weitere Brötchen hatten eine schöne Krume, aber kein Löchlein. Schade. Zudem ist mir die Kruste der Rosette ein wenig zu dick – ich werde wohl das Backmalz weglassen.

Rosinenstütchen backe ich immer wieder gerne – nur die Ergebnisse im Manzfred waren bisher noch nicht das Wahre (s. Fotoalbum). Heute aber hat es toll hingehauen mit uns Dreien (den Stütchen, Manzfred und mir) und endlich habe ich die richtige Temperatur gefunden. 180°C, 20 Minuten, fertig! Die süßen Dinger sind endlich nicht zu dunkel, sondern genau so, wie ich sie farblich haben möchte. Auch das Innenleben ist absolut in Ordnung, nicht zu fluffig, nicht zu fest. Was auch sehr schön ist: die Rosinen, die aus dem Teig heraugucken, werden beim Backvorgang weder hart noch schwarz. Liegt wahrscheinlich an der Dampfentwicklung im Ofen. Sehr schön!

Rosinensttchen 

Der Pflaumenkuchen ist so nebenbei entstanden, als "Abfallprodukt" der Stütchenherstellung. Was soll ich sagen, oben hui, unten pfui – der Belag war ok, aber der Boden… decken wir den Mantel des Schweigens darüber.

Pflaumenkuchen 

Saatenbrot war auch noch dabei – das war so flach, dass es nicht fotografiert werden konnte – kleiner Scherz, aber ich habe versucht, das Brot frei zu schieben, das war nix. Wenn das Ergebnis ordentlicher ist,  werde ich berichten.

Das Rezept für die Stütchen steht hier:

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

     Titel: Rosinenstütchen (M)
Kategorien: Stütchen, Hefe-Salz-Meth.
     Menge: 21 Stück

============================ VORTEIG ============================
     42     Gramm  Hefe, frisch
      5     Gramm  Salz
     50     Gramm  Wasser

======================= ENDGÜLTIGER TEIG =======================
      1        kg  Mehl, Type 405
    330     Gramm  Milch
     80     Gramm  Mandelsirup
     80     Gramm  Zucker
     75     Gramm  Butter, weiche
     75            Gramm Margarine
      2            Eier, Größe M
    250     Gramm  Rosinen (Sultaninen, Korinthen)

======================== ZUM BESTREICHEN ========================
      1            Ei
                   Sahne

============================ QUELLE ============================
            Rezept modifiziert.
            Original: CK-User lone_bohne / Friedas genialer Hefezopf
            — Erfasst *RK* 01.09.2007 von
            — Jutta Hanke

Hefe, Salz und Wasser miteinander verrühren und bei Zimmertemperatur
ein paar Stunden stehen lassen.

Zu Beginn der eigentlichen Teigbereitung die Rosinen heiß abbrausen
und zum Abtropfen auf ein Sieb geben.

Alle Zutaten (ohne Rosinen) miteinander verkneten, Kenwood, Stufe 1-
2, circa 10 Minuten.

Rosinen in den Teig einarbeiten.

Teig in eine große, leicht geölte Schüssel geben und 30 Minuten
gehen lassen, dann nach der "stretch&fold-Methode" falten.

Wiederum 30 Minuten gehen lassen.

Teig nicht mehr falten oder kneten, in Stücke zu 100 g teilen, rund
schleifen. Teigstücke auf Backfolie geben und gehen lassen. Auf
genügend Platz achten, die Teiglinge gehen mächtig auf im Ofen.

Nach ca. 30 Minuten Manz auf 180°C vorheizen.

Das Ei mit ein wenig Sahne gut verquirlen. Die Stütchen damit
bestreichen. Nochmals circa 30 Minuten gehen lassen.

Stütchen einschneiden und ca. 20 Minuten auf Backfolie direkt auf
der Platte backen.

Backen, konventionell: 175°C, Ober- und Unterhitze, untere Schiene,
30 Minuten.

Anmerkungen, Jutta: statt des Mandelsirups kann man auch ein paar
Tropfen Bittermandelaroma nehmen. Dann 410 g Milch und  100 – 150 g
Zucker verwenden.

Variationen: Teig im BBA kneten und gehen lassen (dann aber nur 1/2
Rezept!); Teiglinge mit Hagelzucker bestreuen.

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