Schoko-Rotweinkuchen (M)

Whow – das ist vielleicht ein Kuchen. So einen weichen Teig, wie Biskuit, hatten wir ja noch nie – Manzfred sei Dank!

Kuchen, in der Form gebacken, hat seit Manzfred eine ganz neue Qualität, unglaublich! Er geht sagenhaft auf und ist ganz saftig und weich. Hmmmm!

Schokorotweinkuchen_m1

Gut, dass mein Vater mit 73 Jahren noch das Backen angefangen hat – den Tipp, mir die Sonderhefte von "kochen & genießen" zuzulegen, habe ich von ihm. Vorher hat mir diese Zeitschrift nichts gesagt, mittlerweile bin ich mächtig begeistert.

Mal was ganz Anderes:

Das Einstellen der Rezepte bereitete mir bisher ein wenig Unbehagen. Egal, wie viel oder wenig ich bei den Rezepten modifizierte, der geneigte Leser blieb darüber im Unklaren. Das gefiel mir nicht.

Meine Idee:

Das Originalrezept, 1:1 abgeschrieben, setze ich ab sofort in den Anhang. Dort stehen dann auch die konventionellen Backzeiten. Das modifizierte Rezept, also das, was ihr dann auch als Foto sehen könnt, steht gleich auf der ersten Seite. 

Ich hoffe, dass die neue Lösung für alle Leser in Ordnung ist.

Das modifizierte Rezept:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Rotweinkuchen (M)
Kategorien: Rührteig, Rohrbodenform, Zimt, Schokolade, Rotwein
Menge: 1 Runder Kuchen, Durchmesser 28 cm

Zutaten

175 Gramm Schokolade, Zartbitter
Fett für die Form
6 Eier, Größe M
300 Gramm Margarine, weich
300 Gramm Zucker
2 Pack. Vanillin-Zucker
1 Prise Salz
2 Teel. Zimt
400 Gramm Mehl
10 Gramm Kakao
30 Gramm Weinstein-Backpulver
245 Gramm Rotwein
Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

Rezept modifiziert.
Original:
kochen & genießen
Back-Hits süß & herzhaft
März 2004
Erfasst *RK* 03.11.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Schokolade mit der groben Raffel der Jupiter-Küchenmaschine reiben.

Eine Springform mit Rohrbodeneinsatz (28 cm Durchmesser) fetten.

Manzfred auf 170° C vorheizen.

Fett, Zucker, Vanillin-Zucker, Salz und Zimt mit der Kenwood cremig rühren. Währenddessen Eier trennen. Eigelb einzeln unterrühren.

Mehl, Kakao und Backpulver mischen und sieben.

Eiweiß steif schlagen.

Mehlmischung im Wechsel mit dem Rotwein portionsweise mit einem Schneebesen zügig unter den Teig rühren.

1/3 Eischnee unter den Rührteig rühren. Den übrigen Eischnee portionsweise mit der geriebenen Schokolade darunter heben.

Teig in die Springform füllen und glatt streichen.

Im vorgeheizten Manzfred 1 Stunde backen. Stäbchenprobe machen.

In der Form 10 Minuten auskühlen lassen, dann auf ein Drahtgitter stürzen und die Form entfernen.

Nach dem Auskühlen den Rotweinkuchen mit Puderzucker bestäuben.

Pro Stück ca. 270 kcal / E 4g, F 14 g, KH 28 g

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Hier nun das Originalrezept:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Rotweinkuchen (M)
Kategorien: Rührteig, Rohrbodenform, Zimt, Schokolade, Rotwein
Menge: 1 Runder Kuchen

Zutaten

175 Gramm Schokolade, Zartbitter
Fett und Paniermehl für die Form
6 Eier, Größe M
300 Gramm Butter / Margarine, weich
300 Gramm Zucker
2 Pack. Vanillin-Zucker
1 Prise Salz
1-2 Teel. Zimt
400 Gramm Mehl
3 Teel. Kakao
1 1/2 Pack. Backpulver
1/4 Ltr. Rotwein
Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

kochen & genießen
Back-Hits süß & herzhaft
März 2004
Erfasst *RK* 03.11.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Schokolade gut durchkühlen lassen, dazu evtl. kurz ins Gefriefach legen. Dann mit einem Sparschäler einige Röllchen zum Garnieren abschälen. Die restliche Schokolade grob reiben.

Eine Springform mit Rohrbodeneinsatz (26 cm Durchmesser)fetten und mit Paniermehl ausstreuen.

Eier trennen. Fett, Zucker, Vanillin-Zucker, Salz und Zimt mit den Schneebsen des Handrührgerätes cremig rühren. Eigelb einzeln unterrühren.

Mehl, Kakao und Backpulver mischen und sieben. Im Wechsel mit dem Rotwein portionsweise kurz unter den Teig rühren.

Eiweiß steif schlagen. 1/3 Eischnee unter den Rührteig rühren. Den übrigen Eischnee portionsweise mit der geriebenen Schokolade darunter heben. Teig in die Springform füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175° C/Umluft: 150° C/Gas: Stufe2) ca. 1 1/4 Stunden backen. Auskühlen lassen.

Den Rotweinkuchen mit Puderzucker bestäuben und mit den Schokoröllchen bestreuen.

Pro Stück ca. 270 kcal / E 4g, F 14 g, KH 28 g

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5 Antworten auf „Schoko-Rotweinkuchen (M)“

  1. @Petra: ja, wir können ja tauschen. Dein tolles Brot gegen meinen Kuchen.
    @Bolli: na denn man ran an die Schokolade!
    Und was meinen Vater angeht: das ist wirklich zu nett, wie er sich so langsam rantastet. Er scheint eine natürliche Begabung für das Backen zu haben, denn die Kuchen gelingen ihm wirklich gut. Dabei hat er sein Lebtag mit Kochen und Backen nichts am Hut gehabt. Ich finde sein neues Hobby sehr schön!

  2. Sieht irre lecker aus!
    Werde ich mal nachmachen, zählt zu meinen Lieblingskuchen, aber noch nie selber gebacken!
    Wow, find ich klasse, ein Vater der mit 73 das Backen anfängt!

  3. Schickst du mir ein Stück? Der Kuchen sieht toll aus – die Lockerheit kann man förmlich spüren…
    Ich glaube Manzfred ist was ganz tolles…
    Liebe Grüße

  4. Hach Barbara, was tut man nicht alles für die liebe, lesende Gemeinde – aber, mal ganz unter uns, es ist nicht viel Arbeit.
    Ich schreibe das Original in rkSuite, kopiere es in die „Fälschungs-Kategorie“ des Programms und vermerke dort die Modifikationen. Das mache ich ohnehin, um bei der ganzen Rezeptflut nicht den Überblick zu verlieren. Wenn ich ein Rezept, das an sich in Ordnung ist, modifiziere und modifiziere und modifiziere, weiß ich am Ende nicht mehr, wie diese Rezept im Original aussah. Deshalb existieren in der rkSuite immer zwei Rezepte. Also, kein Problem!
    Und was Manzfred so tut? Der ist mir stets zu Diensten, ein heißer Typ, der kaum Dampf ablässt und deshalb ein Klima schafft, wo Hefe, Backpulver und Sauerteig zu Hochform auflaufen.

  5. Hmmm, so langsam muss ich mich einmal damit beschäftigen, was dieser „Manzfred“ eigentlich tut, wenn so lockere leckere Kuchen rauskommen… Sieht sehr lecker aus, der Schoko-Rotweinkuchen.
    Das mit den zwei Rezepten ist doch viel Arbeit für Dich, oder? Ich schreibe meine Änderungen bzw. die Infos vom Original immer in das eine Rezept rein…

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