Nachgemacht: Unmögliche Baisers

Kein Schnee in Sicht, keine Plätzchen mehr da, nix zum Garnieren von Desserts und Kuchen – da mach ich mir doch mal schnell so 80 – 100 Baisers, genau das Richtige für eine Schnuppschnüss wie mich.

Petra von Chili und Ciabatta hat sie vorgemacht, die unmöglichen Kleinigkeiten, und das Nachmachen gestaltete sich leichter, als ich zunächst vermutete (aber Petras sehen besser aus…). Nur geduldig sollte man sein, sonst sind die Leckerchen innen noch weich. Drei Stunden brauchen sie wirklich bei dieser niedrigen Trockentemperatur. Wer es nicht glaubt, muss halt häufig probieren…

Baiser1 

Manzfred kam diesmal nicht zum Zuge – zum Trocknen schien er mir nicht geeignet. Das hat der alte Ofen super erledigt und da er seit August erst einen Kuchen backen musste, wurde es auch höchste Zeit, dass er mal wieder zum Einsatz kommt.

Fazit: Sehr zu empfehlen. Leicht nachzumachen, lecker, sehen elegant aus.

9 Antworten auf „Nachgemacht: Unmögliche Baisers“

  1. @Sivie:
    Als Gärschrank für den Brotteig ist der alte Ofen auch nicht zu verachten – uff, 8 Stunden trocknen, nee, dann aber wirklich lieber Miele. Ich gucke aber trotzdem gleich mal nach dem Rezept – vielen Dank für den Hinweis.

  2. Hallo Jutta,
    man kann auch Baiser im Manz machen. Nennen sich Schäumle und stehen im Buch süsses Gebäck auf Seite 115. Dauert aber 8 Stunden. Da würde ich auch lieber meinen alten Umluftofen benutzen. Obwohl als zusatzlicher Topfschrank macht er sich sehr gut.:))

  3. @Hedonistin:
    der Alfons Schuhbeck gart häufig Fleisch bei niedrigen Temperaturen auf dem Rost nach, nachdem er es kurz angebraten hat.
    Da habe ich mir gestern Gedanken gemacht, wie ich das wohl im Manzfred bewerkstellige. Ich bin auf die gleiche Idee gekommen wie Du – einfach die Fettpfanne aus dem normalen Ofen mit Rost versehen auf die Backplatte schieben und das Fleischstück dann so garen.
    @Barbara:
    meine Baisers sind eher die expressionistische Variante und, zumindest für mich, ein adäquater Ersatz für Schnee. Den muss ich nämlich nicht unbedingt haben, aber diese süßen Dinger….

  4. Also, Jutta, ich finde, die sind auch sehr schön geworden! Mir fehlt da auch leicht die Geduld, aber Baisers sind schon was schönes.
    Und so weiß, dass man ohne Schnee auskommt? Wir haben noch welchen.

  5. Danke für die Erklärung! In meiner Naivität hatte ich mir vorgestellt, dass man den Dampfabzug öffnen oder schließen kann, je nachdem, ob man mit oder ohne Schwaden backen will.
    Dass man keine Roste einschieben kann, war mir auch entgangen – hatte deine Manz-Schilderungen wohl zu flüchtig gelesen. *schäm* Direkt auf den Boden würde ich grad so luftige Teilchen auch nicht stellen; aber bei meinem Backrohr ist die unterste Schiene relativ hoch, da stell ich schon mal ein Kuchengitter auf den Boden und darauf dann die Backform.

  6. @Hedonistin:
    der Manzfred ist ein ganz verschlossener Typ. Er hat lediglich eine Dampfflöte (so heißt das Ding wirklich), durch die Dampf, der aus der Feuchtigkeit des Kochgutes entsteht, abziehen kann. Aber nicht so, dass im Garraum ein trockenes Klima herrschen würde. Das Geheimnis des Garens und Backens im Manz ist eben dieses, dass er Hitze und Feuchtigkeit aufgrund der guten Isolierung sehr gut hält. So trocknet das zu garende Lebensmittel nicht aus.
    In den Manzfred kann man keine Roste oder Bleche schieben, die dann im Garraum schweben. Die Lebensmittel werden entweder direkt auf der Backplatte zubereitet oder auf Bleche bzw. in Gefäße gegeben, die dann ihrerseits wieder direkt auf der Backplatte stehen. Das bedeutet, dass der Kontakt mit dem heißen Boden immer gegeben ist.
    Das wollte ich den Baisers nicht antun und die Ofentür hätte ich bestimmt geöffnet lassen müssen. Wenn ich knuspriges Brot haben will, muss ich die Ofentür immer vor Ende der Backzeit kurz öffnen, um Schwaden abzulassen. Neugierig wie ich bin, wäre es ja schon einen Versuch wert, zumindest ein paar Baisers im Manzfred auszuprobieren. Aber so richtig vorstellen kann ich mir nicht, dass das klappt. Falls ich den Anfall bekomme und das ausprobiere, werde ich umgehend berichten.

  7. Die Dinger sehen wirklich sehr edel aus. Aber warum ist der Manz dafür nicht geeignet? Hat der nicht so einen integrierten Dunstabzug, so dass man bei solchen Sachen dann auch nicht die Ofentür offen lassen müsste?

  8. @Lizet:
    wenn Sie von schlechtem Deutsch sprechen, haben Sie mein Holländisch noch nicht gelesen bzw. gehört – ich finde es ganz lieb, dass Sie mir hier eine Nachricht hinterlassen. Die Idee, zwei Baisers mit Gelee oder Schokolade zu verbinden, ist sehr interessant. Das wird gespeichert für den kommenden Advent oder auch für Silvester. Hartelijk dank voor de informatie. Beste wensen
    Jutta

  9. Ihre Baisers, mmm, sehen wunderschön aus. Leider is mein Deutsch ein bissel mangelhaft, verzeihung für schreibfehler.
    Meringues und baisers sind eine 18e Jahrhundert innovation in der Küche. Mit die neue getränke und dazugehörende Sozialverkehr hat man neues Süszes gebraucht zum knabbern: baisers hat man mit zwei genomen und gelee dazwisschen geklebt, oder weichgemachte Schokoladenmassa. Gute idee? Wird auch gut zum Neujahrssekt passen! L.

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