Nip-Tuck – Schönheit hat ihren Preis / Geflügelfond

Unzufriedenheit macht sich breit – wobei BREIT auch so ein Wort ist, das Frauen meines Alters ungern hören, schreiben oder in den Mund nehmen.

Alles, einfach alles hat Frau Schnuppschnüss versucht, um diesen ungezügelten Expansionsbestrebungen ihres Körpers Einhalt zu gebieten. In dem Maße, wie die Hüften schwollen, entwickelten sich bestimmte Körperteile zurück, degenerierten geradezu und verloren jegliche Attraktivität.

Langes Nachdenken brachte dann die Erleuchtung: ein Gang zum Chirurgen könnte helfen. Dort angekommen wurden mir verschieden Modelle angeboten, die Polsterung an den richtigen Stellen versprachen:

Geflgelfondimplantate

Eine Nacht drüber schlafen wollte ich dann aber doch. Ich fuhr wieder nach Hause – zu Mann und Manzfred und kochte erst mal einen schönen Geflügelfond.

Ein Suppenhuhn wird mit Wasser, Lorbeerblatt, Zwiebel und Wurzelgemüse zum Kochen gebracht, dann in den Manzfred gestellt und bei 90° C langsam simmernd gegart. Nach zwei Stunden, wenn man den Topfdeckel öffnet, schmeißt das Huhn freiwillig Arme und Beine von sich, so zart ist es geworden. Einmal gepustet, und das Fleisch fällt von den Knochen, herrlich. Die Brühe wird gesiebt, entfettet und dann zum Einfrieren abgefüllt. Ilka und Ulli füllen die kochendheiße Flüssigkeit in Twist-Off-Gläser ab – das ist eine supertolle Idee, auf die ich nicht gekommen bin.

Ich habe den Fond stattdessen in Plastikbeutel gefüllt, die zur Bereitung von Eiswürfeln dienen. Das sah dann so aus:

Geflgelfond_im_eiswrfelbeute

Das Vorgeplänkel war natürlich nur ein kleiner SCHERZ!!!! Ich würde mich natürlich nie, nie, nie für so einen Quatsch wie Implantate unters Messer legen :-)) Aber ich konnte nicht anders….

8 Antworten auf „Nip-Tuck – Schönheit hat ihren Preis / Geflügelfond“

  1. @lamiacucina:
    Hallo Robert, Du warst, warum auch immer, mit Deinen Kommentaren zu diesem Eintrag als Spam registriert – habe ich eben erst entdeckt. Nun ist Dein Kommentar freigeschaltet, für den ich mich lieb bedanke.

  2. @Barbara:
    kleine Mengen friere ich auch gerne in diesen Beuteln ein, aber bei der großen Menge Fond war das schon eine ziemliche Sauerei – da fand ich Ilkas und Ullis Tipp mit den Gläsern schon sehr hilfreich.
    Freut mich, dass Dir die kleine Lügengeschichte gefallen hat 😉
    @Gabi:
    ich habe mir beim Schreiben vorgestellt, wie die Leser den Kopf schütteln und denken „Nu is se total durchgedreht“ und fand das sehr lustig! Ein bissken moppelig finde ich auch ok, aber ich hab mal fast 40 Pfund mehr gewogen, als ich jetzt wiege, das war dann nicht mehr schön. Wenn ich heute die Bilder sehe… Schwamm drüber.

  3. Und ich wollte nach den ersten beiden Absätzen schon zu einer Sonntagspredigt ansetzen, grins… Ein bisschen rund ist gesund, ist seit Jahren meine Devise und wenn’s an den falschen Stellen ist, naja, nobody’s perfect 🙂

  4. Hihi, das ist wieder eine super Geschichte! Danke dafür! Ich habe mich sehr darüber amüsiert. :-))
    Das obere Foto sieht wirklich lustig aus. Die Idee mit den Eiswürfelfolien finde ich gut – ich habe darin mal Zitronensaft eingefroren, das hat auch gut funktioniert.

  5. @Petra:
    ich hab auch ein paar Folgen gesehen, aber vom Hocker gehauen hat mich die Serie nicht. Der Protagonist war aber nett anzusehen ;-))
    @Sivie: das war der Zweck der Übung, hihihi

  6. Das erste Foto sieht den nip-tuck’schen Gelkissen schon sehr ähnlich 😉 Ich gestehe, ich gucke die Serie gerne, käme aber auch nie auf die Idee, Hand an mich legen zu lassen!

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