Muffchen (M) – The Master Recipe

Seit 11 Tagen lag ein Teig im Kühlschrank, der dem von Chaosqueen geposteten Rezept von Jeff Hertzberg und Zoe Francois ähnlich war. Nur die Mehlmenge hatte ich erhöht, weil ich beim ersten Backversuch ziemlich mit dem sehr weichen Teig zu kämpfen hatte.

Heute war es auch nicht viel besser, ich hatte wieder zu wenig Mehl verwendet. Auf Baguettes hatte ich keine Lust und auf Schleifen von klebrigen Teigstücken, die dann doch fladenmäßig auseinander laufen, auch nicht. Also kam mir eine Idee:

Muffchen_m_teig_in_form

Die Verwendung des Eisportionierers ist sehr zu empfehlen. Kein Kleben, kein Teig an den Fingern, sehr praktisch. Natürlich war ich sehr gespannt, wie die Muffchen (Muffin-Brötchen) wohl gelingen. Ich muss sagen, gar nicht schlecht.

Muffchen_mi_detail

Die Muffchen haben zwar eine ungewöhnliche Form, aber dem Geschmack tut das keinen Abbruch. Als Parybrötchen sind sie bestimmt auch gut zu gebrauchen.

Muffchen_m_anschnitt

Die Muffchen sind sehr knusprig und ganz köstlich. Das lange Stehen hat dem Teig gut getan, er ist sehr aromatisch. Gefällt mir!

Ich habe die Muffchen vor dem Backen nur kurz gehen lassen. Der Teig war ja recht flüssig, er wäre an der Form heruntergelaufen, wenn er höher als der Förmchenrand gestiegen wäre

Gebacken wurden sie im auf 180° C vorgeheizten Manzfred, ca. 30 Minuten. Nach dieser Backzeit waren die Muffchen noch recht hell, eventuell ein wenig länger im Ofen lassen.

Den nächsten Teigansatz werde ich aber nach Ilkas Rezept machen und bin schon sehr gespannt, wie das Brot gelingen wird. 

17 Antworten auf „Muffchen (M) – The Master Recipe“

  1. Hallo Jutta,
    das sind gute Tipps. Kann ich gut gebrauchen
    wenn ich wieder backe. Mit Blumentöpfchen habe ich das schon gemacht. Bin mal gespannt wie das mit den Muffinformen und Brotteig geht.
    Unten noch ein Rezept. Schon öfter gemacht.
    Herzliche Grüße
    Jochen
    aus RK Liste.
    Schau mal bei mir vorbei 🙂
    http://weldon.blog.de/
    ========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.2
    Titel: Lauchkuchen nach Oda Tietz
    Kategorien: Kuchen, Gemüse, Backen
    Menge: 1 Rezept
    ========================= FÜR DEN TEIG =========================
    500 Gramm Mehl
    42 Gramm Hefe ( Würfel)
    1 Prise Zucker
    180 ml Milch
    500 Gramm Lauch
    1 Prise Salz
    2 Essl. Mehl
    150 Gramm Butter
    100 Gramm Reibekäse (Emmentaler)
    2 Eier
    =========================== AUSSERDEM ===========================
    1 Eigelb
    1 Essl. Milch
    ============================ TIPP I ============================
    Gut zum Lauch-
    Und Zwiebelkuchen passt
    Rotweinbutter
    So wird sie gemacht:
    3 Schalotten schälen, fein hacken, mit
    100 ml Rotwein in
    1 Topf Geben, kurz aufkochen lassen. Alle Zutaten
    — pürieren, mit Salz
    Und Pfeffer würzen. Auskühlen lassen. Dann
    250 Gramm Butter in einer erwärmten Schüssel verrühren und
    — die Rotweinmischung untermengen Die
    Masse auf Haushaltsfolie geben, zu einer Rolle
    — formen und kalt stellen, bis die Butter fest
    — ist
    ============================ TIPP II ============================
    Lauch gehört zur Zwiebelfamilie. Man bekommt ihn
    — das ganze Jahr über, Hellgrün und zart mit
    — weißem weißen Stängeln zeigt sich der Lauch
    — im Frühling, mit langem weißem Schaft und
    — grünem Laub im Sommer, etwas stämmiger und in
    — grünblauer Farbigkeit im Winter. Die
    — Haltbarkeit beträgt vier bis fünf Tage. Der
    — Kuchen verträgt deftige Beigaben. Sehr
    — beliebt ist zum Beispiel
    Harzer Tatar:
    Dafür
    500 Gramm Harzer Käse in kleine Würfel schneiden mit
    3 Esslöffeln frisch gehackten Schalotten
    125 Gramm Weicher Butter
    2 Esslöffeln Senf
    1 Teel. Paprikapulver
    4 Eigelb
    150 Gramm Schmant und
    5 Esslöffeln gehacktem Bärlauch oder Schnittlauch
    — vermengen
    ============================ QUELLE ============================
    Oda Tietz Leipzig
    — Erfasst *RK* 19.10.2006 von
    — Joachim Weller
    1. Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung
    drücken. Die Hefe zerbröckeln, mit dem Zucker in der lauwarmen Milch
    verrühren, in die Vertiefung gießen. Etwas Mehl vom Rand einrühren
    und einen dickflüssigen Vorteig zubereiten. Zugedeckt an einem
    warmen Platz 20 Minuten gehen lass eh,
    2. Den Lauch putzen. Waschen in feine Ringe schneidert. In
    Salzwasser 5 Minuten garen. Herausnehmen, abtropfen lassen, 2
    Esslöffel Mehl darüber streuen.
    3. Die Butter zerlassen und mit dem Käse zum gegarten Lauch gehen.
    Auskühlen lassen.
    4. Auf den Mehlrand die Eier, 1/2 Teelöffel Salz und die
    Lauchmischung verteilen. Von der Mitte her die Zutaten zu einem
    glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort nochmals 30 Minuten
    gellen lassen. Eine Kastenform einfetten, den Teig einfüllen. Eigelb
    und Milch verrühren, den Kuchen gleichmäßig damit bestreichen.
    6. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Gas Stufe 3, Umluft 18o°) etwa
    35 Minuten backen. Den Kuchen noch warm servieren.
    Anmerkung: Der Teig geht sehr hoch auf!
    =====

  2. Jutta:
    Thanks so much for your comments, both here, and on our website (www.artisanbreadinfive.com). It really means a lot to us. Your readers can post on our site with any questions they’d like and we’re generally pretty quick about getting responses on the blog.
    Jeff Hertzberg

  3. @scholli:
    und so praktisch, da Du den Teig so lange im Kühlschrank lagern kannst.
    @Elsie:
    ich habe die Muffchen nur kurz gehen lassen. So lange, bis man sehen konnte, dass sie etwas gegangen waren. Mehr war nicht drin, weil der Teig so flüssig war. Gebacken habe ich sie im Manzfred, bei 180° C, circa 30 Minuten. Gutes Gelingen!
    @nysa:
    na denn man ran an die Buletten, ähm, Muffchen!

  4. Habe erst jetzt gesehen, dass es sich nicht um Muffins handelt, sondern um Muffchen. Für die interessiere ich mich im Gegensatz zu Muffins sehr. Wenn Sie so schmecken, wie des durchgeschnittenen Muffchen Aussehen verspricht, müssen sie superlecker sein.

  5. Nachdem ich gestern schon die lieben Kommentare bis zu Sivie erwidert hatte und eben diese Äußerungen plötzlich ALLE weg waren, habe ich das Heulen und Zähneknirschen nun beendet und verbleibe so:
    @all:
    ganz lieben Dank für eure Kommentare – ich habe mich, wie immer, riesig gefreut und werde in Kürze einmal nachsehen, was bei euch so „gebacken“ ist….Bis gleich!

  6. Ich habe schon Chaosqueens und Ilkas Rezepte ausprobiert und mit dem von Ilka komme ich wesentlich besser klar. Nur beim ersten mal ließ sich auch den Teig nach Chaosqueens Rezept einigermaßen formen.
    Vielleicht hatte ich mich da vermessen 😉

  7. Du bist ja klasse! 🙂
    Eine tolle Idee und die sehen doch wirklich putzig aus.
    Zu dem Eisportionierer: Praktisch! In den USA verkaufen sie sowas ähnliches als Keks-Portionierer:
    http://barbaras-spielwiese.blogspot.com/2007/07/cookies.html
    Bei mir haperte es übrigens nicht am Platz im Kühlschrank, sondern an einem 5-Liter-Eimer o.ä. Gefäss – habe ich gestern eins gefunden, irgendwann werde ich diesen 5-Minuten-Teig doch auch noch machen… 😉

  8. „Muffchen“ ist ja eine süße Bezeichnung! Wird sofort in den hiesigen Wort- und Rezeptschatz übernommen. 🙂
    Die originelle Idee mit dem Eisportionierer werd ich auch mal testen. Weil bei weichklebrigen Teigen ist das Gewirkse mit zwei Löffeln ja auch nicht so das Gelbe vom Ei.

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