Hamburger Franzbrötchen (M)

Kennt ihr das?

Beim Blättern in Zeitschriften oder Kochbüchern bleibt man an einem Rezept hängen, das einen derart unverschämt anlacht, dass man nicht anders kann als es SOFORT nachzumachen.

So erging es mir mit den Franzbrötchen.

Franzbrtchen_vor_dem_backen 

Ohnehin eine Freundin knusprigen Hefegebäcks, materialisierte sich vor meinem inneren Auge auch gleich eine Möglichkeit, Zeit und Arbeit aufs Angenehmste zu sparen und es erschien wieder einmal: der Brotbackautomat.

Flugs wurde er aus dem Keller geholt, mit den Zutaten gefüllt und ihm die Sklavendienste der Teigbereitung übertragen. Wie immer machte er seine Sache gut.

Das Rollen, Füllen, Formen und Backen war dann nur noch eine Kleinigkeit. Das Ergebnis: ein wohlschmeckendes Hefestückchen, das zur nachmittäglichen Kaffeetafel ebenso gereicht werden kann wie zum morgendlichen Frühstück. Oder mal eben zwischendurch.

Franzbrtchen_mit_rosinen 

Am Folgetag schmecken die Brötchen kurz aufgebacken wieder herrlich frisch. Zudem machen sie wegen der ungewöhnlichen Form noch richtig was her.

Seht selbst:

Franzbrtchen_fertig_2 

Und hier ist das Rezept:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hamburger Franzbrötchen (M)
Kategorien: Brötchen, Süß, Weizen, Rosinen
Menge: 14 Stück

Zutaten

H FÜR DIE FÜLLUNG
75 Gramm Rosinen
20 Gramm Rum
50 Gramm Butter, weich
75 Gramm Zucker
1 Essl. Zimt
H FÜR DEN TEIG
200 ml Milch
100 Gramm Zucker
1/2 Teel. Salz
75 Gramm Butter, weich
500 Gramm Mehl
1 Würfel Hefe, frisch
H ZUM BESTREICHEN UND BESTREUEN
1 Eigelb
1 Essl. Milch
1 Essl. Zimtzucker, gehäuft (von den Zutaten für die
— Füllung)

Quelle

Rezept modifiziert.
Originalrezept: kochen & genießen
Zeitschrift "lecker"
April 2008
Erfasst *RK* 23.03.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Rosinen in Rum einweichen.

Die Zutaten für den Teig der Reihe nach in den Brotbackautomaten geben. In knapp zwei Stunden mit Hilfe des Teigprogramms einen festen Hefeteig herstellen.

75 g Zucker und Zimt mischen. Teig auf wenig Mehl zu einem Rechteck (ca. 35×50 cm) ausrollen. Teigplatte mit 50 g Butter bestreichen und gleichmäßig mit dem Zimtzucker, bis auf 1 EL, bestreuen.

Manzfred vorheizen: obere Etage 175° C, untere Etage 160° C.

Rosinen auf eine kurze Teighälfte verteilen (so, dass beim Aufrollen nachher nur in einer Hälfte Rosinen sind). Teigplatte von der Längsseite her aufrollen. Die Nahtseite nach unten legen und die Rolle in 4 cm breite Scheiben schneiden. Jedes Stückchen mit einem Köchlöffelstiel parallel zu den Schnittkanten eindrücken. Auf 2 Backfolien verteilen und zugedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen.

Eigelb und 1 EL Milch verquirlen. Brötchen damit bestreichen und mit dem Rest des Zimtzuckers bestreuen.

Backfolien direkt auf die Backplatten in den vorgeheizten Manzfred geben (ohne Blech) und 15 – 20 Minuten backen. Auskühlen lassen und möglichst frisch genießen.

Backen ohne Manzfred:

Im heißen Ofen (E-Herd: 200° C/Umluft: 175° C/Gas: Stufe 3) 10-15 Minuten backen.

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15 Antworten auf „Hamburger Franzbrötchen (M)“

  1. @Barbara, Chaosqueen und rosa:
    ich habe mich schon gefragt, wieso die Dinger „Hamburger Franzbrötchen“ heißen. Scheint eine hanseatische Spezialität zu sein. Ich war noch nicht sehr oft in Hamburg, deshalb sind mir die Brötchen nie aufgefallen und ich habe sie zum ersten Mal in der „LECKER“ gesehen. Egal, sie schmecken gut und ich habe eben schon wieder eines verputzt. Viel Spaß beim Nachbacken.

  2. Barbara: Hm? Die gibts in Hamburg doch nu wirklich bei so gut wie jedem Bäcker (in der rosinenlosen Variante).
    Die sind wirklich gut gelungen – sehen toll aus!

  3. Barbara: Hm? Die gibts in Hamburg doch nu wirklich bei so gut wie jedem Bäcker (in der rosinenlosen Variante).
    Die sind wirklich gut gelungen – sehen toll aus!

  4. Das Rezept steht auch noch auf meiner Liste. Da ich längere Zeit in Hamburg gelebt habe und immer noch dart arbeite, ist es quasi ein Muss.
    Hoffentlich werden meine Brötchen genauso so schön wie Deine.

  5. @lamiacucina:
    ja, ich habe einen BBA – und herzhaft kann ich mir das schon vorstellen. Zucker weglassen, vielleicht noch ein wenig ausgelassenen, durchwachsenen Speck unterkneten und dann herzhaft füllen, rollen, schneiden, quetschen und backen. Gute Idee!

  6. also eine Art gequetschte Schneckenrolle. Das sieht ja richtig lustig aus, wie die sich aufplustern. Das sollte ich unbedingt in einer salzigen Version haben zB. mit Spinat oder Schinkenfüllung, sagtest Du nicht eben, Du hättest einen BBA ? 🙂

  7. Ok, Bolli, abgemacht. Was das Backen angeht: sei froh! Warum, das wird die Öffentlichkeit morgen erfahren. Ich hab da heute was produziert, meine Hüften ächzen…und nach soviel Süßkram kann ich so eine schöne, knusprige, würzige Wurst gut gebrauchen.

  8. Dafür gebe ich Dir sogar meine Merguez her!!!!!!!
    Göttlich, ja das kenne ich, wenn man ein Rezept liest und 3 Minuten später in der Küche steht, leider passiert mir das weniger häufig beim Backen….Bin da nicht so ein Freak.

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