Nachgemacht: Rosa gebratenes Roastbeef (M)

Ilka und Ulli aus der RezKonvSuite haben vor ein paar Tagen dieses Rezept für Roastbeef gepostet. Das kam gut, denn Roastbeef wollte ich zu Ostern zubereiten.

Kurz gesagt:

Dieses Rezept ist ein absoluter Knaller. Mein Mann und ich haben weinend vor Glück vor unseren Tellern gesessen und vor lauter "toll, einmalig, klasse, unglaublich"-Gemurmel kaum kauen können.

Rosa_gebratenes_roastbeef_m 

Aber wozu eigentlich kauen? Das muss man ja nicht mehr bei dieser Art der Zubereitung. Butterweich ist untertrieben, um die Konsistenz des Roastbeefs zu beschreiben, sensationell trifft es irgendwie besser.

Ich halte viel von Schuhbeck und ich habe auch schon mal ein Stück Fleisch nach seiner Methode zubereitet. Allerdings habe ich da Manzfreds Tür fest geschlossen, das Fleisch garte in Dampf und verlor viel Flüssigkeit. Konnte man essen, begeistert hat mich das nicht.

Nun wies Ilka im Rezept darauf hin, dass die Backofentür mittels Kochlöffel geöffnet sein sollte. Deshalb habe ich die Manzfred-Tür während des Garvorgangs nur angelehnt. Und das war es – das Fleisch war eine Wucht.

Rosa_gebratenes_roastbeef_teller 

Es verlor überhaupt keinen Saft, obwohl es nach einer Stunde bei 120° C noch sehr rosa war. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass das so funktioniert hat.

Wir haben Scheiben vom Fleisch warm gegessen und das restliche Stück noch ein wenig weiter gegart – ohne Qualitätsverlust wurde es einen Tick weniger rosa, aber nicht zäher.

Und kalt schmeckte es am nächsten Tag auch wunderbar.

Rosa_gebratenes_roastbeef_kal

Vielen Dank für das tolle Rezept! 

11 Antworten auf „Nachgemacht: Rosa gebratenes Roastbeef (M)“

  1. Hallo sansi,
    ich empfehle ein Fleischthermometer, wenn der Braten viel größer sein sollte.
    Ansonsten rate ich zum Lesen des Beitrages „dieses Rezept für Roastbeef“, den ich als Link zum RezKonv-Blog gesetzt habe. Du wirst feststellen, dass das Roastbeef nicht im Bräter zubereitet wird.
    Liebe Grüße

  2. Hallo,
    sieht klasse aus. Gibt es einen Richtwert welche Menge wie lange im Manzfred garen muss?
    Soll der Bräter mit Deckel verschlossen werden oder wird offen gegart?
    LG Tanja

  3. Hui, hier ist ja schon viel los am frühen Morgen – tach zusammen erst mal!
    @Wurzerl:
    was bei der Einen das Roastbeef, sind bei der Anderen die Eier – ich bin ja immer noch fasziniert von der Vielzahl der kunstvollen Eier, die Du da präsentiert hast. Auch von mir lieben Dank für den Besuch.
    @nysa:
    hast Du eine WG mit Wurzerl? Ihr habt zur gleichen Zeit gepostet… Als ich das Fleisch aufschnitt, habe ich auch zunächst gedacht, dass ich das so nicht essen kann. Weil es aber überhaupt nicht auslief, schmeckte es nicht wie befürchtet. Ist wirklich einen Versuch wert.
    @Barbara:
    es war einfach zu schön, das Essen, wir haben vor lauter Euphorie und Tränen nicht mehr ans Fotografieren gedacht.
    Wenn Du wissen willst, wie es wirkt, einfach mal nachmachen. Das ist ja zudem ein Rezept, das Null Arbeit macht. Fleisch salzen, pfeffern, anbraten, ab in den Ofen, ein bis zwei Stunden warten und fertig.
    @Ilka:
    mein Mann hat sich gestern auf die Reste gefreut – die hatten wir aber schon vorgestern verputzt. Das hat so gut geschmeckt, dass er ein wenig den Überblick verloren hat :-))
    Das ist ein Rezept, das in der Rubrik „Knaller“ verewigt wurde.
    @Bolli:
    wie schon in der Antwort auf Barbaras Post vermerkt: die Machart ist so unaufwendig und das Ergebnis sieht so toll aus und schmeckt auch so, dass man das eigentlich mal eben zwischendurch zubereiten kann. Trockne also Deine Tränen, besuche Deinen tollen Metzger und dann frisch ans Werk…
    Ich komme dann mal gucken, wie es geworden ist. Übrigens: Du bist natürlich immer eingeladen, wenn es was Leckeres gibt. Also, komm ruhig vorbei, wenn Du Hunger hast. Zwischen Frankfurt und Paris geht es ja mittlerweile recht hurtig zu – mit dem Zug sind es gerade mal vier Stunden. Wenn Du um 7.00 Uhr losfährst, bist Du um 11.00 Uhr hier, ohne Umsteigen.

  4. Da kann ich auch nur heulen, eine Unverschämtheit, dass Ihr mich nicht eingeladen habt!!!!
    Muss ich mal nach Ulli’s und Ilka’s Rezept ausprobieren, das scheunt ja echt der Hammer zu sein!

  5. Da habe ich doch wirklich nicht zuviel versprochen 😉 Wir waren ebenso begeistert wie ihr und haben auch das übriggebliebene Stück mit viel Genuss kalt gevespert.
    Das wird es sicher bald wieder einmal geben.
    Schönes Fleisch und wunderschöne Bilder!

  6. hahaha.. schön wenn etwas so gelingt. wäre zu rosa für mich, aber das fleisch schaut sehr sehr zart aus. ich erblicke spargel… ui da freu ich mich drauf. danke nochmal für das rezept. lg

  7. Ja halleluja, ich habe selten so einen Kohldampf beim Lesen eines Posts bekommen! grins! Dabei bin ich eigentlich satt genudelt eben von einem wunderbaren Abendessen nach Hause gekommen.
    Danke für Deinen Besuch bei mir, so konnte ich Deinen kulinarischen Blog entdecken.
    Lieber Gruß vom Wurzerl

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