Eintopf Linsendreierlei

Statt nach leichter Frühlingsküche ist mir bei diesen Temperaturen eher nach Deftigem. Eintopf zum Beispiel.

Im Vorrat lagerten noch Linsen, die ich irgenwann mal für ein Blog-Event gekauft hatte, aber nicht nutzte. 

Linsendreierlei

Die kamen mir nun gerade Recht und wurden Grundlage eines Eintopfs, der genau meinen Wünschen entsprach. Heiß, gehaltvoll, sättigend, lecker. Und dazu eine schöne Wurst und die Kälte war genau dort, wo sie hingehörte. Draußen.

Eintopf_linsendreierlei

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Eintopf Linsendreierlei
Kategorien: Eintopf, Linsen, Wurst
Menge: 6 bis 8 Portionen

Zutaten

1 Essl. Butterschmalz
75 Gramm Durchwachsenen Speck
4 Rote Zwiebeln, mittelgroß
500 Gramm Suppengemüse (bofrost Bouillongemüse)
500 Gramm Kartoffeln
1 Ltr. Wasser
125 Gramm Provencal-Linsen
75 Gramm Rote Linsen
125 Gelbe Linsen, geschält
Salz
Pfeffer
Chili
Rindswürstchen

Quelle

Eigene Kreation
Erfasst *RK* 26.03.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen. In Streifen geschnittene Zwiebeln darin anbraten, fein gewürfelten Speck zugeben und ebenfalls bei mittlerer Hitze rösten. Suppengemüse zufügen, kurz mitbraten. Kartoffeln schälen, würfeln und zufügen. Wasser angießen.

Provencal-Linsen zufügen, rühren und 10 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren und die Konsistenz überprüfen. Eventuell noch Wasser zufügen. Rote Linsen zufügen und wieder 10 Minuten köcheln lassen. Gelbe Linsen zufügen und nochmals 10-20 Minuten garen. Die Linsen sollten gar sein, aber nicht zerkocht.

Nun erst salzen – salzt man zu Anfang des Kochvorgangs, werden die Linsen nicht so schnell gar. Mit Pfeffer und etwas Chili abschmecken. Rindswürstchen im Eintopf erhitzen.

Am besten schmeckt der Eintopf aufgewärmt. Auch lecker ist es, einen Spritzer Essig oder Crèma di Balsamico zuzufügen.

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Dazu ein schönes, selbstgebackenes Brötchen aus Weinbrotteig nach Ilkas Rezept (dazu morgen mehr)….. "Here comes the sun, dudndudu..".

13 Antworten auf „Eintopf Linsendreierlei“

  1. Ehrlich gesagt kann ich mir meist wirklich vorstellen, wie etwas schmeckt – Fotos, Gerüche, Zutaten, Zubereitung… Ich schmecke auch nie ab…
    Aber essen tue ich trotzdem! Und zwar große Portionen! 🙂

  2. @Barbara:
    ich habe im Urlaub eine Dame kennengelernt, die mir erzählt hat, sie müsse nichts essen. Sie könne sich vorstellen, wie die Speisen schmecken, das reiche. Bei Dir scheint das ja ähnlich zu sein, ich hoffe aber, dass das eine Ausnahme ist. Die Frau tat mir nämlich unheimlich leid – soviel Phantasie möchte ich nicht haben…
    Jedenfalls freue ich mich, dass Linsensuppe und Beatles so einen positiven Effekt haben – Soulfood anscheinend.
    @lamiacucina:
    Datt mit dem einen Pott, datt kriejen wir später….

  3. @nysa:
    Not macht erfinderisch 😉
    @lavaterra:
    ich nehme Dich beim Wort – nach 14 Tagen Sonne satt ist es richtig schwer, hier wieder im Kalten zu sitzen.
    @Bolli:
    bin dabei!
    @Ilka:
    genau – obwohl, als Rheinländerin ist das schon eine komische Vorstellung, zu Linsen Spätzle zu essen.

  4. Danach war mir heute, deshalb gibt es das heute abend auf schwäbisch.Linsen mit Spätzle und Saite’würschtle, das wäre doch gelacht, wen wir den Winter nicht vertreiben könnten 🙂

  5. @Barbara:
    mal so ganz unter uns: ich habe fast immer gute Laune. Aber diesmal hat es NATÜRLICH nur am Eintopf gelegen – und an der Musik.
    @Bolli:
    deine Merguez von vor ein paar Tagen hätte ich aber lieber dazu gehabt.

  6. Du klingst irgendwie gut gelaunt, trotz des winterlichen Wetters – der Eintopf und die Musik dazu scheinen zu wirken… 😉
    Ich mag Linsen gerne – und Dein Dreierlei ist toll!

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