Kuchen im Glas – Exotischer Früchtekuchen (M)

Nachdem ich bereits hier, hier, hier und hier über Kuchen im Glas gelesen hatte, wollte ich es endlich auch mal ausprobieren.

Mit freundlicher Unterstützung von Ulrike habe ich vor ein paar Tagen tatsächlich schöne Kuchen im Glas gebacken, die eigentlich ein paar Wochen zu Testzwecken im Keller bleiben sollten.

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Tja, gestern war die Nachbarin zum Kaffee hier und da habe ich das erste Glas geschlachtet (der Kuchen, in Scheiben geschnitten und mit einer Zabaglione übergossen, war ein Genuss). An Fotos habe ich leider nicht gedacht.

Weil der Kuchen so lecker war, musste heute das zweite Glas auch noch dran glauben – und ich werde wohl in den nächsten Tagen für Nachschub sorgen müssen dürfen.

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Der Kuchen war locker, saftig und das Einwecken hat prima hingehauen. Ich hätte nicht gedacht, dass das so problemlos klappt. Da ich gerne Vorräte im Hause haben, ist diese Kuchenbackerei für mich genau das Richtige. Ist doch schön, in den Keller zu gehen, die vollen Regale zu betrachten und sich zu überlegen, welches Kuchenglas es denn sein soll…

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Und als lustiges Geschenk kommt so ein Glas auch bestimmt gut an.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Exotischer Früchtekuchen (M)
Kategorien: Im Glas, Getrocknete, Tropische Früch, Rührkuchen
Menge: 3 Gläser à 500 ml

Zutaten

1 Bio-Limette
150 Gramm Tropical-Früchte-Mix
200 ml Öl
180 Gramm Brauner Zucker
1 Prise Salz
4 Eier, Größe M
250 Gramm Mehl
1 Teel. Backpulver

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: "Kuchen im Glas"
Christa Schmedes
GU, ISBN: 978-8338-0660-5
Erfasst *RK* 19.05.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Die Gläser mit Öl einpinseln. Dabei darauf achten, dass der obere Rand fettfrei bleibt. Manzfred auf 160° C (HL 160° C) vorheizen. Ein Backrost längs in den Ofen stellen. Gummiringe in Wasser einweichen.

Früchtemix hacken, falls die Stücke zu groß sein sollten. Die Limette heiß abwaschen, trockentupfen, die Schale abreiben, den Saft auspressen. Saft und Schale mit dem Früchtemix vermischen.

Das Öl mit dem braunen Zucker, dem Salz und den Eiern schaumig rühren. Das Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Den Früchtemix unterheben, den Teig 6 cm hoch (2/3) in die Gläser füllen und offen auf dem Rost 60 Minuten backen.

Gläser aus dem Ofen nehmen, sofort mit Gummi und Deckel verschließen. Deckel mit drei bis vier Klammern sichern. Die Kuchen halten sich kühl gelagert mindestens 4 Wochen. Zum Servieren Kuchen abgekühlt aus den Gläsern stürzen.

Eventuell mit Puderzucker oder Zuckerguss verzieren.

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11 Antworten auf „Kuchen im Glas – Exotischer Früchtekuchen (M)“

  1. Schöne Idee mit den Tropenfrüchten. Ich würde den Kuchen auch gern mal auf Vorrat backen – aber dafür müsste ich dann mindestens 20 Gläser auf einmal backen 😉

  2. @Sivie:
    in den Keller laufen macht schlank, hüstel… Kein Keller? Oh nee, da wäre ich ja total aufgeschmissen. Was in unserem Keller alles rumsteht.. ich sollte wirklich mal ausmisten da unten… ach, ich koche lieber was!
    @Petra:
    die Früchte sollten getrocknet verwendet werden. Große Stücke würde ich hacken.

  3. Ich muß jetzt nochmals zu der Früchtemischung fragen: ist die TK oder getrocknet oder Dose oder was? Eine TK-Tropische Fruchtmischung habe ich erstanden, die Mischung im Rezept scheint mir jedoch eher getrocknete Ware zu sein, oder? Naja Trockenobst der verschiedensten Art habe ich auch hier um loszulegen.
    Danke und Grüße

  4. @Hedonistin:
    das stelle ich mir auch schwierig vor – ich habe ja noch nicht mal eine Woche geschafft… Im Weck-Einkochbuch steht, dass man die Kuchen sogar 6 Monate aufbewahren kann. Dann muss man sie aber nach dem Backen noch 30 Minuten einkochen. Finde ich lustig, aber wie Du schon schreibst, das ist ja absolut unnötig, weil kein Glas so alt wird.

  5. @lavaterra:
    diesen Fruchtmix gibt es ein- bis zweimal im Jahr ein den großen Discountern „A“ und „L“. Da decke ich mich immer ein, weiß dann aber nie so recht, was ich damit machen soll, außer ins Müsli werfen. Dass ich jetzt eine schöne Verwendung dafür gefunden habe, finde ich selber ganz toll.
    @Markus:
    Dankeschön! Ich freue mich, dass es Dir hier bei mir und Manzfred gefällt. Backen ist ja nicht so schwer, nur Mut, Du schaffst das!
    @Bolli:
    nächste Herausforderung ist, die Kuchen mal in kleinen Marmeladengläsern mit Metalldeckel zu backen. Die Gläser haben 230 ml Inhalt, das wäre dann eine schöne Portion für eine Person. Falls das klappt, wäre das schon toll…
    @Franz:
    wie oben schon erwähnt, das Backen in kleinen Gläsern wird demnächst ausprobiert. Dann kann man wirklich aus dem Vollen schöpfen und den Gästen oder Freunden oder dem / der Liebsten eine kleine Kollektion zur Auswahl kredenzen. Stelle ich mir gut vor. Diesen Matchakuchen muss ich auch unbedingt noch backen… ich glaube, meine Nachback- und Nachkochliste reicht einmal um den Erdball.

  6. Hab‘ ich auch noch nie gemacht, ist aber eine schöne Idee, besonders, wenn man verschiedene kleine Kuchen haben möchte.
    Demnächst gibt’s also immer kleine Küchlein zum Tee: exotisch (s.o.), mit kandiertem Ingwer, mit Matchapulver usw. usw. usw.
    Schönen Dank für’s Rezept.

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