Selbst- und nachgemacht: Amarena-Kirschen (mit freundlicher Unterstützung durch P.K. – Brot und Rosen)

Amarenakirschen_im_glas

Also, das war so: Ich benötigte Amarena-Kirschen. Viele Amarena-Kirschen. Nicht so ein, zwei Dinger, um sie auf einem Eisbecher zu drapieren oder kurz mal wegzunaschen, sondern eine Menge, die einer Einwaage von 800 Gramm entsprach (ich wollte einen Amarena-Kirsch-Kuchen backen und das gleich zweimal). Nachdem ich die Preise gesehen hatte und fast in Ohnmacht fiel, blieb mir nichts anderes übrig, als die Kirschen selbst herstellen oder nach einem Rezept ohne Kirschen zu suchen.

Zur Hilfe kam mir die liebe Petra, die ihrerseits schon einen Versuch gestartet hatte, der aber leider nicht von Erfolg gekrönt war. Mit ihrer Unterstützung und nach ein oder zwei nicht so gelungenen Ergebnissen waren die Kirschen dann so, dass man sie als gut essbar bezeichnen konnte. So ganz richtig wie Amarena-Kirschen schmecken sie noch nicht – ich arbeite dran. Aber lecker sind sie allemal. Das meinte auch Petras Bekannter, ein Fachmann der Amarena-Kirschen-Zunft. Mit ihrem Gläschen nach dem von mir modifizierten Rezept fuhr sie doch tatsächlich zu eben diesem Zeitgenossen, um ihm zu Testzwecken das Gefäß und dessen Inhalt unter die Nase zu halten. Kein Weg ist zu weit, wenn es um Kritik zu selbstgemachten Produkten geht.

Amarenakirschen

Danke Petra, Du Claudia Bertani der Amarena-Kirsche – ohne Dich und fjord-bande wäre ich aber sowas von aufgeschmissen gewesen.

Hier das Rezept:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Amarena-Kirschen
Kategorien: Kirschen, Amarena
Menge: 6 Gläser à 230 ml

Zutaten

900 Gramm Süßkirschen, dunkel (aus einem Kilo Kirschen)
800 Gramm Zucker
100 ml Amaretto-Sirup (Monin)
1/2 Zitrone, der Saft
1 Prise Salz

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: Iris von "fjord-bande"
übermittelt von Petra Kleineisel
http://www.kleineisel.de/brot_und_rosen/
Erfasst *RK* 12.06.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Die entsteinten Kirschen mit dem Zucker, Salz und Zitronensaft vermischen und ein paar Stunden Saft ziehen lassen. Masse aufkochen und 8 Minuten kochen.

Kirschen aus der Flüssigkeit nehmen und gleichmäßig auf die Gläser verteilen. Topfinhalt ca. 10 Minuten sirupartig einkochen lassen. Etwas abkühlen lassen, Amaretto-Sirup zufügen, gut verrühren und über die Kirschen gießen. Gläser sofort verschließen. Auf dem Kopf stehend komplett erkalten lassen.

Anmerkungen, Jutta:

Durch das leichte Abkühlen des Sirups kann die Haltbarkeit möglicherweise leiden. Eventuell gekühlt aufbewahren und nur wenige Gläser auf einmal zubereiten.

Wer keinen Sirup hat, kann richtigen Amaretto nehmen und / oder ein paar Tropfen Bittermandelöl.

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Wichtig ist, dass der Kirsch-Sirup nicht zu heiß ist, wenn er mit dem Amaretto-Sirup in Kontakt kommt. Ich hatte den Eindruck, dass zu große Hitze dem Amaretto-Aroma schadet.

6 Antworten auf „Selbst- und nachgemacht: Amarena-Kirschen (mit freundlicher Unterstützung durch P.K. – Brot und Rosen)“

  1. @lamiacucina:
    doll, wie man so eine Torte für Beiträge unterschiedlichster Art ausschlachten kann, gell?
    @Bolli:
    aber Kirschen aus Sizilien hört sich auch nicht schlecht an….meine sind aber ganz bestimmt günstiger in der Anschaffung 😉

  2. Katja, Du Fuchs – die Amarena-Torte war ein Probestück für eben diese Hochzeitstorte. Aber mir war sie für den Anlass zu trocken, ich hatte sie wohl nicht intensiv genug getränkt. War aber lecker, Rezept morgen!

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