Blogevent XXXVII: Sentimental Journey – Essen angestaubt: Eisbein auf Sauerkraut im Römertopf

Blog-Event XXXVII - Sentimental journey - Essen angestaubt

Damit ich nicht die Teilnahme am eigenen Event verpasse, hier mein Beitrag. Wie so oft nicht wirklich kurz. Und ich hätte noch viel mehr schreiben können:

Als dieses Foto im Berchtesgadener Land gemacht wurde, war ich zweieinhalb Jahre alt.

Kleinkindfoto_berchtesgaden 

Ein Jahr später. Oma und Opa waren mit mir unterwegs, irgendwo wurde "eingekehrt" und ich stand dort, in dieser Gaststätte, auf dem Tisch, sang vor staunendem Publikum "Geh’n sie aus, vom Stadtpark die Laternen" und antwortete auf die Frage des entbegeisterten Wirtes, was ich trinken wolle, mit lispelndem Stimmchen "Bitte einen Dujardin!".

Diese Anekdote wird in unserer Familie bis heute erzählt und bis heute hat sich eine gewisse  Affinität zu scharfen alkoholischen Getränken gehalten. Wenn mir einer ein Likörchen anbietet, womöglich noch so ein Sahnezeug, dann "Bitte einen Dujardin!".

Im Laufe der Jahre entwickelte ich eine Leidenschaft für das Essen, wohingegen das Interesse für Branntwein stark abnahm und zeitweise nur noch rudimentär vorhanden war. Ab und an durfte ich bei einem  Hausbewohner die kleine rote Kappe vom Underberg austrinken – vielleicht bin ich deshalb nicht wirklich gewachsen.

Ich hatte (und habe immer noch) drei Schwestern und meine Eltern mussten hart arbeiten, um uns Kinder über die Runden zu bringen. Als erstes Enkelchen war ich oft bei Oma und Opa und wurde von Oma nach Strich und Faden verwöhnt. Ich durfte alles, musste nix tun und wenn samstags Daktari vs Sportschau im TV lief, dann guckte ich Daktari, das stand wohl fest.

Um mich möglichst wenig bewegen zu müssen, habe ich viel gelesen. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich einmal im Sessel der Großeltern saß, Beine über die Armlehne geschwungen, neben mir eine Tüte Chips und Tränen über "Die Feuerzangenbowle" lachte. Mein Opa kam kopfschüttelnd herein und meinte: "Isch kann nitt verstonn, wie ene Minsch övver e Book so laache kann."

Sonntags ging es nach dem Mittagessen und Kaffee, also am Spätnachmittag, hinaus ins Grüne. Meine Großeltern betrieben ein großes Bekleidungsgeschäft mit Änderungsschneiderei und nur sonntags hatten sie frei. Man ging spazieren, einmal Schloss Rheydt, am Weiher entlang, von dort aus dann per Auto nach Rheindahlen, ins "Hauptquartier", wo die Engländer stationiert waren und sind. Die betrieben dort eine Art Kantine, die "Oase", die von allen Bürgern genutzt werden konnte. Legendär die riesigen Bockwürste. Keine Ahnung, ob Pommes dabei waren. Schließlich gab ich mich mit diesen Bockwürsten nicht ab. Ich wollte (und ich war zu dieser Zeit noch in der Grundschule) Zigeunerschnitzel. Mein Opa bekam jedesmal einen Anfall und ich auch. Ich ging ja nur spazieren, weil es danach etwas zu essen gab. Und was ich essen würde, das war klar. Meine Oma seufzte und bestellte sich eine Wurst, ich bekam mein Zigeunerschnitzel. Gegen Bockwurst hatte ich jahrelang eine tiefe Abneigung. Schon beim Geruch wurde mir schlecht. Das hat sich zum Glück vollkommen ausgewachsen!

Es verwundert wohl nicht, dass ich ein dickes Kind wurde. Ein sehr dickes Kind und das fanden andere Kinder äußerst erwähnenswert. Blaubeuren, in der Jugendherberge, drei Wochen Ferienlager, es war einfach grauenhaft. Und dann das Essen… dieser Tee – ich trinke heute noch keinen Früchtetee oder Hagebuttentee.

Dann gab es noch Fahrten, wieder mit Oma und Opa, ins Ferienhaus in die Eifel. Aldi hatte damals einen Quarkstollen im Sortiment, mit Rosinen verbacken und mit Puderzucker bestreut. Der wurde gekauft und dann, in der Eifel, aufgeschnitten und mit "guter" Butter beschmiert. Herrlich war das. Dann die Abende, wenn wieder "eingekehrt" wurde und es "Strammer Max" gab, auf riesigen Tellern mit riesigen Brotscheiben und Ei und Schinken und Gurke – ich war im siebten Himmel.

Später, als ich älter wurde, machte ich Diäten. Ich glaube, es gibt keine Diät, die ich nicht ausprobiert habe. Ein Autounfall mit mehrwöchigem Krankenhausaufenthalt ließ mich Gewicht verlieren und nicht zu knapp. Sweet sixteen und plötzlich schlank – wenn das nicht toll war!!!!!!! So gaaaaaaaaaanz dick bin ich die nächsten Jahre nicht mehr geworden. Vielleicht, weil ich aktiver wurde und in der Weltgeschichte herumtingelte

London_19781

Kochen war damals eine verhasste Tätigkeit. Ich zog lieber Hüte an – wie hier in London – und rauchte Zigaretten – mehr verrate ich nicht.

London 

Auch in den folgenden Jahren aß ich gerne, hatte aber weiterhin ein gestörtes Verhältnis zum Kochvorgang. Einzige Bedingung, die ich meinem Mann vor 16 Jahren stellte, bevor ich bei meinen Schwiegereltern um dessen Hand anhielt, war die, dass ich niemals kochen muss. Er ging darauf ein und das Ding war geschaukelt. Ich weiß nicht, ob er sich so sicher gewesen wäre, wenn ich ihm vor der Hochzeit mein Führerscheinfoto gezeigt hätte:

Fhrerscheinfoto 

Doch zurück zu Kindertagen:

Gerne gegessen habe ich also immer. Kuchen, Herzhaftes, Fettes, alles mein und möglichst ungesund. Zu fett, zu süß, zu viel. Rohe Tomaten konnte ich nicht essen, auch keine Avocados. Aber sonst gab es keine Grenzen. Sport? Bewegung? Bitte nicht! Lieber ein Buch lesen. Oder zwei. Damals kostete ein Teilchen 0,60 DM – meine Freundin, ein Metzgerskind, und ich kauften uns gleich eine Tüte mit 10 Stück und aßen sie alle auf….

Bei Herzeleid oder wenn ich krank war oder wenn ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, dann fragte meine Mutter immer: "Was möchtest Du denn haben, damit es Dir wieder besser geht?" Und ich antwortete jedesmal: "Einen Goldhamster!".

Den bekam ich auch einmal, aber lange hat er nicht durchgehalten. Meine Mutter dachte wohl eher an ein Spielzeug oder etwas zum Anziehen. Ich aber wollte so gerne einen neuen Goldhamster… Als ich merkte, dass es keinen zweiten Goldhamster geben würde, besann ich mich auf Naheliegendes und antwortete: "Eisbein mit Sauerkraut aus dem Römertopf und Kartoffelpüree!" Das war das beste – knusprige Haut, glibberiges Fett darunter, fettiges Sauerkraut und alles von einer eher musartigen Konsistenz. Dazu Mamas leckeren Kartoffelbrei. Sensationell. Das bekam ich dann zubereitet und ich genas umgehend nach dem Verzehr.

Mein Beitrag zu diesem Event ist also  dieses Eisbein.

Eisbein_mit_sauerkraut_und_kartoffe

Wie vielen Teilnehmern erging es auch mir. Es schmeckte nicht mehr so wie bei Mama. Das Fleisch war zart, die Haut war knusprig, das Sauerkraut fettig und weich, das Kartoffelpüree auch nicht schlecht, aber…. nicht wie bei Mama. Und dabei habe ich sogar heroisch auf Manzfred verzichtet bei der Zubereitung, damit alles möglichst authentisch ist. Das war das erste und das letzte Mal, dass ich dieses Gericht zubereitet habe. Falls Mama es mir noch mal kocht, dann esse ich es gerne. Vielleicht war ich auch einfach nicht traurig oder krank genug.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Eisbein mit Sauerkraut im Römertopf
Kategorien: Kindheitsessen, Eisbein, Sauerkraut, Römertopf
Menge: 2 Personen

Zutaten

2 Eisbeine, gepökelt
Curry
Paprika, edelsüß
Pfeffer
850 Gramm Sauerkraut (Dose)
Butterschmalz
2 Zwiebeln, mittelgroß
100 Gramm Speck, durchwachsen, geräuchert
100 ml Brühe (aus 1 TL gekörnter Brühe und Wasser)
Pfeffer

Quelle

Mamas Rezept
Erfasst *RK* 09.08.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Römertopf wässern.

Butterschmalz in einem Kochtopf erhitzen, Speck zufügen, bei Mittelhitze auslassen. Zwiebeln schälen, in halbe, dünne Ringe schneiden, zufügen und anschwitzen. Topf von der Kochstelle nehmen, Sauerkraut zufügen, pfeffern, alles gut vermischen und auf den Boden des Römertopfs geben. Brühe angießen.

Eisbeine waschen, trockentupfen und mit Pfeffer, Curry und Paprika einreiben. Auf das Sauerkraut legen und in den kalten Ofen schieben.

Bei 200° C, Ober- und Unterhitze, ca. 2,5 Stunden garen. Deckel abheben und weitere 30 Minuten knusprig braten.

Dazu Kartoffelpüree.

=====

Dieses Dessert, ein Highlight jeder festlichen Tafel, hätte ich noch gerne  als Begleitung zubereitet, aber mir fehlte die Sahne. Demnächst dann…

Rotweincreme

PS: Barbara möchte wissen, wie Schnuppschnüss zum Kochen und Backen kam. Dieses Schmankerl, hervorgezaubert aus der virtuellen Küchen-Schublade mit der Aufschrift " Enthüllungs-Bloggen", wird zu lesen sein am 26.05.2009 – man liest sich!

ROUNDUP ZUM EVENT JETZT ONLINE!

25 Antworten auf „Blogevent XXXVII: Sentimental Journey – Essen angestaubt: Eisbein auf Sauerkraut im Römertopf“

  1. @Eva:
    huch, Du bist mir durchgeflutscht! Aber trotzdem vielen Dank für Deinen Kommentar!
    @Iris:
    na, Du machst ja Deine „Drohung“ wahr und wühlst Dich durch die Blogeinträge. Das freut mich!
    Da musste ich aber gerade sehr lachen über den Ausspruch zu den Klopsen. Kindermund tut Wahrheit kund, oder?

  2. Da kann ich mich nur den schon von Barbara im ersten Kommentar angeführten Parallelen anschließen – stimmt bei mir auch alles, inklusive noch der Vorliebe für große Hüte – und einigen Englandaufenthalten, im swinging London, bei denen ich zum Entsetzen meiner Mutter meine Rocksäume mit Hefpflaster kürzer umklebte – schließlich war Mini angesagt…
    Bloss Eisbein hätte ich damals nicht angerührt, ich war Geschmacksvegetarier – und als verwöhntes Kind wurde auch das geduldet und durch besonders große Portionen Gemüse extra für mich ausgeglichen.
    Ausnahmen waren Schinkenwurst, die Scheibe übern Tresen beim Metzger – Cervelatwurst, von der ich mal gesagt haben muss „die mag ich“ – und die mich dann bei allen Verwandten erwartete, „extra für mich“ – bis ich sie nicht mehr sehen konnte. Tja, und Klopse in der Bahnhofskneipe – mit der allgemeines Gelächter erntenden Begründung: da ist nicht so viel Fleisch drin, wie bei meiner Mutter.
    Aber jetzt mach ich Schluß – sonst geht’s noch Seiten weiter, schade, dass ich das „Event“ nicht vorher gesehen habe – irgendwie hätte ich schon die Kurve bekommen, das auf meinen Winzerblog einzuschmuggeln:-).

  3. ein paar Tage nicht da und man liest erst mal fast 2 Std neue Blog-Beiträge! Gut habe ich daran getan, mir deine für den Schluss aufzubewahren = dieser Beitrag war wieder mal das Highlight und ich habe gelacht ohne Ende! Du und dein Schreibstil = einzigartig! – Mit Eisbein kannst du mich aber jagen…hab ich noch nie probiert und werde es auch nie tun (als bekennende ‚Ungern-Fleischesserin‘ ja eh klar :-))

  4. @fija4-lw:
    Vielen Dank, dass Dir der Beitrag gefällt. Leider bleiben die kleinen Wonneproppen nicht so süß, heul!
    @nysa:
    hah, das glaube ich gerne, dass Du wissen möchtest, was ich da veranstaltet habe. Danach war ich monatelang in Schottland und habe dort mein Unwesen getrieben. Ich sach Dir….
    Die Beinchen sind übrigens immer noch knuddelig – sagt mein Mann, hihihi.
    @Nils:
    Ich liebe dieses Zeug und bin schon gespannt, ob es noch so schmeckt wie damals. In Weiß fand ich die Creme übrigens immer doof!
    @Brigitte:
    vielen Dank für den Hinweis, wenn ich das verpasst hätte….. Du bist eine unerreichte Back-Göttin!

  5. So, du bist schuld, Jutta!!!
    Sieh mal im Forum nach, was ich gemacht habe. Das macht, glaube ich, süchtig. Man wird wieder zum Kind, was mit Puppen spielt.

  6. Diese Weincrème gibt es bei uns zu Hause immer noch jedes Silvester, die rote Crème scheint es aber mittlerweile nur noch in ausgewählten Supermärkten zu geben 🙂

  7. toller beitrag!!! eisbein ist nicht so meine sache… schaut aber doch sehr gelungen aus! als 2jährige bist du ein hit! tolles süßes foto, vor allem deine beinchen – zum knuddeln!!! und was du in london getrieben hast… das würd mich schon interessieren ;-))

  8. Der gesamte Beitrag, vor allem aber die reichliche Bebilderung, ist einfach großartig – So kurzweilig und amüsant geschrieben und gerade das erste Bildchen ist ja herzallerliebst!
    Eisbein kenne ich hingegen nur aus Erzählungen, das ist ganz an mir vorbeigegangen. 🙂

  9. @Robert:
    keine Angst, ich höre Dich nicht ab, wenn wir uns das nächste Mal treffen. Nur lesen, nicht auswendig lernen 😉
    @rosa:
    die gekochte Version habe ich auch schon oft gelesen, aber ich habe Eisbein so noch nicht gegessen. Die Kruste hat was, das stimmt. Wenn sie schön kracht und gut gewürzt ist… die Bayern, die können das (und meine Mutter natürlich).

  10. Tolle Photos & Hüte!
    Mein Großvater hat auch immer Eisbein mit Kraut gegessen, bei ihm aber komplett gekocht alles, ohne am Schluss im Backofen eine Kruste zu erzeugen, wäh.
    So ein, zwei Mal im Jahr ess ich total gerne Schweinshaxe – aber nur, wenn sie eine dicke Kruste hat, die ist doch das Beste!

  11. @Jürgen:
    wenn ich mal in die Palz komm, dann natürlich nur mit Hut!
    @zorra:
    ist ja ganz schön mit dem Verwöhnen, aber meine Oma hat es wirklich übertrieben.
    @lavaterra:
    genau, wer es mag. Mir ist es einfach zu mächtig, zum Glück habe ich heute anscheinend einen anderen Geschmack als damals. Oder ich kann nicht so gut Eisbein brutzeln wie meine Mutter. Wahrscheinlich wird es das sein.

  12. Ich wurde von Oma auch von Strich und Faden verwöhnt! Und Eisbein, das in der Schweiz Gnagi heisst, kommt bei mir auch heute noch ab und zu auf den Tisch. 😉

  13. Diese Hüte….großartig !
    Die Rotweincreme ist gruselig, vor solchen Sachen habe ich schon „damals“ reiß aus genommen.
    Das Eisbein/die Haxe macht mich jetzt aber sehr an !
    Ich glaube, ich muß noch schnell einkaufen für heute Abend.

  14. @airportibo:
    „Mettsalat“ – wie lustig! Es freut mich, dass der Beitrag gefällt!
    @Robert:
    muss ich mir Sorgen machen? Ich meine, wegen der Uhrzeit….
    @Barbara:
    doch, das bin ich wirklich auf dem Führerscheinfoto. 26 Jahre alt war ich da, mit einem Faible für große Brillen, auch gerne mal in Grün (habe ich vorige Woche alle auf dem Flohmarkt verkauft) und Minipli. Unglaublich, gell? Dass ich mit sowas überhaupt noch fahren darf, hihihi.
    Wie Schnuppschüss zum Kochen kam, das ist ein Beitrag, den ich mir für den Hochzeitstag, im nächsten Mai, vorgenommen habe. Liebe geht nämlich durch den Magen….

  15. Dein Beitrag hat mir gestern den Nachmittag gerettet – ich habe mich köstlich darüber amüsiert.
    Zum Kommentieren komme ich erst heute: Ich schätze auch, dass Du nicht krank oder traurig genug warst – und hoffentlich auch in Zukunft nicht mehr bist, so bleibt das Eisbein eine schöne Erinnerung. 🙂
    Das Hutfoto ist klasse, aber das vom Führerschein bist nicht wirklich Du?! 😉 Lesen statt Sport scheint verbreitet zu sein, kommt mir auch irgendwie bekannt vor…
    Vielleicht kommt ja irgendwann die Geschichte, wie Schnuppschnuess doch noch zum Kochen kam…

  16. Mensch Jutta, die tollen Hüte, die stehlen ja dem Eisbein die show. Vor lauter Gucken und Lesen und nochmals Lesen und nochmals Gucken bin ich erst nach einer Zwischenstärkung mit einem Glas Rotwein (nicht der auf der Creme) ans Ende Deines Berichts vorgedrungen.

  17. @Marlene:
    ich fürchte auch, dass ich mir von der Rotweincreme mehr verspreche, als sie im Endeffekt halten kann. Ja, ja, die guten alten Zeiten, die sind halt vorbei, schnief! Aber mal ehrlich, ich möchte nicht mehr tauschen oder noch mal so jung sein.

  18. Ein sehr imposanter Beitrag aus Kindheitstagen 😉 … aber Eisbein, nee das mochte ich noch nie, die Rotweincreme hingegen, die erinnert mich auch an meine Kindheit….aber heute schmeckt die auch nicht mehr so wie früher.

  19. @Sabrina:
    Danke sehr! Wir aßen immer so ein Zeug – auch Wellfleisch, so eine Art gekochtes Bauchspeck, das paniert wurde wie Schnitzel und dann in der Pfanne gebraten. Mit Gemüse in Mehlschwitze und Kartoffeln habe ich das früher gerne gegessen. Heute bekomme ich Gänsehaut…aber es war halt eine günstige Alternative zu Kotelette und Schnitzel.

  20. Herrlich, einfach herrlich.
    Nur das Eisbein hätte ich nicht gegessen…Glibberfett *brr* Da war ich als Kind schon sehr eigen. Meine Oma hats nicht gestört, den Opa schon 😉

  21. @Brigitte:
    auch wenn wir keine dieser Gemeinsamkeiten hätten, dass wir uns mal kennenlernen ist doch wohl so klar, wie Daktari gegen Sportschau gewinnt, oder?

  22. Eigentlich wollte ich die Zeitung lesen, habe aber gottseidank mal bei dir reingeschaut und deine interessante Geschichte gelesen. Irgendwie erkenne ich mich darin auch wieder.
    – von der Oma sehr verwöhnt
    – nicht gerade schlank
    – lieber lesen als Sport
    – Brillenträgerin
    Ein Unterschied ist allerdings, dass ich schon immer gerne gekocht und gebacken und gegessen habe.
    Ich glaube, wir müssen uns mal kennenlernen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.