Backst Du noch oder schlemmst Du schon? – Schwedische Kanelbullar (M-TM)

Schon lange wollte ich die Kanelbullar nachbacken. Barbara hatte ihr Spielwiese mit den leckeren Schnecken beglückt , auch Jan und Evi stellten sie her und seitdem spukten sie mir im Kopf herum.

Die Septemberausgabe der Zeitschrift "lecker" trug auch nicht wirklich dazu bei, dem Spuk ein Ende zu bereiten. Auch hier gab es Kanelbullar in Rezeptform. Zudem war ich an der Reihe, die Damen des freitäglichen Hauswirtschafslehrgangs mit Gebackenem zu nudeln.

Was lag also näher, sich mit den Schneggen ein wenig näher zu beschäftigen. Zur Hand ging mir der gute Thermomix, der den Hefeteig in zwei Minuten herstellte. Das Herauspulen des Teigs aus dem Mixtopf dauerte länger als die Herstellung.

Kanelbullar

Die Version aus  der Zeitschrift habe ich gewählt, weil Papier einfach besser in die Buchstütze passt, die ich beim Kochen benutze. Mein Laptop ziert sich immer so, wenn ich es dort einklemmen will ;-))

Die Kanelbullar sind ganz gut angekommen, das Rennen gemacht hat jedoch der Coffee-Cream-Cake. Aber das ist eine andere Geschichte…

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kanelbullar – Zimtschnecken (M-TM)
Kategorien: Schweden, Hefe, Zimt
Menge: 16 Stück

Zutaten

300 ml Milch
21 Gramm Hefe
500 Gramm Mehl
50 Gramm Zucker
1 Prise Salz
1 Messersp. Kardamom, gem.
1 Ei (M)
75 Gramm Butter, weich
50 Gramm Zucker
1 1/2 Gramm Zimt
50 Gramm Butter, weich

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: kochen&genießen
"lecker"
September 2008
Erfasst *RK* 05.09.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Milch im Thermomix auf 37°C /1 Minute/Stufe 1 erwärmen. Hefe hineinbröckeln und kurz auf Stufe 5 verrühren. 500 g Mehl, 50 g Zucker, 1 Prise Salz, Kardamom, Ei und 75 g Butter zufügen. In 2 Minuten / Teigstufe zu einem glatten Hefeteig verkneten. Aus dem Mixtopf holen und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Teig auf bemehlter Arbeitsfläche flachdrücken. Zum Rechteck (ca. 30×50 cm) ausrollen. 50 g Butter schmelzen, davon 1 EL beiseite stellen. Teig mit der übrigen Butter bestreichen. 5 EL Zucker und Zimt mischen, davon ebenfalls 1 EL beiseite stellen. Übrigen Zimtzucker gleichmäßig auf den Teig streuen.

Beide Etagen des Manzfreds auf 170° C vorheizen.

Teig von der Längsseite her aufrollen und in 16 Scheiben (ca. 3 cm breit) schneiden. Jeweils 8 Schnecken mit Abstand auf ein mit Backfolie ausgelegtes Alublech legen und etwas flacher (ca. 10 cm Durchmesser) drücken. Ca. 20 Minuten gehen lassen.

Schnecken 20 Minuten backen. Sofort die heißen Schnecken mit etwas flüssiger Butter bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. Übrige Schnecken ebenso backen. Kanelbullar schmecken lauwarm oder kalt.

Backen, konventionell:

E-Herd: 200°C/Umluft: 175° C/Gas:Stufe 3

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Das Originalrezept gibt es hier unten:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kanelbullar – Zimtschnecken (O)
Kategorien: Schweden, Hefe, Zimt
Menge: 16 Stück

Zutaten

300 ml Milch
21 Gramm Hefe
500 Gramm Mehl
50 Gramm Zucker
Salz
1 Messersp. Kardamom, gem
1 Ei (M)
75 Gramm Butter, weich
5 Essl. Zucker
1 Teel. Zimt, gehäuft
50 Gramm Butter, weich

Quelle

kochen&genießen
"lecker"
September 2008
Erfasst *RK* 05.09.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Milch lauwarm erwärmen. Hefe hineinbröckeln und auflösen. 500 g Mehl, 50 g Zucker, 1 Prise Salz, Kardamom, Ei und 75 g Butter in eine Schüssel geben. Hefemilch zugießen und mit den Knethaken des Handrührgeräts zum glatten Hefeteig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Teig auf bemehlter Arbeitsfläche noch mal durchkneten. Zum Rechteck (ca. 20×50 cm) ausrollen. 50 g Butter schmelzen, davon 1 EL beiseite stellen. Teig mit der übrigen Butter bestreichen. 5 EL Zucker und Zimt mischen, davon ebenfalls 1 EL beiseite stellen. Übrigen Zimtzucker gleichmäßig auf den Teig streuen.

Teig von der Längsseite her aufrollen und in 16 Scheiben (ca. 3 cm breit) schneiden. 5-6 Schnecken mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und etwas flacher (ca. 10 cm Durchmesser) drücken. Ca. 20 Minuten gehen lassen. Übrige Schnecken auf wenig Mehl legen, flacher drücken und zugedeckt ebenfalls gehen lassen.

Schnecken im vorgeheizten Ofen (E-Herd: 200°C/Umluft: 175° C/Gas: Stufe 3) 10-12 Minuten backen. Sofort die heißen Schnecken mit etwas flüssiger Butter bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. Übrige Schnecken ebenso backen. Kanelbullar schmecken lauwarm oder kalt.

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15 Antworten auf „Backst Du noch oder schlemmst Du schon? – Schwedische Kanelbullar (M-TM)“

  1. @zorra:
    bin gerade dabei, eine zweite Version auszuprobieren. Ich werde den Cream-Cake aller Voraussicht nach heute Abend bloggen.
    @Marcie:
    geht ja recht zügig und von den Zutaten her hat man meist alles im Haus.
    @Sivie:
    ja, oft nutze ich beide Etagen nicht, aber wenn ich dann zwei Bleche Zimtschnecken backe, bin ich heilfroh, den größeren Manzfred zu haben. Die zweite Etage würde mir schon fehlen.
    Das Dampfgaren erledigt jetzt der TM – allerdings keine riesigen Mengen. Heute will ich Zucchini und Kartoffeln auf dem Blech machen. Das ist dann wieder toll, dass der Manz die Feuchtigkeit so gut hält und man die Zutaten offen auf dem Blech garen kann. Ich mache dann gegen Ende der Garzeit einfach die Tür ein wenig auf, damit der Dampf abziehen kann und alles knusprig wird.

  2. Das leckere Zeug könnte ich auch mal wieder machen. Nur für Fräulein K. müssen dann ein paar zimtlose Schnecken sein.
    Das Dampfgaren im Manz habe ich nur 2-3 Mal ausprobiert. Es dauert mir einfach zu lange und der Platz ist in meinem ja auch etwas begrenzter. Zu einem Braten passt dann kein Kartoffeltopf mehr dazu.

  3. @Evi:
    stimmt, ein wenig mehr Zimt hätten die Bullar vertragen können; um Gleichmäßigkeit zu suggerieren kommt es immer auf den richtigen Ausschnitt an ;-))
    Aber so wirklich wild haben sie nicht ausgesehen, waren brave Schnecken….

  4. Die sehn aber hübsch und gleichmäßig aus. Meine werden immer etwas individuell. 😉
    Was mir hier als unheilbarem Zimt-Fanatiker auffällt, ist dass die Zimt-Menge doch etwas gering dosiert zu sein scheint. Ich schütt das Zeug immer aus vollem Handgelenk. Bei Trockenheits-Problemen hilft übrigens immer Butter. 😉

  5. Erst gestern haben wir uns wieder mal über die schwedischen Schneckchen unterhalten.
    Aber die Geschichte mit dem Coffee-Cream-Cake interessiert mich natürlich brennend… 😉

  6. @Houdini:
    im Kurs waren heute 12 „Gesellinnnen“, die haben nicht nur Kanelbullar und Coffee-Cream-Cake verputzt, sondern auch vegetarische Bolognese in zwei Variationen mit griechischen Reisnudeln (nicht von mir zubereitet), Apfelkuchen im Glas mit Schuss und Stracciatella-Kuchen im Glas aufgefuttert bzw. Reste mit nach Hause genommen. Der Manz kann alles, nicht nur backen. Drucklos dampfgaren ist die Devise. Aber Du hast Recht – zu Anfang unserer Beziehung (vom Manz und mir) habe ich öfter im Herd geschmort und gebrutzelt. Mittlerweile nehme ich wieder den Topf, wo ich zu Anfangszeiten des Manzfreds eben diesen genommen habe. Warum eigentlich? Ich falle in die alten Gewohnheiten zurück, das muss sich wieder ändern.

  7. Wird bei Leuten mit einem Manz nur Gebackenes gegessen? Und wo gehen denn all die Quantitäten hin, die ch auf den Fotos sehe? Bist Du eine Bäckerei? Obwohl ich gerne Gemüse esse warte ich gespannt auf den Coffee-Cream-Cake.

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