Nachgebacken: Marlas Kaisersemmeln (M) – proudly presented by Chili & Ciabatta

Als ich bei Petra diese Brötchen gesehen habe, bin ich sofort in die Küche gestürmt und habe sie nachgebacken. Lustig ist die Art und Weise des Schlingens, das man schnell gelernt hat, aber ich muss bis zur Perfektion noch ein wenig üben.

Kaiserbrtchen_geschlungen_rohjpg 

Petra hat sie bei Chefkoch gefunden, wo sie Marla vorgestellt hat, die eine Freundin von Eva ist und auch Claudia von Fool for Food konnte nicht an sich halten…

Marlas_brtchen_fertig 

Ich habe bei meinem Rezept kein Backmalz verwendet. Das werde ich beim nächsten Backen ändern, weil ich die Semmeln gerne knuspriger hätte. Ansonsten ein super Rezept, das zügig gebacken ist. Ich bin sehr angetan und werde die Semmeln noch öfter zubereiten. Danke!

Meine Version:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marlas Kaisersemmeln (M)
Kategorien: Brot, Brötchen
Menge: 10 Stück

Zutaten

H VORTEIG
10 Gramm Hefe
135 ml Wasser
150 Gramm Weizenmehl Type 812
H TEIGBEREITUNG
Vorteig; gesamte Menge
350 Gramm Weizenmehl Type 550
10 Gramm Salz
150 ml Wasser
20 Gramm Vegetarisches Schmalz mit Kräutern

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: Chefkoch-Userin Marla
Erfasst *RK* 15.09.2008 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Zeitbedarf: Inklusive Vorteig in etwa 2 Stunden fertig.

Für den Vorteig alle Zutaten glatt verrühren, ca. 30 Minuten abgedeckt stehen lassen.

Den Vorteig und die restlichen Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand zu lösen beginnt, mit der Hand noch ein wenig nachkneten (weil’s so schön ist).

Den Teig abgedeckt etwa 20 Minuten ruhen lassen.

10 Portionen à ca. 80 g abwiegen und rund schleifen. Abgedeckt 10 Minuten entspannen lassen, anschließend nach Belieben eindrücken und umgedreht auf ein mit einer leicht bemehlten Silpain-Matte belegtes Lochblech legen oder aber jeweils zu einem etwa 35 cm langen Strang ausrollen und diesen zu Kaisersemmeln schlingen (Fotoanleitung siehe Link unten), diese Brötchen nicht umdrehen. Leicht bemehlen, mit einer Backfolie abdecken und etwa 40 Minuten gehen lassen (nicht bis zur Vollgare).

Manzfred ca. 20 Minuten vor Backbeginn auf 250° C vorheizen.

Manzfred auf 220° C herunterschalten, die eingedrückten Brötchen umdrehen und ca. 10 Minuten backen, dann die Türe öffnen, den Dampf ablassen, weitere 10 Minuten backen.

Original:

http://www.chefkoch.de/forum/2,37,421247/Kaisersemmeln-ca-10-St.html

Anleitung zum Brötchen "schlingen"

http://www.preparedpantry.com/howtomakekaiserrolls.htm

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15 Antworten auf „Nachgebacken: Marlas Kaisersemmeln (M) – proudly presented by Chili & Ciabatta“

  1. Hallo Jutta,
    hab heute Abend die dreifache Menge nach diesem Rezept gebacken, diesmal hat die Bräunung gepasst, hab mich an Deine Temperaturangaben gehalten, daß Abschirmblech hab ich entfernt.
    Auch geschmacklich sind sie gut, wurden trotz später Stunde noch von meiner Familie getestet.

  2. Hallo Jutta,
    Deine Brötchen sehen sehr gut aus!
    Auch ich habe seit kurzen einen Manz 30/2. Leider bin ich mit meinen Brötchenbackergebnissen noch nicht so zufrieden, sie sind oben immer etwas blass, hab jetzt schon mal das Abschirmblech rausgenommen. Mein Baguette ist sehr gut geworden, hab für beides den gleichen Teig verwendet, gebacken bei ca 210-220°C.
    Gruß
    Esli

  3. Hallo Herbert,
    na, das freut mich ja(und bestimmt auch die anderen Bäcker, die es mir ermöglicht haben, die Brötchen zu backen), dass das Rezept so schön gelungen ist. Prima – Brötchen sind oft heikel nachzubacken. Umso schöner, dass es gleich geklappt hat. Und vielen Dank für die Rückmeldung.

  4. Hallo Zusammen
    und dank für das gute Brötchenrezept a la DDR.
    Ich hab es in meinem gasherd nachgebacken, und auf Anhieb wars ein Knaller. Zwar ging die Gasflamme beim Wasserguss nach dem Einschiessen aus, ich hab das aber bei 160Grad noch gemerkt. Und bei steitig wieder kletternden Temperaturen….nach 25 Min, die Semmeln einfach rausgeholt, und ruhen lassen. Dann das erste probieren…..EIN GENUSS. Zum ersten mal der Duft von frischen selbst gebackenen Brötchen !!

  5. So, das habe ich jetzt schon mal nach Deiner Empfehlung ge-„book-marked“. Aber was Fachchinesisch angeht, müssen sich die Winzer wohl nicht hinter den Bäckern und Kochern verstecken: Brötchen rundschleifen – mit welcher Sandpapierstärke:-)? – Silpain Matten – Lochbleche und watt nich noch… aber so ungefähr habe ich doch eine Idee, was gemacht werden soll. Der Hinweis mit dem Wasserschälchen im Ofen ist sicher der wichtigste, vermutlich ist sein Fehlen der Grund, dass die Dinger außen immer so glatt und hart bleiben.
    Was die Kombination von Essen und Wein angeht, bin ich auch kein Champion…im zweifel schmecken mir zu einem besonders guten Wein auch schlichte Spaghetti mit Ölivenöl, weil sie wenigstens nichts am Weingenuss vermasseln können:-).
    Und die Gläsergeschichte ist glaube ich eine Erfindung der Glas- und Dekorationsindustrie . wir benutzen hier für fast alle Weine die hohen, ovalen (also nach oben verengten) (INAO) Verkostungsgläser, und die dann nur 1/3 voll, die wir auch im Keller benutzen. Da kann man gut schwenken, ohne zu kleckern oder den Wein in die Nase zu kriegen (ist mir mit anderen schon oft passiert), das Aroma sammelt sich gut im Glas, um für eben diese Nase besser erschnüffelbar zu sein, sie sehen recht gut aus und offenbaren Weinfehler leichter, als andere (und an deren Entdeckung ist man als Winzer ja schon interessiert – vor allem bei den eigenen Weinen).
    Natürlich habe ich auch noch etliche Kartons mit besonders bauchigen für alten Burgunder, eleganten für Weißwein, Schalen und Flöten unterschiedlichster Art für Champagner, Süß, cognac, Likör und tutti quanti – aber aber wie oben gesagt: kann man ja für einen festlichen Tisch verwenden, halte ich aber eigentlich für Schnick-Schnack (und sammle trotzdem weiter, wenn ich auf besonders schöne alte Exemplare stoße – der Mensch ist Widerspruch).
    Die kleinen Bistro-Ballongläser, die man hier oft randvoll abgefüllt bekommt, hindern mich auch am Genuss – eben weil hier langes, genussvolles Riechen nicht möglich ist – meist aber auch nicht wünschenswert, muss ich zugeben, da die Qualität solcher losen Weine doch oft zu wünschen übrig lässt.
    Aber noch schlimmer ist natürlich der gleiche Billigwein zum dreifachen Preis im Riedelglas in einem Düsseldorfer Schickeria-Bistro – da kriegt man dann voll mit, das man hier für den schicken Schein zahlt und nicht für die Qualität des Inhalts.
    Absolut ungenießbar finde ich Plastikbecher, die gerne bei Parties zum Einsatz kommen, überhaupt Gläser ohne Stiel und eckige oder solche aus buntem Glas (der Gipfel: dieses modische Blau der letzten Jahre), bei denen man die Farbe des Weins nicht mehr erkennt.
    So, das war das Tauschgeschäft für den fachmännischen Rat. Ansonsten bin ich aber auch für andere Fragen immer offen. Es ist übrigens schade, dass auf Weinblogs selten so intensiv kommentiert wird, wie auf Küchenblogs – ob’s daran liegt, dass sich da hauptsächlich Männer tummeln, die „eh schon alles wissen“, ob die Frauen, die doch 90% der in den Haushalten getrunkenen Weine vom Einkauf mitbringen sich nicht trauen – ob das Fachchinesisch abschreckt – würde ich gerne mal wissen….

  6. Mein Neid ist dir gewiss! Und deine Bilder sind mir Ansporn! Ich hatte dieser Woche die Brötchen schon gebacken, aber ohn den schönen Drücker und sie sind nicht optimal ausgegangen, waren aber lecker. Nachdem ich heute diese Bilder bei dir gesehen habe, bin ich erneut in die Küche und die Brötchen sehen besser aus, wenn auch nicht nach Kaisersemmeln. Gibt es morgen zum Frühstück und dann übe ich weiter…
    Liebe Grüße

  7. @Wurzerl:
    nee, das ist nicht kompliziert. Aber Du kannst ja auch ganz normale Brötchen aus dem Teig formen, eindrücken (geht sogar mit einem Apfelteiler, wie ich beim Chefkoch gelernt habe) und backen.
    @all:
    vielen Dank für die Blumen… aber ich habe wirklich das schönste Objekt in den Vordergrund gerückt, die anderen sehen ein wenig abstrakt aus.

  8. Von wegen „ich muss bis zur Perfektion noch ein wenig üben“ – klasse sehen die aus! Die Einzige, die da noch ganz fleissig üben muss an der Optik bin ich…..drum hab ich meine bisher noch nicht gezeigt 🙂 Bei manchen Sachen merkt man bei mir ganz deutlich, dass ich 2 linke Hände habt 🙁

  9. Ups, das sieht aber wirklich kompliziert aus mit dem „Schlingen“. Ich glaube, das würde bei mir alles werden, nur keine Kaisersemmel. Trotzdem werde ich mir das Rezept als Notfall-Hilfe herausschreiben, falls ich mal wieder ohne dastehe.
    Liebe Grüße vom Wurzerl

  10. Übung macht den Meister, oder wie war das. Die fertigen Brötchen sehen doch toll aus, und ich erinnere mich, dass beim Backforum auch geübt werden mußte.

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