Sacher-Torte (M-TM)

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Diese Sachertorte habe ich schon einmal gebacken, als oberste Etage der dreitstöckigen Goldhochzeitstorte meiner Eltern.

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Diesmal wurde sie leicht modifiziert als kleines Mitbringsel zubereitet, ein Präsent nachträglich zum Geburtstag für Ilka, einer Mitstreiterin im Hauswirtschaftskurs. Leider hatte Ilka anderes zu tun und konnte nicht teilnehmen, was einerseits traurig war, andererseits auch tröstlich. Den Kuchen mussten wir nämlich selber futtern, was uns – NATÜRLICH – einiges an Überwindung gekostet hat.

Der Ganache-Überzug war genau richtig. Kuvertüre finde ich oft zu hart, diese Decke hatte eine optimale Konsistenz, war gut zu schneiden, aber trotzdem nicht zu weich. Prima!

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Dieses leckere Backwerk gehört mittlerweile zu meinem festen Repertoire, es ist einfach toll saftig, schokoladig, nicht soooo süß und kommt immer gut an.

Und nein, die Rosen sind nicht selbstgemacht. Sie waren Teil eines Präsentkorbs mit lauter tollen Backzutaten, Spritzbeuteln, Tüllen und so fort,

Prsentkorb_waldbreitbach

den mir meine allerliebsten Schwestern, Schwäger, Nichten und Neffen während der aussschweifenden Festivitäten zur Goldhochzeit vermacht haben. Demnächst mal wieder….

Übrigens geht es mir wieder besser. Ich habe nach zwei grauenvollen, niederschmetternden Nachrichten (Borussia MG schon wieder verloren / Paul Newman gestorben) die letzten beiden Stücke verputzt, tröstet wirklich ungemein. Wer ebenfalls Trost braucht, aber keinen Kuchen hat: Bayern München hat auch verloren!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sachertorte (M-TM)
Kategorien: Backen, Europa, Österreich, Torte
Menge: 20 Cm Form

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
125 Gramm Schokolade (70% Kakaoanteil)
120 Gramm Margarine
6 Eigelb
100 Gramm Puderzucker
6 Eiweiß
1 Prise Salz
80 Gramm Zucker
80 Gramm Mehl, Type 405
40 Gramm Maisstärke
H FÜR DIE FÜLLUNG
Aprikosenmarmelade
Grand Marnier
H FÜR DIE GLASUR
Marmelade
150 Gramm Kuvertüre
50 Gramm Sahne

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: Chefkoch-User "sandra-vienna"
http://www.chefkoch.de/rezepte/184631079424979/
Sachertorte.html
Erfasst *RK* 25.06.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° vorheizen. / Herkömmlichen Ofen auf 180° C vorheizen.

Schokolade und Margarine im TM, 50° C, 5 Minuten, 37° C, 5 Minuten, Stufe 1, schmelzen lassen.

Eidotter und Puderzucker schaumig rühren und das Schokolade- Margarine-Gemisch langsam dazugeben.

In einer anderen Schüssel Eiklar, Salz und Kristallzucker schaumig schlagen. Mehl und Maisstärke vermischen und abwechselnd mit dem Eischnee unter die Dotter-Schoko-Masse heben.

In einer gefetteten, bemehlten Form (20 cm) 45 Minuten backen. Garprobe!

Backen ohne Manzfred: In einer gefetteten, bemehlten Form 10 Minuten bei spaltbreit offener Tür backen. Dann bei ca. 140° ungefähr 50 Minuten fertig backen.

Die Torte nach dem Abkühlen ein- bis zweimal durchschneiden und mit Marmelade füllen. Diese vorher erhitzen, durch ein Sieb streichen und mit einem Schuss Garnd Marnier verrühren. Torte auch außen aprikotieren.

Für die Glasur Schokolade mit Sahne im TM 50° C, 5 Minuten, 37° C, 5 Minuten, Stufe 1, schmelzen und über die Torte gießen und komplett mit Ganache beziehen. Bei Zimmertemperatur erkalten lassen.

Achtung: wenn die Torte eingefroren werden soll, am besten vor dem Füllen und Glasieren, aber auch danach ist es kein Problem. Nicht eingefroren hält die Torte bis zu 10 Tagen im Kühlschrank.

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21 Antworten auf „Sacher-Torte (M-TM)“

  1. Ich schon wieder -)
    Zitat
    „Für die Glasur Schokolade mit Sahne im TM 50° C, 5 Minuten, 37° C, 5 Minuten, Stufe 1, schmelzen und über die Torte gießen und komplett mit Ganache beziehen.“
    Erst Schokolade dann Ganache? Hört sich nach zwei Lagen an: Hab gerade google befragt … die Schokoladenmasse ist die Ganache. Richtig? Morgen ist Tortentag am Niederrhein 🙂
    Lg Christel

  2. Die Sachertorte ist für uns Wiener einfach unverzichtbar natürlich ein edler Gaumenschmaus. Es gibt aber auch einige gute Rezepte die dem der echten Sacher Torte schon sehr nahe kommen. In unserer Familie gibt es kaum ein Familienfest ohne die Sachertorte nach unserem alten Familienrezept.

  3. @Bolli:
    das ist wahre Freundschaft, Danke!
    @lavaterra:
    ja, ja, des Einen Freud, des Anderen Leid. Aber der Zusammenhalt in der Fangemeinde der Blogger steht über allem, gell?
    @zorra:
    wenn er getröstet hat, dann muss er aber ganz schön lecker gewesen sein.

  4. @Brigitte:
    die Sacher ist ja leider weg, aber heute Abend gibt es neuen Kuchen und morgen auch, zum Tauschen, denn Deiner hört sich auch nicht schlecht an 😉

  5. Boah! Wiedermal die pure Schokoverführung! Und ich habe nur einen popligen Zwetschgenkuchen mit Nusstreuseln gebacken. Eigentlich hätte ich nun doch lieber ein Stückchen Sachertorte. Also gut, ich habe mir gerade das Rezept gespeichert. Nächste Woche ist Sachertorte dran.
    Gruß Brigitte

  6. @Eva:
    das musst Du gerade sagen, wo Du so tolle Sachen kochst, diese Lauch-Cannelloni, sagenhaft.
    @Heidi:
    Dotter und Zucker habe ich ganz normal in der Kenwood aufgeschlagen und danach die geschmolzene Schokomasse langsam während des Rührens einlaufen lassen. Beim Backen schlage ich auch Eiweiß herkömmlich auf, entweder mit dem Handmixer oder in der Küchenmaschine. Da, finde ich, hapert es ein wenig beim TM. Ich habe den Eindruck, dass die Konsistenz von Schaummassen, herkömmlich zubereitet, einen Tick besser ist. Kann aber auch daran liegen, dass ich irgendwas falsch mache. Hier war es eh egal, weil ich während des Schokoladeschmelzens die Dotter aufgeschlagen habe und der TM ohnehin belegt war.
    @dilemma:
    Dankeschön! Ich muss hier nochmal anfügen, dass das Rezept ja nicht von mir ist, sondern von einer Userin bei Chefkoch, „sandra-vienna“. Eigentlich gebührt ihr der Dank. Deshalb darf ich auch betonen, dass diese Sachertorte, eigentlich ist es ja eine Torte nach Sacherart, wirklich sehr saftig schmeckt, was ich beim Original leider vermisst habe. Probiere sie mal. Wenn Du am Vorabend den Teig backst und am nächsten Tag die Ganache aufträgst, macht die Torte kaum Arbeit.
    @Jürgen:
    meine Tür ist immer offen für Dich, das weißt Du ja, gell? Wenn Du da bist, bist Du da. Und wenn du vorher Bescheid gibst, dann kannst Du Dir eine Torte mitnehmen.
    @Robert:
    das (s.Jürgen) gilt auch für Dich – allerdings ist es eine größere Aktion, aus der Schweiz anzureisen, als aus der Palz. St. Honoré-Torte habe ich noch nie gebacken, ich musste googlen, was das eigentlich ist. Brandteigbällchen, gefüllt mit Zitronencreme (was mich sofort an Kosakenzipfel denken lässt), Karamell ist auch im Spiel und sonst? So richtig kapiert habe ich das nicht, was ich da gelesen habe, anscheinend backt jeder unter dieser Bezeichnung etwas anderes.

  7. ausgerechnet Sachertorte, neben St. Honoré meine Lieblingstorte. Bloglesen und Bildchen schauen ist ja ganz nett, aber ein Stück Torte… wenigstens hats hier noch Tafelschokolade.

  8. Wow ! Stimmt, da hast du schon recht, bin halt noch ein Jungspunt.Vor dick und häßlich habe ich noch keine Angst 🙂
    Spätestens bei der nächsten fress:publica wirst du sie (die Daten) bekommen, das reicht dann ..zum backen !
    Ich habe aber auch noch einen Termin da im hessische, muß ja noch Gabel zurück führen und Manzfred besichtigen.
    Das ist fest eingeplant!!! Da können wir die Sachertortendetails dann direkt besprechen….ich steh soooo auf Sachertorte….! 🙂

  9. sieht suuper lecker aus… und ich bemerke gerade, dass ich noch nie sacher-torte gegessen habe… für den ersten versuch ist dein rezept abgespeichert… (da sollte ich mich aber erst noch im fitnessstudio anmelden 🙂 )
    hab mir auch deine 3-stöckige goldhochzeitstorte angeschaut… die ist ja der wahnsinn…

  10. Ach Jutta, so schlechte Laune kann ich gar nicht haben, dass ich nicht sofort fröhlich würde wenn ich bei dir lese:-))) ein schönes Rezept und dann noch für den TM :-))) dankeschön und liebe Grüsse

  11. Guck mal an: du bist tausendmal kreativer als ich! Wenn ich so außergewöhnlich gut backen könnte wie du, hätte ich auch keine Zeit so oft zu bloggen; bei dir müsste man in die Lehre gehen können! 🙂

  12. @ Barbara:
    ich habe noch zwei weitere Kuchen gebacken, die ich in den nächsten Tagen verbloggen werde. Unter anderem einen mit besagter Kuvertüre. Würde ich beim nächsten Mal anders machen, hat aber trotzdem geschmeckt.
    Was die Portionsgröße bezüglich des Kuchens angeht, sind wir uns ja sowas von einig ;-))
    @Jürgen:
    ach Hase, so blendend, wie Du aussiehst, kannst Du noch nicht viele Geburtstage gefeiert haben. Doch Vorsicht! Kuchen macht dick und hässlich, aber wenn Du das Wagnis eingehen willst, dann rück‘ die Daten mal raus, wer weiß… ich kann auch Kuchen, den man verschicken kann 😉
    Tja, der Paule und die schönen, blauen Augen. Dabei habe ich eben zu meinem weiteren Schrecken gehört, dass Paul N. farbenblind war und mit der Farbe seiner Augen nicht viel anfangen konnte. Hmm, ich werde alt. Wenn sich vor Jahren mein Traum erfüllt hätte, was Paule betrifft, dann wäre ich jetzt Witwe.

  13. Danke für diese geniale Trostspende-Idee. Schokolade hilft immer, und so leckere Sachertorte erst recht. Die Menge ist auch optimal für mich, finde ich… 😉
    Die Ganache klingt wirklich gut, wäre mir auch lieber als zu harte Kuvertüre.

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