YES HE CAN! Brutzeln for Barack: Hamburger, French Fries, Coleslaw

Daumendrücken lohnt sich: Obama wird Präsident, wer hätte das gedacht?

Zur Feier des Tages wird heute Amerikanisches serviert:

Hamburger_fritten_ei_coleslaw 

Ob wir nach diesem Essen die nächste Wahl noch erleben, ist allerdings fraglich. Ziemlich fettig, das alles. 

Hamburger wurden gebrutzelt,

Hamburger_roh

mit Käse belegt und zusammen mit Aioli, Ketchup und Salat (den wir nicht hatten) sowie roten Zwiebeln zwischen Hamburgerbrötchen drapiert (die ich nach vier Stunden Einkaufsmarathon bei IKEA nicht mehr selbst hergestellt, sondern selbst gekauft habe). Ein Spiegelei, Weißkohlsalat und Pommes rundeten das ganze ab in Richtung vollfett.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hamburger
Kategorien: Burger, Amerika, Fast Food
Menge: 4 Riesenburger

Zutaten

4-6 Hamburger-Brötchen
H FÜR DIE BURGER
1 kg Rinderhackfleisch (das ist zuviel und reicht für
— 6 fette Burger)
200 Gramm Bratwurstbrät, grob
5 Knoblauchzehen
100 Gramm Emmentaler
2 Jalapenos
1 Ei
3 Essl. Petersilie, frisch gehackt
Worcestershiresauce
Cajun-Gewürzmischung (weggelassen)
Malabar-Pfeffer (weggelassen)
Pfeffer
Salz
H FÜR DEN BELAG
1 Kopfsalat
1 Rote Zwiebel
2 Strauchtomaten
Frischer Dill
4 Scheiben Emmentaler
4 Spiegeleier
Murray River Salz (sonst noch was? auch das
— weggelassen)
Salz
Pfeffer
Aioli

Quelle

Frankfurter Rundschau
4.11.2008
Erfasst *RK* 05.11.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Knoblauch, Käse und Jalapenos zerkleinern. Mit Fleisch, Ei, Petersilie und Gewürzen vermischen, abschmecken. Fleisch in vier Kugeln (Jutta: sechs) teilen und leicht flachdrücken. Die Hamburger etwa drei Minuten angrillen (Jutta: länger), dann umdrehen. Am besten schmecken sie Medium bis Medium rare. Eine Scheibe Käse darauf legen und schmelzen lassen. Die Innenseiten der Brötchen kurz anrösten.

Für den Belag Kopfsalat waschen und zerzupfen, Zwiebeln in halbe Ringe schneiden. Spiegeleier braten.

Burger wie folgt belegen: Aioli, Fleisch mit Käse, Ei, Salat, Tomate, Salz, Pfeffer, Zwiebel, Jalapenos, Dill, Aioli (Jutta: das wäre ein Kunststück, den Burger so zu stapeln. Ich habe es nicht geschafft und das Ei daneben gelegt.)

=====

Den Coleslaw hatte Eva im Mai vorgestellt und der Salat ist wirklich eine Wucht. Ganz lecker. Zudem konnte ich die Schnippelei unter "ferner liefen" abhaken, denn der Thermomix hat mir alles in Sekundenschnelle geraspelt. Allerdings sehen meine Zutaten nicht so schön aus wie die Evas.

Coleslaw

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Coleslaw nach J. Oliver (TM)
Kategorien: Salat, Weißkohl
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1/2 Weißkohl
1 klein. Rote Zwiebel
3 Möhren
2 Rote Äpfel
1 klein. Bund glatte Petersilie
1 Zitrone
Einige Kleckse Mayonnaise
1 Teel. Sehr scharfer Senf, gehäuft
Meersalz
Pfeffer, frisch gemahlen

Quelle

Rezept modifiziert.
Vorgestellt, leicht gekürzt und modifiziert nach
Jamie Oliver
"Besser kochen mit Jamie"
Erfasst *RK* 24.05.2008 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Vom Weißkohl den Strunk herausschneiden, die äußeren Blätter entfernen, den halben Kopf vierteln. Die Zwiebel und die Möhren schälen, die Äpfel waschen (je nach Geschmack schälen oder nicht), das Kerngehäuse entfernen. Alles in grobe Stücke schneiden.

Die Hälfte des Gemüses mit Zitronensaft, Mayonnaise, Senf, Salz und Peffer in den Thermomix geben. 10 Sekunden/Stufe 4 mit Hilfe des Spatels zerkleinern und umfüllen. Die andere Hälfte ebenfalls zerkleinern und die Salatzutaten miteinander vermengen.

Die Petersilienblätter grob hacken und zum Salat geben.

Den Salat vor dem Servieren gut durchziehen lassen.

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Uff, nach diesem Menu brauchte ich erst mal ’nen Schnaps. Und mal ehrlich, sieht Obama so aus, als würde er sowas essen? Daran hätte ich früher denken sollen… Beim nächsten Mal nehme ich nur den Salat.

16 Antworten auf „YES HE CAN! Brutzeln for Barack: Hamburger, French Fries, Coleslaw“

  1. Ich hoffe nur, unter Obama werde die USA nicht weiter allen, der ganzen Welt, ihre Sichtweise von und ueber alles aufnoetigen wie bis anhin, inkl Fastfood. Aber das ist nur ein frommer Wunsch, da die US-Politiker, inkl Obama, ihre Ueberheblichkeit wohl in den naechsten 20 Jahren noch nicht ablegen werden.

  2. @Heidi:
    so ne blöde Idee hatte ich auch mal. Aber mit Low-Glyx bin ich nicht glücklich geworden. Das war nix für mich.
    @lavaterra:
    das war jetzt nicht so mein Favorit, zu fleischlastig. Es gab noch Ceasar’s Salad und Brownies neben den Hamburgern als Rezeptvorschlag, die beiden Leckerchen werde ich auch noch mal ausprobieren und natürlich bloggen. Demnächst. Irgendwann. In naher Zukunft. Oder ferner. Who knows?

  3. JAAAA, LOL… und ich hab gestern mit einer Niedrig-Glyx-Diät angefangen …..das fällt unter Tierquälerei:-) Wir essen das genauso nur mischen wir die Aioli gleich mit Ketchup… voll genial!

  4. @Ulrike:
    das war wirklich zviel. Wir essen ohnehin nicht so viel Fleisch und dann diese Riesenbrummer.
    @rike:
    na, da habe ich ja Abnehmer für das Menü. Du nimmst den Burger, Ulrike den Salat, jetzt brauchen wir noch jemanden für die Pommes und dann ist es weggeputzt.
    @Renate:
    nee, keine Couchpotatoes. Ich stehe doch den ganzen Tag in der Küche und bereite Mahlzeiten für die Blogeinträge zu ;-))

  5. I hope he can…. Aber Dein Gericht ist schon mal super lecker, das kann der Körper schon mal ab, so lange Ihr keine Coucht-Potatoes seid :o)

  6. Bis vor wenigen Monaten hatte hier eine Cocktailbar donnerstags immer Burger-Tag, ganz frisch, vom Grill – perfekt. Jetzt wieder abgeschafft und donnerstags wieder gähnende Leere in dem Laden. Eine Schande. Ich sollte also auch mal türmen, dann nach Deinem Bericht wohl nur den Burger ohne alles andere…

  7. @Eva:
    stimmt, der eine Schnaps hat wirklich nicht gereicht. Und wenn ich vorher geahnt hätte, wie sich das Mahl auf unseren Magen auswirkt, wäre ich besser getürmt, statt zu türmen. Norbert hat heute morgen sogar auf’s Frühstück verzichtet, das ist noch nie vorgekommen. Er hat aber noch meine Reste gegessen, der Ärmste.
    @Robert:
    ist das in Europa denn anders? Obama ist das kleinere Übel 🙁 Aber wenn ich an Hessen denke und den Zirkus, der hier zurzeit veranstaltet wird (und die Lügen, die der Wähler im Wahlkampf aufgetischt bekommt – aber das ist ja immer so), dann finde ich im Kleinen das Unangebrachte genauso wieder wie im Großen. Was ich gekocht hätte, wenn McCain gewonnen hätte? Wahrscheinlich das Gleiche, ich wollte etwas typisch Amerikanisches kochen, nichts, was auf die Person abzielt. Dann hätte ich wahrscheinlich etwas Afrikanisches oder Indonesisches für Obama gekocht. Und für McCain immer noch Burger ;-))
    @Sammelhamster:
    mit dem Gericht ging der Stress aber irgendwie weiter… Köttbullar goes Amerika, gell?
    @Bolli:
    Du hast doch den TM, mach‘ Dir doch die Mayo selber. Geht schneller als kaufen!
    @Jürgen:
    ;-))

  8. I love it!!!!
    Coleslaw esse ich unheimlich gerne, da aber hier in F. die Mayonnaise nicht schmeckt ( Miracel Whip fehlt mir…), gibt’s den nie bei mir, und Hamburger, ja die liebe ich…..

  9. in amerikanische Präsidenten habe ich keinerlei Erwartungen mehr, ob sie nun Barack oder John heissen. Eine bessere Welt werden sie uns in den drei Jahren, bis das Theater von neuem losgeht, nicht bescheren. Ich bleibe mit Kochen in Europa. Was hättest Du denn gekocht, wenn der andere gewonnen hätte 🙂

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