Rokoko-Nuss-Torte (M-TM)

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Nachdem ich länger keine Torte mehr gebloggt habe (die letzte liegt immerhin fünf Tage zurück), kann ich heute nicht mehr an mich halten und präsentiere eine nette, kleine Rokoko-Nuss-Torte.

Der Biskuit ist sehr gut gelungen, obwohl ich zunächst Bedenken hatte, die Eigelbe in den Eischnee zu rühren. Normalerweise mache ich das immer umgekehrt. Geschadet hat es nicht, im Gegenteil. Die Buttercreme ist durch den hohen Puddinganteil recht weich. Zusammen mit den Nüssen, die eine gewisse Knusprigkeit ins Spiel bringen, entsteht eine interessante Konsistenz, die mir gut gefallen hat.

Rokokonusstorte_mtm_stck 

Wie meist bei Gebäck üblich, ist auch dieses Exemplar kein Fall für Hungerhaken. Jedes Stück schlägt mit gefühlten 1000 Kalorien zu Buche. Also genau das Richtige für uns, oder?

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rokoko-Nuss-Torte (M-TM)
Kategorien: Torte, Buttercreme, Walnüsse, Haselnüsse, Biskuit
Menge: 14 bis 16 Stücke

Zutaten

H BISKUIT
4 Eier (M)
150 Gramm Zucker
1 Pack. Vanillin-Zucker
100 Gramm Mehl
50 Gramm Speisestärke
9 Gramm Backpulver
21 Gramm Kakao
1 Prise Salz
H BUTTERCREME
1 Pack. Vanille-Puddingpulver, zum Kochen
45 Gramm Zucker
1/2 Ltr. Milch
125 Gramm Butter, weich
50 Gramm Zucker
200 Gramm Walnusskerne
100 Gramm Haselnüsse, gemahlen
1 Prise Salz
H GUSS
100 Gramm Vollmilch-Kuvertüre
100 Gramm Halbbitter-Kuvertüre
20 Gramm Palmin

Quelle

kochen & genießen
"Torten-Hits"
ISBN: 978-3-8118-1770-8
Erfasst *RK* 13.11.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

20 Walnusshälften für die Dekoration zur Seite legen. Restliche Walnüsse und Haselnüsse im Thermomix (TM) 10 Sekunden/Stufe 6 zerkleinern. Umfüllen.

Manzfred auf 150° C vorheizen.

Eine Springform (Durchmesser 26 cm) am Boden mit Backpapier auslegen.

Eier trennen. Eiweiß, Salz und 5 EL Wasser steif schlagen, dabei 150 g Zucker einrieseln lassen. Eigelbe einzeln darunter schlagen. Mehl, Stärke, Backpulver und Kakao darauf sieben, unterheben. In die Form streichen und 30 Minuten backen. Auskühlen.

Für die Buttercreme Puddingpulver, 45 g Zucker, Salz und Milch in den TM geben. 100°/10 Minuten/Stufe 3 kochen. In eine Schüssel geben, Frischhaltefolie auflegen, auskühlen lassen.

Butter und 50 g Zucker cremig rühren. Zuerst den Pudding esslöffelweise unterrühren, dann alle gemahlenen Nüsse.

Biskuit 2 x waagerecht durchschneiden. Tortenring um den Biskuitboden legen. Hälfte Creme auf den 1. Boden streichen, 2. Boden darauf legen. Rest Creme darauf steichen, 3. Boden auflegen. Torte ca. 2 Stunden kalt stellen.

Gesamte Kuvertüre hacken, Palmin zufügen und im TM ca. 5 Min./37° C schmelzen. Abkühlen. Nochmals kurz durchrühren, dann Torte damit überziehen, 14 Tortenstücke mit einem Tortenteiler markieren, mit den Walnüssen dekorieren und mindestens 1,5 Stunden kalt stellen.

Anmerkungen, Jutta: Buttercreme recht weich, aber nicht unangenehm. Nüsse geben knackigen Touch. Ziemlich mächtig und süß. Biskuit sehr gut gelungen, schön weich und fluffig. Walnüsse für die Deko eventuell karamellisieren.

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Kein Manzfred und kein Thermomix? Dann hier entlang:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rokoko-Nuss-Torte (O)
Kategorien: Torte, Buttercreme, Walnüsse, Haselnüsse, Biskuit
Menge: 14 bis 16 Stücke

Zutaten

4 Eier (M)
150 Gramm + 3 EL + 50 g Zucker
1 Pack. Vanillin-Zucker
100 Gramm Mehl
50 Gramm Speisestärke
2 Teel. Backpulver, gehäuft
3 Essl. Kakao, gestrichen voll
1 Pack. Vanille-Puddingpulver, zum Kochen
1/2 Ltr. Milch
200 Gramm Walnusskerne
125 Gramm Butter, weich
100 Gramm Haselnüsse, gemahlen
100 Gramm Vollmilch-Kuvertüre
100 Gramm Halbbitter-Kuvertüre
Backpapier

Quelle

kochen & genießen
"Torten-Hits"
ISBN: 978-3-8118-1770-8
Erfasst *RK* 13.11.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Eine Springform (Durchmesser 26 cm) am Boden mit Backpapier auslegen. Eier trennen. Eiweiß und 5 EL Wasser steif schlagen, dabei 150 g Zucker einrieseln lassen. Eigelb einzeln darunter schlagen. Mehl, Stärke, Backpulver und Kakao darauf sieben, unterheben. In die Form streichen. Im heißen Ofen (E-Herd: 175°/Umluft: 150°/Gas: Stufe 2) ca. 30 Minuten backen. Auskühlen.

Puddingpulver, 3 EL Zucker und 6 EL Milch verrühren. Rest Milch aufkochen. Puddingpulver einrühren, kurz aufkochen. Auskühlen lassen, dabei ab und zu umrühren.

Walnüsse, bis auf ca. 26 Hälften, im Universal-Zerkleinerer fein mahlen. Butter und 50 g Zucker cremig rühren. Zuerst den Pudding esslöffelweise unterrühren, dann alle gemahlenen Nüsse.

Biskuit 2 x waagerecht durchschneiden. Hälfte Creme auf den 1. Boden streichen, 2. Boden darauf legen. Rest creme darauf steichen, 3. Boden auflegen. Torte ca. 2 Stunden kalt stellen.

Gesamte Kuvertüre hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. Torte damit überziehen, dann ca. 30 Minuten kalt stellen.

Evtl. Tortenteiler für ca. 18 Tortenstücke in die Kuvertüre drücken. Torte mit Rest Nüssen verzieren. Ca. 1 Std. kalt stellen.

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21 Antworten auf „Rokoko-Nuss-Torte (M-TM)“

  1. @Petra:
    gestern wurde mit gesagt, dass man Kalorien vernachlässigen könne, da man sie nicht sehen kann. Habe ich mir sofort gemerkt.
    @Iris:
    ich war gestern aus und habe gefuttert (und Rotwein getrunken), als gäbe es kein Morgen mehr. Und jeztt sitze ich hier, nach ausgiebigem Frühstück und drei oder vier Schokoladenplätzchen und könnte sofort loslegen, Deine Variante der Nusstorte zu backen. Muss ich mir Sorgen machen ;-))?

  2. und die inspiriert mich besonders – werde sie, wie die Hedonistin (köstlicher Text, da stimme ich Dir zu), leicht abwandeln – also nach meinem (mindestens 35 Jahre) alten Brigitterezept, bzw. dem, was ich davon noch im Kopf habe – also Mehl weglassen, nur Walnüsse und Eier (getrennt mit Eischnee zum unterheben) für den Teig, vielleicht etwas Rum oder Cognac… und ganz viel Schokoladencouvertüre – und dann die Nusshälften drauf – sieht von außen dann genauso aus, wie die oben:-).

  3. @Scholli:
    schön, dass Dir die Torte gefällt und schade, dass sie zu spät kam. Aber Gelegenheiten werden sich bestimmt noch ergeben, muss ja nicht unbedingt der Schwesterngeburtstag sein.
    @Heidi:
    Dankeschön – ich frag auch nicht nach Deiner Diät (ganzschnellweglauf)
    @Brigittet:
    ah ja, das interessiert mich brennend. Ich habe ein schönes Sachertortenrezept und mit einem Schokofondant-Überzug kann ich mir den Kuchen gut vorstellen. Ganache ist ja auch nicht schlecht, aber dann kann man kaum noch dekorieren. Mit dem Fondant hätte man da ja noch einige Möglichkeiten. Bin gespannt und liebe Grüße!!!
    @Hedonistin:
    Dein Schreibstil ist einmalig, ich musste so lachen, als ich Deine Story gelesen habe, zu schön! Die Abwandlung gefällt mir und wird ausprobiert. Aber in XXL – versteht sich.

  4. Menschenskinder nochmal!!! Kaum schaut man mal ein paar Tage nicht rein, schon hat man tolle Sachen zum Nachbacken beinahe verpasst. Die Marzipantorte ist vielleicht nicht so ganz meins, aber die Nusstorte… mmmmmmhhh…
    Ich will demnächst Schokoladenfondant machen. Könnte mir vorstellen, dass das Eindecken von solchen Torten damit leichter geht als mit Kuvertüre. Der soll mit richtig bitterer Schokolade auch nicht soooo extrem süß sein. Ich werde dann mal berichten.

  5. Hallo Schnuppschnüss!
    Mensch, hätte ich das Rezept nur drei Tage früher gesehen. Zum Meineschwesterseingeburtstagsmenü gab es nämlich Schokoschnitten zum Nachtisch, die zwar gut waren, aber nicht entfernt so lecker aussahen, wie diese Torte! Ich bin aber gerade auf einem Backtrip, so dass ich hier gerade genau richtig bin. 🙂
    Schöne Grüße!

  6. @nysa:
    nee, nee, keine Bange, aber ich bin für jeden Tipp froh. Ich könnte z.B. auch nicht mehr auf ein Dylan-Konzert gehen, weil mir das alles zu pompös geworden ist. Ich werde halt alt. Mich würde das wirklich stören, wenn Fado nicht mehr so wäre wie früher, nicht mehr so handgemacht. Da kümmere ich mich lieber um neue Rezepte, gell?
    @fija4lw:
    um Gottes Willen, das ist ja grauenhaft. Ab sofort werde ich den Tisch immer mit einem Gedeck mehr bestücken, könnte ja sein, dass Du mal vor Schwäche vor dem Eingang zusammen brichst. Ich sach nur: HELFERSYNDROM!!!!! Oder hole Dir schnell ein spannendes Hörbuch und backe die Torte flugs nach. Ich habe gerade beim Bügeln die letzte Etappe von Karin Slaughter: „Gottlos“ gehört. Na ja… hab mich schon mehr gefürchtet ;-))

  7. ui danke 😉
    wollte dir die lust an mariza nicht nehmen. vll war es genau nur dieses konzert u./od. ich war nicht in der stimmung. ich würde es trotzdem wagen an deiner stelle 🙂
    und ja stimmt, manche engl. texte sind echt flach. leider bin ich ein mensch, der sehr auf texte achtet. manchmal ist aber nur die melodie ausschlaggebend. muss man eben einen mittelweg finden. lg

  8. ich wollt schon sagen… aber 5 tage sind 5 tage – die letzte torte ist bestimmt schon abgebaut. diese hier spricht mir mehr zu. gerne auch 2 stücke bitte zum käffchen um 5!!! lg

  9. @mehdi:
    och Mönsch, ich habe gehofft, dass das niemand bemerkt. Aber was so ein richtiges Adlerauge ist, gell?
    Mit der Verteilung des Schokogusses am Rand war ich überhaupt nicht zufrieden. Wie Du Dir vorstellen kannst, ist das da oben noch die ***GAG*** Schokoladenseite. Ich bin wohl zu sparsam; wenn mir die schöne Schokolade auf die Silikonmatte tropft, bricht mir das Herz. Aber da ich für übriggebliebene Schokolade jetzt eine tolle Verwendungsmöglichkeit gefunden habe (1 Liter Milch, Schokolade, 3-4 Esslöffel Instantkaffee heiß werden lassen – ich mache das im TM – aufschäumen und dann genießen) werde ich ein bissi großzügiger sein bei der Schokoschüttaktion.
    Was das Schwächeln angeht, vertröste ich auch Dich auf die nächste Woche. So meine Fähigkeiten ausreichen, das geplante Unternehmen in die Tat umzusetzen, dürftest Du nächste Woche die Waage endgültig über den Jordan schicken.

  10. Mannomann, ich glaube ich habe in den letzten Tagen alleine vom Ansehen 5 Kilo zugenommen.
    Obwohl…, ich glaube Du hast dieses mal ein wenig mit dem Schokoüberzug gegeizt. Da blitzt doch am Rand ein wenig Biskuit durch den „Hauch“ von Schokolade 😉
    Schwächelst Du etwa??
    LG
    mehdi

  11. @Barbara:
    hui, Dein Biskuit wollte aber hoch hinaus! Vielen Dank für den Link zu diesem Matterhorn der Biskuitbäckerei. In Deinem Rezept wird das Eiweiß auch mit Wasser aufgeschlagen, auch das war mir völlig neu. Jedenfalls mache ich ab sofort Biskuit nur noch auf diese Weise. Meine Mutter macht „seit 30 Jahren“ den Biskuit so wie Du und ich habe mich schon immer gefragt, wie sie den so schön fluffig hinbekommt. Wäre vielleicht klüger gewesen, sie zu fragen ;-))
    @Sivie:
    so kurz vor Weihnachten… das gibt nix. Guter Tipp: das Kürzertreten wäre doch ein schöner Vorsatz für 2009.
    @Eva:
    ja, ich hatte frustrierte Anmerkungen, dass die Rezepte gar nicht mehr gelesen werden, wenn M, TM, CP und/oder MM hinter dem Rezeptnamen erscheinen, deshalb dieser „Service“. Viel mehr Arbeit ist es nicht, ich schreibe sowieso in die RezKonv erst das Original, kopiere es dann in eine Rubrik XY – erprobt und vermerkte dort die Modifikationen. Eigentlich ist es also nur ein Rüberschieben des Originals.
    Ich darf Dich jetzt schon auf das kommende Wochenende hinweisen bzw. auf den Anfang der nächsten Woche. Da werde ich (falls alles so klappt wie ich es vorhabe) einen etwas ausgefalleneren Kuchen bloggen, den ich zum Geburtstag meiner Nachbarin backen werde.
    @Bolli:
    wieso Rokoko? Das habe ich mich auch schon gefragt. Keine Ahnung. Ich bin aber froh, dass ich Dich endlich mal mit einem Kuchen locken kann. Kein Marzipan. Ich finde es immer noch seltsam, dass so viele Leser dieses leckere Zeug nicht mögen.
    @Robert:
    genau, zurren wir Mädels das Mieder ein wenig fester. Aber was machen wir mit Speckarmen, Hals und Gesicht? Vielleicht sollte ich zur Abwechslung mal wieder etwas kochen.Gemüse, versteht sich!

  12. Ich hatte schon richtig „Torten-Entzugserscheinungen“! Die sieht auch wieder umwerfend gut aus und ich danke dir, dass du dafür sorgst, dass wir ein bisschen Speck auf die Rippen bekommen…man muss sich schließlich für den nahenden Winter wappnen! – Klasse ist übrigens auch, dass du an die „Nicht-TM-und-Manzfred-Besitzer“ denkst…da gibt es außer mir bestimmt noch mehr von…- danke für die zusätzliche Mühe 🙂

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