LXX in XXL – Op Art Boxes

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Kennt ihr das auch? Plötzlich und unerwartet ist er da. Der Tag, an dem man eine bestimmte Aufgabe erledigt haben muss. Ein Geschenk besorgt, einen Brief geschrieben, einen Anruf getätigt, einen Besuch gemacht, eine Reise unternommen. Einen Kuchen gebacken. Oder zwei.

Mir passiert das oft. Völlig unvorbereitet stelle ich mit Schrecken fest, dass der erste Advent schneller da ist als erwartet, der Heiligabend – viel zu früh im Jahr – auf den 24.12. fällt und Winterreifen aufgezogen werden müssen, obwohl doch erst der 20.11. ist und seltsamerweise für die nächsten Tage – ohne Rücksicht darauf, dass ich etwas Wichtiges transportieren muss – ein Wintereinbruch gigantischen Ausmaßes angekündigt wird.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich Unpünktlichkeit hasse. Ich bin in all den Jahren meiner Berufstätigkeit einmal zu spät gekommen. Ich fuhr mit dem Mofa zur Arbeit und das Ding hat mich unterwegs hängen lassen. Ansonsten nehme ich immer einen Bus oder eine Bahn früher, bin schon lange Zeit, bevor überhaupt die Schalter öffnen, am Flughafen und stehe mir lieber die Beine in den Bauch, als nur eine Minute zu spät zu sein.

Deshalb wäre es eigentlich vernünftig, die Planung gewisser Ereignisse ordentlich und sinnvoll zu gestalten. Ich hatte das auch wirklich vor. Eigentlich.

Eigentlich weiß ich schon seit circa fünf Jahren (so lange kenne ich Gudrun), dass sie am 22.11.2008 stolze 70 Jahre alt wird. Eigentlich weiß ich auch, dass ich zu diesem Anlass Kuchen backen soll und werde. Den Frankfurter Kranz hatte sie schon vor geraumer Zeit bei mir bestellt. Vor ziemlich genau einem Jahr, als ich zu ihrem 69. Geburtstag eben diesen Kranz buk. Eigentlich wollte ich ihr, als Überraschung, einen weiteren Kuchen zukommen lassen.Hab ich auch. Aber nicht den, sondern ’nen anderen.

Eigentlich wollte ich einen doppelstöckigen, edlen Kuchen backen. Rund, dezent mit Fondant überzogen. Und mit Gänseblümchen dekoriert. Aus Zuckerguss gespritzt.

Peggy Porschen kann das. Eigentlich müsste ich das auch können. Eigentlich. Das Spritzen der „Blüten“ war ein Fiasko. Ich habe alles gegeben, aber ich habe nicht eine popelige Blüte hinbekommen. Diverse Konsistenzen verschiedenster Zuckerguss-Varianten wurden ausprobiert und für schlecht befunden. Zumindest in meinen Händen wurde jeder Ansatz des Versuchs, eine Blüte auf Pergament zu bannen, zum Grauen, von dem man sich tunlichst abwenden sollte.

Das war Montag (noch fünf Tage bis zum Event). Samstag fand der Geburtstag statt. Jeder halbwegs mental Gesunde hätte nun auf Plan B zurückgegriffen. Ich auch, allerdings war leider kein Plan B vorhanden.

Aber jede Menge Bücher, in denen jede Menge Torten ausgestellt sind, die nur darauf warten, von kreativen Köpfen und handwerklich geschickten Bäckern mal eben aus der Backform geschüttelt zu werden. Für mich als nicht wirklich geübte Motivtortenbäckerin waren die Objekte jedoch – eigentlich – eine Nummer zu groß.

Hilfe nahte in Form eines Buches von Lindy Smith: „Cakes To Inspire and Desire“. Gudrun hatte sich Musik aus den Fünfzigern gewünscht, ihre Siebziger würden bald anbrechen und so entschloss ich mich, die Lücke mit einem Kuchen aus den Sechzigern zu füllen.

Op Art. Das war’s. Schon immer hatte ich mich mit diesem Thema beschäftigt, ich bin geradezu eine Koryphäe, was diese Erscheinung angeht. Deshalb habe ich mich erst mal bei Wikipedia erkundigt, worum es hier überhaupt geht.

Gudrun, bekannt als Dame, die es gerne ordentlich und übersichtlich hat, würde dieser Kuchen bestimmt gefallen. Als ehemalige Krankenschwester würde ihr ein exakter Kuchen Freude bereiten. Das Unternehmen „op art boxes“ konnte also gestartet werden.

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An eben diesem Montag (noch fünf Tage bis zum Event) bestellte ich bei tortissimo die benötigten Utensilien. Unter anderem schwarzes Fondant, ohne das ich komplett aufgeschmissen gewesen wäre. Mittwochs (noch drei Tage bis zum Event)  – tortissimo sei Dank – wurde das Paket bereits geliefert und ich schwebte auf Wolke Sieben. Natürlich war die Wolke viereckig.

In Kurzfassung sah das weitere Vorgehen so aus:

Mittwoch (noch drei Tage bis zum Event):

Eine quadratische Torte backen, 25 x 25 cm. Eine quadratische Torte backen, 15 x 15 cm. Über Nacht auskühlen lassen. Vorher noch ausrechnen, wieviel Teig man benötigt. Das geht ganz einfach, indem man das Volumen des Rezepts der vorliegenden runden Torte ausrechnet (Höhe der Tortenform x halber Radius zum Quadrat x Pi [3,14]) und dann die Menge auf die quadratische Form (hier ein Backrahmen) umlegt. Ich habe es immer gewußt, für irgendwas musste Mathe mündlich im Abi doch gut sein.

Donnerstag (noch zwei Tage bis zum Event):

Torten füllen, beschweren, mehrere Stunden (am besten über Nacht) ruhen lassen. In die Autowerkstatt fahren und von Sommer- auf Winterreifen wechseln, schließlich habe ich zwei Tage später eine Torte zu transportieren. Oder zwei.

Freitag (noch EINEN Tag bis zum Event):

wegen fieser Bauchschmerzen den Arzt aufsuchen. Rückkehr auf die Homebase: 13.00 Uhr = noch 29 Stunden bis zum Event.

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Tortenstenogramm:

Kuchen sorgfältigst gerade schneiden. Buttercreme-Icing, Zuckerkleber und Modellier-Paste herstellen. Fondant kneten, 5 mm dick ausrollen, schneiden. Buttercreme etappenweise (Seite für Seite) auf den Kuchen streichen, damit das Fondant Halt hat. Fondant-Platten grob zugeschnitten ansetzen, mit einem scharfen Messer überschüssiges Fondant abschneiden. Alle vier Seiten in Weiß, Deckel in Schwarz halten.

Etappenweise schwarze und weiße Modellierpaste 1,5 mm dünn ausrollen. Nach einem von mir akribisch vorgezeichneten Plan (ein weiterer Beweis dafür, warum ich früher jeden Schönschreibwettbewerb gewonnen habe)

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und exakten Berechnungen, wie sie nur mein Mann hinbekommt (wofür hat man ihn schließlich Mathe studieren lassen?)

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die Streifen für die Deko zuschneiden. Hierbei äußerst vorsichtig und so ordentlich wie möglich vorgehen. Masse unbedingt mit Folie abdecken, auch die zugeschnittenen Teile abdecken, damit sie nicht austrocknen.

Dekorieren. Das Zuschneiden nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Das Kleben der Musterstreifen mit Zuckerkleber geht dann recht zügig, wenn man sich vorher genau überlegt hat, wie man die Muster ansetzt.

Samstag, 1.30 Uhr (noch 16,5 Stunden bis zum Event):

Ins Bett gehen wäre nicht die schlechteste Idee. Nach fast zwölf Stunden Dekorierens fühle ich mich nicht mehr wirklich in der Lage, einen Saal mit Schwänken aus meinem Leben zum Toben zu bringen. Das Aufkleben ist geschafft. Jetzt (durch das Aufbringen der Deko haben sich die ursprünglichen Kuchenmaße geändert) die Kuchen sehr genau ausmessen und feste Plastikquadrate, knapp kleiner als der Kuchen, als Tortenunterlagen zuschneiden (aus Windowcolorfolie).

Ähhm, sollte ich nicht auch einen Kranz backen? Ja. Morgen.

Und hätte ich den Entstehungsprozess eigentlich fotografieren sollen? Ja. Nein. Keine Zeit, schlechtes Licht, beim nächsten Mal!!!!

Samstag, 7.00 Uhr (noch 11 Stunden bis zum Event):

Frühstück fällt aus. Überlegen, wie die Torte gestapelt werden soll. Das Original im Buch besteht aus vier Etagen, die so verschoben sind, dass Teile des oberen Kuchens über den unteren hinausragen. Das traue ich mich nicht. Also wird eine Ecklösung beschlossen. Plastikstrohhalme in den unteren Boden rammen, damit das Gewicht des oberen Bodens nicht zu schwer wird. Torten auf die zugeschnittenen Windowcolor-Platten setzen. Eine 35 x 35 cm große, quadratische Kuchenplatte (Kunststoffplatte Protex light Weiß aus dem Baumarkt – dort zuschneiden lassen) stellenweise mit Icing bestreichen (damit der Kuchen nicht rutscht), unteren Boden aufsetzen (VORSICHTIGST!!). Oberen Boden auf den unteren setzen (VORSICHTIGST!!). Ebenfalls vorher mit Icing sichern.

Kuchen stolz betrachten und feststellen, dass sich im oberen schwarzen Fondant eine Delle breit macht, die grauenvoll aussieht. Überdies erscheint die Oberseite viel zu nackt.

Verzweifelt überlegen, was geschehen soll. Der Ehemann hat wieder einmal die zündende Idee, eine 70 in Form von römische Buchstaben aus Fondant aufzulegen.

Motivtorten_op_art_boxes_lxx  passt wunderbar ins Konzept. Also auch noch schnell diese Buchstaben aus Zuckerpaste hergestellen und den Kuchen damit bestücken.

Nach der Verarbeitung von 291 Einzelteilen ist es geschafft.

FERTIG!!!

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Ach so. Den Frankfurter Kranz habe ich auch noch gebacken. Ich war gerade beim Dekorieren, als mit Gudrun verwandte Geburtstagsgäste auf ein „Hallo“ zu Besuch kamen. Ich habe mich darüber sehr gefreut. Auch darüber, dass sie mir in zwei meiner Kochbücher ganz liebe Zeilen geschrieben haben. Natürlich lasse ich nicht jeden Besucher in ein Kochbuch schreiben. Diese beiden aber durften, denn sie haben die Kochbücher geschrieben. Susanna Bingemer und Hans Gerlach heißen diese sehr sympathischen Mitmenschen, welche unter anderem die wunderschönen Kochbücher „Vietnam“ und „Alpenküche“ aus dem GU-Verlag veröffentlicht haben. Dazu demnächst an dieser Stelle mehr!

Liebe Susanna, lieber Hans, schön, dass ihr euch die Zeit genommen habt, einmal hereinzuschauen!

Samstag, 18.00 Uhr (Event):

Also, ich habe das dann ja noch rechtzeitig auf die Reihe bekommen. Es blieb sogar Zeit zum Umziehen, was vor allem Susanna und Hans bestimmt sehr zu schätzen wussten – die haben mich in den Putzklamotten kennengelernt.

Die Torte war ein voller Erfolg. Viele Gäste, inklusive der Gastgeberin, haben wirklich gedacht, dass es sich bei dem Kuchen um Schachteln handelt, in denen sich Geschenke befinden. Das hat mich natürlich diebisch gefreut. Zudem war die Resonanz nicht nur wegen des Aussehens, sondern auch wegen des Inhalts der Torten recht positiv.

Die untere Torte bestand aus dem bereits bekannten Schichtkuchen, den ich zur Goldhochzeit der Eltern gebacken hatte. Das obere Teil war ein kürzlich vorgestellter Spanischer Vanillekuchen, den ich flach gebacken habe, um ihn dann mit einer Schicht Marzipan zusammenzusetzen. Mein persönlicher Favorit ist und bleibt aber der Schichtkuchen. Den habe  ich diesmal mit Margarine statt mit Butter gebacken, was der Lockerheit der Krume sehr zugute kam.

Das Fest war überaus gelungen, wir haben uns wunderbar unterhalten, gut gegessen und getrunken, alle Anwesenden hatten viel Freude an dem Abend. Wir haben liebe und nette Menschen wiedergesehen oder kennengelernt, Neues erfahren, Altes hervorgekramt. Wir haben klassischer Musik gelauscht und verschiedene Darbietungen verfolgt.

Hach Gudrun, schön war’s!

43 Antworten auf „LXX in XXL – Op Art Boxes“

  1. Hallo Jutta,
    auch ich bin von deiner Homepage mehr als begeistert. Eigentlich habe ich dich schon vor mehr als einem Jahr gefunden gehabt und habe ganz viele deiner Einträge gelesen und genau diese Torte bewundert (du bist also mitunter ein Motivator für mich gewesen, meine Freizeit den Fondanttorten zu widmen 🙂 Doch ich hatte da selbst noch keinen Blog und habe es versemmelt dich zu adden! Um so größer war die Freude als ich dich wieder entdeckte!
    Ich mag es, wie du die Dinge siehst, wie du sie mit warmem Humor schilderst! 🙂
    Viele liebe Grüße
    Nelli

  2. Auch ich: reingefallen. Dachte doch glatt, es handele sich um Geschenkschachtel. Wie großartig ist dieser Kuchen denn?! Ganz, ganz toll! Oder wie schon andere attestierten: Hammer!

  3. Meine liebe Jutta, Du übertriffst Dich immer wieder selbst (Mein erster Gedanke war: was hat sie denn da bestellt? ;)). Deine Passion und Ausdauer möcht ich haben. Und Schlaf scheinst Du auch keinen zu brauchen…

  4. @Houdini:
    puh, ich kenne solche Träume zur Genüge. Ich bin nun schon 16 Jahre nicht mehr im Pflegedienst, aber ich träume immer noch vom Altenheim. Immer vergesse ich, wichtige Dinge in der Dokuentation zu vermerken oder mir fällt Zuhause ein, dass ich einen Bewohner im Bad oder wo auch immer vergessen habe. Oder ich habe Medikamente nicht bestellt, falsch verteilt, vergessen auszuteilen… und das nach all den Jahren. Das Schönste ist das Aufwachen, um festzustellen, dass man gemütlich im Bett liegt und keine Verpflichtungen mehr hat. Ein bissi schräg ist das schon, gell?
    Wenn Du erschöpft bist vom Lesen, sollte ich wirklich mal nach Asien reisen. Ich habe Angst vor dem Klima (und auf Reisen fürchte ich immer, von Durchfällen oder Erbrechen geplagt zu werden, obwohl ich noch nie erkrankt bin, wahrscheinlich wegen des Alkohols, den ich immer trinke), aber wenn Du das wegsteckst und schwach bist nach Lektüre, dann kann ich das bestimmt ertragen ;-))
    @Wurzel:
    ach das ist ja lieb von Dir – hoffentlich hast Du keine grauen Haare bekommen ;-)))
    Ich habe noch ein angeschnittenes Stück Torte gefunden (als Foto), das wollte ich eigentlich noch bloggen. Aber darauf verzichte ich nun, ich will nicht Schuld sein, dass Dir die Torte nachher nicht mehr gefällt…

  5. Also zuerst dachte ich, ich bin im falschen Blog, so nach dem Motto: „das muß ein Literaturblog für Krimis sein!“
    Das ist die krasseste Tortenstory, die ich je gelesen habe. Deine Torte jedoch, die ist die gigantomanisch-perfektest-gestylteste die ich je sah….nein, ich bin nicht traurig, daß ich sie nicht probieren durfte, ich werde sie gerne soooo komplett in Erinnerung behalten.
    Kompliment an Dein eisernes Durchhaltevermögen. Wurzerl

  6. Ganz super, ich bin ueberwaeltigt und erschoepft vom Lesen, dachte auf den ersten Blick, es seien die Tortenschachteln und wurde eines besseren belehrt. Vietnam-Kochbuch passt auch.
    Zu spaet kommen, oder eben nicht, passt ebenso, bin fast paranoid. Ich traeumte frueher oft und regelmaessig, dann Jahre nicht mehr, aber leider gerade in den letzten Tagen wieder, vom zu spaet auf den Flieger kommen. Letzte Nacht bin ich ohne Koffer zum Flugplatz und hab es im Zug erst bemerkt und gedacht, was fuer ein Idiot ich sei, so peinlich, was denken die im Geschaeft, am besten fliege ich ohne Angebote und Unterlagen, erzaehle einfach alles aus dem Stegreif. Kannst Dir gut vorstellen, wie ich mich mitten in der Nacht fuehlte, bin natuerlich vor Schreck aufgewacht. Sonst wuesste ich ja nichts vom Traum. Traumdeuter her!

  7. Oh Petra, ich bin geplättet. Und diese tollen Erfolge der Torten-Talkerinnen, das ist ja zu schön. Nächstes Jahr bin ich dabei, das ist jetzt schon klar. Das Eisbein… ich muss ins Bett, das ist zuviel für mich ;-))

  8. Jutta, in meinem CK Album kannst Du Dir schon mal einen Vorgeschmack holen. Wir waren eine Gruppe mit 10 MT-begeisterten aus dem Torten Talk. 3 haben Torten zur Competition eingereicht, sie haben 2x Gold, 1x Silber und 2 Bronze Auszeichnungen geholt. Echt der Wahnsinn was man aus Zucker alles machen kann. ;o)
    LG Petra

  9. @Brigitte:
    geanu, einfach kann jeder, hihih, der Spruch ist gut. Mit dem Anschnitt hab ich keinen Vertag, das macht mir nicht die Bohne aus. Ganz im Gegenteil. Zudem rate ich den Essern immer, das Fondant nicht zu essen, sondern wegzuwerfen, weil es so süß ist. Die aufwändige Deko ist also eigentlich für die Tonne. Ich habe ja die Fotos.

  10. Alle Achtung Jutta! Deine Torte sieht absolut Spitze aus!!! Gefällt mir super gut.
    Ich habe anfangs auch gedacht, dass das Schachteln sind. Welch eine Arbeit, die vielen, vielen Muster aufzukleben. Aber einfach kann jeder – gell Jutta? Bricht dir eigentlich nicht das Herz, wenn der Kuchen angeschnitten und vielleicht in 10 Minuten weggegessen ist?
    Viele Grüße Brigitte

  11. @Bolli:
    gegessen werden soll sie aber auch
    @Ulrike:
    😉 – in Amerika gibt es Bäckereien für Motivtorten, die machen wirklich ALLES. Ein Paar hat die maßstabgetreue Nachbildung des Gebäudes bestellt, in dem es sich kennengelernt hat. Auf der Website der Bäckerei gibt es einen Hinweis, dass sich die Kosten für eine Torte auf MINDESTENS 1500 Dollar belaufen. Vorher fangen die gar nicht erst an. Doll, oder?
    @Ev:
    bis vor einem halben Jahr wusste ich auch noch nicht, dass ich so was kann. Man wächst mit seinen Aufgaben…
    @Eva:
    für jemanden, der nur 1,60 m groß ist, ein tolles Kompliment! Man liest sich!!
    @Susanna:
    Danke Dir. Events bei Gudrun sind in Ordnung und hoffentlich noch zahlreich. Aber Buchmesse ist ja auch jedes Jahr und wir sind immer dort…Übrigens schlägt mein Puls nicht schneller beim Anschneiden der Torte. Damit habe ich überhaupt kein Problem. Viel schlimmer wäre, wenn sie nicht gegessen würde. Grüß mir den Hans.
    @Franz:
    siehe oben. Ich habe die Torte angeschnitten und es hat mir überhaupt nichts ausgemacht. Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral, gell? Sobald ich die Torte fotografiert habe, ist sie zum Anschnitt freigegeben. Aber weil sich niemand traut, das auch zu tun, mache ich es halt.
    @zorra:
    geht’s wieder? ;-))
    @nysa:
    der hohe Besuch wohnt übrigens in München. Gräfe und Unzer ist ja dort beheimatet, ob’s daran liegt, dass so viele Autoren in Deiner Stadt wohnen? Beruhigt mich ja, dass es hier noch den ein oder anderen Chaoten gibt, der auch gerne aufschiebt. Wenn Du dann mal zum Tortenbacken kommst, bringst Du am besten gleich rosa mit. Die will auch mal. Ausruhen = gestern Abend um 21.00 Uhr, ich hatte mein Glas Wein noch nicht ausgetrunken, lag ich scheintot auf der Couch und kurze Zeit später im Bett. Isch war feddisch!
    @mehdi:
    ich sach Dir, Du hast den Sachverhalt aber so was von genau verstanden! Zauberei war das wirklich nicht. Ich glaube nicht, dass beim Zaubern je so geflucht wurde. Das schwarze Fondant färbte so doof, ständig musste ich das Handwerkszeug spülen, auch das noch… Liebe Grüße auch an Dich!
    @Gabi:
    musst Du gerade sagen…
    @lavaterra:
    Thanks!
    @Katja:
    Du wohnst ja quasi in der Nachbarschaft und nebenan ist ein Haus frei. Willste nicht umziehen? 😉
    @Sivie:
    lieb von Dir!
    @Petra:
    hui, das freut mich, dass Du vom CK rübergekommen bist. Du ahnst ja nicht, was Du mir da gerade für einen Floh ins Ohr gesetzt hast. Ich werde mich nachher schlau machen, was es mit dieser Cake International auf sich hat. Meinen Mann habe ich schon telefonisch informiert, dass er im kommenden Jahr eventuell mit mir nach England reisen muss. Auf die Idee, eine Messe zu besuchen, bin ich überhaupt noch nicht gekommen. Aber jetzt… Danke!! Ich beneide Dich!
    @fija4lw:
    eigentlich wollte ich ja Gänseblümchen machen. Aber im Nachhinein bin ich froh, dass das nicht so geklappt hat. Diese strengen Muster gefallen mir auch.
    @Robert:
    Was dem einen das Kochen, ist dem anderen das Backen, gell?
    @rosa:
    nysa ist auch schon angemeldet… bringst Du dann Schnuppensuppe mit?

  12. Unfassbar. Ganz, ganz großartiger Kuchen.
    Ich bekräftige hiermit meinen Antrag, Du mögest mal einen Tortendekorierkurs geben – ich wäre ja so-fort dabei!

  13. Liebe Jutta, als ich eben im CK Deinen Kuchen entdeckt habe, bin ich sofort hier her gekommen um die Geschichte dazu zu lesen. Super klasse, die Torte ist der Hammer! Mir gefällt die Farbkombi schwarz/weiss immer besonders gut.
    Ich war übrigens am 14./16.11. in Birmingham auf der Cake International und konnte u.A. Lindy Smith live sehen und viele viele Motivtorten. ;o)
    LG Petra

  14. Liebe Jutta,
    was hast Du mir doch diesen kalten, verregneten Montagmorgen(-mittag)versüßt. Ich gestehe es, bei vielen Bloggs lese ich quer, um schnell zu Bild und Rezept zu gelangen – manchmal auch gar nicht – schäm 🙁
    aber bei Dir lasse ich kein Komma aus.
    Wahrscheinlich ahnen die Wenigsten, welche ausgetüffelte Pläne erarbeitet, mathematische Probleme überwunden und zeitliche Fallen überwunden werden müssen, um diese göttergleichen Gebilde zu erarbeiten (das Wort zaubern wäre bei dieser Schufterei ja – eigentlich – eine Beleidigung).
    Ich sende Dir ehrfürchtige Grüße
    mehdi

  15. so:
    1. ich hab auch erst am samstag die winterreifen drauf – eigentl. mein freund. und weil mega-schneesturm angekündigt war. du bist also nicht allein. ich mach eigentlich immer alles auf den letzten drücker.
    2. der hammer: wie geil ist die torte. falls ich mal heiraten sollte, darfst du meine hochzeitstorte machen. eigentl. würd ich echt gerne mal dabei sein und dier zuschauen. biete mich auch als fotografin an.
    3. kann verstehen, dass du den schichtkuchen am leckersten findest. schaut auch so aus!!!
    4. toll, dass so hoher besuch dabei war!
    5. viel spass beim ausruhen. 😉

  16. Kompliment.
    Jetzt wüsste ich nur noch gern, wer denn schließlich das Werk zerstört (angeschnitten) hat? Etwa nach dem Motto: Vergesst die Kunst, der Bauch geht vor?

  17. Liebe Jutta, auch Hans und ich waren ganz beeindruckt von Deiner tollen Torte und haben kaum gewagt, das Kunstwerk am Abend zu probieren! Und auch wir haben uns gefreut, Dich kennengelernt zu haben. Bis zum nächsten event bei meiner Tante Gudrun… Liebe Grüße, Susanna PS: Auch Dein Blog ist super.

  18. Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen: eine Wucht ist es, nicht zu übertreffen, einzigartig, genial, irre, toll, spektakulär = im bin hin und weg! DU BIST DIE GRÖSSTE !!!!!!!!!!!!! Sowohl im Schreiben als auch im Backen 🙂

  19. Liebe Jutta,
    Du solltest ein Buch schreiben, in das ich Dich dann ganz stolz reinschreiben lassen würde!
    Beneidenswert, was Du da immer wieder zauberst und bewunderungswürdig, ich würde das nie im Leben können!
    Liebe Grüße Dir von Ev

  20. @ Mädels:
    ich hoffe, ihr habt eure Sprache mittlerweile wiedergefunden und Hedonistin konnte wieder in die Senkrechte finde. Schön, dass euch das Machwerk gefällt.
    Ich finde nach dieser Aktion endlich auch mal wieder Zeit, mich mit euren Beiträgen zu beschäftigen. Bin schon ganz neugierig!
    Bis gleich, setzt schon mal Kaffee auf (Plätzchen da?), ich mache mich auf den Weg…. Danke für eure lieben Kommentare.

  21. Was soll man dazu noch sagen? Du bist der absolute Wahnsinn! Gratuliere! und…. ich wär gerne an Gudruns Stelle(allerdings nicht unbedingt altersmäßig*g)

  22. Das könnte mir auch passieren… aber mit noch weniger Schlaf. 😉
    Alle Achtung, was Du da geleistet hast. Die Torte sieht phantastisch aus!!! Auch von mir Standing Ovations. 🙂

  23. Das ist doch wirklich nicht wahr: Wahnsinn!!! Was für ein bewunderndernswerter Aufwand! Mit dieser Akribie!
    Und dann den vielgerühmten Frankfurter Kranz als Nebendarsteller verschwinden zu lassen …
    Standing Ovation, Sus

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