Bäcker Süpkes Toastbrot

Bäcker Süpkes Toastbrot, getoastet

Wie immer bei Rezepten von Bäcker Süpke ist auch sein Toastbrot, kaum veröffentlicht, wieder in aller Munde.

Eigentlich wollte ich es nach der 4-Pieces-Methode backen. Aber da einige Blogger  (Deichrunner, Küchenlatein, Suppenkasper) nicht ganz zufrieden mit der Form waren, habe ich mich entschlossen, es einmal mit der 10-Pieces-Methode zu probieren und eine Form mit Deckel zu benutzen.

Bäcker Süpkes Toastbrot, mit Deckel

Also habe ich eine Pain de Mie-Form verwendet und gehofft, dass das Brot, gut behütet,  "ordentlich" wird. Nach der Aktion war die Form des Brotes in Ordnung, aber auch bei meinem Toast kann man ganz genau sehen, aus wievielen Einzelteilen das Brot besteht.

    Bäcker Süpkes Toastbrot, fertig   Bäcker Süpkes Toastbrot, Seitenansicht 
Bäcker Süpkes Toastbrot, unten, seitlich

Sobald das Brot angeschnitten ist, sieht man aber nur noch eine homogene Scheibenstruktur und darauf kommt es mir an.

Bäcker Süpkes Toastbrot, Scheiben
Bäcker Süpkes Toastbrot, Krume

Mir gefällt das Toastbrot sehr gut. Geschmacklich ist es erste Sahne. Wer gerne wirklich knuspriges Toast isst, kommt hier voll auf seine Kosten. Es kracht richtig beim Kauen. Ab sofort backe ich kein anderes Toast mehr.

Das nächste Brot wird dann mal nach der 4-Pieces-Methode gebacken. Bericht folgt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bäcker Süpkes Toastbrot
Kategorien: Brot, Toast, Weizen, Hefe
Menge: 1 Pain de Mie Form

Zutaten

H VORTEIG
200 Gramm   Weizenmehl
4 Gramm   Salz
3 Gramm   Hefe
150 Gramm   Wasser
H HAUPTTEIG
      Vorteig
485 Gramm   Weizenmehl
11 Gramm   Salz
14 Gramm   Zucker
60 Gramm   Butter
30 Gramm   Hefe
210 Gramm   Milch

Quelle

  Bäcker Süpke
  http://baeckersuepke.wordpress.com/2009/01/09/toastbrot-
  zum-selber-bastlen-ohne-chemische-kampfstoffe/
  Erfasst *RK* 09.01.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Bäcker Süpke schreibt:

Den Vorteig 2h bei Raumtemperatur stehen lassen, dann in den Kühlschrank für mindestens nochmal 16h.

Für den Hauptteig den Teig intensiv kneten (Jutta: habe den Vorteig 2 Stunden vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank geholt). Dann nur 10 min ruhen lassen. Denn: Hier ist alles anders als beim Baguette oder Ciabatta. Beim Toastbrot möchte man eine feine Porung. Grobe Porung ist nicht erwünscht. Deshalb muss der Teig schön warm sein (26-28°C) und er darf nicht weich sein! Eine lange Teigruhe ist ebenso negativ.

Nach der 4 Pieces oder der 10 Pieces Methode aufarbeiten. Dann in eine gefettete Kastenform (Jutta: Pain de Mie Form) geben und garen lassen. Je nach Teigtemparatur 20-30 min. Schön vollgarig in den Ofen schieben. Anfangstemperatur 230°C. 30 min backen bei 200°C. Je nach Ofentyp.

Man kann die Kastenform mit einem Deckel zu machen, das ist gut, ansonsten mit Dampf backen.

Anmerkungen, Jutta: Jedes einzelne Teigstück in Wasser getaucht vor dem Einlegen in die Form. 10 x 100 g Stücke verwendet, aus dem Rest kleine gefüllte Teigstückchen gebacken (während der Ofen aufheizt). Auf die Form die schwere Edelstahl-Pfanne des Bratsets gestellt, damit der Deckel nicht abspringt, falls der Teig zu hoch geht.

=====

Hier noch mal eine ausführlichere Info bezüglich der Backform:

Gekauft wurde sie bei Meilleur du Chef in Frankreich.

Ich habe die Rechnung hervorgekramt. Bestellt habe ich am 16.01.2007, geliefert wurde am 22.01.07. Die Form hat damals 17,73 Euro gekostet, zuzüglich 19,6 % MwSt = 21,20 Euro. Die Versandkosten betrugen 12,50 Euro. Die Größe der Form beläuft sich auf 29 x 11 cm und reicht für 1 Kilo Teig.

Mittlerweile wird sie so, wie ich sie gekauft habe, anscheinend nicht mehr angeboten. Meine Form ist aus schwerem Metall. Die zurzeit angebotene Form ist wohl aus Exoglass, einer Art Plastik und einem Deckel aus Metall. Und der Preis ist mächtig gestiegen, um 9,00 Euro.

Nichtsdestotrotz ist Meilleur du Chef eine rechte Fundgrube für den ambitionierten Hobbybäcker, Stöbern macht hier großen Spaß!

40 Antworten auf „Bäcker Süpkes Toastbrot“

  1. Hallo Eulalia,
    Gott, du hast dich ja richtig ins Zeug gelegt, das ist ja klasse, was du alles herstellst und die Torte damals ist für ein Erstlingswerk sensationell geworden. Mittlerweile bist du ja Profi, toll!
    Lustigerweise habe ich mir gestern genau dieses Rezept ausgedruckt und musste sehr lachen, als ich deinen Kommentar sah. Zufälle gibt es, unglaublich.
    Nun aber zu deiner Frage: Die Hefemenge ist auf Frischhefe ausgerichtet. Drei Gramm Hefe im Vorteig erscheinen wenig, aber wenn man das Bröckchen dann sieht, wundert man sich, dass es doch relativ viel ist. Später kommen ja nochmal 30 Gramm hinzu, das wäre bei Trockenbackhefe ein bissi viel im Vergleich zur Mehlmenge. Also, mit Frischhefe bist du auf der sicheren Seite und wenn du Trockenbackhefe verwenden möchtest, dann nimm 1/3 der Frischhefe-Menge, also 1 g Vorteig, 10 g Hauptteig.
    Liebe Grüße
    Jutta

  2. Hallo Jutta,
    hier mal an ganz anderer Stelle mein Dank für deine Tipps vor fast zwei Jahren 🙂 Die erste Hochzeitstorte (dreistöckig) ist ganz gut gelungen :->, oder? („Drei Nüsse für Aschenbrödel“)
    Jetzt an dieser Stelle eine vll blöde Frage:
    3 g frische oder trockene Hefe????
    Viele Grüße
    Eulalia

  3. Auf seiner Seite schreibt der Verkäufer, dass jeder zusätzlich georderte Artikel mit US$ 1,00 Versandkosten berechnet wird, na, es lohnt sich dann doch, das Sortiment genauer zu betrachten.
    Gruß
    JOK

  4. Ich glaube, das „Habenwollen“ in meinen Augen leuchtet bis zu dir – das sind ja tolle Formen und Förmchen, die dort angeboten werden. Sehr gefährlich, vor allem, weil man viel bestellen „muss“, damit sich die Versandkosten lohnen 😉

  5. Hallo Sille,
    die Form von Teeträume ist für 750 g Teig ausgelegt, meine Form war größer. Wenn du die Teigmenge von knapp 1200 g zu 2/3 verwendest, dürfte das Toastbrot gelingen.
    Viel Spaß beim Ausprobieren

  6. Die Form will ich auch *seufz*… Von Deinen 3 Methoden gefällt mir die 10 Piece Variante am besten, obwohl die Schlingenvariante auch nicht schlecht ist. Ich muss mal in mich gehen und grübeln, ob ich mir diese schicke Form leisten möchte…

  7. Da isser ja wieder – wie schön!!! Ich freue mich, dass Du ein Lebenszeichen von Dir gibst. Natürlich war das Brot getoastet, ungetoastetes Toast habe ich zu Zeiten, als ich in Schottland lebte, genug essen müssen. Mit gesalzener Butter und Bananenscheiben, huääh! Du willst wissen, wer das isst? Einfach alle und es gibt nur wenige Nachbäcker, die nicht zufrieden waren. Mich eingeschlossen. Alles klar bei Dir?

  8. Wer isst denn so was? Der gechätzte Bäcker Süpke bietet in seinen Läden anscheinend für jeden Geschmack etwas an. Hin und wieder ist das ja OK, aber mindestens getoastet muss es sein, sonst ist es ein Schrecken, für mich und für viele in diesen Breitengraden. Aber das will ja nichts heissen 😉

  9. Hi Petra, ach ja, Du auch? Ich dachte, dass zumindest die Typepad-Leute meine Feed readen können – hmpf, ich muss noch mal nachfragen, was aus meiner Hilfeanfrage geworden ist, so geht es ja nicht weiter.
    Das Geocachen, ich sag Dir, das ist ja wirklich der Hit. Ich war Freitag alleine unterwegs und gestern mit Norbert. Ich habe zwar noch keinen einzigen Schatz geborgen (ich traue mich auch nicht wirklich, zu wühlen), aber alleine schon die Lauferei ist toll. Ich komme in Ecken, fußläufig von Zuhause, die ich vorher noch nie gesehen habe. Echt interessant. Und zudem noch gesund, bin letzte Woche 23 km gelaufen, unglaublich… Letzte Nacht habe ich schon davon geträumt. Ich habe alle Schätze gehoben, die ich in der Realität gerne gehoben hätte ;-))

  10. Na ja, so spät ja nun auch wieder nicht – ich habe eben auch bei Dir noch einen Kommentar dagelassen und das schöne Brot gelobt. „Brigittet“ ist Brigittes Nickname bei „backrezepte-online“. Das letzte T ist der erste Buchstabe ihres Nachnamens.
    Die Twistmethode werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Erst 4-pieces, dann Twist und dann entscheide ich, was mir am besten gefällt.

  11. Upps! Ich bin spät dran sehe ich gerade! Toll geworden das Toastbrot! Super! Die Methode die Brigittet (schreibt sie sich wirklich so oder ist das Versehen) anspricht heißt Twist Methode. Da ich sie aber noch nie ausprobiert habe dachte ich die stelle ich lieber nicht ein, wer weiss ob es klappt. Also: Probieren geht über studieren!

  12. Auch ich bin anscheinend in die Feedreader-Falle getappt und dachte: da herrscht Stille bei Jutta… Musste nach deinem Kommentar bei Eva doch mal schauen, ob du das Toastbrot schon gebacken hast – und was sehe ich: da hab ich ja einiges zum Nachlesen! Hoffentlich klappt der RSS-Feed bald wieder zuverlässig.
    Das Brot sieht super aus! Ich werde gleich mal den Vorteig aus dem Kühlschrank holen, hinke etwas hinterher (wir waren ja Samstag eifrig mit Geocachen beschäftigt, du verstehst? ;-))

  13. Ja, deshalb habe ich auch die 10 Kugeln genommen, weil ich es bei Dir gesehen habe. Ich finde auch, dass der Geschmack hier die Hauptrolle spielt und der ist ja nun wirklich nicht zu verachten. Wir mögen aber auch lieber dunkles Brot und Norbert isst Toast nur ungetoastet und ungern. Tja, da muss der Jung durch. Grüße zurück!

  14. Hallo Jutta, klasse sieht dein Brot aus!! ich habe übrigens auch die Version mit den 10 Kugeln gemacht und habe über meine Brot-Form doppellagig Alufolie gespannt, aber das war wohl doch nicht so wie ein Deckel; aber da es ja mehr auf den Geschmack ankommt und wir eh mehr Vollkornbrot etc essen als Toastbrot, werde ich mir erst mal noch keine Form zulegen. LG Eva

  15. Hallo,
    danke für die Info. Habe meine Form mal nachgemessen sie hat die Größe 23×11. Komisch…. und deine hat 29×11. Ich werds einfach testen. Wie voll war denn deine Form als die 10 Teiglinge drin waren? Zur Hälfte voll oder eher 3/4 voll?
    Danke und Gruß, Stetim

  16. Meine Form hat auch 1 Kilo Inhalt. Ich würde aber einen schweren Topf o. ä. draufpacken, damit der Teig nicht zu sehr hochgehen kann (eventuell wie Suppenkasper Form umgedreht backen, wenn kein Deckel vorhanden ist). Ich habe mal ein Toast gebacken und irgendwann ging mit einem Riesenbums der Deckel flöten. Heute habe ich deshalb eine sehr schwere Edelstahlform draufgepackt – ging prima! Wenn man das Rezept so herstellt, wie angegeben, bleiben noch ca. 180 g Teig übrig.

  17. Hallo,
    ich habe eine 1kg Brotform aus Edelstahl von teeträume. Kann ich die nehmen oder ist sie zu klein?
    Dein Toast sieht spitze aus!
    Danke und Gruß, Stetim

  18. Hi Brigitte,
    ja, das werde ich gerne mal versuchen, Danke für den Tipp. Nachbackgen, hihihi, ich bin so froh, heute ist der letzte Weihnachtskeks von meinem Mann verspeist worden. Jetzt kann ich endlich wieder KUCHEN BACKEN – ich habe schon Entzug! Wer könnte das besser verstehen als Du Meisterbäckerin, gell?

  19. Sehr schön geworden, dein Toastbrot. Ich hatte das Rezept schon bei Bäcker Süpke gelesen. Jutta versuche doch mal, den Teig in 2 Stränge zu teilen und diese wie eine Kordel zu verzwirbeln. Mit dieser Methode habe ich gute Erfolge erzielt. Wir haben auch gerade ein Toastbrotrezept und damit habe ich nach dieser Methode geformt.
    Und natürlich muss Bäcker Süpkes Toastbrot von mir auch mal getestet werden. Sieht wirklich superlecker aus. Jutta, du weißt ja, das Nachbackgen ….
    Gruß Brigitte

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