4-pieces-Methode: Bäcker Süpkes Toastbrot, der letzte Versuch

Bäcker Süpkes Toastbrot, 4-pieces in Form

Zwei Methoden der finalen Gestaltgebung beim Toast des Bäckers Süpke habe ich schon ausprobiert.

Zunächst die 10-pieces-Methode nach Bäcker Süpke, dann die Schlingmethode nach Brigittet. Unser Lieblingsbäcker hatte noch eine andere Version in petto: die 4-pieces-Methode.

Dazu wird ein Teigstrang hergestellt, diesen schneidet man in vier Teile und legt sie mit der Schnittseite in Richtung Formwand nebeneinander. Gehen lassen, backen, feddisch. Und vorher wieder in Wasser tauchen. Die Teiglinge, nicht die Form.

Ergebnis war ein wieder einmal geschmacklich hervorragendes Brot (hoffe ich zumindest, bisher sind jedenfalls keine Klagen eingegangen – Geschenk! -  und einen Rest Teig habe ich zu zwei knusprigen Brötchen verarbeitet), dessen Gestalt aber nicht so ansehnlich daherkam, wie nach der Schlingmethode.

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Fazit der Versuchsreihe: Bäcker Süpkes Toastbrotrezept, gepimpt mit Brigittes Bastelanleitung, ist mir am sympathischsten. Ab sofort nur noch Toast nach der Schlingmethode.

PS: Aufschneiden konnte ich das 4-pieces-Toast nicht, da ich es verschenkt habe.

12 Antworten auf „4-pieces-Methode: Bäcker Süpkes Toastbrot, der letzte Versuch“

  1. Falls Du eine schwere Form besitzt, setze sie doch einfach auf eine normale Kastenform. Probieren geht über Studieren, vielleicht klappt das ja. Kann ja auch ein Bräter sein, in den Du Wasser füllst oder Sand…hihihi, stelle ich mir gerade vor, wie Du mit einem Bräter an den Strand gehst und ihn füllst.

  2. Ich nehme auch exakt ein Kilo Teig, den Rest forme ich zu zwei Brötchen und lege sie während der Aufheizphase in den Ofen. Sie sind fertig, wenn die Form geschoben wird.
    Den Teig (nicht nur Bäcker Süpkes) lasse ich so lange gehen, bis er 2/3 der Form füllt. Nach dem Backen hat er den Deckel erreicht (er springt ab, wenn ich keine schwere Edelstahlform als Gewicht verwende), ich muss etwas warten, bis ich den Deckel verschieben kann. Normalerweise.
    Diesmal hatte ich ein Zeitproblem, weil ich das Toast verschenkten wollte. Deshalb ist das Brot nicht bis zum Deckel aufgegangen.
    Danke für den Link – Deine Brote sehen toll aus. Ich sollte auch mal wieder etwas im Brotkorb veröffentlichen. Das Bauernbrot von heute stelle ich gleich mal ein.
    PS: ich hab’s getan – 2 Caches waren heute dran, juhu! Werde berichten!

  3. Wieso ist dieser Eintrag von dir bis heute an mir vorbeigegangen?? (wurde mir nicht angezeigt!) – Dreifache Versuchsreihe = klasse! Deine Schlingmethode werde ich auch noch ausprobieren!!

  4. Du bist ja unermüdlich!!!
    Ich könnte mit der Bäckerschule in Weinheim Kontakt aufnehmen und fragen ob Du einen Vortrag über „verschiedene Methoden der handwerklichen Toastbrotherstellung ohne Zuhilfenahme von Zusatzstoffen und/oder Backmitteln“ Was hältst Du davon?

  5. Aha, verschenkt. Und ich dachte schon, ihr würdet überhaupt nur noch Toastbrot essen. Ich bewundere es, wie ihr alle mit diesen Rezepten umgeht, sie abwandelt und kreativ weiter entwickelt.

  6. Mir gefällt auch deine Schlingmethode am besten! Aber ich bin auch neugierig: wieviel Teig hast du denn in deine Form gegeben und wie lange hast du ihn aufgehen lassen? Ich habe bei meiner einen zweiten Versuch mit exakt 1 kg versucht, da ist die richtig gut gefüllt:
    http://www.petras-brotkasten.de/BrotToastbrotSuepke.html
    Außerdem lasse ich etwas länger gehen als der Meister empfiehlt. Der Teig hatte bei mir vor dem Backen fast den Deckel erreicht, er füllte dann im Ofen schön die Form.

  7. Naja Jutta, die 4-pieces Methode sieht auch nicht schlecht aus. Aber du hast recht, das geschlungene Toastbrot ist das Schönste. Und??? Was testen wir nun????
    Ich habe übrigens gerade Vorteig für Toastbrot angesetzt. Ich wollte eigentlich einen Versuch mit Zugabe von Guarkernmehl starten. Na, mal sehen….

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