Blog-Event XLII: Eintopf – Szegediner Gulasch aus dem Crockpot

Blog-Event XLII- Eintopf - Einsendeschluss 15. Februar

Eva Deichrunner hat uns eingeladen, ihrem Aufruf zu folgen und einen Eintopf zu kochen. Hach, wie fein, ich liebe diese Gerichte! Aber was kochen? Die Wahl fiel schwer, aber es hat dann doch noch geklappt. Wie immer spät dran, aber nicht zu spät, nehme ich teil. Mit einem Szegediner Gulasch, das nur gute neun Stunden vor sich hinköchelte. Im Crockpot.

So richtig verinnerlicht habe ich das Kochen mit dem Wundertopf noch nicht. Ich bin immer noch der Ansicht, dass es reicht, gegen 14.00 Uhr mit den Vorbereitungen zu beginnen, das Teil um 15.00 Uhr anzuschalten und um 19.00 Uhr zu essen.

Das geht so aber nicht. Um 20.00 Uhr waren die Zutaten noch ziemlich al dente und essbar war der Pott so gegen 22.00 Uhr. Da wollte ich ihn auch ausstellen und habe das vergessen. Als ich um 0.30 Uhr heute morgen ins Bett gehen wollte, war der Crocky noch an. Was soll ich sagen, ich glaube, das hat dem Gericht sogar gut getan, noch ein "wenig" länger zu schmurgeln. Ich hatte jedenfalls bei Probieren nicht den Eindruck, dass das Fleisch zu ausgekocht schmeckte. Und der Rest erschien mir ebenfalls optimal:

Szegediner Gulasch (CP)1

Heute, nach dem Aufwärmen, kann ich diesen ersten Eindruck bestätigen. Auch 9,5 Stunden Garzeit sind kein Problem. Und das bei 0,43 Euro Stromkosten. Unglaublich!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Szegediner Gulasch (CP)
Kategorien: Eintopf, Ungarn, Rind, Schwein, Wurst
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

600 Gramm   Gulasch, halb und halb
2     Zwiebeln
2 Essl.   Butterschmalz
      Salz, Pfeffer, Zucker
2 Essl.   Tomatenmark
2 Teel.   Paprika, edelsüß
1     Lorbeerblatt
230 ml   Schweinefond
230 ml   Rinderfond
500 ml   Wasser
1 kg   Sauerkraut
150 Gramm   Debrecziner
750 Gramm   Kartoffeln, festkochend
100 Gramm   Saure Sahne

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: "Lecker" 03/09
  Erfasst *RK* 14.02.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Sauerkraut auf ein Sieb geben und abtropfen lassen. Zwiebeln schälen und grob würfeln. Debrecziner in Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und würfeln.

Gulasch trockentupfen und evtl. in kleinere Würfel schneiden. Butterschmalz in einem Topf erhitzen.

Fleisch darin in 2-3 Portionen bei starker Hitze anbraten. Fleischwürfel erst wenden, wenn sie eine braune Kruste bekommen.

Fleisch komplett in den Topf zurückgeben, Zwiebeln zufügen und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Tomatenmark einrühren und kurz anschwitzen.

Paprika darüberstäuben, kurz unterrühren, aber nicht lange erhitzen, sonst verbrennt es und wird bitter.

Mit Brühe und Wasser ablöschen. Lorbeer und 1 TL Zucker zufügen.

Sauerkraut und Debrecziner in den Crockpot geben. Fleisch zufügen. Alles gut vermischen und auf Automatik mindestens 7 Stunden garen (bei mir waren es 9,5 Stunden).

Gulasch mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Petersilie waschen, hacken und darüberstreuen. Mit einem Klecks saurer Sahne servieren.

Anmerkungen, Jutta: am besten eine Nacht ruhen lassen, damit der Eintopf gut durchzieht.

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Und hier das Rezept im Original:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Szegediner Gulasch (O)
Kategorien: Eintopf, Ungarn, Rind, Schwein, Wurst
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

750 Gramm   Gulasch, halb und halb
3     Zwiebeln
2 Essl.   Butterschmalz
      Salz, Pfeffer, Zucker
2 Essl.   Tomatenmark
2 Essl.   Mehl, gehäuft
1-2 Teel.   Paprika, edelsüß
2     Lorbeerblätter
1 Dose   Sauerkraut (850 ml)
200 Gramm   Cabanossi
500 Gramm   Kartoffeln, festkochend
2-3 Stiele   Petersilie
100 Gramm   Schmand

Quelle

  "Lecker" 03/09
  Erfasst *RK* 14.02.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Gulasch trockentupfen und evtl. in kleinere Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Butterschmalz in einem Schmortopf oder kleinen Bräter erhitzen.

Fleisch darin in 2-3 Portionen bei starker Hitze anbraten, damit es nicht so viel Saft verliert. Fleischwürfel erst wenden, wenn sie eine braune Kruste bekommen.

Zwiebeln zugeben und kurz mitbraten. Gesamtes Fleisch wieder in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Tomatenmark einrühren und kurz anschwitzen.

Mehl über das Gulasch stäuben und unter ständigem Rühren anschwitzen, damit sich keine Klümpchen bilden. Paprika darüberstäuben, kurz unterrühren, aber nicht lange erhitzen, sonst verbrennt es und wird bitter.

Mit 1 1/4 L Wasser unter Rühren ablöschen. Lorbeer zufügen. Aufkochen und zugedeckt ca. 1 1/2 Stunden schmoren. Sauerkraut abtropfen lassen, Cabanossi in Scheiben schneiden. Beides unterheben und 1 Stunde mitschmoren.

Kartoffeln schälen, waschen, vierteln und die letzten 45 Minuten mitschmoren. Gulasch mit Salz, Pfeffer, Paprika und 1 TL Zucker abschmecken. Petersilie waschen, hacken und darüberstreuen. Mit Schmand servieren.

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24 Antworten auf „Blog-Event XLII: Eintopf – Szegediner Gulasch aus dem Crockpot“

  1. Hallo Heidi,
    ich habe meinen großen Crocky bei http://www.beauty-case.de bestellt. Der Anbieter, von dem ich meinen kleinen Pot habe, hat anscheinend diese Geräte nicht mehr im Angebot. Auch bei ebay läuft zur Zeit nicht viel – die meisten Angebote sind aus den USA mit den entsprechend hohen Versandkosten. Allerdings hat beauty-case auch kleine Pötte. Ich habe allerdings keine Ahnung, ob sie nach Österreich versenden und wenn ja, wie teuer das ist.
    Was das Cachen angeht, hört sich das Geschreibsel wohl nach mehr an, als es wirklich ist. Eigentlich weiß ich nur von vier Bloggern, die die Schatzsuche betreiben. Fange es besser nicht an, das hat wirklich Suchtcharakter. Schön, dass Dir das Gulasch gefällt. Das dürfen aber auch Nicht-Cacher kochen ;-))

  2. Den Crocky hab ich schon und bin grad auf der Suche nach einem 3,5 lt, find aber keinen. Dabei würd ich gleich 3 davon brauchen. Dafür bin ich die Einzige die noch nicht am cashen ist und werd das vermutlich auch nie tun.
    Schön sieht dein Szegediner aus.

  3. Seltsam – das kann ich mir gut vorstellen. Da kann man oft Dinger finden, ich frage mich, woher die Leute die Ideen haben. Manchmal ist das so kreativ, was sich die „Owner“ ausdenken, unglaublich.
    Ich weiß nicht, wozu Petra die Übersetzung benötigte. Aber sie war am Wochenende wieder schwer aktiv, ganz ohne Fund war ihr Wochenende nicht – gelinde gesagt ;-))

  4. Bei meiner Mutter gab es das Gericht nicht. Da wurde zwar auch schon mal „Sauerkraut durcheinander“ gekocht. Dann aber mit Kartoffeln und Speck.
    Der Crocky ist eine schöne Alternative, wenn das Essen nicht auf den Punkt gegart auf dem Tisch stehen muss. Fleisch wird butterzart und Eintöpfe so richtig schön sämig. Ich finde das Teil gut. Aber es gibt zum Glück ja verschiedene Geschmäcker.

  5. Hallo Ingeborg,
    um sich ordentlich zu informieren, kann ich die Seite von Gabi Frankemölle empfehlen.
    http://www.crockpot-rezepte.de/2008/die-vorteile-und-nachteile-des-crockpots/
    Sie hat ausführlich beschrieben, was es mit dem Pott auf sich hat.
    Ich koche auch für zwei Personen. Deshalb habe ich mir zunächst den kleinen Pot besorgt. Ich musste aber feststellen, dass er für Aktionen wie z. B. Szegediner Gulasch kochen, zu klein ist. Nun habe ich noch einen großen und fahre zweigleisig, was nicht das Schlechteste ist.
    Crocky und TM kannst Du m. E. nicht vergleichen, das ist schon eine andere Baustelle. Im Crocky garst Du ja über Stunden, schön laaaaangsam. Der TM ist ja eher der Flotte.
    Liebe Grüße!

  6. So ein Teil muss ich auch nicht haben, das Szegediner Gulasch dafür umso lieber. 😉
    Cashen und was warmes essen wollen, jaja… 😉
    Für Petra hatte ich schon was übersetzt, weiß aber nicht, ob das wirklich weitergeholfen hat – es war etwas seltsam…

  7. Dein Gericht war ja Szegediner Gulasch oder?
    Den kenne ich aus meiner Jugend, meine Mutter hat ihn öfter gekocht und ich mochte ihn sehr! Danke für das Rezept! So einen Topf hatte sie aber nicht – und ich auch noch nicht….. noch bin ich nicht infiziert, weder von dem Topf noch vom Geocatchen. Letzeres kenne ich aber von unseren Kindern, die oft sonntags nicht rechtzeitig zum Essen kamen, weil der Schatz noch nicht gefunden war. Und ich koche sonntags gerne auf den Punkt!!!!

  8. Ich hab‘ auch noch keinen…aber mich mal umgeguckt….
    Was nicht ist, kann ja noch werden! Normalerweise sind 2 Leute zu bekochen, manchmal aber auch 5 oder 8 Leute.
    Welchen Topf nimmt man dann (vor allem wenn noch der TM im Haus ist)? Ist es eher egal, wenn er nicht ganz gefüllt wird, oder spielt das eine Rolle?
    Danke für die Antworten.

  9. Chinesisch kann doch Barbara! Aber es stimmt, ich staune zur Zeit auch, wo ich anfange, mich mit der Materie vertraut zu machen. Es müssen ja Bombendinger dabei sein. Haste mal die Logs von „GC11JM6 – Geist des Hagen“ gelesen? Da fahre ich demnächst mal hin, Worms ist nicht soweit von hier.
    Hoffentlich habt ihr schönes Wetter morgen. Heute war es hier herrlich, aber der Wind war ganz schön bissig. Leider kein Schnee – keine Brownies, heul! Norbert hat heute seinen ersten Cache gefunden. Ich wühlte noch im Efeu (schon zum dritten Mal), da hatte er schon die Hand hinter einem Heiligen in ein Loch gesteckt und war fündig geworden. Vielleicht ist er ja jetzt auch vom Virus befallen? Deinen Helmut hat es ja anscheinend ebenfalls schwer gepackt. FTF, sag ich da nur – und HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! Wozu Dienstreisen gut sein können ;-))
    Ich habe letzthin ein Märchenrätsel gelöst (Stunden!!!), das wir am Wochenende heben wollten. Ein Versuch war schon fehlgeschlagen, weil zuviel Wasser dazwischen war 😉 Leider ist zwischenzeitlich gemuggled worden. Schade! Aber vielleicht ist auch nur schlecht gesucht worden. Mal sehen, ob der Owner kontrolliert. Ich habe sogar schon geguckt, ob, wann und wo wir im Urlaub (Studienreise…) noch schnell einen Cache heben können. Wenn ich das in meinem Club erzähle…. Norberts ungläubiger Blick, als ich ihm kundtat, was wir an unseren freien Nachmittagen auf der Reise machen können – unbezahlbar.
    Ich beneide Dich um die „Cacherfalle“ – den hätte ich auch gerne gesucht und gefunden! Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Immerhin haben wir schon SECHS! Schätze gehoben. Ich hab Dich bald eingeholt, hihihi.
    Ich versuche gerade, die Entfernung zwischen Erdmittelpunkt und Baryzentrum zu berechnen – mal ehrlich, wie verrückt ist das eigentlich? Bis vor ein paar Stunden hatte ich noch keine Ahnung, dass es sowas überhaupt gibt… Cachen bildet! Oder treibt zur Verzweiflung. Letzteres trifft zur Zeit eher zu.
    So, muss weiter knobeln. Viel Spaß morgen!

  10. Gratuliere! Ich kenne das Gefühl gut, wenn man eine „Baustelle“ abhaken kann 🙂 Für den Cacheausflug morgen hab ich heute schon heftiges Gehirnjogging betrieben. Leider nicht allzu erfolgreich, dafür in Wissensgebiete wie Mathe, Chinesisch, Kultur der Mayas etc. reingeschnuppert. Was die Leute sich nicht alles ausdenken 😉

  11. Wir kommen gerade vom Cachen zurück – endlich zwei DNFs geknackt! Juppiduh! Wenn ich heute morgen das Teil angestellt hätte, wäre das Essen jetzt fertig. Petra, das war eine super-gute Entscheidung!

  12. Wusst ich es doch – Jutta macht auch noch mit! Das freut mich und da sage ich ‚Danke-schön‘!
    Mal sehen, wann ihr mich von diesem Pott überzeugt…?! Irgendwann bin ich dann noch die Einzige, die keinen hat…das wär ja schrecklich! 🙂

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