DKduW – Deutsches Bierbrot

DKduW

 

Schon lange steht das Brotbackbuch von Linda Collister im Schrank. Diverse Male wurde es durchgeblättert, das Schnäppchen für 10 Euro. Immer mit der Frage im Hinterkopf, ob es wirklich BäckerInnen gegeben hat, die für das Buch den Originalpreis von 24,90 Euro bezahlt haben und wenn ja, warum?


Deutsches Bierbrot, ganz


Nun habe ich mich bequemt, endlich einmal aus dem Buch zu backen. Und allmählich dämmert mir, wieso auch mehr als 10 Euro gut angelegtes Geld sind. Zumindest der erste Backversuch aus dem Buch ist im Ergebnis interessant und ungewöhnlich.


Deutsches Bierbrot, Anschnitt


Das Brot ist süß und malzig im Geschmack, von schöner Farbe und die Krume weist beim Hineinbeißen eine beinahe kuchenartige Struktur auf. Für mich ein Brot, das mit süßem Belag gegessen wird. Mein Mann mag es auch mit Käse.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Deutsches Bierbrot (M)
Kategorien: Mischbrot, Roggen, Weizen, Hefe, Malzbier
Menge: 1 Mittleres Brot

Zutaten

21 Gramm   Hefe, frisch
1 Essl.   Gerstenmalzextrakt
1 Essl.   Honig
330 ml   Malzbier
400 Gramm   Weizenmehl, Type 550
100 Gramm   Roggenmehl, Type 815
100 Gramm   Weizenvollkornmehl
12 Gramm   Meersalz
25 Gramm   Butter

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Linda Collister "Brot backen"
  ISBN: 3-8118-2941-6
  Erfasst *RK* 06.03.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und 10 Minuten auf Stufe 2 kneten.

Den Teig in eine geölte Schüssel legen, fest mit Klarsichtfolie verschließen und an einem kühlen Platz in etwa 6-8 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ganz langsam gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Teig (fühlt sich seltsam an) auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche fest zusammendrücken. Zu einer gleichmäßigen Kugel formen und auf ein Lochblech mit Silpain-Matte legen. Eine große Plastikschüssel darüberstülpen und im Backofen bei eingeschalteter Lampe so lange gehen lassen, bis sich das Volumen vergrößert hat.

20 Minuten vor Backbeginn Manzfred auf 230 °C vorheizen.

Brotlaib mit Mehl bestreuen, einschneiden und in den heißen Manzfred einschießen. Backtemperatur sofort auf 180 °C herunterschalten. Nach 45 Minuten Tür kurz öffnen, um Schwaden abzulassen. Weitere 15 Minuten backen.

Auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

Anmerkungen, Jutta: ein interessantes Brot, das mir am besten mit süßem Belag schmeckt. Norbert findet es auch mit Käse prima. Kommt ins Standardrepertoire.

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Das Original gibt es hier:


 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Deutsches Bierbrot (O)
Kategorien: Mischbrot, Roggen, Weizen, Hefe, Malzbier
Menge: 1 Mittleres Brot

Zutaten

21 Gramm   Hefe, frisch
1 Essl.   Malzextrakt
1 Essl.   Honig
330 ml   Malzbier
400 Gramm   Weizenmehl, Type 550
100 Gramm   Roggenmehl, Type 815
100 Gramm   Weizenvollkornmehl
1 1/2 Teel.   Meersalz
25 Gramm   Weißes Pflanzenfett (oder Schweineschmalz /
      Butter)
2 Essl.   Bier zum Bestreichen
      Roggen- oder Weizenschrot, grob

Quelle

  Linda Collister "Brot backen"
  ISBN: 3-8118-2941-6
  Erfasst *RK* 06.03.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Die Hefe in ein großes Gefäß bröckeln. Malzextrakt, Honig und Bier hinzufügen und die Hefe darin vollständig auflösen.

Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. Mit den Fingerspitzen das Fett darunter kneten, bis die Mischung wie Semmelbrösel aussieht. Eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefeflüssigkeit hineingießen. Nach und nach das Mehl einarbeiten, bis ein weicher, klebriger Teig entsteht – fühlt er sich zu feucht an, esslöffelweise weiteres weißes Mehl einarbeiten; sind trockene Krümel in der Schüssel, esslöffelweise mehr Bier zufügen.

Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 10 Minuten lang kräftig kneten, bis sich der Teig fester und weit weniger klebrig anfühlt.

Den Teig wieder in die Schüssel legen, fest mit Klarsichtfolie verschließen und an einem kühlen Platz in etwa 6-8 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ganz langsam gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche fest zusammendrücken. Zu einer gleichmäßigen Kugel formen und auf das Backblech legen. Das Blech in eine große Plastiktüte schieben und diese fest verschließen. Den Laib an einem warmen Ort in etwa 1-4 STunden, je nach Ausgangstemperatur des Teigs, erneut gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Inzwischen den Backofen auf 200 °C (Umluft 170 °C; Gas Stufe 3) vorheizen.

Den Laib leicht mit Bier bestreichen, mit dem Schrot bestreuen und mit einem scharfen Messer einschneiden. Das Brot im Ofen etwa 35 Minuten backen, bis sich der Laib bei der Klopfprobe auf der Unterseite hohl anhört. Auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

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11 Antworten auf „DKduW – Deutsches Bierbrot“

  1. Zwillinge!
    Das ist ja schon lustig, nachzulesen, was Du vor fünf Jahren so veranstaltet hast. Ich gebe schon mal den Rezepttitel bei Google ein, um eventuelle Vorreiter zitieren zu können. Da hatte ich natürlich keine Chance, wenn die Titel aus verschiedenen Sprachen stammen. Das Foto finde ich übrigens nicht so schrecklich.
    In den letzten Tagen habe ich schon darüber nachgedacht, wie Dir wohl der Crocky gefällt. Schön, dass Du zufrieden bist. Dann hoffen wir nur noch auf schönes Wetter für die nächsten Wochenenden.

  2. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass noch viele „Karteileichen“ im Regal stehen. Zum Teil habe ich die Bücher nur kurz durchgeblättert und einsortiert. Das trifft aber nicht nur auf Kochbücher zu.

  3. Ich sehe das genauso. Ein Rezept, für den Rest des Lebens gebunkert, und die Anschaffung hat sich gelohnt.
    Dass das Feed immer noch nicht funktioniert, ist skandalös! Ich weiß keinen Rat mehr, ich kann Dich nur einladen, einfach ohne „Anmeldung“ hereinzuschauen. Für Dich ist die Tür hier immer offen 😉
    Über den letzten Teil Deiner Ausführungen decke ich den Mantel des Schweigens (und grinse mir eins).

  4. Hihi, wozu so ein Blog doch gut ist: das habe ich vor sage und schreibe 5 Jahren gebacken, damals übersetzt aus der englischen Ausgabe 😉 Ich fand es damals ziemlich süß, Zitat „Mir schmeckt das Brot für pikanten Belag etwas zu süßlich“. Da geben wir uns also die Hand 🙂
    Der erste Crockpot-Versuch wurde übrigens sehr erfolgreich abgeschlossen!

  5. Ein tolles Buch, aus dem ich bislang viel zu wenig gebacken habe.
    Ich habe die englische Ausgabe und das German Beer Bread sieht bei dir wirklich zum Anbeißen aus.

  6. ein gutes Rezept aus einem Buch macht das ganze Buch bezahlt. Wegen dieser Erkenntnis besitzen wir alle soviele Kochbücher. Dein feed geht bei mir immer noch nicht, deswegen habe ich doch Pause gemacht.

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