Aprikosen-Rosenkuchen (M)

Aprikosen-Rosenkuchen, komplett2

Aus der Abteilung: "schnell, lecker, sieht toll aus" hier noch ein Exemplar aus dem schon bekannten Sonderheft von kochen & genießen. Ein Quark-Öl-Teig (wieso muss ich bei der Zubereitung immer ans Schulkochen denken?) wird zur Platte gerollt, mit Füllung bestückt, aufgerollt, in Scheiben geschnitten und in eine Form gesetzt.

Aprikosen-Rosenkuchen, ungebacken

Nach dem Backen noch schnell aprikotiert und mit ein paar Mandelblättchen beworfen, hat man in Windeseile einen schönen Kuchen fabriziert, der am besten frisch schmeckt.

Aprikosen-Rosenkuchen, Stück

Aber essbar ist er auch noch am nächsten Tag. Wir haben den Kuchen mit Eierlikörsahne aufgepeppt, was nicht die schlechteste Idee war.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Aprikosen-Rosenkuchen (M)
Kategorien: Quark-Öl-Teig, Obst, Schnell
Menge: 1 Kuchen mit 26 Zentimetern Durchmesser

Zutaten

H BELAG
1 Dose   Aprikosen (850 ml Einwaage)
125 Gramm   Aprikosen-Konfitüre
H TEIG
150 Gramm   Magerquark
50 Gramm   Milch
60 Gramm   Öl
75 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1 Pack.   Vanillin-Zucker
300 Gramm   Mehl
1 Pack.   Backpulver
H DEKO
3 Essl.   Aprikosen-Konfitüre
20 Gramm   Mandelblättchen
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Sonderheft kochen&genießen
  "Torten-Hits No. 9"
  März 2009
  Erfasst *RK* 22.03.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Eine Springform mit 26 cm Durchmesser fetten und mit Mehl bestäuben. Aprikosen abtropfen lassen, trockentupfen und in kleine Stücke schneiden. Mit 125 g Konfitüre mischen.

Manzfred auf 180 °C vorheizen.

Die Zutaten für den Teig in die Küchenmaschine geben und flott verarbeiten. Man sollte Quark-Öl-Teig nicht zu lange kneten, er wird dann klebrig.

Auf etwas Mehl zu einem Rechteck ausrollen (Jutta: im Rezept steht 35 x 45 cm – dann wäre mein Teig papierdünn gewesen). Aprikosen darauf verteilen, dabei rundum 2 cm freilassen. Von der langen Seite her aufrollen, in 14 Scheiben schneiden und diese in die Form setzen.

Im Manzfred 45 Minuten backen.

Backen konventionell: E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 C/Gas: Stufe 3)ca. 30 Minuten.

In der Zwischenzeit Mandeln ohne Fett anrösten und abkühlen lassen.

Kuchen nach dem Backen ca. 10 Minuten abkühlen lassen (Jutta: habe ich nicht gemacht).

3 EL Konfitüre glatt rühren. Den warmen Kuchen damit bestreichen. Rand mit Mandeln bestreuen. Auskühlen lassen. Kuchen mit Puderzucker bestreuen (Jutta: vergessen).

Anmerkungen, Jutta: mit Eierlikörsahne servieren.

=====

33 Antworten auf „Aprikosen-Rosenkuchen (M)“

  1. Heidi, ich habe heute Fotos von mir vom Wandern gesehen, da habe ich plötzlich wieder total viele gute Vorsätze gehabt. Aber das ist so anstrengend und so unbefriedigend – manchmal. Nun ja, dieser Rosenkuchen ist zumindest einer von den weniger gehaltvollen Exemplaren. Den darf man sich schon mal ab und an erlauben.

  2. Hallo Claudia,
    ich denke in den letzten Tagen viel an Dich, weil ich mal Bericht erstatten wollte, wie es mir mit dem Miele so ergeht. Das mache ich dann jetzt: das Teil ist super! Ich benutze ihn jeden Tag. Doof ist, dass ich ihn schon zweimal entkalken musste, aber das ist auch das einzige Manko. Ansonsten bin ich soooo froh, ihn zu haben. Gerade dampfen Tomaten vor sich hin, denen ich gleich das Fell über die Ohren ziehe ;-))
    Liebe Grüße!

  3. Quark-Öl-Teig hört sich wirklich immer ein wenig nach muffig-steriler Schulküche an. Was wiederum Deinem wunderschönen Ergebnis so gar nicht gerecht wird … Sieht verdammt lecker aus !

  4. Na prima! Ich hoffe, die Auswahl an Rezepten gefällt Dir. Mein Vater hat mir heute am Telefon erzählt, dass er am Samstag die Friesentorte mit Pflaumenmus von Seite 24 backt. Wär mir ein bissi viel Sahne, aber gut sieht sie ja aus. Von ihm hatte ich den Tipp, mir mal die Sonderhefte von „kochen & genießen“ anzuschauen. Danach hab ich mir gleich das Heft abonniert und kaufe die Sonderhefte immer.

  5. wenn du irgendwann mal seminare oder kurse gibst, dann merk‘ mich schon mal vor. du könntest mir unterricht geben. du müsstest bei mir allerdings ganz, ganz klein anfangen.(„orten und kuchen für bekloppte“, oder so.)

  6. Gestern hat meine Bekannte noch ein Stück gegessen, das sie seit Mittwoch (sic!) im Kühlschrank hatte. Es war anscheinend noch essbar. Das ist wohl der Vorteil von Quark-Öl-Teig. Aber trotzdem tendiere auch ich eher zur Hefe.

  7. Jetzt bin ich sicher zu spät, dabei hätte ich auch noch gerne ein Stück verkostet. 🙁
    Ich hatte auch Kochschule und habe es sogar einigermassen geliebt, jedenfalls besser als Handarbeit. 😉

  8. ich warte dann lieber, bis es frische Aprikosen gibt, mit denen aus der Dose kann man mich jagen, die schmecken so künstlich.
    Bei Quark-ölteig denke ich immer an Streuselkuchen, habe den aber noch nie gemacht.

  9. Das war aber sehr fortschrittlich. Die Jungs während meiner Schulzeit in den frühen siebziger Jahren hatten „Werken“ und wir Mädels haben gekocht bzw. gestrickt und genäht. Gähn! Obwohl, heute sehe ich das alles ein wenig anders.

  10. also ich hatte ein Semester Schulkochen für Knaben. Das war so ziemlich das Interessanteste an das ich mich aus der Schulzeit erinnern kann. Quark-Öl-Teig haben wir jedoch nie behandelt.

  11. Ach, ich glaube, ich backe einfach noch mal einen frischen Kuchen. Geht ja schnell. Falls ihr nochmal vorbei schaut, bedient euch 😉
    Tja, das Schulkochen. Fand ich nicht so prickelnd. Aber immer noch besser als „Textiles Gestalten“ – das habe ich gehasst. Noch schlimmer war aber „Sport“. Und „Mathe“. Was ich heute nicht mehr nachvollziehen kann. Mathe ist total spannend!

  12. Bei uns gab es immer Hefekuchen. Quark-Ölteig hat meine Mutter, glaube ich, noch nie gemacht. Da sie aber sehr gut backen kann, hat uns dieser Teig nie gefehlt.
    Übrigens waren wir in Tübingen im Stadtmuseum. Und Cachen. Aber darüber werde ich hoffentlich bald an anderer Stelle berichten. Ich muss vorher noch die anderen Caches bloggen. Aber dann… es wird seeehr traurig, soviel darf ich schon verraten. Und wahrscheinlich auch seeehr lustig. Hmpf!

  13. Jutta, davon nehm‘ ich jetzt ein Stück! Oder zwei. Oder drei. Oder vier. 🙂
    Zum Glück gab’s bei uns keinen Kochunterricht in der Schule, ich hatte das nur im Ausland bei Schüleraustauschen.
    Eierlikörsahne ist auch was leckeres. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.