Noch’n Eis: Johannisbeer-Obst-Sorbet / Sorbetto di ribes e frutta

Johannisbeersorbet, angerichtet

Ich hatte bis neulich noch nie eine Ausgabe der Zeitschrift "La Cucina Italiana" in Händen gehalten. Die Rezepte kenne ich, aber nicht in gedruckter Form mit Bildchen. Hach, was habe ich doch verpasst. Die Zeitschrift ist ja göttlich.

Das erste ausprobierte Rezepte war ein Johannisbeersorbet, um der Beerenschwemme (10 Kilo Beeren in rot und schwarz) Herr zu werden. Uns hat es sehr gut geschmeckt und es ist schnell zubereitet.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Eis: Johannisbeer-Obst-Sorbet / Sorbetto di ribes e frutta
Kategorien: Italienisch, Dessert, Eis
Menge: 4 Portionen

Zutaten

140 Gramm   Pfirsiche und Süßkirschen(Original: Loquats)
      Crème de Cassis (Original verzichtet darauf)
250 Gramm   Johannisbeeren, rot, entstielt
175 Gramm   Zucker
50 Gramm   Eiweiß
25 Gramm   Akazienhonig
      Zitrone
      Salz

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: "La Cucina Italiana"
  Ausgabe Juni/Juli 2009
  Erfasst *RK* 30.06.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Pfirsiche würfeln, Süßkirschen halbieren. Mit Cassis mischen.

In einem Topf 150 g Zucker in 300 ml Wasser aufkochen. Die Hälfte des Zuckersirups mit 230 g Johannisbeeren pürieren (Jutta: Thermomix), durch ein Haarsieb streichen und mit dem restlichen erkalteten Sirup mischen. Nun den Honig unterziehen und in der Eismaschine das Sorbetprogramm starten (Jutta: Unold, 30 Minuten). Sobald das Sorbet fertig ist, das mit 25 g Zucker, einer Prise Salz und einem Spritzer Zitronensaft geschlagene Eiweiß unterziehen. Nach 3-4 Minuten mit den marinierten Obstwürfeln und den übrigen Johannisbeeren als Garnitur servieren.

Anmerkungen, Jutta: Sorbet vor dem Servieren für ein paar Stunden gefrieren. Ist sonst sehr weich.

"Loquats" sind die Früchte der japanischen Wollmispel. Die gibt es hier ja an jeder Ecke zu kaufen 🙂

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Leider habe ich das Sorbet, wie im Rezept angegeben, gleich aus der Eismaschine portioniert, deshalb ist es während des Fotografierens zerflossen. Ein paar Stündchen im Gefrierschrank tun der Konsistenz gut. Geschmeckt hat es aber trotzdem. 

16 Antworten auf „Noch’n Eis: Johannisbeer-Obst-Sorbet / Sorbetto di ribes e frutta“

  1. Ich habe auch noch Johannisbeeren eingefroren.Habe eine Eismaschine und im Sommer habe ich schwarzes Johannisbeersorbet gemacht , das war so lecker ,das übertrifft sogar Zitronensorbet. Gruß Blümchen

  2. Ich habe sie auch sofort abonniert, die Rezepte sind einfach zu schön. Und in der RezKonv werden sie auch noch eingestellt, bequemer geht es ja wohl nicht. Übrigens habe ich in irgendeiner Zeitschrift ein Rezept für Amarena-Kirschen gesehen. Ich habe den Stapel hier liegen und werde ihn mal durchforsten bei Gelegenheit. Viel Spaß beim Nachmachen. Ich habe gestern noch ein wenig vom Eis gefuttert. Es ist immer noch sehr gut zu portionieren und schmeckt auch immer noch bestens.

  3. Die Zeitschrift ist super und die Bilder sind gut und haben den Vorteil, dass das Essen so aussieht, als ob es noch genießbar ist und auch wirklich gekocht wurde. Also nicht die ganzen Tricks der Food-Stylisten aufgefahren sind. Und schöne Rezepte hat es dort immer. Kann ich nur empfehlen, ich habe sie im Abo.
    Eis ist notiert, da es eine schone Fruchtkombi ist. Viele Grüße und ich werf dann mal die Eismaschine an…

  4. Mach doch einen Eis-Salon auf. Das scheint dir ja richtig locker von der Hand zu gehen. Ich weiß schon einen Namen: DA JUTTALOTTI. Das klingt doch total echt italienisch. Haare schwarz färben nicht vergessen.

  5. Das Heft ist toll – finde ich auch!
    Und bei der derzeitigen Wärme würde ich dir sehr gerne eine Portion Eis abnehmen…aber so wie ich euch kenne, ist bestimmt nichts mehr da?! 😉

  6. Die gelbe Rose ist schon weg, Norbert hat eben kurzen Prozess gemacht. Die Idee ist super, jetzt auszusuchen. Wir haben mit Bad Nauheim-Steinfurth das Rosendorf gleich vor der Tür. Da fahren wir aber nächste Woche mal hin.

  7. Schade, macht aber nix. Für die neue Rose würde ich aber jetzt schon in die Gärtnereien gehen, da kann man noch gut mit der Nase aussuchen. Im Herbst sieht und riecht man nichts mehr.
    Bei den Johannisbeer-Preisen könnte ich mit ja glatt auf den Markt stellen …
    Liebe Grüße, Sus

  8. Was tut man nicht alles für seine Leser und deren Sprösslinge :-))
    Die Zeitschrift habe ich umgehend abonniert, weil ich sie hier in einem Geschäft per Zufall entdeckt habe, das Heft aber nicht überall zu bekommen ist.

  9. Hallo Jutta,
    meine Tochter hat gestern nach Johannisbeer-Eis verlangt, als wir angefangen haben, unsere zu pflücken und rumps, schon ein Rezept da, das nenn ich Service 🙂 Nach dem Heft muss ich auch mal Ausschau halten! Viele Grüsse Andrea

  10. Hihihi! Mit den Johannisbeeren hätte ich an einem Wettbewerb teilgenommen. 250 g schwarze Johannisbeeren kosten hier im Geschäft übrigens 1,99 Euro. Ganz schön teuer, oder?
    Ach so, ich schaffe es nicht, am Rosenevent teilzunehmen. Aber wegen des Events haben wir uns entschlossen, eine komische gelbe Rose, deren Blütenköpfe sich nie öffnen, im Herbst ins Jenseits zu befördern und an ihre Stelle eine Duftrose zu pflanzen. Das ist doch mal ein guter Anfang, oder?

  11. Beim Anschauen des Bildes und erstem Lesen des Textes dachte ich: „Das sind aber seeehr große schwarze Johannisbeeren…“ 🙂 Jetzt weiß ich wenigstens, was ich noch mit meinen Johannisbeeren anfangen kann.
    Liebe Grüße, Sus

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