Gärtnerblog-Event Stachelbeere: Quarkauflauf mit Früchten

Quarkauflauf mit Früchten, Stück_bearbeitet-1

Eva machte einen Stachelbeerauflauf mit Ricotta und auch Heidi stellte in ihrem Blog Patchwork und Kochen einen "Topfenauflauf mit Früchten" vor. Im Rezept versammelte sie so schöne Wörter wie "Topfen", "Dotter", "Dag", "Staubzucker" und "Biskotten".

Mit einem Augenzwinkern wegen der Nachfragen einiger Leser nach Übersetzung meinte Heidi, dass sie demnächst wohl die Rezepte in Deutsch schreiben müsse. Um ihr ein wenig Arbeit zu ersparen, habe ich das schon mal bei diesem Rezept übernommen und dabei einige Änderungen vorgenommen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quarkauflauf mit Früchten
Kategorien: Mehlspeise, Dessert
Menge: 4 Personen

Zutaten

1/2 kg   Magerquark
2     Löffelbiskuit
1 Prise   Salz
50 Gramm   Mandeln, gehackt
1 Pack.   Vanillinzucker
3 klein.   Birnen
250 Gramm   Stachelbeeren, rot
1 Essl.   Puderzucker
50 Gramm   Puderzucker
3     Eier
1     Zitrone
1 Essl.   Stärkemehl
      Fett für die Form
      Puderzucker zum Bestreuen

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Heidi
  http://patchworkundkochen.blogspot.com/
  Erfasst *RK* 17.07.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Den Quark in ein Sieb geben und einige Stunden im Kühlschrank gut abtropfen lassen.

Eine Auflaufform fetten. Die Löffelbiskuit im TM 10 Sek./Stufe 8 fein zerbröseln und mit den Bröseln ausstreuen.

Den Zitronensaft auspressen, die Schale abreiben.

Die Birnen (Forelle) schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, nochmals längs teilen, im Zitronensaft schwenken. Stachelbeeren waschen, Blütenansatz und Stielchen abschneiden.

Die Eier trennen. Eiklar mit Salz und 1 EL Puderzucker langsam zu Schnee schlagen.

Eigelb mit 50 Gramm Puderzucker und Vanillezucker zu einer dickschaumigen Masse aufschlagen. Die Speisestärke darübersieben und mit der Zitronenschale unter die Eigelbmasse mengen. Zuerst den Quark, dann den Schnee unterheben.

Die Quarkmasse in die Auflaufform geben, glattstreichen und mit den Birnenspalten und den Stachelbeeren belegen. Die gehackten Mandeln darüberstreuen.

Im Miele-Kombidampfgarer zubereiten: Combigaren, Backen, 170° C, 95% Feuchte, 40 Minuten.

Backen, konventionell: 200° C, 30 Minuten. Vorsicht! Bei dieser Zubereitungsart könnten die Mandeln verbrennen.

Etwas abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestreuen und lauwarm servieren.

Anmerkungen, Jutta: Eva und Heidi raten dringendst zu einer großen Form, da die Masse stark aufgeht während des Backens. Kann ich bestätigen. Es ist besser, eine Form zu verwenden, die einen Tick zu groß als zu klein ist.

=====

Das sehr zu empfehlende Original bitte unbedingt bei Heidi nachlesen.

Garten-Koch-Event

Um endlich mal wieder an einem Blogevent teilnehmen zu können,
wurden statt der Marillen und Kirschen hier rote Stachelbeeren
verbacken. Da Norbert keine Stachelbeeren mag, bekam er Birnen.

P1160455

Dies ist also hochoffiziös und NICHT! auf den letzten Drücker (ich
glaube, ich messe gleich mal meine Temperatur) mein Beitrag zum
Gartenkochevent "Stachelbeere".

Zubereitet habe ich das Dessert im Kombidampfgarer, in dem es
wunderbar flaumig gelang. Die gehackten Mandeln sind nicht zu braun
geworden und der Auflauf war durchgebacken, jedoch sehr saftig und weich.
Die Früchte waren nicht zu matschig – uns hat es sehr gut geschmeckt.

Quarkauflauf mit Früchten, gebackenJPG

16 Antworten auf „Gärtnerblog-Event Stachelbeere: Quarkauflauf mit Früchten“

  1. ach wie schön, dass Du genauso wie ich die Photos so einfach aus der Hand raus knipst, bei mir st die Qualität auch manchmal so wie bei Dir oben auf dem Photo, aber so what, ich warte nicht auf Sonne oder baue meine Küche um…..es kommt halt, wie es kommt….
    PS:ich esse das ja gerne, aber die anderen nicht….

  2. Diabetiker-Rezept: Quarkauflauf (Käsekuchen?) mit Brombeeren und Himbeeren

    Leckeres für den Kaffeeklatsch: Süßer Quarkauflauf oder Käsekuchen mit Brombeeren und Himbeeren für Diabetiker. Mit Angabe der Broteinheiten (BE)

  3. Iiiiiich, Vokabelschwäche? Ich bin schließlich die Übersetzerin des Rezepts, also bitte! Vokabelschwäche nur, wenn ich Kulmbacher trinke, mein neues Lieblingsbier 🙂 Die mit den Bügelverschlüssen, das sind die besten. Mönchshof Original und Maingold Landbier… da würde ich sogar Kölsch stehen lassen.
    Apropos, vergammeln: Ich habe gestern in der Nachbarschaft einen Aprikosenbaum gesehen, der hing derart voll – ich bin fast geneigt, dort zu klingeln und zu fragen, ob die Früchte nicht gepflückt werden. Ich würde mich gerne opfern… Servus!

  4. Hihi, Du hast wohl eine Vokabelschwäche mit Österreichisch? Dag zumindest übersetzt die Suite. Es gibt auch Küchenlexika D-AUT.
    Ich bin ja auch kein Fan von Stachelbeeren – deshalb habe ich die auch als Thema für den Event gewählt, damit ich mal was damit machen muss und sie nicht nur am Strauch vergammeln – äh, von den Vögeln weggepickt werden. Bisher habe ich mich mit Jostabeeren (die sind besser) weggemogelt…

  5. Tja, was tut man nicht alles für den Göttergatten… (ganzkleinschreib**die Birnen mussten weg** – hat niemand gelesen, oder?).
    Dummdidumm, zurück zum Thema: so richtig habe ich dem Braten nicht getraut. 95% Feuchte? Aber es hat ja ganz gut geklappt, ich fand es erstaunlich. Kaiserschmarren habe ich auch schon mal im Dampfgarer gemacht. Ich weiß im Moment nicht, ob ich ihn überhaupt verbloggt habe. Muss ich mal nachschauen. Liebe Grüße!

  6. Guuut sieht der aus und was bist du für ne liebe Frau, dass du Norbert einen anderen Belag bietest – toll!
    Sorry, dass ich gestern nicht antworten konnte, war nicht zu Hause! Ich habe meinen Kombidampfgarer in diesem Fall als Backofen benutzt und mit Ober-/Unterhitze gebacken. Ich kann ja nicht mit so viel verschiedenen Feuchteprozenten arbeiten wie du bei Miele, zudem kam ich gar nicht auf die Idee, das mit dem Dampfgarer zu machen – das wäre bestimmt besser gewesen.
    Übrigens kann man super Kaiserschmarren im Kombidampfgarer machen – hab ich schon verbloggt!

  7. Die menge ist doch viel zu viel für euch oder? Das sieht nämlich so köstlich aus, da hätte ich gerne ein Stück und das jetzt nach dem guten Frühstück schon gleich wieder…
    Viele Grüße und ein schönes Wochenende

  8. Mir geht es mit der Teilnahme bei diesem Event so wie Dir, freiwillig esse ich keine Stachelbeeren mehr. Früher bei meiner Tante und direkt vom Strauch war das etwas anderes.
    Und so bin ich immer noch auf der Suche nach einem Rezept…
    Dein Auflauf sieht klasse aus! Verrätst Du mir noch, wieviel Prozent Feuchte Du eingestellt hattest? *liebguck*

  9. Da bin ich aber froh, dass ich keine Haue bekomme, hihihi.
    Ehrlich gesagt, Heidi, ich fotografiere in der Küche. Je nachdem, wie die Lichtverhältnisse sind, mache ich die Lampe über dem Küchentisch an, die Lampen über dem Fenster, die Lampe der Dunstabzugshaube oder die über der Spüle. Dann mache ich mal die Jalousien runter und mal hoch, je nachdem, wie die Lichtverhältnisse so sind. Eben habe ich fotografiert mit Jalousien runter (das sind keine Rolläden, sondern Plissee-Elemente, die man hoch- und runterschieben kann) und der Lampe von der Abzugshaube an. Das zu fotografierende Objekt befand sich vorne rechts etwas tiefer von der Lichtquelle. Meine Kamera kann so eingestellt werden, dass sie Serienbilder mit verschiedener Belichtung macht. Diese Funktion habe ich eingestellt. Und einen Weißabgleich mache ich meist vor dem Fotografieren. Das ist alles. Hört sich umständlich an, ist aber in Windeseile erledigt.
    Nacharbeiten ist meist nicht angesagt. Ich schneide schon mal ein Foto zurecht, aber sonst… nada. Das erste Foto oben im Beitrag ist ziemlich unscharf. Von dem Stachelbeerstück hatte ich massig Fotos gemacht, alle Mist. Das einzige einigermaßen annehmbare Bild habe ich ein wenig zurechtgeschnitten, damit es nicht zu doof aussieht. Nochmal ein Stück zu fotografieren, dazu hatte ich keine Lust mehr.
    Eigentlich mache ich recht viele Fotos mit verschiedenen Einstellungen und picke dann das beste raus. Oft sind alle grauslich – Schicksal! Dann verzichte ich auf den Beitrag oder veröffentliche halt ein mieses Bild. Ich muss mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass ich das Zeug auf dem Teller vorrangig essen will und nicht fotografieren :-))

  10. Ach Dotter heißen Eigelb? Und Biskotten – Löffelbiskuits? Man lernt doch nie aus *grins
    Dankeschön liebe Jutta fürs „eindeutschen“. Dein Auflauf sieht übrigens genial schön aus! Hast du toll gemacht! Kriegst eine römische EINS !!!! (muss ich nicht übersetzen oder? hihi)bin gaaanz neidisch, weil ich nie, nie, nie solche Fotos schaff! hast du ein eigenes Studio oder wie gehts das denn?

  11. Ich bin eigentlich nicht so der Stachelbeer-Fan und grüne hätte ich auf keinen Fall verwendet. Aber da ich diesmal unbedingt bei Barbara und Sus teilnehmen wollte (ich bin sonst so schlampig…), habe ich mir ein Herz gefasst und die roten Beeren gekauft. Erstaunlich gut schmeckten sie und durch die gehackten Mandeln konnte ich nicht sagen, ob ich auf Stachelbeerkerne beisse oder auf Mandelstückchen. Das war lustig und gut so. Und unverhofft süß obendrein. Nee, war ok. Aber wenn ich die Wahl gehabt hätte, dann hätte ich auch Kirschen genommen. Bye, bye, my Tweety :-))

  12. Mhhh.. das sieht wirklich interessant (nicht im Biolek’schen Sinne ;-)) aus.
    Aber ich glaub, Aprikosen und Kirschen wären doch mehr mein Fall. Ist jedenfalls geistig notiert.
    LG
    Shermin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.