Süßkirsch-Maiskuchen mit Pimentsauce (M/TM)

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In der Augustausgabe von essen & trinken sind viele schöne Rezepte versammelt, die Lust aufs Ausprobieren machen. Ein Zwetschgen-Maiskuchen mit Vanillesauce sollte den Anfang machen. Allerdings wollte ich die gefrorenen Süßkirschen verwenden, die in der Truhe liegen.

Der Rührteig ist schnell hergestellt und auch schnell gebacken. Das Ergebnis ist sehr schmackhaft, durch die Zugabe des Maismehls ungewöhnlich und mit einem schönen gelben Aussehen. 

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Mir war er ein wenig zu süß. Wenn man sich an das Rezept hält und Zwetschgen statt Süßkirschen verwendet, passt es aber bestimmt. Beim nächsten Backen würde ich eine etwas kleinere Form befüllen, damit der Teiganteil ein wenig größer wird. Aber sonst haben wir es hier mit einem prima gelungenen, feinen Kuchen zu tun.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Süßkirsch-Maiskuchen mit Pimentsauce (M/TM)
Kategorien: E&t, Zwetschgen, Mais, Blechkuchen
Menge: 1 Fettpfanne

Zutaten

H PIMENTSAUCE
1/4     Vanilleschote
3     Pimentkörner
150 ml   Schlagsahne
100 ml   Milch
35 Gramm   Zucker
2     Eibelb (M)
H MAIS-RÜHRTEIG
220 Gramm   Margarine
150 Gramm   Zucker
      Salz
4     Eier (M)
120 Gramm   Mehl
150 Gramm   Maismehl
4 Gramm   Backpulver
750 Gramm   Süßkirschen, entsteint
15 Gramm   Zucker, braun

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: essen&trinken
  August 2009
  Erfasst *RK* 19.07.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Für die Sauce die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Vanillemark, -schote, Piment, Sahne, Milch und Zucker in einen Topf geben, kurz aufkochen und 1 Stunde ziehen lassen. Rühraufsatz in den Thermomix setzen. Eigelb und die durch ein Sieb geschüttete Pimentmilch zufügen. 8 Min./70° C/Stufe 3 aufschlagen. Sauce abkühlen lassen.

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Für den Teig Margarine, Zucker und 1 Prise Salz in der Küchenmaschine in 6-8 Minuten cremig-weiß rühren. Eier nacheinander unterrühren. Mehl, Maismehl und Backpulver mischen und unterrühren.

Teig in eine gefettete Fettpfanne geben (beim nächsten mal kleinere Form verwenden) und glatt streichen. Die Kirschen (auch gefroren) auf dem Teig verteilen, dabei leicht andrücken. Braunen Zucker darüberstreuen und 40 Minuten backen.

Mit der Sauce servieren.

Anmerkungen, Jutta: Kuchen recht süß. Wenn Kirschen verbacken werden, eventuell weniger Zucker im Teig verwenden oder weniger Zucker aufstreuen. Sauce interessant. Kuchen saugt sich mit der Piment- Vanille-Sauce voll und wird so sehr saftig und schmackhaft. Schmeckt aber auch ohne Sauce gut.

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Die Sauce, die dazu gereicht wird, ist speziell und bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Uns hat sie gut gefallen. Der Kuchen saugt sich auf dem Teller mit der Sauce voll und ist dann sehr saftig . Die Gewürze schmecken nicht hervor und runden den Kuchengeschmack ab, ohne ihn zu erschlagen. 500 ml Sauce erschienen mir zu viel. Die Hälfte hat uns gereicht.

Originalrezept siehe unten: 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zwetschgen-Maiskuchen mit Pimentsauce
Kategorien: E&t, Zwetschgen, Mais, Blechkuchen
Menge: 1 Fettpfanne

Zutaten

H PIMENTSAUCE
1/2     Vanilleschote
7     Pimentkörner
250 ml   Schlagsahne
250 ml   Milch
75 Gramm   Zucker
4     Eibelb (M)
H MAIS-RÜHRTEIG
220 Gramm   Butter, weich
150 Gramm   Zucker
      Salz
4     Eier (M)
120 Gramm   Mehl
150 Gramm   Maismehl
2 Teel.   Backpulver
1 kg   Zwetschgen
3 Teel.   Zucker, braun

Quelle

  essen&trinken
  August 2009
  Erfasst *RK* 19.07.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Für die Sauce die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Vanillemark, -schote, Piment, Sahne, Milch und Zucker in einen Topf geben, kurz aufkochen und 1 Stunde ziehen lassen. Sauce kurz aufkochen. Eigelb in einer Schüssel mit einem Schneebsen verrühren und die heiße Sahnemilch unter Rühren langsam zugießen. Über einem heißen Wasserbad cremig-dicklich aufschlagen. Die Sauce durch ein Sieb in eine Schale gießen und abkühlen lassen.

Für den Teig Butter, Zucker und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers in 6-8 Minuten cremig-weiß rühren. Eier nacheinander unterrühren. Mehl, Maismehl und Backpulver mischen und unterrühren. Zwetschgen halbieren und entkernen. Zwetschgenhälften mittig ca 2 cm tief einschneiden, sodass ein Spalt entsteht.

Teig in ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Backblech geben und glatt streichen. Die Zwetschgen mit dem Spalt nach oben abwechselnd mit der Hautseite noch oben und unten auf dem Teig verteilen, dabei leicht andrücken. Braunen Zucker darüberstreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180° C (Gas 2-3, Umluft 160° C) auf der mittleren Schiene 30-40 Minuten backen.

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18 Antworten auf „Süßkirsch-Maiskuchen mit Pimentsauce (M/TM)“

  1. Schmeckt bestimmt auch mit Aprikosen, äähm, Marillen. Welchen Sommer meinst Du? Meine Schwester und Anhang sind in Österreich und schreiben von tollem Wetter. Hier ist es mies, mies, mies. Schwül, nass, dunkel; mies halt.

  2. Ich bin ja nicht so der Zwetschkenfan. Aber in dem Fall werd ichs damit probieren! Schönes Rezept, alles was so fruchtig ist, ist toll. Allein deswegen liebe ich den Sommer!

  3. Eingebung? Schwingungen? Kosmische Strahlung? Wünschelrute? Ich habe keine Ahnung, es überfiel mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ich kann mich nicht dagegen wehren, ich muss es einfach schreiben, die Finger hämmern auf die Tastatur, es gibt kein Halten: „Gärtnerblog…. Blogevent…. Stachelbeere… MITMACHEN!!!!!!!!!“
    Anfall vorüber, muss Pillen nehmen, bis bald.

  4. Hmm, nur 1/3 der Gesamtzuckermenge? Das würde ich mich nicht trauen. Allerdings sind auch nur 270 g Mehl verbacken. Tja, ich bin unschlüssig und tendiere zu: Versuch macht kluch. Dann aber auch mit süßen Früchten belegen, sonst wird das eine ziemlich lustige Angelegenheit.

  5. Ja, nee, is klar. Bei mir steht auch explizit „Maismehl“ auf der Tüte. Und bei Sus bestimmt auch. Aber die Konsistenz ist schon ein bissi anders als es bei normalem Mehl der Fall ist. Deshalb nehme ich Maismehl auch immer zum Bestäuben des Holzschiebers zum Einschiessen der Brote. Mit Maismehl fluppt das besser, weil es halt ein wenig gröber ist.

  6. Äh Leute, Maismehl ist Maismehl, das ist ganz fein gemahlen und gibt’s im Reformhaus und Bioladen. Was ihr meint ist Polenta bzw. Maisgrieß, das ist grob.

  7. Das Maismehl ist schon ein bissi grob. Aber der Kuchen wird dadurch irgendwie knusprig. Jedenfalls hat man nicht das Gefühl, Sand zu essen :-)) Falls Du einen Foodprocessor hast, dann versuche doch mal, das Maismehl noch ein wenig feiner zu schreddern. Ich würde den TM nehmen, aber nicht für dieses Rezept. Da gefällt mir die Konsistenz.
    Aronias habe ich noch nie probiert, aber wenn sie schön sauer sind, dann sind sie bestimmt wunderbar geeignet.

  8. Klingt interessant, könnte ich auch mal ausprobieren.
    Aber, sag mal, ich habe bisher immer nur recht grobes Maismehl finden können, dessen Konsistenz das entsprechende Gebäck doch recht … körnig bzw. krümelig macht. Gibt es da auch anderes oder muß ich mich daran gewöhnen, wenn ich mit Maismehl backe?
    Liebe Grüße, Sus
    Ich habe heute meine Aronias geerntet, ob das auch geht? Das Problem mit zuviel Zucker hätte ich dann bestimmt nicht… 🙂

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