Aus dem Crockpot: Kürbiscremesuppe

Wir haben einen kleinen Garten gleich am Haus.

Hanau - Schloss Philippsruhe-1

Huch, das ist ja unser Ferienhaus…. wir haben noch einen Garten. So eine Art Bauerngarten.

Gartenimpressionen

Leicht verwildert, mit vielen Blumen, Sonnenblumen, einem Rosenbogen,

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einem Zaun mit Kletterpflanzen, ein paar Beeten, einem Kirschbaum, einem Quittenbaum (über dessen sensationelle Erträge in diesem Jahr noch berichtet wird), ein paar Zucchinipflanzen, vielen Kräutern, Erdbeeren, Mangold und einer Hokkaidokürbispflanze. Sie hat sich ein schönes Stück des Gartens angeeignet und neben jeder Menge Blätter auch drei erstaunlich große Kürbisse hervorgebracht – Kompost sei Dank! 

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Einen dieser Kameraden habe ich zubereitet und im Crockpot zu einer schönen, sämigen Kürbissuppe transformiert. Wer gerne dicke Suppen und herzhaft-süße Gerichte mag, kommt hier auf seine Kosten. Uns hat es prima geschmeckt, allerdings würde ich beim nächsten Mal etwas Zitronensaft zufügen und die Suppe probehalber einen Hauch flüssiger machen. 

Kürbissuppe an Suppenkürbis

Ein wenig Brot dazu, vielleicht noch einen Dipp oder Salat und fertig ist ein schönes Mahl. Probiert es ruhig aus! 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbissuppe (CP-TM)
Kategorien: Hokkaido, 6, 5 Liter Crocky, Suppe
Menge: 6 bis 8 Portionen

Zutaten

1,2 kg   Hokkaido, vorbereitet gewogen
600 ml   Gemüsefond (besser 800 ml)
10 Gramm   Ingwer, frisch
15 Gramm   Asia-Grundstock*
1     Paprika, rot
1     Paprika, gelb
1/2 Bund   Frühlingszwiebeln
2     Birnen, reif
400 ml   Kokosmilch
      Salz
      Chiliflocken

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 19.09.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Gemüsefond in den großen Crockpot schütten und auf HIGH stellen.

Hokkaido schälen, grob würfeln und zum Fond geben.

Ingwer im Thermomix 5 Sek/Stufe 6 zerkleinern. Birnen schälen und entkernen. Paprikaschoten entkernen. Frühlingszwiebeln putzen. Alle Zutaten grob zerkleinern und mit dem Ingwer zu Kürbis und Fond geben. Alles gut verrühren. Crockpot auf Stufe LOW schalten und 6 Stunden garen. Zwischendurch eventuell einmal umrühren.

Nach dieser Zeit den Inhalt des Crockpots mit dem Zauberstab passieren. Kokosmilch zugießen und alles herzhaft-scharf mit Salz und Chiliflocken abschmecken. Noch 30 Minuten auf LOW erhitzen.

Anmerkungen, Jutta: Suppe ist ziemlich dick. Uns schmeckt das so, aber wenn sie ein wenig dünner wäre, wäre es auch nicht zu verachten. Beim nächsten Mal etwas Zitronensaft zufügen. Das gibt wahrscheinlich bei der recht süßen Suppe einen kleinen Pfiff. Ansonsten sehr gut und wiederholenswert. Geröstete Brotsticks dazu gegessen.

*Rezept hier:

http://schnuppschnuess.typepad.com/manzfred/2009/06/nachgemacht-knoblauchgrundstock-tm-neugemacht-asiagrundstock-tm.html

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18 Antworten auf „Aus dem Crockpot: Kürbiscremesuppe“

  1. Spaghetti mit Butternut-Kürbis und Chorizo (und die fast endgültige Kürbis-Rezeptliste)

    Mit mehreren Butternuts ausgestattet, gab es jetzt schon zum zweiten Mal bei uns dieses Gericht (ein Indiz dafür dass es wirklich gut ist), wenn auch nun ein wenig abgewandelt im Vergleich zu der Version bei BBC Goodfood: Spaghetti mit Butternut…

  2. Ich musste lange suchen, habe dann jedoch dein Rezept für den Asia Grundstock gefunden, die Google Suche war behilflich: In deinem angegebenen link fehlte nur ein winzig kleines ‚ – ‚ zwischen
    nachgemacht(und)knoblauchgrundstock
    Nun ist bei mir wieder die Welt in Ordnung… und danke für die Rezepte,
    JOK

  3. Ein Tipp, falls der Jetztige nicht bereits so gewachsen ist: Ich schaufle den Kompost jährlich auf einen Haufen und beginne im Kompostrahmen von neuem. Der jährige Kompost muss auf dem Haufen noch ein Jahr warten, und direkt da drauf pflanzen wir 2-3 Kürbissetzlinge, sonst stünde der haufen nur nutzlos herum. So tragen sie super, dieses Jahr >20 Stk aus 3 Setzlingen.

  4. Der von der Gabel fällt, den die Europäer normalerweise essen, ist bäääh, ja, aber vom Reis, den die Chinesen essen, der im Rice-Cooker gart, ässe ich jeden Tag, aber ich ässe auch anderes jeden Tag.

  5. Ein feines Süppchen. – Ich mache Kürbiscremesuppe sowohl mit Muscade de Provence als auch mit Hokkaido, den ich aber mit Schale verwende. Frühlingszwiebeln und Ingwer werden auch bei mir zugefügt :-), zusätzlich aber auch noch Kartoffeln (1/3 der Kürbismenge) und ein sauerer Apfel ( 1/3 der Kartoffelmenge). Zum Schluß wird ebenfalls passiert und mit flüssiger Sahne verfeinert. – Mit Birne könnte ich die Suppe auch einmal probieren. – Danke für das Rezept (bei mir nicht im Crockpot).

  6. Ich bestelle beim Chinesen auch immer Nudeln statt Reis, da muss ich jetzt aber lachen! Genau so über die „Torten“ auf dem Schreibtisch bei Hedonistin. Ich habe Tränen gelacht.
    Ravioli trocknen, das ist ja eine super Idee.
    Da tun sich ja Welten auf, herrlich! Vielleicht miete ich ja auch noch eine Garage an, wenn der Keller voll ist 😉

  7. „grins“ ausser Milchreis mag ich auch nur Risotto, beim Chinesen bestell ich direkt ohne Reis::Reis ist sonst bähhhh!
    Was ich einkoche? Ich habe ein tolles Rezept „Kürbis in Rotwein und Mandeln“ und Kürbis süß/sauer und Kürbischutney und und und …
    Schön, dass du zufrieden bist, ich trockne gerade eine Lage Chilies und 2 Lagen Ravioli mit Ruccola/Walnuss/Parmesan-Füllung …

  8. Wir hatten im letzten Jahr Muscade de Provence – der war auch toll, nur immer gleich soviel. Da haben wir in diesem Jahr lieber Hokkaido gepflanzt. Mit Äpfeln ist das bestimmt auch prima. Ich habe noch ein Rezept mit Orangensaft, die Suppe ist auch super.
    Das Risotto habe ich auch schon auf dem Radar. Seit wir den TM haben, esse sogar ich freiwillig Reis.
    Was kochst du ein? Pflaumen? Der Dörri ist jetzt da – ui, der ist ja riesig! Aber suuuuuper! Vielen Dank nochmal für die tolle Beratung!

  9. jau … wir haben einen ähnlichen Garten mit Ferienhaus und ähnlichen Erträge 🙂
    1 Hokkaido, ich schätze 1 kg
    1 halber Zentner ca. 1 kg
    1 Laternenkürbis ca. 10 kg
    Im WDR wurde die Suppe heute morgen mit Äpfeln gekocht; hörte sich auch lecker an …
    Aber der Reihe nach… morgen gibt es „faule weiber essen“ – ich lasse Rühren 🙂 Kürbis/Walnuss/Risotto von Eva, bei mir aus dem TM
    und ab Dienstag wird eingekocht.

  10. Das Ferienhaus sieht aber ein bisschen mickrig aus, muss ich ja sagen. Auch wenn mir das schon viel zu herbstlich klingt, für das Süppchen kann ich mich erwärmen.

  11. Wir haben beim Foodbloggertreffen über Birnen, Bohnen und Speck gesprochen. Daran habe ich mich erinnert, als ich bei den Vorbereitungen für die Suppe war. Und da die Birnen sehr reif waren und weg mussten, habe ich sie einfach reingeworfen. Man schmeckt sie nicht raus, aber sie geben Süße an die Suppe. Hat was, finde ich.

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