Großmutters Apfelkuchen (M)

 

Großmutters Apfelkuchen (M), komplett

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass meine Großmutter jemals Apfelkuchen gebacken hätte. Aber Birnen einmachen, das konnte sie hervorragend. In jedes Glas Birnen kam eine Zimtstange, die ich immer ausgesaugt habe, wenn so ein Glas geöffnet wurde. Doch zurück zum Apfelkuchen:

Wieso dieser Kuchen nach der Großmutter benannt wurde, kann ich nicht sagen und ich kann mir auch keinen Reim darauf machen. Bei diesem Backwerk handelt es sich schlicht und ergreifend um einen wohlschmeckenden, saftigen Kuchen, den ich sehr empfehlen kann.

Großmutters Apfelkuchen (M), Stück

Mit einem Häubchen Vanille-Sahne war er die Krönung einer schönen Cache-Tour über herbstliche Streuobstwiesen in unserer näheren Umgebung. Wie schön!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Großmutters Apfelkuchen (M)
Kategorien: Äpfel, Rührteig, Mandeln
Menge: 1 Torte von 26cm Durchmesser

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
200 Gramm   Margarine
200 Gramm   Zucker
2 Teel.   Vanillezucker (selbst hergestellt)
1 Teel.   Zitronenschalenaroma (selbst hergestellt)
4     Eier
200 Gramm   Weizenmehl, Type 550
1 Teel.   Backpulver, gestrichen voll (etwas mehr)
1 Prise   Salz
      Semmelbrösel für die Form
H FÜR DIE FÜLLUNG
800 Gramm   Äpfel, säuerlich
H ZUM APRIKOTIEREN
2 Essl.   Orangengelee mit Grand Marnier (selbst
      — hergestellt)
H ZUM BESTREUEN
100 Gramm   Mandelblättchen, geröstet
H ZUM BESTÄUBEN
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Dr. Oetker "Apfelkuchen"
  ISBN: 3-7670-0224-8
  Erfasst *RK* 03.10.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Äpfel schälen, vierteln, entkernen, nochmals halbieren und in jedes Achtel quer in vier Teile schneiden. In Zitronenwasser aufbewahren.

Für den Teig Margarine in der KitchenAid geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker, Zitronenschalenaroma und Salz unterrühren. So lange rühren, bis eine gebundene Masse entstanden ist.

Apfelstückchen auf ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Eier nach und nach unter die Zucker-Fett-Masse rühren (jedes Ei etwa 1/2 Minute). Mehl mit Backpulver mischen, auf die Masse sieben und mit einem Schneebesen unterziehen. Knapp die Hälfte des Teiges in eine Springform (Durchmesser 26 cm, Boden mit Backpapier ausgelegt, Seiten mit Semmelbröseln bestreut) füllen und glattstreichen. Äpfel auf den Teig legen. Die andere Teighälfte darauf verteilen und glattstreichen.

Die Form in den Manzfred geben und 60 Minuten backen. Stäbchenprobe!

Form aus dem Ofen nehmen. Den Teig mit einem Messer vom Formrand lösen, aber den Rand noch nicht entfernen. Heißen Kuchen sofort mit dem erhitzten Orangengelee bestreichen. Mandelblättchen aufstreuen. Jetzt den Ring vom Kuchen entfernen. Abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

Dazu schmeckt Vanillesahne aus dem Gourmet-Whip: 400 ml Sahne und 40 ml Vanillesirup.

Anmerkungen, Jutta: sehr schöner Kuchen. Schmeckt ausgezeichnet. Saftig, locker, prima.

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10 Antworten auf „Großmutters Apfelkuchen (M)“

  1. Apfelkuchenrezepte und noch dazu wohlschmeckenende erprobte kann frau nie genug haben. Ich habe es der Suite vorgesetzt und sie hat es brav verschlungen und wenn ich es dann mal brauche, spuckt sie es auch sicher wieder aus 😉
    Danke und viele Grüße

  2. ÄÄhm, für mich sieht auch alles normal aus aber gestern, da war eine LEERE SEITE hier!!!!!!!!!!!!! Was für ein Schock! Hauptsache du bist wieder da, alles was sonst fehlt ist ersetzbar:-))) Und der Apfelkuchen sieht klasse aus… so schön saftig! Nicht wieder abtauchen gell*grins

  3. Hier reiche ich noch die Kommentare nach, die ich gelöscht hatte, als ich mit dem Bloglayout kämpfte:
    Ulrike von Küchenlatein schrieb:
    „Na wie viele Apfelkuchen sind denn nach Großmüttern benannt, ich kenne noch mindestens 3 Varianten, die deiner nicht ähnlich sind. Wie dem auch sei, klingt gut, ich bin heute mit der Tessiner Variante dabei ..“
    kochend-heiß meinte:
    „Er sieht auch so perfekt aus, wie man Kuchen nur von Großmüttern kennt. Lecker, da hätte ich auch gern ein Stück.“
    kaltmamsell kommentierte:
    „Nach echt Großmtter liest sich allein schon die Verwendung von Margarine: Mir ham ja nix g’habt! Eine schöne Anregung für meinen nächsten Apfelkuchen.“

  4. Ich komme wohl wieder zu spät, denn ich kann nicht sehen, was an der Seite verändert ist oder bin ich heute morgen noch ein bisschen blind???
    Aber zu Typepad: ich würde auch gerne wechseln, wenn ich den Mut hätte ….;-)
    Aber was ich hier sehe, ist ein äußerst leckerer Kuchen, der gleich mal auf die Nachbackliste wandert – danke für das schöne Rezept!

  5. Dass der Blog sich irgendwie verhaltensauffällig zeigt, ist sicher frustrierend – ich tät vermutlich das ganze Schimpfwortlexikon rauf- und runterfluchen. 🙂
    Aber Großmutters Kuchen ist wirklich fein. Hab ihn unverzüglich nachgebacken, der Vorratslage wegen allerdings leicht verändert. Und nur in halber Größe, was ganz klar zu wenig war. 🙂

  6. Also meine Großmutter hat auch nie gebacken, aber dein Kuchen sieht trotz der Verschiebung von typepad ganz hervorragend aus! Bei mir sind die Äpfel noch nicht in Saison, habe den Kuchen aber vorgemerkt.

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