Socks statt Blogs / Maronensuppe

Eigentlich wollte ich nur kurz ein Foto veröffentlichen und dadurch kundtun, was ich zurzeit so anstelle:

Socks statt Blogs

Aber gestern ist mir die neue "essen & trinken" in die Hände gefallen und vor lauter tollen Rezepten bin ich neugierig an den Herd geeilt und habe angefangen, nachzukochen. Heute stelle ich also eine köstliche Maronensuppe vor:

Maronensuppe1

Zu Weihnachten kommt die Familie zu Besuch und ich tüftele gerade am Menü. Diese Suppe steht ganz oben auf der Liste. Ich ärgere mich aber, dass ich die Kräuterbeilage geschlampt habe. Sie wäre das Nonplusultra auf dieser cremigen Verführung gewesen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die unaufwändige Zubereitung. Innerhalb von 30 Minuten kann man servieren, besser geht es kaum!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Maronensuppe
Kategorien: Herbstlich, Festlich, Gästeessen, Knaller
Menge: 4 Portionen, groß

Zutaten

H FÜR DIE SUPPE
100 Gramm   Porree
100 Gramm   Staudensellerie
1     Zwiebel, klein
400 Gramm   Maronen, fertig gegart
1 Essl.   Butter
1 Essl.   Olivenöl
75 ml   Weißwein
1,2 Ltr.   Geflügelfond
      Salz
      Pfeffer
100 ml   Sahne
H FÜR DIE KRÄUTERMISCHUNG
6 Stiele   Minze
4 Stiele   Petersilie, glatt
2 Teel.   Zitronenschale, gerieben, Bio

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Zeitschrift "essen & trinken"
  Ausgabe 12/2009
  Erfasst *RK* 25.11.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Das Weiße und Hellgrüne vom Porree waschen (Jutta: TK-Ware), Sellerie und Zwiebel schälen, alles fein würfeln. Maronen in grobe Stücke schneiden. Butter und Öl in einem Topf erhitzen. Gemüse glasig dünsten, Maronen zufügen und kurz mitdünsten. Wein angießen und kurz einkochen lassen. Mit Geflügelfond auffüllen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und 15 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen (Jutta: offen kochen lassen, Flüssigkeit auf ca. 3/4 der ursprünglichen Menge reduziert).

Inzwischen Minz- und Petersilienblättchen fein hacken und mit der Zitronenschale mischen (habe ich weggelassen, was ein Fehler war). Die Sahne steif schlagen. Suppe mit dem Schneidstab (Jutta: Thermomix – 30 Sek./ Stufe 10) fein pürieren. Kurz vor dem Servieren die Sahne unterziehen und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kräutermischung aufstreuen oder separat servieren.

Anmerkungen, Jutta: eine tolle Suppe. Schmeckt hervorragend. Die Kräutermischung hätte ihr bestimmt den allerletzten Pfiff gegeben. Wird unbedingt noch einmal mit Kräutern ausprobiert. Weihnachtsessen.

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23 Antworten auf „Socks statt Blogs / Maronensuppe“

  1. Stricken kann ich nicht, bin zu früh geboren, denn unsere Söhne lernten es obligatorisch in der Schule. Die Marronisuppe, die werd ich mir einmal vornehmen, kalt genug dazu wird das Wetter sicher noch.

  2. Maronensuppe passt super in diese Jahrezeit – das wäre wirklich was schön Heimeliges für Weihnachten.
    Gestrickt habe ich früher jede Menge, hauptsächlich Pullover und Jacken. Komme ja aus einer Generation, die in jeder Schulstunde fleißig die Nadeln klappern ließ (war bei uns geduldet, sogar vom strengen Mathelehrer). Erst vor 2 Wochen habe ich Tochter Kochfrosch in die Geheimnisse eingeführt, ich glaub, sie ist angefixt 😉

  3. Jaaaaa – Manzfred goes Sockblog!!! Wundervoll! Herzlich willkommen!
    Diesmal dazu auch noch durch andersartigen Blogcontent sehr erfreute Grüße, Ev

  4. Mönsch Heidi,
    Du bist aber auch ein Tausendsassa – was du alles kannst. Falls du mal Zeit hast, schreibe mir mal, wie es mit dem TM so läuft.
    Zum Stricken: Mit den neuen Garnen, die von selbst Muster bilden, macht es noch viel mehr Spaß. Als wir vor zwei Jahren in der Steiermark waren, da kam mir auf dem Höllsteig eine Frau entgegen. Ein Blick und ich sage zu ihr: „Sie waren gestern auf dem Dachstein.“ Die guckt mich entgeistert an und sagt:“Woher wissen Sie das?“ Ich: „Ich habe Sie an den Socken erkannt.“ Danach haben wir uns kugelig gelacht.
    Übrigens kommt mir die Nummer deiner Nachkochliste sehr bekannt vor. Die steht auf meiner Liste irgendwo in der Mitte, hihihihhi.

  5. Wein war auch noch auf dem Tisch 🙂
    Ich war als Kind eine absolute Handarbeitsniete. Ich erinnere mich noch an ein Bärchen, das wir in der dritten oder vierten Klasse stricken mussten. Das arme Ding, das sah vielleicht aus. So ähnlich wie das Viech von Mr. Bean, wirklich erbärmlich. Irgendwann hat es dann aber angefangen, Spaß zu machen.

  6. Ich hatte zuvor auch noch nie Maronensuppe gekocht und war wirklich sehr angetan.
    Das mit dem Sockenstricken ist auch so eine Sache. Mich hat dieses Fersenstricken immer total genervt, bis ich entdeckt habe, dass es eine Bumerangferse gibt. Die ist viel einfacher zu stricken und um es richtig zu lernen, habe ich einen Kurs bei der FBS besucht. Dort gab die Leiterin den Tipp, den Strumpf von der Spitze her zu stricken. Seitdem bin ich im siebten Sockenstrickhimmel. Hast du nicht auch kürzlich mal etwas zum Thema Handarbeiten gebloggt? Oder war das Annikó? Irgendwie habe ich im Kopf, dass du Pullis strickst.

  7. Oh, wie schön Jutta so gemütlich beim Stricken……! Deine Maronensuppe wird auch noch gekocht, schaut ja super cremig aus ;-)))
    Ganz liebe Grüße
    Gabi

  8. Wow toll Jutta!!! Du strickst! Ich muss jedes Jahr etliche Paar Socken stricken und jetzt fängt sogar mein Töchterlein damit an! Heuer bleibt mir keine Zeit dafür… TM hält mich auf Trab und die Zeit die bleibt bin ich momentan mit Patchwork beschäftigt. Eine Ausstellung der Quiltgruppe steht ins Haus für die muss noch genäht werden. Aber, es kommen auch wieder andere Zeiten! Deine Suppe ist schon auf der Nachkochliste unter Nr.32576 vermerkt lol

  9. Hallo Jutta, na, da gibt es ja noch mehr Foodbloggerinnen mit kreativem Zweithobby, außer mir und Patchwork&Kochen. Ich blogge allerdings getrennt in einem englischsprachigem Blog (http://katjaquilt.blogspot.com)
    Ich habe noch TK-Maronenpüree von meiner ungarischen Nachbarin im TK. Dort wird es zusammen mit Schlagsahne als Dessert gegessen, aber ich glaube, da gibt mein Magen auf.

  10. Ich scheitere auch an Topflappen (meine arme Mutter, die bekam so einen Versuch mal geschenkt – Schulkinder zu haben ist halt masochistisch), geschweige denn Socken… Alle Achtung!
    Sieht schön und gemütlich aus, wie Du da strickst.
    Die Suppe gefällt mir auch. Ich mag Maronen.

  11. Mal ganz davon abgesehen, dass die Suppe wirklich toll aussieht und so eben auf meine Nachkochliste gewandert ist (ich hab tatsächlich noch nie eine Maronensuppe gegessen), beneide ich Dich um Deine Strickkunst – ich hab schon Schwierigkeiten, einen Topflappen zu häkeln … :o(

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