Blick aus dem Küchenfenster: „Schneet et kleen, dann is noch völl doheem“

Als Schneetief Daisy vor einigen Tagen das Land mit weißer Pracht verwöhnte, hat Barbara wieder einmal aus dem Küchenfenster fotografiert. Ihrem Aufruf, es ihr gleichzutun, bin ich heute gefolgt. Da lohnte es sich nämlich, im Gegensatz zu letzter Woche, wo Regen in Windeseile dem Schnee den Garaus machte.

Blick aus dem Küchenfenster Januar-Kopie

Meine Oma, die im Dezember mit 95 Jahren verstorben ist, sagte immer: "Schneet et kleen, dann is noch völl doheem." Das stimmte auch gestern wieder. Nachmittags fielen feine Flöckchen vom Himmel. Wenig, aber stetig. Es schneite die ganze Nacht durch, immer fein und gleichmäßig, bis heute morgen mindestens 10 cm Schnee lagen.

Schön!

16 Antworten auf „Blick aus dem Küchenfenster: „Schneet et kleen, dann is noch völl doheem““

  1. Zum Glück hat Dir Deine Oma das Frech-Gen nicht vererbt… 😉
    Ja, Torte ist toll, viel Spaß heute! 🙂
    (Bei dem Wetter braucht man Isolation auf den Rippen!)

  2. Ja, von Torte, egal von wem, träume ich auch. Zum Glück bin ich morgen eingeladen, da geht es aber in die Vollen.
    Die Oma, das war schon doll, dass sie so alt geworden ist. Dabei war sie oft schwer krank, als sie so um die 60 war. Darmverschluss, Thrombosen, Ohrgeräusche, fast beim Schwimmer ertrunken – niemand hätte vermutet, dass sie mal so alt werden würde (und so frech).

  3. Ach, Magdi, das ist Musik in meinen Ohren. Wie freue ich mich, dass das Backen mit Sauerteig klappt und Anklang findet. Ich backe gerade auch wieder, Brötchen und ein etwas aufwändiges und heikeles Brot, das aber toll schmeckt (ich musste es schon anschneiden, obwohl es noch warm war). Die Rezepte gibt es bald hier im Blog, ich schreibe sie gerade auf.

  4. Ach, weißt du… ich scharwenzel immer um die neue Pie-Form herum, die noch nicht eingeweiht ist. Aber zurzeit kann ich mir solche Köstlichkeiten nicht erlauben. Bis zur Kommunion meines Neffen muss ich kürzer treten, was nicht bedeutet, dass ich darbe. Aber bestimmte Gerichte sind halt tabu. Sind ja nur noch drei Monate 🙂

  5. Stimmt, die Familie Glühwein könnte ich auch mal wieder einladen 🙂
    Mir sind die gemäßigten Temperaturen auch am liebsten, nicht zu warm und nicht zu kalt, das ist absolut in Ordnung. Mecklenburg… da wollten wir auch immer mal hin, an der Seenplatte wandern. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr endlich mal. Ich bringe dann schönes Wetter mit 🙂

  6. So im Warmen sitzen mit einer Schnuppschnüss-Torte und dann da rausschauen – das stelle ich mir sehr gemütlich vor! 🙂
    Bei uns schneit’s gerade wieder.
    Toll, dass Deine Oma so alt werden durfte. Gute Gene. 😉

  7. Jutta, ich bin von deinen Broten total begeister. Bei uns schneit es nicht, es ist aber bitterkalt. Gerade richtig um Brot zu backen. Die Wärme und der Duft!!

  8. Irgendwas läuft hier falsch – in Mecklenburg gestern Nacht bis -20° und Schnee liegt eisern im Land seit Daysy (lt. Zeitung war es am Brocken wärmer – nur -9°) Hmmm … trotzdem viel zu flaches Land, um damit was anzufangen…
    Was das Wetter angeht: ich mag weder das eine, noch das andere Wetterextrem. Meine Jahreszeiten sind Frühjahr bis Frühsommer und dann ab Frühherbst, bis vor der Novemberkühle – durch den Rest wurschtelt man sich so durch…
    Aber: wenn ich nur so aus dem Fenster schauen darf, dann lässt sich auch für mich der Winter aushalten… vor allem mit Glühwein und seinen Verwandten. 😉
    LG Heidi

  9. Näh, ohne mich! Wir sind im Sommer 2008 bei euch in der Ecke gewandert, ich bin fast abgebrochen. Ohne den Rheinsteig-Rastplatz in Gönnersdorf würde ich wahrscheinlich heute nicht mehr hier sitzen :-))
    Schön finde ich den Schnee aber nur, wenn ich außer Winterwanderungen keine Verpflichtungen habe. Jetzt im Chaos auf der Autobah, das fänd ich auch nicht prickelnd.

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