Mars Attacks? Es war’n die Schweizer: Chnopf-Zopf (M)

Gestern wunderte ich mich über das komische Ding in meiner Küche.

Mars Attacks

Mittlerweile weiß ich wieder, was es war. Es handelte sich weder um einen ausgeflippten Marsianer noch um einen Käsekuchen,  es war schlicht und ergreifend (das war es wirklich) das da:

Chnopf-Zopf - intergalaktisch

Gaaaanz ruhig, Leute….. don't panic…. das ist kein intergalaktischer Megakrake kurz vor dem Beutefang, sondern ein wunderbarer Hefeteig, vormals unter einer Plastikschüssel versteckt. Schlicht und ergreifend – sag ich doch!

Chnopf-Zopf, geknotet

Übermittelt wurde das Rezept für den Chnopf-Zopf von zorra. Sie hatte kürzlich schon ein herrliches Amaretto-Brot gepostet, das bei uns großen Anklang fand. Der Knoten reiht sich nahtlos in die Riege der "Unbedingt nachmachen"-Rezepte ein. 

Chnopf-Zopf, Anschnitt 
 

Ich würde beim nächsten Backen einen Hauch weniger Salz nehmen und einen Hauch mehr Zucker. Ansonsten kann ich nur schwärmen, schwärmen, schwärmen. Verwunderlich finde ich, dass ein Ei in den Vorteig kommt. Welchen Einfluss hat dieses Vorgehen auf den Teig? 

Heidi hat das Brot ebenfalls nachgebacken und es sehr gelobt. In ihrem Blog findet ihr auch das Rezept (bei zorra natürlich auch – erstaunlich, gell?). Übrigens hat Heidi weniger Salz verwendet und mehr Zucker zugefügt – wer lesen kann, ist eindeutig im Vorteil.

Probiert den Zopf, es lohnt sich! Wenn man sich die Flechttechnik mal in Ruhe angeschaut hat, ist das Herstellen des Knotens wirklich nicht schwer. Es macht sogar Spaß! Und das Essen erst…

Chnopf-Zopf, fertig

Als nächstes mache ich kleine Chnopf-Zöpfe-Knötchen, wie sie im Ursprungsblog "Pâtisseries et Gourmandises" vorgestellt werden. Demnächst hier, in diesem Theater.

17 Antworten auf „Mars Attacks? Es war’n die Schweizer: Chnopf-Zopf (M)“

  1. @alle: ganz lieben Dank für die vielen Kommentare. Bei Piroulie ist eine Flechtanleitung aus Knetgummi mit Strängen in verschiedenen Farben. Damit ist es wirklich einfach, den Knoten zu flechten. Wenn man das Prinzip verstanden hat, dann kann man es beim zweiten Mal sogar ohne Anleitung.
    Mittlerweile habe ich den Zopf nochmals gebacken, leicht verändert und auch nicht schlecht. Aber ich glaube, ich favorisiere doch zorras Version. Der Bericht kommt demnächst.
    @Piroulie:
    I have to thank YOU for your wonderful knot. It’s really easy to braid with your step-by-step-instructions. Thanks for your comments!
    @Christel: ich habe die Zopfenden zusammengekniffen und auf die Unterseite geklappt.

  2. so, auch wieder da 🙂
    Ziehen sich die Zopfenden beim Gehen unter den Zopf?
    Sieht perfekt aus und hat mit Sicherheit auch so geschmeckt und wenn ich in Hundert Jahren wieder essen darf, dann sofort und als erste diesen Zopf „ggg“

  3. Wow, das sieht ja wirklich perfekt aus. Gleichmäßig dicke Stränge, tolle Rundungen ;o) und optimale Farbe. Ich bin total begeistert und werd mich mal auf die Suche nach dem Rezept machen.

  4. Wunderschön Jutta, Kompliment!
    Bei uns übt sich Göttergatte immer wieder im „Zöpfeln“, wenn ich ihm diese Aufgabe hier stellte – dann würde er nur konfus schreien!
    Aber ich könnte mich doch mal drin üben.
    Übrigens, das Ei lassen wir beim Zopfteig immer weg – meine Oma meinte jeweils, dass das den Teig eher trocken mache…

  5. Das Ei im Vorteig ist eine Erfindung von mir, bzw. habe ich es von einem Panettone-Rezept. Welchen Einfluss es hat? Keine Ahnung! ;-)))
    Beim Salz habe ich mich glaube vertippt, muss mal nachschauen, entschuldige. Zum Glück hat der intergalaktische Chnopf euch trotzdem geschmeckt!

  6. Oh, schade. Ich kann nicht so schnell nach Hessenland reisen, dann wird’s für mich wohl doch nur das geplante Wohnungsputzen am Samstag für mich werden. 🙁 Lasst euch das flauschige Teil gut schmecken.

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