Dem Herrn Paulsen sein Rezept: Rote-Bete-Risotto mit Birnen

Rote-Bete-Risotto, Totale

Ich mag Reis nicht so gern. Seit wir den Thermomix haben (der diesmal nicht zum Einsatz kam), esse ich aber häufig Risotto. Ab und an wird sogar ein wenig experimentiert. So mutig wie heute war ich jedoch noch nie beim Risottokochen.

Eigentlich wollte ich Milchreis. Mit Kokosmilch. Als mir aber bei der Suche nach Anleitung ein Rezept von Stevan Paul in die Hände fiel, habe ich meinen Plan umgeworfen und mich dem Wagnis Rote-Bete-Risotto gestellt.

Also los:

Eine Überprüfung der Vorräte ergab: Alle Zutaten waren im Hause, nur der trockene Weißwein nicht. Da habe ich dann kurzerhand ein Fläschchen vom Süßen geköpft.

Rote-Bete-Risotto-Wein

Rote Bete und Birnen sollten hinein – meinte Herr Paulsen (der auch Stevan Paul heißt) in der Zeitschrift Effilee. Und 150 g Zwiebeln. Diese Zwiebelmenge erschien mir zunächst zu groß. War sie nicht. Genau richtig war's.

Auch bei  Bete und Birne habe ich zunächst gezuckt. Aber nachdem ich das Risotto probiert hatte, war ich hin und weg. Es schmeckte wunderbar, ungewöhnlich, unbedingt nachmachenswert. Sehr, sehr fein – auch mit einem Scheibchen Schweinefilet als Beilage.

Eigentlich ist ja nicht viel bei der Zubereitung zu können. Das kann Jeder, der fähig ist, einen Kochlöffel zu halten (wer sich da nicht sicher ist, sollte unbedingt den Beitrag zum magischen Risotto bei "Nur das gute Zeugs" lesen). Die Zusammenstellung macht's und die ist schlicht, einfach, erdig, süß, überraschend, köstlich.

Herr Paulsen weiß es schon: Er bekam von mir Sterblichen, als mindestens Halbgott, wohnhaft Koch-Olymp,  den Küchenlorbeerkranz für wunderbares Essvergnügen auf sein kreatives Haupt gesetzt. Weniger wäre nicht angemessen.

Rote-Bete-Birnen-Risotto

10 Antworten auf „Dem Herrn Paulsen sein Rezept: Rote-Bete-Risotto mit Birnen“

  1. Och, watt herrlich! Ich habe alles im Vorrat, um das Risotto zu kochen und noch ein Stück gegarte Putenbrust im Kühlschrank. Der Abend ist gerettet, ich mach das heute nochmal. Wäre ich ohne deinen Kommentar nie drauf gekommen. Danke!

  2. Das wäre mir echt zu rot, auch die Farbtönung etwas eigen, da hättest Du auch Rotwein zugeben können statt des edlen Süssen. Aber nach dem Lesen Deiner lobenden Worte reizt es mich doch, mit Rotwein, dann wird der Ton dunkler, vielleicht.

  3. Ähm…. *skeptischguck… Rote Beete im Risotto gehen ja grad noch, aber BIRNEN???? wenn mich mein Herr und Gebieter mal wieder ärgert bruzzel ich das hihi;-) aber womöglich wirds eine Belohnung?

  4. Au mann, ähm Frau 🙂 bist du im Moment kreativ!
    Ich rühre im Moment Knospentinkturen, Lippenpomaden, Cremes und Seifen *ggg* (alles am Wochenende gelernt)
    Das Risotto hört sich nach meinem Geschmack an, sollte der TM mal Creme-Pause haben, gibt es dieses Risotto! GENAU!

  5. Hört sich abenteuerlich an, aber ich werd´s probieren. Der Wein ist übrigens nicht schlecht, hab zu Weihnachten vom Sohnemann ein Kistchen von denen geschenkt bekommen, für Rheinhessen nicht schlecht 😉 – Geheimtip!

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