BrigitteTs Thüringer Rahmkuchen mit Obst (M)

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Im Forum backrezepte-online tummeln sich recht enthusiastische BäckerInnen und eine von ihnen ist BrigitteT. Ihre Rezepte sind immer gelingsicher und wohlschmeckend. Zudem ist sie auch noch richtig sympathisch, steht mit Rat und Tat zur Seite und ihren Manz hat sie zum gleichen Zeitpunkt erstanden wie ich.

Das Rezept für den Rahmkuchen hatte ich schon lange auf dem Schirm, aber bisher fehlte mir die Zeit oder ich musste mal wieder abnehmen (muss ich immer noch) oder die Zutaten waren nicht da oder, oder, oder. Und jetzt war endlich Schluss, der Kuchen musste gebacken werden.

Was für ein Glück, er schmeckt nämlich prima. Nicht zu süß, nicht zu fett, nicht zu hoch und nicht zu matschig, wenn man den guten Manzfred nicht fest verschließt, sondern die Ofentür während des Backens angelehnt lässt.

Die Puddingmasse kann man schon am Vortag zubereiten, dann hat man flott einen Kuchen auf dem Tisch. Während ich schreibe kommt mir die Idee, auch den Hefeteig  schon am Vortag herzustellen und über Nacht im Kühlschrank zu lassen. Das werde ich auf alle Fälle einmal ausprobieren.

Das Ausrollen des Teigs auf ein Manz-Alu-Blech gestaltete sich etwas schwierig, weil das Blech zu groß oder der Teig zuwenig war. Allerdings war am Ende dann doch wieder alles bestens, denn wir konnten einen dünnen Boden mit viel Belag essen, was uns sehr gut gefiel.

Da ich Rezepte so gut wie immer verändere, würde ich beim nächsten Mal statt der beiden Esslöffel Mehl ein zweites Päckchen Puddingpulver verwenden. Beim Obst kann man variieren nach Lust und Laune, überhaupt ist der Blechkuchen ein Tummeplatz für Kreativität was Guss, Belag und Innenleben angeht.

Nur beim Hefeteig rate ich zu Rezepttreue. Der ist nämlich wunderbar flaumig und ab sofort mein Liebling. Wie der ganze Kuchen auch, der uns wirklich hervorragend schmeckte. Danke Brigitte!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: BrigitteTs Thüringer Rahmkuchen mit Obst, Mohn oder Quark
Kategorien: BrigitteT, Blechkuchen, Obst
Menge: 1 Blech

Zutaten

H BREI
3/4 Ltr.   Milch
2 Essl.   Mehl
1 Pack.   Vanillepuddingpulver
2 Essl.   Zucker
1 Prise   Salz
H TEIG
350 Gramm   Mehl Type 550
70 Gramm   Zucker
70 Gramm   Butter
165 Gramm   Milch
1/2 Würfel   Hefe
1 Prise   Salz
H GUSS
400 Gramm   Crême légère, 15%
3     Eier
      Zimt
1 Prise   Salz

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: BrigitteT
  http://www.backrezepte-online.de/forum/viewtopic.php?t=
  1519
  Erfasst *RK* 19.03.2010 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Brei eine dicke Masse kochen. Abkühlen lassen.

Wird eingekochtes Obst verwendet, auf ein Sieb geben und abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit den Hefeteig herstellen. Alle Zutaten verkneten, ungefähr 40 Minuten aufgehen lassen, auf ein gefettetes Blech rollen, nochmals gehen lassen. (Anmerkungen: Alublech verwendet. Wegen der Blechgröße gestaltete sich das Ausrollen mühsam, aber der Boden war am Ende schön dünn.)

Den abgekühlten Brei auf dem Hefeteig verteilen, mit Obst nach Wahl (2 D. Mandarinen, 1 G. Kirschen) belegen.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Für den Guss den Rahm mit 3 Eigelb und Zimt verrühren. Eiweiß mit Salz steifschlagen und unterziehen. Auf dem Obst verteilen, 35-40 Minuten backen.

Beim Backen im Manzfred die Ofentür nur anlehnen, damit Schwaden abziehen können und der Teigboden schön knusprig wird.

VARIATIONEN VON BRIGITTET:

+++++++Quarkbelag++++++++

1 Pfd. Magerquark, 1 Becher saure Sahne (200 g Becher – Becher nun als Maß nehmen), 1 Becher Öl, 1 Becher Milch, 3/4 Becher Zucker, 1 Pck Puddingpulver Vanille, abgeriebene Zitronen und Orangenschale, 4 Eigelb.

Diese Zutaten verrühren und mit dem Eischnee von 4 Eiweiß vermischen. Auf dem Hefeteig verteilen, Rahmguss darauf und ebenfalls wie oben backen. Da der Quark am Rand immer sehr hoch geht und reißt, lege ich um den Teigrand gerne eine Reihe Äpfel.

++++++Mohnbelag++++++

¼ l Milch mit 3 Esslöffeln Zucker und einem Päckchen Vanillepudding aufkochen. Unter die heiße Masse 1 Becher Rahm oder Schmand (mindesten 24% Fett) rühren. Dann etwa 70 Gramm Mohn in einer Moulinette oder Mohnmühle zermahlen und unter die Puddingmasse rühren. ( Wer den Mohnkuchen nicht so dunkel haben möchte, nimmt entsprechend weniger Mohn.) Mit abgeriebener Zitronenschale und Zimt abschmecken (man kann dieser Masse noch gehackte Mandeln, Rosinen oder auch gewürfelte weiche Birnenstückchen zugeben).

Kurz bevor die Masse auf den Kuchen kommt, wird noch 1 ganzes Ei untergerührt. Die Quark und Mohnmasse reichen zusammen für ein kleines Herdblech(39x42cm).Quark 2/3 des Bleches; Mohn 1/3 des Bleches. Auf Quark- und Mohnmasse ebenfalls den Rahmguss geben.

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11 Antworten auf „BrigitteTs Thüringer Rahmkuchen mit Obst (M)“

  1. Nachgebacken: BrigitteTs Thringer Rahmkuchen

    In der letzten Woche habe ich den wunderbaren Thringer Rahmkuchen von BrigitteT bei Jutta entdeckt und gleich am Samstag nachgebacken.
    Herr C. hatte sich schon des fteren einen Mohnkuchen gewnscht, da Mohnkuchen aber nicht so mein Kuc…

  2. Ist doch super, Heidi, dann kannste gleich an zorras Event teilnehmen 🙂 Vielleicht kannst du ja auch morgens den Boden, mittags den Brei, nachmittags das Obst und abends den Guss essen, hihihi. Das ist doch dann auch Trennkost.

  3. Wenn ich die Milch durch Obers-Wassergemisch ersetz und die Eier durch??? dann fällts unter Trennkost und ich darfs essen :-)))) Ist ja voll gemein sowas tolles einzustellen wenn ich mich grad so kasteie:-))

  4. WoW, was soll ich sagen: ich bin beeindruckt!!! Dem Manzi ist also nichts unmöglich dank Juttas Pioneer-, Abenteuer-, und Forschungsdrang! Und Eingeweihte wissen, da war ich seeehr skeptisch, der Manz und Früchtekuchen! APPLAUS für den wunderschönen Kuchen!

  5. Ich hatte von so einem Pudding-Mehl-Brei zuvor noch nie gehört und ich muss gestehen, ich war ein wenig skeptisch. Aber man hat das Mehl überhaupt nicht herausgeschmeckt oder sonstwie bemerkt. Da ich gerne Vanille esse, kämen mir zwei Päckchen Puddingpulver sehr gelegen, um einen intensiveren Geschmack hervorrufen, der aber eventuell zu Lasten des Obstgeschmacks geht. Das will ich ausprobieren und dann auch berichten, wie es war.
    Jedenfalls ist diese Variante mit der „Unterfütterung“ für das Obst sehr schmackhaft und hat uns prima gefallen.

  6. Wunderbar geworden, Jutta. Das habe ich dir ja schon gesagt. Das Mehl im Brei ist eine „überlieferte Tradition“. Die alten Rahmkuchenbäckerinnen auf den Dörfern haben den Brei sogar nur aus Mehl gemacht. Der Kuchen soll so angeblich saftiger sein. Es wäre schön, wenn du von der nur Pudding Variante berichten würdest, wenn du sie getestet hast.

  7. Das Blech ist 36×43 cm groß. Wenn du ein normales Backblech nimmst, wird der Kuchen halt höher. Mehr Boden, mehr Brei, mehr Obst, mehr Guss – hört sich ja auch nicht sooo schrecklich an 🙂
    Zimtschnecken muss ich auch noch backen, da hänge ich ja sowas von hinterher…. Die kann man doch bestimmt auch super zum Wandern mitnehmen.

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