Anniks göttliche Amaretto-Kirsch-Schnitten (M)

Die experimentelle Rotkohlkuchen-Phase ist vorüber und schon hat uns Annik Wecker   mit dem  zweiten ausprobierten Rezept aus ihrem Buch "Anniks göttliche Kuchen" zum Schwärmen gebracht. Amaretto-Kirsch-Schnitten, so saftig und fein, dass sie wirklich ein Genuss waren.

Amaretto-Kirsch-Schnitten

 Den Guss habe ich nicht zubereitet, da der Kuchen transportiert werden musste. Aber ich bin schon ziemlich neugierig darauf, wie er mit Topping schmeckt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Amaretto-Kirsch-Schnitten (M)
Kategorien: Annik Wecker, Blechkuchen, Obst
Menge: 1 Blech

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
2 Gläser   Sauerkirschen (à 350 g Abtropfgewicht)
400 Gramm   Mehl
1 Prise   Salz
1 Pack.   Backpulver
250 Gramm   Margarine
200 Gramm   Zucker (eventuell weniger)
6     Eier
1 Pack.   Vanillinzucker
75 Gramm   Mandelblättchen
6 Essl.   Amaretto
150 Gramm   Amarettini
H FÜR DIE CREME
6 Blätter   Gelatine
120 Gramm   Puderzucker
4     Eigelb
300 Gramm   Mascarpone
80 ml   Amaretto
200 Gramm   Sahne

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Annik Wecker "Anniks göttliche Kuchen"
  Erfasst *RK* 25.03.2010 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Die Kirschen in ein Sieb schütten und gut abtropfen lassen. Manzfred auf 100° C vorheizen. Mehl, Salz und Backpulver mischen und sieben.

Margarine mit Zucker und Vanillinzucker in der KitchenAid schaumig schlagen. Die zimmerwarmen Eier nacheinander gut untermischen. Jedes Ei sollte mindestens 30 Sekunden eingeschlagen werden.

Mandelblättchen und Amaretto zufügen und kurz unterrühren. Die Mehlmischung mit einem Schneebesen zügig einarbeiten. Dann die unzerkleinerten Amarettini und anschließend die Kirschen mit einem Teigschaber unterheben.

Den Teig auf einem gefetteten, tiefen Backblech verteilen. In den Ofen schieben, Temperatur auf 150° C erhöhen und 40 Minuten backen.

Anmerkungen, Jutta: ich habe die Creme nicht zubereitet, weil wir den Kuchen mitnehmen wollten. Die Schnitten selbst sind eine Wucht, sehr gut!

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Für die Creme die Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen. Puderzucker und Eigelbe mit den Rührbesen des Handrührgerätes auf höchster Stufe schaumig schlagen. Den Mascarpone zugeben, die Rührgeschwindigkeit herunterschalten und die Creme glatt rühren.

In einem kleinen Topf den Amaretto erhitzen (nicht kochen), vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. 2 EL der Mascarponecreme dazugeben und alles verrühren. Die Gelatinemischung zur Creme geben und gut untermischen.

Die Sahne steif schlagen und unter die Amarettocreme heben, sobald diese beginnt zu gelieren. Die Creme auf dem erkalteten Kuchen glatt streichen und das Backblech für 30 Minuten kalt stellen.

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Im Originalrezept wird statt Margarine Butter verwendet. Aber ich bin da ja ein wenig eigen, in meinen Rührkuchen kommt so gut wie nie Butter. Statt der vorgeschlagenen geriebenen Mandeln habe ich Mandelblättchen genutzt, die sich am Ende ihrer Mindesthaltbarkeit befanden und 1 Messerspitze gemahlene Vanille wurde durch Vanillinzucker ersetzt.

Backen konventionell: 150° C, Heißluft, mittlere Schiene, 40 Minuten.

18 Antworten auf „Anniks göttliche Amaretto-Kirsch-Schnitten (M)“

  1. Hallo Jutta,
    ich hab auf 140°C aufgeheizt, da ich gleichzeitig noch einen anderen Kuchen drin hatte. Die Backzeit werde ich beim nächsten Mal etwas kürzen.
    Gruß
    Esli

  2. Ich habe mir gerade das Buch vorgeholt, um nachzuschauen, woher ich diese seltsame Angabe bei der Temperatur habe. Ich muss gestehen, ich habe nicht die geringste Ahnung. Es handelt sich aber nicht um einen Tippfehler, denn ich habe mir ein Zettelchen ans Rezept geklebt, auf dem steht: „Kuchen bei 110° C rein, auf 150° C heizen.“. Warum? Wieso? Weshalb? Das kann noch nicht einmal die Bäckerin enthüllen. Scheint sich nicht negativ auf das Ergebnis auszuwirken, verstehen tu‘ ich’s nicht.
    Ich freue mich jedenfalls, dass der Kuchen gut angekommen ist. Hast du ihn denn so gemacht, wie beschrieben, oder gleich auf 150° C vorgeheizt?

  3. Hab den leckeren Kuchen gestern auch gebacken, die halbe Menge in einem Backrahmen wird es bestimmt mal wieder geben.
    Allerdings hab ich die Amarettini verdrückt, da ich da „un“ bei zerkleinert in der Eile überlesen habe.
    Warum heizt Du nur auf 110°C vor?
    Viele Grüße
    Esli

  4. Sooo, nu waren wir auch noch vier Tage am Bodensee, aber jetzt ist Schluss mit lustig, jetzt wird wieder gekocht und gebloggt und kommentiert und, und, und… ich bin jetzt schon erschöpft, wenn ich nur lese, was ich alles auf meiner Liste habe.
    Lieben Dank für eure Kommentare. Das Rote ist kein Rotkohl, Kalorien sterben im Backofen, der Kuchen schmeckt auch ohne Guss und ein Tag, an dem man so richtig zuschlägt, tut Diätwilligen immer gut :-)) Zudem hoffe ich, dass alle Backwütigen ihren Kuchenhunger bald stillen werden oder bereits gestillt haben.
    Wir hatten die Schnitten mit auf Reisen, den Transport haben sie prima überstanden. Und auch ein Aufenthalt in der Tiefkühltruhe tat dem Geschmack keinen Abbruch. Aufgetaut schmeckt der Kuchen wie frisch. Ein Allrounder 🙂

  5. Na, das wäre doch etwas für die Osterbäckerei. Sieht seeeehr lecker aus. Statt der rohen Eier in der Creme werde ich mir was einfallen lassen müssen.

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