Brunch: Jubiläums-Blog-Event LVI – Foccacia mit Jamón Ibérico, Birne und Rosmarin (M)

Jubiläums-Blog-Event LVI - Brunch & Giveaway (Einsendeschluss 15. Mai 2010)

Zorra rührt nun schon seit 5 Jahren in ihrem Kochtopf und 55 Events animierten unzählige Blogger, ebenfalls den Löffel zu schwingen.

Focaccia mit Schinken, Birne und Rosmarin, vorher

Diesmal steht ein Brunch an und ich bringe Foccacia mit.  Das Rezept stammt aus der  Zeitschrift "Lust auf Genuss – Rund ums Brot". Als Schinken habe ich den in Ronda

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gekauften Jamón Ibérico vom schwarzfüßigen Schweinchen verwendet. Was für ein Genuss! Dieses Pata Negra wird mit Eicheln gefüttert und das marmorierte Fleisch ist derart köstlich, dass es sich allein schon deshalb lohnt, nach Spanien zu reisen.

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Schön finde ich auch, dass ich etwas mitbringen kann, was nicht nur bestens schmeckt, sondern auch wieder den Bogen nach Andalusien spannt. Spanischer Schinken zum andalusischen Brunch – find' ich gut.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Focaccia mit Birnen, Schinken und Rosmarin
Kategorien: Brot, Hefe, Beilage, Italien
Menge: 4 Stück

Zutaten

H FÜR DEN FOCACCIA-TEIG
7 Gramm   Trockenbackhefe
50 ml   Olivenöl
1 Essl.   Honig, knapp (Original: 1,5 EL Honig)
500 Gramm   Weizenmehl, Type 550, mediterran (Teeträume.de)
300 ml   Wasser, lauwarm
10 Gramm   Salz
      Mehl zum Arbeiten
H FÜR DEN BELAG
2     Reife Birnen
100 Gramm   Schinken (vom iberischen Schwarzfuß)
1 Zweig   Rosmarin
      Olivenöl zum Beträufeln
      Pfeffer
      Grobes Meersalz

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Lust auf Genuss 4/2010
  Erfasst *RK* 03.04.2010 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Zutaten für den Teig 10 Minuten in der Küchenmaschine verarbeiten.

Teig in eine mit etwas Olivenöl ausgepinselte Schüssel geben und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Manzfred auf 270° C vorheizen. Konventionellen Herd auf 250° C vorheizen.

Teig auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben, vierteln und mit bemehlten Händen zu flachen Fladen drücken. Diese auf Backfolie legen. Erneut zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Inzwischen die Birnen schälen und in Stücke schneiden, Schinken in Streifen schneiden, Rosmarinnadeln hacken.

Birnen und Speck auf den Fladen verteilen, hineindrücken. Rosmarin darüber streuen, Öl darüber träufeln, mit Pfeffer und Meersalz bestreuen. Die Focacce im Ofen in 7 Minuten knusprig backen.

Anmerkungen, Jutta: Hammer!

=====

Komisch fand ich die Zugabe von derart viel Honig im Foccacia-Teig. Zu den Birnen war der Geschmack jedoch in Ordnung, zu herzhafterem Belag würde ich die Honigmenge deutlich reduzieren. Da reicht ein Teelöffel.

Focaccia - nachher

Die fertigen Teigplätzchen sind fein-knusprig und schmecken einfach nur, nun ja – schweinelecker. Deshalb habe ich für das Brunch die doppelte Menge gemacht. Wer weiß, wer alles kommt…. Happy Birthday, liebe zorra!

15 Antworten auf „Brunch: Jubiläums-Blog-Event LVI – Foccacia mit Jamón Ibérico, Birne und Rosmarin (M)“

  1. Ach je, ich bin ja auch nicht als Bäckerin auf die Welt gekommen. Ich habe den ein oder anderen Kurs besucht, viele Bücher gelesen und geübt, geübt, geübt. Bis ich mal ein Sauerteigbrot gebacken habe, das man ohne Murren essen konnte, sind viel Monde ins Land gegangen. Und oft klappt es heute noch nicht richtig. Den richtigen Zeitpunkt für die Gare zu finden, das habe ich noch nicht wirklich raus. Aber ich arbeite dran 🙂
    Aber lieben Dank für die Blumen, ich habe sie in die Vase gestellt und erfreue mich an ihnen :-))

  2. Hallo!
    Ich liebe deinen Blog wirklich, die Rezepte sind
    klasse! Ich habe eine Frage wegen des Buttermilch-Quark-Brots (Liegt ja schon zieemlich zurück;)).
    Könntest du mal das Originalrezept posten oder es an
    meine E-Mail Adresse schicken? Und vllt. auch die anderen Buttermilchbrote aus Cili Reisingers Buch
    & das Dinkelbrot mit Molke … 😀
    Ganz liebe Grüße & weiter so mit dem Blog! 🙂

  3. Gut, dass du mehr gemacht hast. Die Gäste werden sicher über deine leckere Foccacia herfallen. Und dass du extra den schmackhaften andalusischen Schinken dafür verwendet hast, freut mich natürlich doppelt. Danke fürs Mitmachen!

  4. Den Teig zu Mittag und den Schwarzfuß abends. Die Birnen würd ich als Dessert essen;-))) ich kann mir einfach Birnen mit Speck nicht zusammen vorstellen auch wenn immer davon geschwärmt wird.

  5. Hmmm, Birnen mit Speck – allein das hört sich schon schweinegut an 🙂 Und dann noch frischer Hefeteig, da ist es bestimmt nicht verkehrt, die doppelte Menge gebacken zu haben!

  6. wenn Du auch noch mit iberischem Schwein kommst, will ich das auch mal probieren. In Spanien ist die Gefahr, dass das Schwein in Holland aufgewachsen ist, bestimmt geringer als bei uns.

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