Weizenbrötchen mit Sauerteig (M)

Weizenbrötchen mit Sauerteig, Singular

Immer nur auf Rutsch sein, Geocachen und Touren planen? Nö, zwischendurch wird auch mal gekocht, gebacken und gegessen. Aber selten 🙂

Bei Durchsicht des Kühlschranks fiel mir neulich nicht nur Essbares, sondern auch ein Weizensauerteig in die Finger, der seit Januar nicht mehr verwendet worden war. Das schrie förmlich nach Auffrischung und Verwendung desselben. Also habe ich drei Tage lang immer schön Wasser und Mehl in die Pampe gerührt und mich gefreut, dass der Gute noch vitale Funktionen zeigte.

Weizenbrötchen mit Sauerteig

Er war derart lebendig, dass ich mich sogar traute, ein eigenes Rezept zu entwickeln. Was bei Weizenbrötchen nicht wirklich schwer ist. Alle Zutaten bis auf das Wasser in die Rührmaschine gegeben und so lange Wasser zuschütten, bis die Konsistenz einigermaßen annehmbar erscheint, gehen lassen, Brötchen formen, gehen lassen, backen, fertig. Ein wenig aufgeregt war ich aber trotzdem. Zu unrecht, denn das Ergebnis schmeckte knusprig und kräftig, sehr nach unserem Geschmack und wiederholenswert.

Weizenbrötchen mit Sauerteig, Anschnitt

Wie man die Brötchen schlingt, kann man hier wunderbar nachschauen. Marla hat die Backgemeinde vor einiger Zeit mit diesem Link entzückt, seitdem forme ich Brötchen sehr häufig nach dieser Methode.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Weizenbrötchen mit Sauerteig (M)
Kategorien: Weizensauerteig, Brötchen, Weizen
Menge: 10 Stück

Zutaten

150 Gramm   Weizensauerteig (Mehl Type 1050)
500 Gramm   Weizenmehl, Type 1050
13 Gramm   Salz
20 Gramm   Frischhefe
300 Gramm   Wasser

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 15.05.2010 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Falls erforderlich, Sauerteig einen Tag vor dem Backen auffrischen. Zur TA kann ich keine Angaben machen, weil ich nicht abwiege. Ungefähr TA 200 – 220 könnte hinhauen.

Am Backtag alle Zutaten mit der Küchenmaschine in 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 1 Stunde abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Teig in 10 Portionen teilen, in Etappen zu Strängen rollen. Mit wenig Mehl bestäuben, zu einem Knoten schlingen und auf einer Backfolie parken.

Nach ca. 20 Minuten Manzfred auf 250° C vorheizen.

Sobald die Backtemperatur erreicht ist, Teiglinge mit etwas Wasser bespritzen, leicht mit Mehl bestäuben, Backtemperatur auf 220° C reduzieren und die Brötchen 10 Minuten backen.

Nach dieser Zeit die Backofentür öffnen, um Schwaden abzulassen und weitere 10 Minuten backen.

Anmerkungen, Jutta: die Brötchen schmecken ausgezeichnet, werden bald wieder gebacken. Dann aber doppelte Menge. Aufbacken auf dem Toaster klappt wunderbar.

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Weitere Brötchenrezepte:

Marlas Kaisersemmeln

Rosinentraum

Dinkelkrüstchen

Bäcker Süpkes DDR-Brötchen

Fitnesssemmeln mit Gesäme

20 Antworten auf „Weizenbrötchen mit Sauerteig (M)“

  1. Haste denn keinen Roggensauerteig? Daraus kannst du dir doch Weizensauerteig züchten.
    Was das Üben angeht, das ist ein Prozess, der permanent andauert. Mal ist ein Backergebnis hervorragend, dann wieder mies -keine Ahnung, woran das liegt.
    Dauerhaft knusprig bleiben die Brötchen sowieso nicht, Toaster wird dringend empfohlen 🙂
    Ansonsten ist unser Manzi doch ein Knaller, oder? Gestern habe ich ihn wieder gekrabbelt, damit er sich wohlfühlt und schön lange Dienst tut. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt den normalen Backofen genutzt habe, das ist schon Monate her. Wenn der Manzfred mal ins Jenseits gehen sollte (aber die Öfen halten ja ewig), wird er sofort ersetzt.

  2. Oh, so schöne Brötchen! Abgesehen davon, dass ich keinen Weizensauerteig habe ;-(( bin ich auch ein wenig skeptisch, ob ich sie knusprig hinbekomme, das haut bei mir mit dem MANZ noch nicht ganz hin. Die Brötchen, die ich backe, gehen wunderbar auf, haben eine schöne Farbe, sind auch knusprig wenn sie aus dem Ofen kommen, aber nach einer halben Stunde……Kruste weich und zäh ;-(( Da muss ich noch fest üben!
    Ganz liebe Grüße
    Gabi

  3. Wunderschöne Brötchen hast du gebacken, Jutta. Ich backe zur Zeit auch sehr viel mit Weizensauer – neulich sogar einen Napfkuchen mit viel Butter und Eiern.
    Da fällt mir ein – ich könnte den Guten eigentlich mal wieder füttern.

  4. Danke, lieber eibauer! Gleich backe ich sie wieder und freue mich schon auf ein knuspriges Brötchen. Ich frühstücke immer recht spät, meist gegen 11.00 Uhr, deshalb haut das zeitlich hin. Liebe Grüße!

  5. Ich weiß auch nicht, warum ich so selten Brötchen backe. Auch süße Brötchen wie Rosinenstütchen, die wir sehr gerne essen, sind nur noch selten im Brottopf anzutreffen. Ich habe mir auch vorgenommen, das zu ändern. Wir werde ja sehen, wie das klappt, gell?

  6. Schade, dass der Sauerteig hin ist. Mein Roggensauerteig hat schon einige Monate auf dem Buckel und wird immer aktiver, weil ich viel mit Roggen backe. Beim Weizensauer sieht das ein wenig anders aus, den nutze ich selten. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass er nach ein paar Fütterungen zu Hochform auflief 🙂
    Den getrockneten Sauerteig umzuerziehen ist kein Problem und ein Vorrat an Roggensauerteig im Kühlschrank ist nicht zu verachten 🙂

  7. Ich sollte wohl noch einen Link setzen, wie die Brötchen geformt werden. Eigentlich ist es ja ganz einfach. Wurst rollen, zum Ring formen, ein Ende von oben, ein Ende von unten durch das Loch ziehen. Fertig.
    Du machst das schon 🙂 Viel Spaß beim Backen – ich habe auch Teig blubbern und backe sie gleich nochmal.

  8. Weizenmehl mit Wasser und ein bisschen Roggenanstellgut ist angerührt … den Teig trau ich mir ja zu, das Knoten …. schaun wir mal :-)Hab mir gerade bei Marla nochmal die Anleitungen angesehen.

  9. Deine Brötchen sehen traumhaft aus, vor allem mit diesem schönen Muster! Mein Roggensauerteig, den ich etwas vernachlässigt hatte, hat sich letzten Monat, trotz Wiederbelebungsversuch leider verabschiedet. Ich habe noch getrockneten, den könnte ich ja zu Weizensauerteig umerziehen.

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