Süßkirsch-Schnitten (M)

 Süßkirschschnitten (Annik Wecker)

Ich habe in der letzten Woche 30 Pfund Kirschen verarbeitet und im nächsten Jahr werde ich mindestens die doppelte Menge ordern. Die Kirschen aus unserem Nachbardorf Ockstadt sind der Hit. Ein ausufernder Beitrag zu Ockstadt, den Süßkirschen und dem Rest folgt demnächst und dann gibt es auch einen Beitrag zum Kirschenevent.

Der Kuchen, den ich heute vorstelle, hat es nur knapp nicht geschafft, als Beitrag zum Event des Gärtnerblogs zu taugen. Kaum zu glauben, aber es gibt tatsächlich noch eine Speise, die diesen Kuchen toppen kann.

Die Kirschschnitten von Annik Wecker, die in ihrem Backbuch als Blaubeerschnitten daher kommen, sind wunderbar. Locker, saftig, recht süß und fruchtig.

Leider sind die Kirschen bis auf den Boden der Form gesunken. Das waren aber auch deratige Kavenzmänner, dass ich eigentlich daran hätte denken müssen, als ich die Früchte in den Teig drückte. Das würde ich beim nächsten Mal lassen.

Ansonsten ist der Kuchen sehr schnell fabriziert – wenig Aufwand, große Wirkung, toll!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Süßkirsch-Schnitten (M)
Kategorien: Süßkirschen, Hedelfinger, Backpulver, Rührteig
Menge: 1 Blech

Zutaten

H BELAG
140 Gramm   Butter
140 Gramm   Sahne
100 Gramm   Zucker
240 Gramm   Mandelblättchen
1 Prise   Salz
H TEIG
200 Gramm   Margarine (Original: Butter)
200 Gramm   Zucker
4     Eier
200 Gramm   Mehl
120 Gramm   Speisestärke
1 Prise   Salz
2 Teel.   Backpulver, gestrichen voll
1 Teel.   Natron
1 Teel.   Vanillezucker (Orginal: 1 Msp. gemahlene Vanille)
50 Gramm   Mandeln, gemahlen
150 ml   Buttermilch
H OBSTBELAG
500 Gramm   Süßkirschen (Original: Blaubeeren), entsteint

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: "Blaubeerschnitten – Anniks göttliche Kuchen"
  Annik Wecker
  Erfasst *RK* 16.07.2010 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen.

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Butter, Sahne, Salz und Zucker in einem Topf aufkochen, die Mandelblättchen zugeben, einmal aufwallen lassen. Vom Herd nehmen.

Margarine in der Küchenmaschine mit Zucker und Vanillezucker aufschlagen, Eier nach und nach zufügen. Alles zu einer schönen fluffigen Masse aufschlagen.

Mehl, Speisestärke, Salz, Backpulver, Mandeln und Natron mischen, in die aufgeschlagene Eimasse schütten, Buttermilch zugeben und mit einem Schneebesen flott unterziehen.

In eine gefettete, eckige Form geben, glatt streichen und Kirschen dicht auflegen. Nicht eindrücken, sie sinken sonst zu tief in den Teig ein. Mandelmasse auf die Kirschen geben.

45 Minuten backen, alle 15 Minuten Tür kurz öffnen, damit Dampf abzieht.

Anmerkungen, Jutta: Kirschen hatte ich in den Teig gedrückt, sie haben sich nach dem Backen am Boden gesammelt. Ich hoffe, dass es sich erledigt, wenn man die Kirschen nur auflegt.

Ansonsten hervorragend, ganz locker und saftig. Super Rezept. Ich hatte zunächst Bedenken, dass die Flüssigkeit des Mandelbelages den Teig aufweicht. Das ist aber nicht der Fall.

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11 Antworten auf „Süßkirsch-Schnitten (M)“

  1. Einen Teil habe ich eingemacht – mit Stein. Aber der Rest wurde Kirsche für Kirsche per Hand entsteint, auf der Terrasse, unter dem Sonnenschirm. Das macht Spaß – 10 Pfund in 1,5 Stunden, das geht doch eigentlich ganz flott.
    Mit Stein einmachen ist aber noch schöner 🙂

  2. Als Kind habe ich immer „Kabenzmann“ gesagt und ich musste beim Schreiben noch mal kurz überlegen, wie es denn richtig ist 🙂
    Ich habe kürzlich ein Gedicht über ein Roggenbrot in Odenkirchener Platt gelesen (Odenkirchen ist gleich nebenan von Rheydt), da kamen Ausdrücke vor, die ich schon seit Jahren nicht mehr gehört hatte. „Wumm“ zum Beispiel für ein dickes fettes Butterbrot. Oder „Flötekies“ für Quark. Herrlich. Ich habe es meiner Mutter vorgelesen, die hat Tränen gelacht. Schade, dass der Dialekt allmählich verschwindet, ich mag es so gerne, wenn man Menschen anhört, woher sie kommen.

  3. Hallo Gabi,
    och, die Angaben für den Manz sind ganz einfach. Immer die Heißluft-Angaben verwenden und gut is 🙂
    Ansonsten freut mich deine Rückmeldung, das ist ja schön, dass das rosafarbene Buch bei dir Einzug gehalten hat. Beim Durchblättern war ich wieder erstaunt, wieviele Rezepte mir gefallen. Leider sind sie oft so gehaltvoll, dass ich sie nicht gerne nachbacke, wenn wir nur zu zweit davon essen. Ich hätte eigentlich lieber die Tarte mit Kokosmilch und gesüßter Kondensmilch gebacken, aber….
    Der Kirschkuchen hat heute schon eine 17 km Wanderung durch den Taunus mitgemacht. Gegessen haben wir ihn dann aber doch Zuhause 🙂

  4. Hallo Jutta,
    das ist wieder einmal ein schöner Kuchen, schmeckt sicher wunderbar und wird nachgebacken ;-)) Danke für deine Tipps, sie sind Gold wert! Das Buch von Annik Wecker musste sofort in mein Regal, nachdem ich die herrlichen Amaretto-Kirsch-Schnitten bei dir entdeckt und nachgebacken habe ;-))
    Deine Angaben zum MANZ sind einfach suuuuuuuuper – DANKE!
    Ganz liebe Grüße
    Gabi

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