Marzipan-Marmorkuchen (M-TM)

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In der neuesten Ausgabe der Lecker-Zeitschrift wurde ein Marmorkuchen präsentiert, der nicht nur Marzipan als Zutat enthielt, sondern auch Kakao und geschmolzene Schokolade im dunklen Teig. Zudem war das Rezept noch mit dem Zusatz "de luxe" versehen, der Schritt zum Ausprobieren war deshalb nur klein.

Am Wochenende gab es diesen Kuchen, mit dem wir sehr zufrieden waren. "De luxe" war er wahrscheinlich nicht mehr, weil ich die vorgeschriebene Art der Dekoration mit zwei Sorten Schokolade unter den Küchentisch fallen ließ. Aber die geschmolzene Schokolade und das Marzipan im Innern verströmten schon soviel Exklusivität, dass es für uns reichte. Mehr Luxus musste nicht sein, deshalb wurde der Kuchen profan mit Puderzucker bestreut.

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Der Amaretto schmeckte stark durch, das habe ich so nicht erwartet und der Geschmack war mir ein wenig zu intensiv. Norbert hingegen gefiel diese Komponente in genau der Dosierung bestens.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marzipan-Marmorkuchen (M-TM)
Kategorien: Rührkuchen, Marzipan, Schokolade
Menge: 1 Guglhupfform von 1,6 Litern

Zutaten

200 Gramm   Margarine (oder Butter)
200 Gramm   Marzipanrohmasse
6     Eier, Gr. M
150 Gramm   Zucker
2 Pack.   Vanillezucker
      Salz
150 Gramm   Mehl
80 Gramm   Weizenvollkornmehl
6 Gramm   Backpulver
100 Gramm   Mandeln, gehäutet, gemahlen
100 Gramm   Zartbitterschokolade
20 Gramm   Kakao, dunkel
20 Gramm   Amarettolikör
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Zeitschrift "Lecker"
  Ausgabe 04/11
  Erfasst *RK* 21.03.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Eine Guglhupfform fetten. Marzipan im Thermomix zu kleinen Bröckchen zerkleinern. Umfüllen. Eier trennen. Manzfred auf 150 °C vorheizen (entspricht der Temperatur für Heißluft im konventionellen Ofen).

Backen konventionell: O + U-Hitze 175° C / Gas Stufe 2

Schokolade in Stücke brechen, im TM auf Stufe 8 zerkleinern. 15 Minuten bei 37° C schmelzen. Eventuell noch ein paar Minuten bei 50° verflüssigen.

In der Zwischenzeit Margarine in der Küchenmaschine glatt rühren. Eigelbe einzeln unterziehen, 100 g Zucker, Marzipan und Vanillezucker so lange unterrühren, bis der Teig sämig ist und sich der Zucker gelöst hat.

Eiweiß und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgeräts nicht zu steif schlagen, dabei 50 g Zucker einrieseln lassen.

Mehl, Vollkornmehl, Backpulver und Mandeln mischen. Eischnee und Mehlmischung locker mit einem Kochlöffel zügig unter die Fett-Ei- Masse rühren.

Ca. 1/3 des Teiges mit Kakao, flüssiger Schokolade und Amaretto mit Hilfe eines Kochlöffels verrühren.

Die Hälfte des hellen Teiges in die Form füllen. Dunklen Teig darauf verteilen. Restlichen hellen Teig einfüllen und mit einer Gabel spiralförmig durcharbeiten.

60 Minuten backen. Nach ca. 45 Minuten Stäbchenprobe machen. Auf ein Kuchengitter setzen und ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann stürzen und auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Anmerkungen, Jutta:

Schmeckt prima. Ich würde beim nächsten mal 5 g weniger vom Amaretto verwenden.

Im Original wird der Kuchen nach dem Abkühlen zunächst mit dunkler Kuvertüre und nach deren Trocknen nochmals mit heller Kuvertüre überzogen.

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15 Antworten auf „Marzipan-Marmorkuchen (M-TM)“

  1. Das war auch ein Gedanke, der mich unter anderem dazu bewog, doch lieber Puderzucker zu verwenden. Die Form habe ich erst einmal vorher genutzt, obwohl ich sie schon recht lange besitze. Lustigerweise war damals auch Marzipan im Teig. Ob das ein Zeichen ist?

  2. Marmorkuchen hat mich schon immer fasziniert, den mochte ich schon als Kind unheimlich gern. Dass man selber Einfluss hat auf die Musterung fand ich immer toll, vor allem das Anschneiden, um zu schauen, wie sie geworden ist.

  3. Ich habe mir im Januar mal eine Ausgabe von „EatSmarter!“ gekauft. Die fand ich super (die Website hingegen ist total mit Werbung überfrachtet – grauenhaft), aber natürlich habe ich noch nichts daraus gekocht und eine weitere Ausgabe habe ich mir auch nicht zugelegt. Ich weiß gar nicht, wieso ich keine mehr gekauft habe. Sie kostete nur 2,50 Euro und die Rezepte fand ich zum größten Teil echt toll – leicht, manche vegetarisch, genau mein Geschmack. Ich hatte mir bei „Möhrenpasta mit Sultaninen und Zwiebeln“ ein Lesezeichen ins Heft gemacht. Das werde ich die Tage endlich mal kochen. So!

  4. Wie stark schmeckt man das Marzipan raus? Weisst ja, Marzipan *bäääh! Aber der Kuchen schaut so supersaftig aus daß er mich schon reizen würd.
    Übrigens……. der Kirschlikuchen ist schon im Rohr *grins… konnte leider keine 2 Tage warte
    liebe Grüsse

  5. Wegen des Amarettos wurde der Marzipan-Geschmack etwas überdeckt. Obwohl Amaretto ja auch ein bissi wie Marzipan schmeckt. Mhhh, ich glaube, für dich ist der Kuchen nicht perfekt, aber backe ihn doch mal für die Familie (und für dich den Bienenstich aus der RezKonv, den Ilka letzte Woche vorgestellt hat – der ist göttlich)und probiere ein Stückchen. Versuch macht kluch 🙂

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