Hähnchenkeulen mit Bärlauch-Mayonnaise (M-TM)

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Nachdem ich lange Zeit die "essen & trinken" nicht mehr gekauft habe, weil ich mich kriminal über den Gruner und Jahr-Verlag (und letzte Woche mit quasi exakt dem gleichen Schreiben über den Bauer-Verlag) geärgert hatte und ich deshalb das Abonnement kündigen musste, bin ich doch wieder schwach geworden und habe sie in den Einkaufswagen gelegt. Was einerseits ein Glück war, denn die Rezepte sind toll. Andererseits ist es aber auch ärgerlich, so unendlich viel Werbung zu kaufen, wenn man eigentlich nur Rezepte will. 43 Rezepte auf 146 Seiten der Ausgabe April 2011 – da komme ich doch ans Überlegen, ob ich dafür in Zukunft Geld ausgebe. Ich überlege übrigens schon so lange, dass per Zufall die Mai-Ausgabe auch schon wieder den Weg ins traute Heim fand.

Genug gejammert, ran an die Schenkel. Die Hähnchenkeulen mit Bärlauch-Mayonnaise sahen traumhaft aus im Heft, das Rezept versprach viel, das Ergebnis hielt alles.

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Vielleicht lag es am exquisiten Bärlauch, der in der Kleinmarkthalle als "Gartenware – first flush" angeboten wurde? Jedenfalls waren die Hähnchenbeine schnell gemacht, knusprig, saftig, wunderbar im Geschmack. Dazu die schöne Bärlauch-Mayonnaise und ein paar mit Knoblauch eingeriebene und in der Pfanne gebratene Brotscheiben. 

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Nicht nur uns haben die Keulen prima geschmeckt. Auch Christina von New Kitch On The Blog war angetan vom Ergebnis.

Übrigens war die Mayonnaisenportion so reichlich bemessen, dass sie am nächsten Tag nochmals auf den Tisch kam. Ohne Fleisch, mit Pasta. Hasenpasta.

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.3

     Titel: HÄHNCHENKEULEN MIT BÄRLAUCH-MAYONNAISE (M-TM)
Kategorien: Geflügel, Bärlauch, Panko, Ei
     Menge: 4 Portionen

====================== FÜR DIE MAYONNAISE ======================
      3            Eier (Größe M)
     60     Gramm  Bärlauch
    100     Gramm  Rapsöl
      1      Teel. Senf
    100     Gramm  Joghurt, 3,5 %
      1      Essl. Weinessig
                   Salz

==================== FÜR DIE HÄHNCHENKEULEN ====================
      4            Hähnchenkeulen
      3      Essl. Mehl
      1      Teel. Rosenpaprika
                   Salz, Pfeffer
      2            Eier
      2      Essl. Milch
     80     Gramm  Panko
      4      Essl. Rapsöl

============================ QUELLE ============================
            Rezept modifiziert.
            Original: e&t April 2011
            — Erfasst *RK* 20.04.2011 von
            — Jutta Hanke

Für die Mayonnaise die Eier hart kochen. Bärlauch waschen, trocknen
und Stiele entfernen. Zwei Blätter als Deko zur Seite legen.
Restliche Blätter in grobe Streifen schneiden und mit dem Öl im TM
pürieren. Umfüllen.

Eigelbe aus den Eiern entfernen, mit Senf und Joghurt in den TM
geben und kurz pürieren. Bärlauchöl langsam einlaufen lassen,
während der TM auf Stufe 3,5 orgelt. Mit Essig und Salz abschmecken.

Manzfred auf 160° C vorheizen (Backofen, Ober- und Unterhitze: 180°
C).

Für die knusprigen Hähnchenschenkel die Keulen häuten und im Gelenk
durchtrennen. Mehl, Paprikapulver, gut 1/2 TL Salz und Pfeffer in
einen flachen Teller geben. Eier und Milch verkleppern und in einen
tiefen Teller geben. Panko in einen weiteren Teller geben. Die
Keulen im Mehl wenden, dann in Eiern und Panko.

In einer Pfanne bei mittlerer Hitze in Rapsöl fünf Minuten anbraten.
Auf ein Blech legen und 30 Minuten im Manzfred mit angelehnter Tür
garen (Backofen: 20 Minuten, 2. Schiene von unten).

Den restlichen Bärlauch fein schneiden und unter die Bärlauch-
Mayonnaise heben. Zu den Keulenteilen servieren.

Anmerkungen, Jutta: super-saftig-knusprige Schenkel mit leckerer
Sauce. Dazu in der Pfanne gebratene Landbrotscheiben mit Knoblauch.
Sehr gelungen!

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8 Antworten auf „Hähnchenkeulen mit Bärlauch-Mayonnaise (M-TM)“

  1. Stimmt, diese Werbung für Fertiggedöns finde ich auch zum Piepen. Noch schlimmer ist ja, dass die Fernsehköche für fix und foxi Werbung machen. Ich gehe dann einfach mal davon aus, dass sie die guten Sachen, die sie uns schmackhaft machen wollen, auch in ihrer Küche verwenden 🙂
    Mein Mann hat mir kürzlich mal ein paar englische Kochzeitschriften mitgebracht, allerdings so Vierteljahreseditionen zu bestimmten Themen wie Backen oder Schnelle Küche. Die fand ich richtig toll, die kaufe ich jetzt mal öfter.

  2. Das mit dem gekochten Ei war mir auch erst suspekt – aber wie du sagst, Hauptsache, es schmeckt! Hach ja, und Kochzeitschriften… Ich ärgere mich auch oft über zu viel Werbung (vor allem finde ich es seltsam, wenn ein Magazin, das offensichtlich etwas auf sich hält, Werbung für Tütensaucen etc. abdruckt), aber ach, das Fleisch ist schwach und die Heftchen landen doch fast immer in meinem Einkaufskorb.

  3. Ich habe mich auch gewundert über das gekochte Ei. Ich weiß ja nicht, welche Voraussetzugen erfüllt sein müssen, damit sich eine Sauce Mayonnaise nennen darf. Als Pesto oder Kräutersauce wäre die Mayo bei mir auch durchgegangen. Ich glaube, hier muss man ein wenig großzügig sein. Geschmeckt hat sie, egal wie sie auch heißen mag 🙂

  4. Wir reduzieren momentan auch drastisch, im Laufe der Zeit waren doch eine Menge Abos abgeschlossen worden, die nicht nur aufgrund solcher Vorfälle ins Jenseits befördert werden. Tut gar nicht weh 🙂
    Uns hat die Bärlauch-Mayo unheimlich gut geschmeckt, nicht nur zu Fleisch ist sie sehr zu empfehlen.
    Den Blick aus dem Küchefenster habe ich gebannt, wird nächste Woche gebloggt.

  5. Ich habe schon lange keine Abos mehr und kaufe mir dann immer mal eine Zeitschrift, wenn ich gerade Lust darauf habe. Mir reichen schon die beiden lokalen Tageszeitungen, die mir ständig ein Komplettabo verkaufen wollen (ich habe nur ein Samstagsabo). 🙁
    Aber die Schenkel gefallen mir. Und die Mayo mit dem Joghurt drin auch.

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