Rigaer Apfel-Käsekuchen (M)

Rigaer Apfel-Käsekuchen, Anschnitt, hinten

 

Beim nächsten Mal nehme ich ein Blech. Dann ist der Käsekuchen auch in der Mitte durch und ich hätte mich damit auch an das Rezept gehalten. Da ich aber nach Betrachtung des Fotos im Buch davon ausgehen konnte, dass es sich um einen runden Kuchen handelt, hatte ich schon mal die Form gefettet, um dann feststellen zu müssen, dass ein Blech verlangt wird. Nö. Ohne mich.

 

Rigaer Apfel-Käsekuchen, Anschnitt, hinten

 

 So kam es also, dass des Kuchens Kern noch sämig blieb,

 

Rigaer Apfel-Käsekuchen, Anschnitt, hinten

 

was uns aber nicht so richtig gestört hat. Nochmals backen werde ich ihn auf jeden Fall, auch wenn die Machart nicht wirklich unkompliziert vor sich geht, denn er hat richtig gut geschmeck. Recht süß, aber mit schönem Biss durch die Nüsse. Ungewöhnlich, aber fein.

Als ich das fertige Rezept in der RezKonv-Suite Version sah, fand ich, dass es recht umfangreich daherkommt. Na ja, besser das Rezept, als ich. Obwohl… Schwamm drüber.

Hier also die Lizenz zum Nachbacken:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rigaer Apfel-Käsekuchen (M)
Kategorien: Käsekuchen, Obstkuchen, Nüsse
Menge: 1 Form mit 28 cm Durchmesser

Zutaten

H FÜR DEN KROKANT
50 Gramm   Mandeln
50 Gramm   Haselnüsse
2 Essl.   Zucker
H FÜR DEN BELAG
100 Gramm   Korinthen
100 Gramm   Sultaninen
1 kg   Äpfel
      Zitronensaft
H FÜR DEN BODEN
125 Gramm   Butter
125 Gramm   Zucker
2 Teel.   Vanillezucker
1 Prise   Salz
2     Eier
200 Gramm   Mehl
6 Gramm   Backpulver
H FÜR DIE QUARKMASSE
500 Gramm   Magerquark
125 Gramm   Saure Sahne
150 Gramm   Zucker
2 Teel.   Vanillezucker
1 Prise   Salz
2     Eigelb
125 Gramm   Speisestärke
2     Eiweiß
H ZUM BESTREUEN
50 Gramm   Hagelzucker
      Zimt nach Belieben

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: "Backen und Genießen – Käsekuchen"
  ISBN 978-389755-442-9
  Erfasst *RK* 21.01.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Für den Krokant die gehäuteten Mandeln und die Haselnüsse hacken, in einer trockenen Pfanne rösten. Zucker in einem Topf schmelzen, bis zum Karamellton bräunen und die Nüsse zufügen. Gut mit dem Karamell vermischen, Masse auf eine Silikonmatte geben und so auseinander ziehen, damit kleine Stückchen entstehen, die man später problemlos über die Äpfel streuen kann.

Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Zitronenwasser bis zur Verwendung aufbewahren. Korinthen und Sultaninen heiß waschen und zum Abtropfen auf ein Sieb geben.

Manzfred auf 200° C vorheizen. Backform fetten.

Für den Teig Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Eier hinzufügen, sehr gut mit der Butter-Zucker-Masse verrühren. Mehl mit Backpulver mischen, unter den Teig rühren. In die Form füllen und 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Quark, saure Sahne, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eigelb verrühren. Stärke darüber sieben, unterziehen. Eiweiß zu Schnee schlagen und unterziehen.

Korinthen und Sultaninen auf ein Tuch geben und trocknen. Ins getrocknete Sieb zurück geben, mit etwas Mehl bestäuben und die Rosinen mit dem Mehl überziehen.

Äpfel nochmals teilen und quer in Scheibchen schneiden.

Kuchen aus dem Ofen holen. Etwas abkühlen lassen. Falls der Boden zu hoch sein sollte, oben etwas abschneiden. Einen Teil der Quarkmasse auf den Boden geben (ungefähr 1/3), die Hälfte der Rosinen und die Hälfte der Apfelscheiben darauf verteilen.

Restliche Quarkmasse zufügen. Rosinen aufstreuen, Krokant aufstreuen, Apfelscheibchen als Abschluss auflegen.

Ofen auf 180° C herunter schalten. Kuchen 45 Minuten backen (ich habe noch 10 Minuten zugeben müssen), die Bräunung zwischendurch kontrollieren. Eventuell Hitze reduzieren oder Alufolie auflegen.

Noch heiß mit Zimt und Hagelzucker bestreuen.

=====

Falls ihr euch fragt, was der Kuchen mit Riga zu tun hat, dann geht es euch so wie mir. Keinen blassen Schimmer.

10 Antworten auf „Rigaer Apfel-Käsekuchen (M)“

  1. Vielleicht gibt’s in der Gegend um Riga rum unheimlich viele Apfelbäume?
    Mich ärgert das auch immer, wenn Foto und Rezept nicht zueinander passen. Sonst klingt’s gut. Krokant, Quark und Äpfel – das kann eigentlich nur gut sein. 🙂

  2. Hi Gudrun, schaffe dir doch einfach deine kleine „Kaffeklatsch-Insel“ für Hubby und dich. Five o’clock-tea ist schon was anderes, gell? Wenn es allerdings um die Verzierung von Torten geht, sind die Briten und Amerikaner wieder weit vorne. Nur mit dem Inhalt der Schmuckstücke kann ich mich nicht so anfreunden.
    Liebe Grüße aus dem nebligen Hessen

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