Schon wieder lecker – Marmorpuffer mit doppelt Kokos (M)

 

FRAGEN: 

Ich frage mich: "Wieso heißt ein Rodonkuchen "Puffer"?" 

Gabi fragt sich: "Kann ein Dulce de Leche Cheesecake auch Double Toffee Cheesecake heißen?"

Barbara (derzeit im Backwahn) fragt sich: "Um welchen Kokoskuchen handelt es sich eigentlich?"

ANTWORTEN: 

Meine Frage kann ich nicht beantworten.

Gabis Frage kann ich auch nicht beantworten, frage mich aber das gleiche. Falls ein Backwütiger das Heft nur kaufen möchte, weil er unbedingt den Double Toffee Cheesecake backen will, rate ich ihm, bei USA kulinarisch reinzuschauen, weil er sich das Geld für das Heft danach sparen kann.

Barbaras Frage hingegen kann ich beantworten. Frau Kampi kennt die Antwort übrigens auch. 

Büdddeschöööön: 

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Schon wieder ein Lecker-Rezept – ich kann mich nicht dagegen wehren. Diesmal aus der Special-Edition "Bakery", das einige nette Rezepte enthält, von denen mir zumindest eines extrem bekannt vorkommt. 

Den Marmor-Kokoskuchen habe ich bisher zweimal gebacken, in zwei kleinen Formen statt in einer großen. Der erste Versuch wollte so gar nicht nach Kokos schmecken. Beim zweiten Mal habe ich die Kokosraspeln geröstet und Kokossirup zugefügt. Schon besser, für mich könnte es aber ruhig noch ein wenig mehr Coconut-Feeling Tasting sein. 

Die Textur des Kuchens gefällt mir.

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Die Krume ist schon weich und saftig, was bestimmt an der fettigen Kokosmilch liegt. Ich habe schon überlegt, demnächst bei einem stinknormalen Rührkuchen die Milch durch Kokosmilch zu ersetzen und bin gespannt, ob das funktioniert. 

Alles in allem ist dieser "Puffer" ein empfehlenswerter Kuchen, der hübsch aussieht, schön schokoladig ist und sogar einen Versand in das Land der Gardofflbuffr und des Groidr-Gwoargs ohne Unfall übersteht. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marmorpuffer mit doppelt Kokos (M)
Kategorien: Rodonkuchen, Marmorkuchen, Kokos, Kokosmilch
Menge: 2 Formen, 18-20 cm Durchmesser oder 1 Form, 26 cm Durchme

Zutaten

300 Gramm   Butter, weich
400 Gramm   Mehl
200 Gramm   Zartbitter-Kuvertüre
300 Gramm   Zucker
1/4 Teel.   Salz
5     Eier, Gr. L
1 Pack.   Weinstein-Backpulver
100 Gramm   Kokosmilch, ungesüßt
25 Gramm   Kokossirup
50 Gramm   Kokosraspeln
15 Gramm   Kakao
25 Gramm   Kokosfett 

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Lecker Spezial 01/12
  Erfasst *RK* 20.03.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen.

2 kleine Springformen mit Rohrbodeneinsatz fetten und mit Mehl ausstäuben.

Kuvertüre hacken. Kokosraspeln in einer trockenen Pfanne anrösten.

Butter schmelzen, mit Zucker, Kokossirup und Salz in der Küchenmaschine hellcremig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Kokosmilch unterziehen, Mehl und Backpulver mischen und schnell unterziehen.

Teig halbieren. Unter eine Hälfte Kokosraspeln, unter die andere Hälfte Kakao und 50 g gehackte Kuvertüre rühren. Erst den hellen, dann den dunklen Teig je zur Hälfte in die Formen füllen. Beide Teige mit einer Gabel sprialförmig durchziehen und glatt streichen.

35-45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. 10 Minuten auskühlen lassen. Dann aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Glasur 150 g Kuvertüre und Kokosfett schmelzen, etwas abkühlen lassen. Kuchen mit der Glasur überziehen, mit Kokosraspeln bestreuen und den Guss fest werden lassen.

Anmerkungen, Jutta:

2012 03 06 Nach Originalrezept hergestellt. Hat überhaupt nicht nach Kokos geschmeckt.

2012 03 11 Kokosrapseln geröstet, Kokossirup zugefügt. Jetzt schmeckt man den Kokos etwas, aber nicht sehr intensiv. Kuchen fluffig, schöne Konsistenz, wohl wegen der fettigen Kokosmilch.

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12 Antworten auf „Schon wieder lecker – Marmorpuffer mit doppelt Kokos (M)“

  1. Ich hab den am WE auch gebacken.fand ihn ausgesprochen lecker…….ebenfalls etwas modifiziert (Kokosraspeln geröstet) und den Guss weggelassen…….ich geb dir aber recht , er könnte etwas mehr nach Kokosnuss schmecken.
    Ich probier es das nächste mal mit dem Sirup..
    LG
    Martina

  2. Hätte jetzt gern ein Stück davon. Aber so oder so – ich denke an Dich und Euch, öfters als Ihr vielleicht glaubt 😉 – Dieser Kuchen, der bis hierher duftet, ist sicher eine gute Proviant beim Umzug…. Ganz liebe Grüße aus dem frühlingshaften Wien!

  3. Ich kann allen, die backen können (ich gehöre nicht dazu) nur raten, den Kuchen nachzubacken. Ich hatte ja das Glück, ihn von Jutta geschickt und geschenkt zu bekommen.
    Alle, die kosten durften, haben ihn sehr sehr sehr gelobt! Und auch mir und dem Herrn Kampi hat er äußerst lecker geschmeckt!
    Danke, liebe Jutta!

  4. Ich hatte mir das Heft schon zugelegt, als ich Gabis „Frage“ las. Sonst hätte ich es auch nicht gekauft. Egal, woher das Rezept stammt, von Lecker ist es jedenfalls nicht und das hätte auch vermerkt werden müssen. Finde ich jedenfalls. Ich möchte nicht wissen, wie Lecker vorgehen würde, wenn ich eines ihrer Rezepte als meines ausgeben würde.

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