Pass auf! Spitz!

Ketex hat ihn vorgestellt. Ich weiß aber nicht, ob er tierlieb ist. Backen kann er, das ist Fakt. Spitz mag er auch. Er kann ihn sogar selbst herstellen. 

Ich habe den Spitz bei Micha in Gigors kennen und lieben gelernt. Da war auch ein Hund dabei. Der hieß aber Jockel und war kein Spitz, sondern ein Dackel. 

Irgendwann wollte ich auch einen Spitz. Aber woher nehmen und nicht stehlen? Im Tierheim war nichts zu holen, also habe ich ihn halt selber gemacht.

Wie ketex und Micha und Petra und noch viele, viele andere Liebhaber des Spitz. Lest einfach bei ketex die Kommentare, dann wisst ihr Bescheid. 

Was soll ich sagen, wenn man dann mal so im Element ist, dann bleibt es nicht bei einem Spitz. Dann müssen es schon zwei, drei oder vier Spitzer sein – oder wie auch immer der Plural von Spitz heißen mag.

Hier sind se also, die spitzen Spitzer, schon mehrfach gebacken und jetzt endlich auch im Blog:

Spitz_bearbeitet-1

Rezept für den Manzfred gibt es auch noch: 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spitz (M)
Kategorien: Brot, Partybrot, Hefe, Sauerteig, Weizen
Menge: 4 Brote

Zutaten

H POOLISH
150 Gramm   Weizenmehl 550
150 Gramm   Dinkelmehl 630
30 Gramm   Roggenmehl 1150
330 Gramm   Wasser
1,1 Gramm   Trockenbackhefe
H HAUPTTEIG
      Poolish
300 Gramm   Weizenmehl 550
300 Gramm   Dinkelmehl 630
70 Gramm   Roggenmehl 1150
270 Gramm   Wasser
20 Gramm   Salz
1 Essl.   Gerstenmalz, flüssig
2,2 Gramm   Trockenbackhefe
50 Gramm   Weizen-ASG

Quelle

  Modifizierung des von Petra modifizierten Original-
  Rezeptes von ketex
  Erfasst *RK* 28.03.2010 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Poolish:

Alles gut verrühren und 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen, danach für mindestens 10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig:

Alle Zutaten mindestens 15 Minuten kneten und anschließend in eine große Schüssel für mindestens 12 Std. in den Kühlschrank geben.

Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 1 Std. akklimatisieren lassen. 4 Teile à ca. 430 g abwiegen und rund wirken. Nach einer kurzen Teigruhe den Teig ähnlich wie Baguette formen, die Enden spitz formen und 90 Minuten in Leinentücher zur Gare stellen. Einmal der Länge nach einschneiden.

Abbacken bei 230° in 25 Minuten. Dampf nach 15 Minuten wieder ablassen.

Anmerkung Petra: ausgezeichnetes Rezept! Dünne knusprige Kruste, weiche, mittelporige Krume.

Anmerkungen, Jutta: schließe mich Petra an.

 

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10 Antworten auf „Pass auf! Spitz!“

  1. Nach deiner Steilvorlage kann das ja nur klappen mit dem Backen, Gerd. Hach ja, was Gigors angeht, weißt du genau, wovon ich träume. Ist schon schön dort und unser Honig vom Bienenmann aus Beaufort ist gerade eben zu Ende gegangen. Eigentlich müssten wir mal wieder…hach ja…

  2. DAS will ich ausprobieren!!! Ich habe schon dreimal Brot gebacken, jedesmal ist es gelungen (mehr oder weniger, einmal auch weniger 😉 und hielt mich schon fest für die Super-Bäckerin, und jetzt kommst Du mit solchen Fremdwörtern wie Poolish – ich gehe dann mal googeln

  3. Endlich mal wieder ein Brot mit hohem Dinkelanteil:) Wunderschöne Brote! Wenn mal selbstgemachtes gewohnt ist, mag man anderes nicht mehr so gern, nicht?

  4. Jockl kommt in wenigen Tagen mit Familie wieder. Und dann gibts auch Spitz!
    Mein liebstes Grillbrot oder auch für den Sonntagmorgen! Schließe mich ganz dir an: die sind spitze die Spitze :)!

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