Nachgemacht: Buttermilchkruste (M)

Ne alte Omma ist kein D-Zug und das zunehmende Alter äußert sich bei mir in einer mit dem Verfall einher gehenden, kontinuierlich abnehmenden Bloggeschwindigkeit. Aber nicht heute. Nicht bei diesem Brot:

Buttermilchkruste - komplett
Da musste ich doch glatt den Turbo reinknallen und 'ne doppelte Portion Voltax einpfeifen, um die Nation, ach, was sage ich, die Welt, an dieser Köstlichkeit teilhaben zu lassen.

Buttermilchkruste - komplett

Es waren einmal mehr Lutz und Petra, denen wir dieses Rezept und dessen Verbreitung zu verdanken haben. 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Buttermilchkruste (M-TM)
Kategorien: Brot, Vorteig, Dinkel, Weizen, Hefe
Menge: 1 Brot

Zutaten

H QUELLSTÜCK
50 Gramm   Weizen
50 Gramm   Haferflocken
150 Gramm   Buttermilch
H AUTOLYSETEIG
      Quellstück
250 Gramm   Weizenmehl 1050
250 Gramm   Dinkelmehl 630
350 Gramm   Buttermilch
H HAUPTTEIG
      Autolyseteig
4 Gramm   Frischhefe
12 Gramm   Salz
10 Gramm   Zucker
5 Gramm   Butter

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Originalrezept: Plötzblog
  http://www.ploetzblog.de/2013/04/10/aus-alt-mach-neu-
  buttermilchkruste/
  Nachgebacken und aufgeschrieben: Chili und Ciabatta
  http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2013/05/
  nachgebacken-buttermilchkruste-reloadet.html
  Erfasst *RK* 07.05.2013 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

TAG 1: abends Weizen im Thermomix 10 Sek / Stufe 10 schreddern. Die Quellstückzutaten verrühren und 8 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

TAG 2: am nächsten Morgen den Autolyseteig mit der Küchenmaschine auf Stufe 1 kurz vermengen und 20 Minuten abgedeckt stehen lassen.

Die übrigen Zutaten zugeben und 5 Minuten auf niedrigster Stufe sowie 1 Minute auf zweiter Stufe zu einem festen Teig verarbeiten.

2 Stunden Gare bei Raumtemperatur, dabei nach 30 und 60 Minuten den Teig mit der Teigkarte nach innen falten.

Einen länglichen Laib formen und mit Schluss nach oben in einen bemehlten Gärkorb setzen. Den Gärkorb in eine Plastiktüte stecken und für 20-24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

TAG 3: Manzfred auf 270° C vorheizen, Brot sofort aus dem Kühlschrank heraus einschießen. Temperatur sofort auf 190° C einstellen und 50 Minuten backen. Nach 30 und 40 Minuten die Ofentür kurz öffnen, um Schwaden abzulassen.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 1 Stunde

Zubereitungszeit gesamt: ca. 36 Stunden

Anmerkung Petra: völlig unkompliziertes Brot. Sehr schöne Kruste, prima.

Anmerkungen, Jutta: wirklich ein tolles, knspriges, wohlschmeckendes Brot. Ich habe die Buttermilch eines Bechers komplett verwendet. Das Brot wurde so ein wenig großporiger als das Original. Toller Ofentrieb. Länglichen, orangefarbenen Plastikgärkorb verwendet.

=====

Und weil mich die Überwältigung ob des Ergebnisses schier und anhaltend erschöpfte, ist dieser Eintrag auch schon beendet. Tja, da guckste, gell?

Äh, soviel aber doch noch: es ist ein geniales Brot. Knusprig, knackig, wohlschmeckend, gereift irgendwie. Ein Brot für jeden Belag und ein Brot, das ich noch sehr oft backen werde. Auch wenn morgens mal Gäste anstehen oder ein Brunch, ist es DAS Brot. Raus aus dem Kühlschrank, rein in den Ofen, fertig. Genial! Sag ich doch.

 

 

6 Antworten auf „Nachgemacht: Buttermilchkruste (M)“

  1. Ich hatte auch keine im Haus und kurz darüber nachgedacht, einfach Joghurt und Wasser halbe-halbe zu verwenden. Das hab ich mich dann aber doch nicht getraut und hab mir lieber die Buttermilch besorgt. Aber das mit dem Hunger…wenn du heute mit dem Backen beginnst, bekommst du erst am Mittwoch was zu essen. Ich rate zu Alternativen 🙂

  2. Ja, Barbara, der Teigling wird aus dem Körbchen gekippt, so dass der Schluss unten liegt. Um ein unkontrolliertes Aufreissen zu vermeiden, wird dann die Oberfläche eingeschnitten. Das kann man machen, wie man lustig ist und es gibt da unglaublich viele Verfahren, wie man genau einschneiden soll, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Ich mache das immer frei nach Schnauze, deshalb ist das mal so, wie es es haben will und mal so, wie ich es nicht haben will 🙂
    Ein wenig Vollkorn ist ja sogar mit drin, so ganz fluffig ist das Brot nicht, es wird dir sicher auch schmecken.

  3. „Und mit Schluss nach oben in den Gärkorb“ bedeutet, dass der Schluss beim Backen nach oben zeigt? Oder ist das dann der spätere Boden und Du hast dein Brot so schön rautenförmig eingeschnitten? Tolles Rezept, werde ich gerne mal für meine Weißmehl-Esser nachbacken, ich bin wie Sandra eher der Vollkorntyp 🙂 Aber naschen werde ich bestimmt!
    Ganz liebe Grüße von Barbara

  4. Und schon läuft mir das dritte Mal das Wasser im Mund zusammen… Das sieht aber auch einfach sooooo lecker aus!
    Ich bin zwar gerade auf dem Vollkorn-Trip, aber das wird auf alle Fälle nachgebacken! Wenns zeitlich klappt, dann gleich am Wochenende 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.