Schokolade-Kokosnuss-Kuchen (M)

2014-03-07 14.23.32

Die Sonne lacht, der Frühling ist da und der Geocacher in mir scharrt mit den Hufen. Bald soll es wieder hinaus gehen in die große weite Welt, um einen Schatz zu finden. Oder zwei. Oder drei. Oder…

Damit unterwegs die Auszehrung auf minimalstem Niveau bleibt, ist es immer schön, ein wenig Wegzehrung bei sich zu tragen. Und damit die Marschverpflegung abwechslungsreich bleibt, habe ich gleich den Chocolate-Coconut Pound Cake ausprobiert, der mich in der neuen Ausgabe der bon appétit anlachte. 

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Oh je, gleich nach dem Backen wurde schon die Hälfte des, zugegeben kleinen, Kuchens vertilgt. Der ist so fluffig, so schokoladig und so wenig süß – was vielleicht daran liegt, dass ich nur 2/3 der angegebenen Zuckermenge verwendet habe – dass ich mich kaum halten konnte. Norbert fehlt das gewisse Etwas.

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Ich gehe davon aus, dass es am mangelnden Kokosnussöl liegen könnte. Ich konnte es heute nicht auftreiben, beim nächsten Backen wird es auf jeden Fall Verwendung finden. Vielleicht schmeckt der Kuchen aber auch runder, wenn er eine Nacht durchziehen durfte. In der Zeitschrift steht, dass man ihn bis zu fünf Tage vor dem Verzehr backen kann. Keine Ahnung, wie er das so lange überleben sollte, aber es soll ja Menschen geben, die einen Willen aus Stahl haben. 

Ganz toll gefallen mir die gebackenen Kokosflakes auf der Oberfläche des Kuchens. Man muss zwar aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden, aber zusammen mit dem Zucker schmecken sie erstaunlich ungewöhnlich. Der weiche Kuchen, der knirschige Zucker und dann diese knusprigen Flocken – wunderbar! 

Spessartbogen – wir kommen! 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schokolade-Kokosnuss-Kuchen (M)
Kategorien: Rührteig, Kokosnussöl, Buttermilch
Menge: 1 Form von 20×10 cm

Zutaten

200 Gramm   Mehl
50 Gramm   Kakao, ungesüßt, dunkel
1/2 Teel.   Salz
1 Teel.   Backpulver, gestrichen voll
50 Gramm   Butter
50 Gramm   Kokosnussöl (hatte keins, Sonnenblumenöl
      — verwendet)
200 Gramm   Zucker (im Original 300 g – ohne mich!)
3     Eier, groß
1 Teel.   Vanilleextrakt, flüssig
160 Gramm   Buttermilch
15 Gramm   Kokosnuss-Flakes, ungesüßt
1 Teel.   Zucker; bis doppelte Menge

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  bon appétit, March 2014
  "Chocolate-Coconut Pound Cake"
  Erfasst *RK* 07.03.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen. Backform fetten und so mit Backpapier auslegen, dass es an den Längsseiten überlappt.

Mehl, Kakao, Salz und Backpulver mischen. Beiseite stellen.

In der Küchenmaschine Butter, Kokosnussöl und Zucker sehr hell und schaumig aufschlagen. Vanille zufügen, die Eier einzeln sehr sorgfältig unterziehen. Buttermilch und die trockenen Zutaten in die Rührschüssel geben, mit einem großen Löffel oder einem Teigschaber grob unterziehen. Dann sehr kurz mit der Küchenmaschine zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Teig in die Form füllen, in Längsrichtung einen Graben ziehen und die Kokosflocken hinein streuen. Mit dem Zucker bestreuen und ca. 70 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen und darauf achten, dass die Kokosflocken nicht verbrennen.

Anmerkungen, Jutta: Ich habe nach 10 Minuten für 20 Minuten Alufolie aufgelegt. Diese dann wieder entfernt und nochmals für 15 Minuten am Ende die Folie aufgelegt.

Der Kuchen sollte mindestens einen Tag durchziehen. Sehr fluffig, nicht sehr süß, schokoladig. Lecker!

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