Rezepte für die Figur: Tandoori-Huhn mit Joghurt-Raita, Kurkuma-Reis und Mango-Chutney (WW)

Seit ich (mal wieder) den Vorschlägen der Gewichtswächter folge, um ein paar Kilo zu verlieren, essen mein lieber Mann und ich köstliche Gerichte, die ich in den Kochbüchern oder auf der Website der Abnehm-Clique finde. Ganz selten ist mal ein Ausreisser dabei, der uns nicht schmeckt, das Gros der Gerichte ist lecker bis knallermäßig. 

Zu letzterer Kategorie zählt das Tandoori-Huhn, wir hätten fast die Teller abgeleckt, so gut hat es uns geschmeckt.

WW-Tandoori - so gut!

Leider haben wir die Minze im Garten radikal gekürzt, deshalb konnte ich auch keine verwenden. Geschadet hat es nicht, aber mit Minze wäre es sicher auch nicht schlecht gewesen. 

Da das Fleisch über Nacht mariniert wird, hat man am nächsten Tag kaum noch Arbeit, das Essen auf den Tisch zu bringen. Die Raita habe ich ebenfalls am Vorabend hergestellt, dann muss man am nächsten Tag nur noch den Reis kochen. Das Fleisch im Backofen macht sich quasi von alleine. 

Unbedingt Nachmachempfehlung. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tandoori-Huhn mit Joghurt-Raita (WW)
Kategorien: Indien, WW, Geflügel, Reis
Menge: 2 Portionen / 11 PP pro Portion

Zutaten

H MARINADE (AM ABEND VORHER)
1 Stück   Zitrone, der Saft (J:1/2 Limette, 1/2 Zitrone)
240 Gramm   Hähnchenbrustfilet, roh
3 Gramm   Salz
65 Gramm   Joghurt, bis 1,8 % Fett
55 Gramm   Tandoori Paste (1/2 Glas, Bamboo Garden)
H JOGHURT-RAITA
1/3 Stück   Salatgurke
1 Stück   Frühlingszwiebeln/Lauchzwiebeln
2 Teel.   Minze, frisch
150 Gramm   Joghurt, bis 1,8 % Fett
1 Essl.   Zitronensaft
1/2 Teel.   Ingwer, Pulver
1 Prise   Salz
1 Prise   Pfeffer
H BEILAGEN
1 Teel.   Kurkuma
120 Gramm   Reis, Basmati
50 Gramm   Mango-Chutney
5 Blätter   Minze zum Garnieren

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  WW-Website
  Erfasst *RK* 09.12.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Ab Vorabend Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den restlichen Zutaten für die Marinade in einen Gefrierbeutel geben. Gut durchmischen und über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Für die Joghurt-Raita die Salatgurke längs halbieren, entkernen und raspeln. Frühlingszwiebel und Minze in feine Streifen schneiden. Zutaten mit Joghurt verrühren und mit Zitronensaft, Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken. Raita ca. 1 Stunde kühl stellen (J: hab ich auch schon abends gemacht).

Hähnchenbrust mit der Marinade in eine nicht zu große, flache Auflaufform füllen und im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 200 °C (Gas: Stufe 3, Umluft: 180° C) ca. 15 Minuten backen.

Salzwasser mit Kurkuma aufkochen und Reis darin nach Packungsanweisung garen. Hähnchenbrust mit Mango-Chutney auf dem Kurkuma-Reis anrichten, mit Minze garnieren und mit Joghurt-Raita servieren.

Anmerkungen, Jutta: köstlich! Leider keine Minze vorhanden, passt aber bestimmt prima dazu.

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Und was sehen meine entzündeten Augen, als ich justament durch die Blogosphäre segle? Zorra hat auch noch das passende Event dazu. Rezepte für die Figur:

Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur

Na, da nehme ich doch glatt mal teil und bin sehr gespannt, was es am Ende an köstlichen Dingen zu entdecken gibt. 

 

19 Antworten auf „Rezepte für die Figur: Tandoori-Huhn mit Joghurt-Raita, Kurkuma-Reis und Mango-Chutney (WW)“

  1. Hallo aus Argentinien! Tandoorii-Huhn! Toll, besonders jetzt, dass ich gelernt habe, meinen Lehmofen als Tandoori zu benutzen! Eigentlich war ich auf der Suche nach einem ansprechenden Pastinake-Rezept. Könnt ihr mir helfen, bitte? Info über die Wurzel an sich habe ich hier gefunden und ich muss sagen, sieht auch sehr gut für fleischlose Diät aus: http://beautytipps.ch/die-pastinake-eine-delikatesse-die-beinahe-in-vergessenheit-geriet/. Obwohl es aus Europa stammt, kann ich es hier auch finden (hab´s eigentlich schon, wusste aber nicht richtig was ich leckeres damit anfangen soll…) Schon vielen Dank im Voraus! 🙂

  2. Hallo Anne,
     
    das ist ja wunderbar, dass das Rezept so gut ankommt. Vielleicht hast du eine Tandoori-Paste erwischt, die schärfer ist als die, die ich habe. Schau doch einfach mal, ob du eine mildere findest. 
     
    Liebe Grüße
     
    Jutta 

  3. Danke für das grandiose Rezept, welches ich jetzt schon zweimal nachgekocht habe, weil es einfach wahnsinnig lecker ist.
    Einziger Wehmutstropfen ist, dass ich es zwar super gerne esse, auch wenn es (zumindest für mich) recht scharf ist, aber es mir noch eine Stunde danach wie ein kleines Feuerchen im Magen brennt :D. Da kann ich mich abends immer so schlecht entspannen und bin ganz wehrig – sehr zur Belustigung meines Mannes.

  4. Boah, klingt wirklich lecker. Das Rezept nehm ich gleich mit, ein paar Kilos weniger würden mir auch nicht schaden. Danke fürs Mitmachen und dir und deinen Lieben ein glückliches Neues Jahr!

  5. Vielen Dank, liebe Tante Mali 😉 Ich werde das Gericht mal mit getrockneter Minze probieren und im kommenden Jahr wird die Minze sicher wieder austreiben – das ist ja eine wahre Plage, das Zeug, wenn man nicht aufpasst oder die Pflanze gleich in einen Eimer ohne Boden setzt.
    Die auch alles Liebe

  6. Hmmm ich lieeeene Chicken Tandoori! Deines klingt superfein. Minze habe ich noch im Garten … :)! Also, Bestellung genügt!
    Hab eine feine Zeit
    Elisabeth

  7. Ah, wie toll, dass du es kennst. Wir schlemmen uns hier durch die Bücher und Online-Rezepte, ein Gericht schöner als das andere. Letzte Woche der Zwiebelkuchen… ich konnte nicht widerstehen, den mache ich so schnell nicht mehr, der war zu lecker 😉

  8. Oh ja, das ist großartig!
    Wir essen, auch wenn wir nicht abspecken wollen (wir müssten eigentlich mal) auch immer wieder mal Gerichte der Punktesekte. Und ich kann mich Dir nur anschließen, das Tandoori Huhn gibt es hier auch öfters – ist ein Knaller 😀

  9. Bei mir liegen noch getrocknete Minz- und Lavendelzweige auf dem Esstisch. Ich glaube, die sollte ich mal so langsam in Gläser abfüllen, um damit Tee zu machen 🙂

  10. Wieso habe ich Depp eigentlich keine Minze getrocknet? Bis zu deinem Kommentar gerade ist mir das überhaupt nicht eingefallen. Danke für den Denkanstoß… wie blöd kann man eigentlich sein?
    Freut mich, dass dir das Rezept gefällt und bin gespannt, ob es hält, was es verspricht.

  11. Bei Deinem Minzproblem hilft vielleicht die getrocknete Variante aus dem türkischen Supermarkt, die finde ich super, wenn die frische auf’m Balkon im Winterschlaf ist 🙂 Und wird ja auch regelmäßig in türkischen Gerichten benutzt 🙂
    Ansonsten sieht es super aus und wird für’s neue Jahr auf die Nachkochliste gesetzt 🙂

  12. An der Farbe des Reises (schreibt man das so?) erkennt man die Kennerin – es war tatsächlich zu wenig Kurkuma, ich habe nur eine „Löffelstielspitze“ verwendet und mir vorgenommen, beim nächsten Mal weniger geizig zu sein.
    Was das Indische angeht, hätten die WWs schreiben können, was sie wollen. Ich bin vielleicht zweimal im Leben in einem indischen Restaurant gewesen (an einmal erinnere ich mich) und komme mit Rezepten dieses Genres eigentlich nur in Berührung, wenn ich bei dir lese :-), habe mich aber insgeheim immer gefragt, ob das wirklich so toll schmeckt, wie es aussieht.
    Mein Gott, warum habe ich nicht einfach vertraut und nachgekocht? Da ist mir wirklich was entgangen. Ich bessere mich.

  13. Hui, WW kann auch einigermassen authentisch 😉
    Was ich bisher von denen als Länderküche gesehen habe, hat mir meist Grausen verursacht.
    Ich finde, indische und asiatische Gerichte eignen sich in vielen Fällen hervorragend zum Abnehmen, denn es kann einfach nicht fad schmecken – auch nicht mit fettreduziertem Joghurt 😉
    Sieht der Curcuma-Reis auf dem Foto einfach nur blass aus? Ansonsten: „A little bit more curcuma, Peter“
    *irre kicher*

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