Nachgemacht: Poalbürgerbrot vom Brotdoc (M)

"Doctor, Doctor, can't you see I'm burning, burning…" und zwar for your bread, Doc

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Habe ich eigentlich schon mal Brot vom Brotdoc gebacken? Nein? Warum bloß? Warum???? Es war ein Fehler. Ein furchtbarer Fehler. Ich sehe es ein. Ich mache es auch bestimmt nicht wieder. Also das Brot natürlich schon. Ich backe es so schnell wie möglich nochmals. Gleich morgen. Ah nee, da muss man ja noch diese Pâte fermentée vorbereiten. Das dauert. Also erst übermorgen. Oder Über-Übermorgen. Aber noch in dieser Woche, sonst kriegen wir Entzuch. 

Obwohl…ich muss gestehen, beim ersten (und einzigen) Mal hatte ich auch keine Pâte fermentée. Dafür war der Sauerteig reif, aber sowas von, ich musste backen, koste es, was es wolle. Also habe ich einfach die Zutaten für diese Pâte einfach in die Rührschüssel geworfen und mitverarbeitet, ohne großes Gedöns. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie das Brot noch besser schmecken könnte, aber wenn ich mich ans Rezept hielte könnte es eventuell vielleicht sogar so sein? Unvorstellbar! 

Gott, bin ich gespannt auf das nächste Mal. Bis dahin leider kein weiteres Foto, ich habe nur das des Anschnitts. Aber das Rezept gibt es schon. Klaro. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Poalbürgerbrot
Kategorien: Roggenmischbrot, Kräftig, Prima
Menge: 1 Brot

Zutaten

H PÂTE FERMENTÉE (ALTER TEIG)
94 Gramm   Weizenmehl 550
56 Gramm   Wasser
1 Gramm   Hefe
1 Gramm   Salz
H SAUERTEIG
212 Gramm   Roggenmehl 1150
212 Gramm   Wasser (45°C)
20 Gramm   Roggen-Anstellgut
H HAUPTTEIG
      Sauerteig
      Pâte fermentée
394 Gramm   Roggenmehl 1150
222 Gramm   Wasser
14 Gramm   Salz
14 Gramm   Honig
5 Gramm   Frischhefe

Quelle

  Der Brotdoc
  http://brotdoc.com/2015/11/30/poalburgerbrot/
  Erfasst *RK* 03.01.2016 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

48-24 Stunden vor dem Backen die Zutaten für die Pâte fermentée etwas verrühren und dann von Hand 1-2 Minuten zu einer Teigkugel verkneten. Diese Teigkugel 2 Stunden anspringen lassen, dann abgedeckt im Kühlschrank reifen lassen.

14-12 Stunden vor dem Backen die Zutaten für den Sauerteig gut verrühren und bei Raumtemperatur reifen lassen.

Am Backtag alle Zutaten 8-9 Minuten langsam kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Eine Stunde gehen lassen, dann auf gut bemehlter Arbeitsplatte entgasen und rund formen.

Mit Schluß nach oben für 70 Minuten reifen lassen. in der Zwischenzeit Manzfred auf 250°C vorheizen.

Einschneiden und in den Ofen einschießen. Nach 2 Minuten die Temperatur auf 210°C reduzieren, nach weiteren 10 Minuten auf 190° C reduzieren. Ofentür kurz öffnen. Weitere 50 Minuten backen, die Kruste sollte dunkel und aromatisch sein.

Anmerkungen, Jutta:

2015 12 30 gebacken. Perfekt! Ich hatte keine Pâte fermentée und habe die Zutaten einfach so dem Teig zugefügt. Das ist wohl nicht so der Sinn der Sache, aber es hat prima funktioniert. Bin gespannt, wie das Brot schmeckt, wenn ich es genau nach Anweisung backe.

Habe mit dem Schluss nach oben gebacken, damit das Brot unkontrolliert aufreisst, das mag ich lieber.

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3 Antworten auf „Nachgemacht: Poalbürgerbrot vom Brotdoc (M)“

  1. Hallo Jutta, das Brotbackbuch Nr.2 das er mit Lutz geschrieben hat und Lieblingsbrote selbstgebacken von Stefanie sind meine Favoriten wenn am Tab der Akku leer oder ich schnell etwas backen will. Ich finde die Brotdoc Rezepte toll und alltags freundlich.
    Dein Brot sieht lecker aus!

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