Der Keller des Grauens

Das ist mein Vater Hans.

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Das ist der Tiefkühlschrank im Keller meiner Eltern. 

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Mama, muss ich mir Sorgen machen? 

 

Meine Hand drauf: „Auf die Hand“ von Stevan Paul wird DER Knaller des Herbstes

Er hat es  wieder getan. Stevan Paul entzückt uns erneut mit einem Buch. Das war die gute Nachricht.

Die Schlechte: Das Buch erscheint erst im Oktober. Greift zu euren Taschentüchern, schaut euch den folgenden Film an und weint bittere Tränen. Wenn diese getrocknet sind, bestellt DAS BUCH!

Und dann heißt es warten, Freunde. Lange, lange warten.

Um es mit Rilke zu sagen:

"Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben." 

Aber dann…. dann kommt es… bestimmt! 

Trio Infernale

 

Mausi2
Drei dieser possierlichen Nager – ich gehe davon aus, dass es sich um Feldmäuse handelt – machten heute mit beim Herbstputz im Garten. Sie kümmerten sich hingebungsvoll um den Borretsch und ließen sich in keiner Weise stören.

Mausi2

Manche Klettereinlagen in schwindelnder Höhe verlangten den putzigen Gesellen alles ab und es war sehr lustig, ihnen zuzuschauen, wie sie akrobatisch an den Stängeln herum kletterten.

Mausi2

Ich weiß, dass sie nicht wirklich das Herz eines Gärtners erfreuen, aber ich finde sie schon sehr niedlich. Sie dürfen bleiben. Vorerst. 

Mausi2

Happy New Year from Miss Sophie

Feuerwerk1

 

Allen Lesern und Leserinnen wünsche ich ein wunderbares Jahr 2013 mit Gesundheit, Liebe, Glück, Geld, lecker Essen, Sonnenschein und Regen nur des nachts, wenn wir in unseren Bettchen liegen und wunderbare Träume haben.

 

Feuerwerk

Herzlichen Dank, ihr Treuen, dass ihr immer mal wieder reingeschaut habt. Es freut mich und spornt mich an, euch auch im nächsten Jahr mit Gerichten und Geschichten zu erfreuen. Bis bald, in diesem Theater.

Frohe Weihnachten mit weißem Weihnachtspunsch

Punsch! Da fällt mir sofort der Neujahrspunsch Alfred Tetzlaffs ein. 

Ab sofort aber auch Bushis weißer Punsch, von dem ich sogar weiß, wie er schmeckt, weil ich ihn intensiv getestet habe vor der Veröffentlichung an dieser Stelle. Köstlich!

Weitere Attribute: schnell gemacht, tolles Geschenk, kalt und warm trinkbar und man kann sogar eine Mehrwegmilchflasche mit dem Zeug so pimpen, dass sich Jeder nichts sehnlicher wünscht, als so eine Flasche besitzen zu dürfen.

Gucken dürft ihr auch mal

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Allen Lesern dieser Seite wünsche ich ein fröhliches, ein wunderbares und ein erholsames Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben. Danke für euren Besuch, ihr treuen Seelen.

Weiter, weiter, weiter – Frauen mit Cojones = FINAAALE!

Ich habe ja bereits am Sonntag in epischer Breite über die wunderbaren Blind Dates berichtet. 

Gestern sind die Damen nach einer absolut unschlagbaren, perfekten Leistung, der selbstlosen Unterstützung durch mitgereiste Jubeltanten und dem Verzicht auf das Einsacken von 4000 Euro bis ins Finale der Topfgeldjäger gekommen. Das sieht im heimischen Wohnzimmer so aus (im Hintergrund sehen die geneigten Leser bereits das Sektglas, das in der Finalsendung zum Einsatz kommt): 

  Finaaale!

Heute werden Heike von Au und Dorothée Beil zum letzten Mal an den Herd treten, um als Frauenteam ein Männerteam in die ewigen Jagdgründe des schlechten Geschmacks zu kochen. Dahin, wo der Lafer aus jedem Topf rausspringt, dessen Deckel man hebt. Wo jeder Griff zum Brotaufstrich mit Lichters Kommentar aus dem Off: "Juute Butter, nur ein kleines Eckschen juute Butter, watt is datt lecker!!! Isch liebe eusch. " garniert wird und bei Öffnen des Kühlschranks der Fonsi erscheint, bekränzt mit an Ingwer, an Arganöl, an Pettersil und einem Bauchladen voller Ostmanngewürze. Stefan Marquard ist nicht da. Hölle, Hölle, Hölle eben. 

Nun bemerke ich gerade beim Schreiben, dass, wenn die Kochgöttinnen morgen nicht gewinnen solten… ach, wir lassen das jetzt einfach mal und lehnen uns zurück, trainieren die Geschmeidigkeit unserer Daumen, denken ganz fest daran, dass die Beiden einfach gewinnen MÜSSEN und dass wir auf gar keinen Fall vergessen dürfen, dass heute, today, aujourd'hui, also am

 

DIENSTAG UM 15.05 UHR IM ZDF


die allerwichtigste Sendung des Jahres läuft (man beachte die Goldfarbe). "Wir" rechnen mit euch, einschalten!!! Büdddeeee!!!

 

 

Zurück in heimischen Gefilden – die Unold-Eismaschine 48816 (de Luxe – what else?)

Das Vorgeplänkel:

Manchmal geschehen Dinge, die man mit Fug und Recht 'Zeichen und Wunder' nennen darf. So geschehen gestern, am 29. August 2011. Da kam nämlich meine Eismaschine zurück.

Nun fragt ihr euch sicher "Ja, wo war die Eismaschine denn?" und ich lasse euch – versprochen – nur wenig lang, aber auch nicht wirklich kurz, im Ungewissen. Zunächst muss ich nämlich vorausschicken:

Ihr wisst ja, ich mache nie Werbung im Blog als Gegenleistung für eine Leistung (aka Pseudoleistung) irgendeines Unternehmens. Ich nehme nix an, ich fahre nirgends hin und wenn ich was annehme oder wenn ich irgendwo hin fahre, dann bezahle ich das selbst und schreibe drüber oder ich nehme es an, zahle nicht selbst und schreibe nicht drüber. Ich berichte über Dinge, die mir gefallen, die ich ausprobiert habe, die ich mir für den täglichen Gebrauch kaufe, die ich guten Gewissens empfehlen kann. Aber ich habe noch nie, auch nicht von Manz, irgendeinen geldwerten Vorteil für meine Berichterstattung erhalten, geschweige denn klingende Münze ins Säckel gestopft bekommen. Das war so, das ist so, das bleibt so. Hugh!

Das Folgende ist deshalb auch keine Werbung, sondern eine Art Erlebnisbericht, mit UNOLD und der Eismaschine 48816 (De Luxe, 1,5 Liter) als Hauptakteuren.

 

Der Bericht:

Ich hatte mir irgendwann mal eine Eismaschine online gekauft. Nicht über diesen riesigen Großhändler mit "a", sondern über eine Preisvergleichsseite, die empfahl, das Gerät bei – tja bei wem nochmal? Das war irgendwann die große Frage. Die Eismaschine war bei Unold hergestellt worden, sie wurde wenig benutzt, aber wenn, dann tat sie ihren Dienst ohne Probleme. Ich war zufrieden.

Nun trug es sich zu, dass diverse Freunde des guten Geschmacks bei Arthurs Tochter einen Abend verbringen durften. Das Gastgeschenk sollte eine Eismaschine sein. Nata war so lieb, die ganze Chose zu managen und ich konnte nur Gutes über die Unold- Maschine berichten. Astrid bekam sogar die Tolle mit ohne Motorteil oben drauf – vom Feinsten.

Kaum waren das Lob und die Kaufempfehlung ausgesprochen, da ging mir die Maschine kaputt. Ich war frustriert.

Gleichzeitig nahm die Chose Fahrt auf. Wann und wo und von wem hatte ich die Maschine eigentlich gekauft? War noch Gewährleistung drauf? Keine Ahnung. Im Rechnungsordner gewühlt. Nix. Oh nee, wie kriege ich jetzt raus, wann und wo und von wem ich die Maschine gekauft habe? Im Blog gucken? Im Blog gucken! Ha, dafür sind Blogs gut. Eismaschine in die Suche eingegeben und schon kamen Kommentare angeflogen, wo es um den Kauf der Eismaschine ging. Wo ich sie gekauft hatte und wer sie mir verkauft hatte, wußte ich immer noch nicht.

Der Zeitpunkt des Kaufs lag irgendwann im Januar 2009, ein suboptimales Ergebnis, war die Gewährleistung doch schon seit ein paar Wochen abgelaufen. Ich, noch frustrierter, guckte mir schon mal die Maschinen von anderen Anbietern an. Aber da man bekanntlich niemals den Korn in die Flinte kippen sollte, habe ich mir gedacht, schreibst du doch einfach mal an Unold. Kost' ja nix. Hab' ich auch gemacht. Das las sich so:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

im Januar 2009 legte ich mir eine Unold-Eismaschine 48816 (De Luxe, 1,5 Liter) zu. Seitdem war sie vielleicht 10 mal im Gebrauch. Gerade gestern habe ich das Gerät noch empfohlen und eine Freundin hat es bestellt. Heute morgen geht mir das Teil kaputt. Anscheinend ist der Kompressor defekt.

Die Maschine hat zunächst auf -22° C heruntergekühlt, fing an zu brummen und erhöhte die Temperatur. Bei +11° C habe ich dann abgeschaltet. Ein neuerlicher Versuch hatte den Erfolg, dass bis auf -10° C gekühlt wurde und dann der Erwärmungsprozess wieder einsetzte. Und nun?

Die Gewährleistung ist ja abgelaufen. Wie teuer ist eine Reparatur? Lohnt sich das überhaupt (bei amazon sind die Eismaschinen zurzeit im Angebot)?

Ich bin frustriert , grüße aber trotzdem freundlich "

 

Drei Tage später – ich weise darauf hin, es war zu diesem Zeitpunkt Mitte Juni, die Gewährleistung also schon seit mehr als fünf Monaten abgelaufen – hatte ich Post einer ebenfalls sehr freundlichen Mitarbeiterin im Kasten, die ihr Bedauern aussprach und etwas von "eventuell" und "Kulanz" schrieb.  Ich solle die Maschine unfrei an den Kundendienst zur Prüfung eines eventuellen Kulanzanspruches einsenden und unbedingt den Kaufbeleg zufügen.

Tja, da war er wieder, der Kaufbeleg, aber eigentlich war er ja nicht da. Ich konnte zwar beim Leben meiner Urgroßmutter beschwören, die Maschine gekauft zu haben, aber wo und bei wem? Ich habe alles durchwühlt, alle Ordner, mein Zimmer, ich fand und fand und fand nichts. Wochen später, mittlerweile war es Mitte August (sic!), konnte ich freudestrahlend, aber mit aus verständlichen Gründen gedämpfter Euphorie, folgende Mail absenden:

 

"Guten Tag, Frau XY,

oh je, das war vielleicht eine Aktion. Ich habe nämlich die Rechnung nicht finden können. Zunächst habe ich alle Ordner auf den Kopf gestellt, dann mein Arbeitszimmer. Dort kamen viele interessante Dinge zum Vorschein, eine Rechnung leider nicht.

Nach Art von Sherlock Holmes hat mein Mann heute die Überweisungsbelege durchforstet und ist auf eine Überweisung an ein Unternehmen namens YX gestoßen. Auf der Internetseite habe ich entdeckt, dass dort ein Kundenkonto existiert, an dessen Zugangscode ich mich tatsächlich noch erinnern konnte. Dort wurde ich dann endlich fündig – die Rechnung war noch vorhanden. Juhu!!! Vielleicht sollte man sich solche Online-Dokumente auch mal ausdrucken, wenn sie einem gesendet werden…

Lange Schreibe, kurzer Sinn: falls ihr freundliches Kulanz-Angebot immer noch gilt, könnte ich jetzt (endlich!) die Eismaschine zusenden. Ich habe sie vor ein paar Tagen nochmals ausprobiert, nachdem sie eine Nacht in der Küche gestanden hat und nicht bewegt wurde – dasselbe Dilemma. Sie kühlt zunächst und heizt dann irgendwann auf.

Also, ich freue mich auf Ihre Antwort und wünsche einen guten Start in die Arbeitswoche."

 

Dieser geballten Charme-Offensive konnte Frau XY, obwohl sie gar nicht da war und ein Kollege antwortete, anscheinend nicht widerstehen. Nie hätte ich damit gerechnet, aber ich durfte die Maschine senden. Hab' ich gemacht, am nächsten Tag. Knapp 12 Euro Porto – so ein Ding ist schwer.

Nun ging das Simulieren los. "Kulanz" – guter Witz. Bin mal gespannt, wie teuer die Reparatur wird. Sieben Monate nach dem Ablauf der Gewährleistungsfrist… wieso habe ich nicht sofort eine neue Maschine gekauft? Wieso habe ich das Ding zur Post geschleppt? Wie kann man nur so doof sein?

Aber, Freunde, weit gefehlt, denn gestern kam sie, die Überraschung des Jahres. Der Bote klingelt. Die Eismaschine. Mit Dollarzeichen auf der Pupille, die Dagobert Duck vor Neid erblassen lassen, befreie ich mit zitternden Fingern die angepappte Rechnung aus dem Plastikumschlag. Schweißperlen rinnen von der Stirn, die Angst im Nacken sitzt tief. Aus meiner Handtasche ist ein Brummen zu hören, dem ein Schwall heißer Luft folgt – meine Kreditkarte glüht schon mal vor. Und was lese ich da, unter der Rubrik "Rechnungsbetrag"?

 

…..

 

Fortsetzung folgt…

 

…..

 

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Nee, war nur ein Scherz. Ich gucke also auf die Rechnung und ich lese, echt wahr, also, ich lese:

 

0,00 Euro

 

Potzblitz und tausenfach zugenäht, das ist ja wohl der Hammer. Da hatte mir Unold doch tatsächlich die Maschine kostenfrei repariert. Dachte ich zumindest.

Ich machte mich ans Auspacken und musste mich erst mal setzen, weil ich es zunächst nicht glauben konnte, was ich da sah. Allerdings dämmerte mir dann recht schnell, dass ich mich wohl nicht getäuscht hatte und meinen Augen trauen konnte – die Maschine war gar nicht repariert worden.

 

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Sie war neu. Nigel-nagel-neu. Gleiches Modell, praktischere Ausstattung (dieses Gefummels beim Aufsetzen des Motorteils gehört nun endlich der Vergangenheit an), neu. 0,00 Euro. Sieben Monate nach Ablauf der… ja, ja, ist ja gut. Unglaublich. Und die wussten nix von Schnuppschnüss und ihrem Manzfred und ihr und sein Blog. Das war einfach nur Kulanz. Ohne Wenn und Aber, Dienst am Kunden eben.

Was habe ich mir schon oft gewünscht, dass ich als Kunde mal wie der vielzitierte König hofiert werde. Beim Eismaschinen-Dealer fühlte ich mich wie Sissi.

 

Der Absacker:

Minnigens eine Kundin hat der Laden auf ewig. Moi! Wenn möglich, kaufe ich ab sofort nur noch dort. Also genau dort. Also bei der netten Frau XY ihre kulante Firma.

Sach‘ ich doch, ich mach‘ keine Werbung. Never!

 

 

 

Bätze Valentine

Ja, ich bin nicht konsequent. Ich kann wirklich Valentinstag nicht ausstehen.

Aber dann waren wir in Berlin und da haben wir das Viech gesehen. Das mit dem Luftballon in der Pfote. Norbert hat es fotografiert. Ich war dafür, es Bär zu taufen. Er war dafür, es Katze zu taufen. Wir haben uns auf Bätze geeinigt.

Und irgendwie muss ich immer an das Lied von Keimzeit denken, das heißt Kling Klang:

"Graffitis machen graue Wände lebendig, ich wünschte ich könnt' das auch…"

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Lieb, gell?

 

Neue Kategorie: Rezepte von A-Z

Mittlerweile habe ich ab und an einen Blackout, wenn es um die von mir veröffentlichten Rezepte geht. Manchmal befürchte ich, dass ich ein Rezept, das ich bereits übermittelt habe, nochmals posten könnte.

Zudem hat meine Schwester Susanne schon vor Monaten, wenn nicht Jahren,  nachgefragt, ob es eigentlich eine alphabetische Aufstellung der Rezepte gibt. Bisher gab es die nicht, ich hatte keine Lust, den ganzen Wust nochmals hervorzuholen. Aber es werden immer mehr, es wird immer undurchschaubarer und je länger ich warte, desto mehr…

Ich habe da mal was vorbereitet:

 

REZEPTE A-Z

 

Oben in der Navigationsleiste findet ihr den Dauerlink.

Typepad: Hilfe angefordert

Update 04.10.2009 – 23.45 Uhr:

 

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Yeah, Yeah, Yeah – es geht wieder und ich habe es mit meinen eigenen Händen – ohne Hilfe – repariert. Leider musste die Rubrik "Blogevents" dran glauben. Ich werde versuchen, sie wieder ins Leben zu rufen, aber daran lag's wohl. Kaum gelöscht, schon waren die drei Spalten wieder parat – Sachen gibt's! 

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Lieber LeserInnen, ich habe keine Ahnung, was diese seltsame Verschiebung des Bloginhaltes bewirkt hat.

Eine Hilfeanfrage in Richtung des Anbieters ist unterwegs, ich bitte um ein wenig Geduld. Sowas kann ich nicht ausstehen!!!

Danke!