Schwäbisches Bauernbrot

Nicht nur Brötchen und Stütchen dürfen hier nie nie niemals ausgehen,

sondern das Brot will auch selbst gebacken sein. Zwischenzeitlich hatte ich mal ein Brotbacktief und null Bock auf die Backerei, aber das hat sich wieder gelegt und es wird gewerkelt wie anno dazumal.

Ich habe mir irgendwann mal eine Knetmaschine namens Ankarsrum zugelegt, die auch diese 3,5 Kilo und bis zu knapp 5 Kilo Teig schafft, so ist für Vorrat schnell gesorgt, vor allem, wenn kein Sauerteig benötigt wird.

Beim Schwäbischen Bauernbrot handelt es sich um ein Weizenmischbrot mit Hefezusatz, das recht flott zubereitet ist. Das umgemodelte Originalrezept stammt aus dem Brotbackbuch von Manz, das ich schon lange nicht mehr in der Hand hatte. Fünf Kastenformen von 20 cm wurden nach dem ersten Gehen mit jeweils 700 Gramm Teig gefüllt, nach dem neuerlichen Gehen 45 Minuten gebacken und dann noch mal 15 Minuten ohne Form.

Am Ende hatten wir ein schönes, knuspriges, eher neutral schmeckendes Brot, das zu allem passt. Und Brötchen und Stütchen natürlich auch. Das waren aber andere Teige.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schwäbisches Bauernbrot
Kategorien: Mischbrot, Weizen, Roggen, Dinkel, Hefe
Menge: 5 Kastenbrote, 20 cm, 700 g


Zutaten

1,4 Ltr. Wasser, lauwarm
40 Gramm Salz
1 Würfel Hefe
1,6 kg Weizenmehl, Type 1050
200 Gramm Roggenmehl, Type 1150
200 Gramm Dinkelmehl, Type 812

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: Manz Brotbackbuch „Meisterhaft Brotbacken“
Erfasst *RK* 17.10.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Alle Zutaten nacheinander in die Ankarsrum geben und 15 Minuten nicht zu schnell mit dem Knethaken kneten. 90 Minuten gehen lassen, zwischendurch einmal falten. 5 Kastenformen von 20 cm Länge fetten, Teig fünfteln, kneten, Laibe formen und in die Formen geben. Oberfläche mit Mehl bestäuben. Gehen lassen, bis der Teig gut sichtbar aufgegangen ist. Manzfred auf 250° C vorheizen. Brot einschneiden, Backformen in den Ofen geben, Hitze auf 180° C reduzieren und 45 Minuten backen. Brote aus den Formen nehmen, Ofen auf 200° C hochjagen, weitere 15 Minuten backen. Oder länger. Oder kürzer. Je nach gewünschter Bräunung.

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Buttermilchbrötchen (M-TM) = Variation von Blödchen ausm Büdchen

Es war mal wieder an der Zeit, den Vorrat aufzustocken. Denn ohne diese Brötchen läuft hier gar nichts. 
 
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Seit Klärchen Petra im Gourmetbüdchen die Blödchen postete, backe ich keine anderen Brötchen mehr. Bei den Zutaten variiere ich, mal nur Wasser (aber so gut wie nie Joghurt), mal Mehl in veränderlichen Mengen und Sorten, mal mit und mal ohne Malz, die Form mal rund, mal länglich, mal geflochten, aber das Grundgerüst steht und ist hier für sehr gut befunden worden:
 
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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Brötchen: Buttermilchbrötchen (TM)
Kategorien: Brötchen, Knusprig, Knaller, Weizen, Roggen
Menge: 10 Brötchen

Zutaten

10 Gramm   Hefe, frisch
10 Gramm   Salz
10 Gramm   Butter
150 Gramm   Buttermilch
150 Gramm   Wasser
5 Gramm   Backmalz
300 Gramm   Weizenmehl, Type 550
100 Gramm   Roggenmehl, Type 1150
100 Gramm   Dinkelmehl, Type 630

Quelle

  Eigenes Rezept nach den Joghurtbrötchen von
  Gourmetbüdchen Klärchen Petra
  Erfasst *RK* 14.09.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Hefe, Salz, Butter und Flüssigkeit im TM 3 Min. / 37° C / Stufe 1.

Restliche Zutaten zufügen, 4 Min. / Teigstufe.

So lange gehen lassen, bis sich der Messbecher hebt. Kneten, in 10 Stücke teilen, nach Belieben formen, Oberseite in Mehl tupfen. Gut aufgehen lassen.

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Brötchen einschießen, Temperatur auf 200° C erhöhen. Ungefähr 25 Minuten backen, bis die Oberflächenfarbe dem eigenen Geschmack entspricht. Nach 15 Minuten Tür kurz öffnen, um Schwaden abzulassen.

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Dinkel-Körner-Brötchen (TM)

Da ich weiß, wie ihr, liebe Leser und -innen die Thermomix-Rezepte liebt, werde ich euch heute wieder einmal zu Diensten sein, um ein flottes Brötchen und seine 10 Geschwister zu präsentieren. 

Beim nächsten Mal erzähle ich euch etwas über meinen Garten. Und dann über Zucchini. Viele Zucchini. Große Zucchini. Zucchinimonster. Aber heute die Brötchen. 

So sehen sie aus, wenn sie noch nicht gebacken sind: 

 
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Und so sehen sie aus, wenn sie gebacken sind: 

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Und sieht es aus, wenn es aufgeschnitten ist: 

 P1080337

Und hier ist das Rezept:  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Dinkel-Körner-Brötchen (TM)
Kategorien: Thermomix, Brötchen, Dinkel
Menge: 11 Brötchen

Zutaten

150 Gramm   Dinkel
800 ml   Wasser
20 Gramm   Hefe
20 Gramm   Honig
300 Gramm   Weizenmehl, Type 550
10 Gramm   Backmalz
200 Gramm   Weizengrieß (im Original Vollkorn-Grieß)
30 Gramm   Sonnenblumenöl
10 Gramm   Salz

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  cookidoo – Thermomix online
  https://cookidoo.de/vorwerkWebapp/app#/recipe/
  8835605250678
  Erfasst *RK* 20.08.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Dinkel und 500 g Wasser in den Thermomix geben und 16-20 Min./90°C/ Linkslauf/Stufe 1 garen. Auf einem Sieb abtropfen und abkühlen lassen.

300 g Wasser, Hefe, Honig in den TM geben, 2 Min./37°C/Stufe 2.

Mehl, Grieß, Backmalz und Salz zufügen, 2 Min./Teigstufe kneten.

Dinkel zufügen, 20 Sek./Teigstufe kneten und umfüllen.

Manzfred auf 220° C vorheizen.

Nach 30 Minuten Teig kneten (ziemlich klebrig), 11-12 Brötchen à ca. 90 Gramm formen. Nochmals gehen lassen, bis sie gut sichtbar aufgegangen sind.

20-25 Minuten backen, bis die Brötchen schön gebräunt sind. Man kann sie vor dem Backen auch mit Wasser benetzen und mit Sonnenblumenkernen oder Haferflocken bestreuen.

Anmerkungen, Jutta: geht schnell und die Brötchen schmecken prima.

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Viel Freude beim Nachbacken, ihr goldischen Menschen und trinkt mal ein Gläschen bei Gelegenheit. Manzfred und Schnuppschnüss gibt es mittlerweile schon seit 10 Jahren – es ist unglaublich. Während der Zahn der Zeit an mir nagte, erstrahlt mein starker edelgestählter Freund in einem Glanze, als wäre er eben erst eingezogen. Und ich liebe ihn wie am ersten Tag. Eigentlich noch mehr, weil er mir keine verbrannten Unterarme mehr beschert. Hach… 

Schon wieder gemopst: Weizen-Dinkel-Sterne (M)

 

2011 08 04_Weizen-Dinkel-Sterne_0019

 

Als ich die Sterne bei Lutz im Plötzblog sah, habe ich mich gleich in sie verliebt. Zum Glück hat er auch ein Video gedreht, das zeigt, wie einfach die Herstellung ist. Solche Rezepte liebe ich. Kleiner Aufwand, große Wirkung und Jeder fragt sich: "Mit welcher Form hat sie die bloß ausgestochen?"

 

2011 08 04_Weizen-Dinkel-Sterne_0019

 

Petra fand sie auch toll und hat sie ebenfalls schon mehrfach gebacken. Verständlicherweise, denn die Weizen-Dinkel-Sterne sind wirklich köstlich-knusprig und werden auch hier bestimmt noch öfter zubereitet.

Sehr schön ist auch, dass so ein Stern in den Toaster passt und aufgebacken wunderbar schmeckt – wie frisch aus dem Backofen gezogen.

Laut Rezept sollen die geformten Sterne 90 Minuten lang gehen. Das war bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen zu lang – ein Ofentrieb fand kaum noch statt. Da würde ich demnächst nur noch 60 Minuten ansetzen, um den Sternen im Backofen noch die Gelegenheit zu geben, an Volumen zuzulegen. Möglicherweise ist dann aber das Aufbacken im Toaster passé.

Lutz und Petra haben sechsstrahlige Sterne hergestellt, aber da ich keine Lust hatte, mir eine Schablone zu basteln, bin ich auf die Idee verfallen, meinen kreuzförmigen Brötchendrücker zu verwenden. Das hatte zur Folge, dass meine Sterne acht Ärmchen bekamen; auch nett. Meine Exemplare sind nicht ganz so ordentlich wie die Vorbilder. Aber trotzdem nett. Wir haben sie zum Fressen gern.

 

2011 08 04_Weizen-Dinkel-Sterne_0015

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Weizen-Dinkel-Sterne (M)
Kategorien: Brot, Brötchen
Menge: 12 Stück

Zutaten

H VORTEIG (POOLISH)
150 Gramm   Dinkelmehl Type 1050
150 Gramm   Wasser
1 1/2 Gramm   Frischhefe
H HAUPTTEIG
      Vorteig
315 Gramm   Weizenmehl 1050
75 Gramm   Haferflocken
165 Gramm   Wasser
9 Gramm   Frischhefe
10 Gramm   Salz
10 Gramm   Gerstenmalz, flüssig
H MISCHUNG ZUM WÄLZEN
3-4 Essl.   Leinsamen
3-4 Essl.   Sesam, hell, ungeschält

Quelle

  Modifizierung des von Petra modifizierten Rezeptes von
  Lutz
  http://www.ploetzblog.de/2011/07/06/dinkelsterne/
  Erfasst *RK* 06.07.2011 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Vorteigzutaten mischen und abgedeckt 8-12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Die Haferflocken in einer trockenen Pfanne rösten bis sie duften, dann abkühlen lassen.

Alle Zutaten außer dem Salz 5 Minuten auf Stufe 1 (Kenwood) kneten, dann das Salz einrieseln lassen und weitere 10 Minuten auf Stufe 2 (Kenwood) verkneten. Der Teig ist relativ fest und löst sich gut von der Schüssel.

Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und abgedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen. Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und 12 Teile à etwa 70 g abstechen. Diese rund wirken und abgedeckt nochmal 30 Minuten ruhen lassen.

Die Teiglinge leicht bemehlen und mit einem Brötchendrücker zweimal über Kreuz bis zum Boden einstechen; es entstehen 8 Spitzen, die zur Teiglingsmitte zeigen (Lutz und Petra machen hier sechs Spitzen). Diese Spitzen nach unten unter dem Teiglingsrand durchdrücken, sodass ein Stern entsteht. Die Sterne in Wasser tauchen, in der Saatenmischung wälzen und auf zwei mit Backfolie belegte Bleche legen, mit Backfolie abdecken.

Nach 30 Minuten beide Etagen des Manzfreds auf 240° C vorheizen (beim nächsten Mal auf 230° C vorheizen – bei 240° C sind die Sterne schon nach 15 Minuten recht dunkel).

Nach weiteren 30 Minuten (bei 90 Minuten Gehzeit kaum noch Ofentrieb) die Bleche in den Ofen schieben und ungefähr 20 Minuten backen.

Anmerkung Petra: ausgesprochen hübsche und sehr leckere Brötchen, völlig problemlos herzustellen. Die Sterne eignen sich prima für Buffets oder zum Grillen, da man gut kleine knusprige Stückchen davon abbrechen kann.

*Ich habe mir eine Teigkarte auf eine Breite von 5,5 cm zurecht geschnitten.

Video unter http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v= wQDgRZXXKEM

Anmerkungen, Jutta:

04.08.2011: Tatsächlich völlig unkompliziert herzustellen und sehr köstlich.

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Laugenkastanien (M)

Ich habe schon seit dem Komplettseminar bei Manz eine Flasche mit  36%iger Brezellauge (NaOH) im Keller stehen. Für Laugengebäck. Aber mein großer Respekt vor dieser ätzenden Flüssigkeit ließ mich immer von einer Benutzung derselben absehen. Manchmal jedoch muss man Prioritäten setzen und der Schnabelsche Polterabend ließ mich alle Bedenken über Bord werfen. Gut so!

Laugenkastanien, Detail 

In den letzten Wochen und Monaten lief mir immer mal wieder Laugengebäck über den Bildschirm. Petra buk es mit Natronplätzchen, Steph, Petra von Brot und Rosen und Rebeccalecka buken es mit Haushaltsnatron und ich wollte auch, unbedingt! So machte ich mich ans Werk und wenn ich gewußt hätte, wie einfach das Backen und Tauchen von der Hand geht, hätte ich schon viel früher damit angefangen. Keine große Sache.

Ein fester Hefeteig wird hergestellt, dieser nach angemessener Gehzeit zu Strängen geformt. Die Stränge werden angefroren, in VERDÜNNTE Lauge getaucht, in Scheiben geschnitten und gebacken. Mehr ist nicht. Aber einen Hingucker produziert man so, versprochen. Probiert es ruhig aus, es ist wirklich keine große Sache. Handschuhe habe ich getragen beim Werkeln, eine Schürze vorgebunden, die Arbeitsfläche mit Backmatten abgedeckt (man weiß ja nie). Aber sonst? Einfach!

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Laugenkastanien (M)
Kategorien: Party, Hefeteig, Lauge, Knaller
Menge: 75 Stück

Zutaten

625 Gramm   Weizenmehl, Type 550
375 Gramm   Dinkelmehl, Type 630
2 Pack.   Trockenbackhefe
25 Gramm   Backmalz
25 Gramm   Salz
50 Gramm   Schweineschmalz
500 Gramm   Wasser
3 1/2     %ige Lauge

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Häussler "Unser täglich Brot – Band 2"
  Erfasst *RK* 20.08.2010 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Zutaten in der Küchemaschine 10 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. 5-10 Minuten stehen lassen.

In 5 Portionen teilen, zu Strängen in der Länge eines halben Backbleches rollen und auf einem leicht bemehlten Blech 15-20 Minuten ruhen lassen.

In Klarsichtfolie packen und einfrieren.

30 Minuten vor Backbeginn Manzfred auf 240° C vorheizen.

Wenn die Stangen durchgefroren sind (es geht aber auch in angefrorenem Zustand), in verdünnte, 3,5 %ige Lauge tauchen, Stränge in 2 cm breite Scheiben schneiden, mit der Schnittfläche auf eine Backfolie legen und ca. 20 Minuten backen.

Anmerkungen, Jutta: aus dem gleichen Teig kann man alle möglichen Laugengebäcke herstellen. Diese vor dem Tauchen unabgedeckt eine Weile im Kühlschrank lagern, damit sich eine Haut bildet. Die Teiglinge sind so besser zu händeln.

Vor der Lauge habe ich großen Respekt. Aber das Ergebnis entschädigt ungemein. Ganz ganz lecker und ein Hingucker auf jedem Partytisch.

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Ganz wichtig ist allerdings, dass diese Lauge KALT verwendet wird. Verwendet man wie Steph Haushaltsnatron, dann werden die Teiglinge in heißes Wasser getaucht. Bei meinem Verfahren wird aber verdünnte Natronlauge benutzt und die wird KALT!! verwendet. Eine interessante Übersicht und Abhandlung über das Backen von Laugengebäck im Allgemeinen und Besonderen findet ihr bei Andreas Boerner.

 

Weizenbrötchen mit Sauerteig (M)

Weizenbrötchen mit Sauerteig, Singular

Immer nur auf Rutsch sein, Geocachen und Touren planen? Nö, zwischendurch wird auch mal gekocht, gebacken und gegessen. Aber selten 🙂

Bei Durchsicht des Kühlschranks fiel mir neulich nicht nur Essbares, sondern auch ein Weizensauerteig in die Finger, der seit Januar nicht mehr verwendet worden war. Das schrie förmlich nach Auffrischung und Verwendung desselben. Also habe ich drei Tage lang immer schön Wasser und Mehl in die Pampe gerührt und mich gefreut, dass der Gute noch vitale Funktionen zeigte.

Weizenbrötchen mit Sauerteig

Er war derart lebendig, dass ich mich sogar traute, ein eigenes Rezept zu entwickeln. Was bei Weizenbrötchen nicht wirklich schwer ist. Alle Zutaten bis auf das Wasser in die Rührmaschine gegeben und so lange Wasser zuschütten, bis die Konsistenz einigermaßen annehmbar erscheint, gehen lassen, Brötchen formen, gehen lassen, backen, fertig. Ein wenig aufgeregt war ich aber trotzdem. Zu unrecht, denn das Ergebnis schmeckte knusprig und kräftig, sehr nach unserem Geschmack und wiederholenswert.

Weizenbrötchen mit Sauerteig, Anschnitt

Wie man die Brötchen schlingt, kann man hier wunderbar nachschauen. Marla hat die Backgemeinde vor einiger Zeit mit diesem Link entzückt, seitdem forme ich Brötchen sehr häufig nach dieser Methode.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Weizenbrötchen mit Sauerteig (M)
Kategorien: Weizensauerteig, Brötchen, Weizen
Menge: 10 Stück

Zutaten

150 Gramm   Weizensauerteig (Mehl Type 1050)
500 Gramm   Weizenmehl, Type 1050
13 Gramm   Salz
20 Gramm   Frischhefe
300 Gramm   Wasser

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 15.05.2010 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Falls erforderlich, Sauerteig einen Tag vor dem Backen auffrischen. Zur TA kann ich keine Angaben machen, weil ich nicht abwiege. Ungefähr TA 200 – 220 könnte hinhauen.

Am Backtag alle Zutaten mit der Küchenmaschine in 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 1 Stunde abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Teig in 10 Portionen teilen, in Etappen zu Strängen rollen. Mit wenig Mehl bestäuben, zu einem Knoten schlingen und auf einer Backfolie parken.

Nach ca. 20 Minuten Manzfred auf 250° C vorheizen.

Sobald die Backtemperatur erreicht ist, Teiglinge mit etwas Wasser bespritzen, leicht mit Mehl bestäuben, Backtemperatur auf 220° C reduzieren und die Brötchen 10 Minuten backen.

Nach dieser Zeit die Backofentür öffnen, um Schwaden abzulassen und weitere 10 Minuten backen.

Anmerkungen, Jutta: die Brötchen schmecken ausgezeichnet, werden bald wieder gebacken. Dann aber doppelte Menge. Aufbacken auf dem Toaster klappt wunderbar.

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Weitere Brötchenrezepte:

Marlas Kaisersemmeln

Rosinentraum

Dinkelkrüstchen

Bäcker Süpkes DDR-Brötchen

Fitnesssemmeln mit Gesäme

Nachgebacken: Dinkelkrüstchen ==> Dinkel-Weizen-Hafer-Krüstchen (M)

Dinkel-Weizen-Hafer-Krüstchen (M), Antritt zum Appell

Marla21 hat mal wieder gezaubert und ein Dinkelkrüstchen-Rezept an Eva übermittelt, welche es augenblicklich umsetzte und in ihrem Blog vorstellte.

Hätte ich alle Zutaten gehabt, dann hätte ich die Dinkelkrüstchen umgehend gebacken, so köstlich sahen sie aus. Aber Dinkelmalzflocken? Nee, die waren nicht im Vorrat. Also wurde teeträume.de aktiviert, das Paket kam heute und los ging's mit dem Nachbacken. Dabei fiel mir auf (tatsächlich! jetzt schon!!), dass ich weder Dinkelschrot noch Dinkelflocken noch Dinkelmehl, Type 1050 im Hause hatte. Super!

Angesagt waren also Improvisation, Weizen und Hafer. Nach einer lustigen Faltaktion

Dinkel-Weizen-Hafer-Krüstchen (M), vorher

konnte sich das Ergebnis nach dem Backen wirklich sehen lassen:

  Dinkel-Weizen-Hafer-Krüstchen (M), nachher Dinkel-Weizen-Hafer-Krüstchen (M), nachher1

Egal, wie die Dinkelkrüstchen im Original auch schmecken mögen, sie dürften kaum besser sein als diese Exemplare. Die Krüstchen sind schlicht und ergreifend wunderbar. Die Kruste so fein-knusprig, die Krume so sehr schön flaumig, ein Traum in Dinkel-Hafer-Weizen. Abendessen fällt heute aus, ich esse Brötchen.

Dinkel-Weizen-Hafer-Krüstchen (M), Anschnitt

Das Erscheinungsbild bedarf noch des Feintunings (Pimp up my Krüstchen), aber sonst…

Mädels, das habt ihr aber wieder mal fein gemacht!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Dinkel-Weizen-Hafer-Krüstchen (M)
Kategorien: Brötchen, Dinkel, Weizen, Hafer
Menge: 10 Brötchen

Zutaten

H BRÜHSTÜCK
50 Gramm   Haferflocken
50 Gramm   Dinkelmalzflocken
10 Gramm   Salz
150 Gramm   Wasser heiß ca. 90°
H VORTEIG
200 Gramm   Dinkelmhel, Type 630
170 Gramm   Wasser warm ca. 30°
10 Gramm   Hefe, frisch
H HAUPTTEIG
      Vorteig
      Brühstück
130 Gramm   Dinkelmehl, Type 630
100 Gramm   Weizenmehl, Type 1050
1 Essl.   Weizen-Sauerteig
10 Gramm   Honig
10 Gramm   Walnussöl
30 Gramm   Wasser

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Gefunden in "Deichrunner's Küche"
  http://deichrunner.typepad.com/mein_weblog/2010/02/
  dinkelkr%C3%BCstchen.html
  Original von Marla21
  http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=5346
  Erfasst *RK* 05.02.2010 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Brühstück und Vorteig zubereiten und bei Zimmertemperatur 1 Stunde stehen lassen.

Für den Hauptteig die Zutaten in der KitchenAid, Stufe 1, 8 Min. kneten.

Nach 20 Minuten Teigruhe in 9 Portionen teilen und rund schleifen. Teig kurz entspannen lassen, dann zu Krüstchen formen. Dafür die Teigkugeln mit dem Handballen etwas flachdrücken und von den beiden schmalen Seiten zur Mitte einschlagen und festdrücken. Eingerollte Seiten leicht befeuchten und in Dinkelschrot drücken; mit der eingerollten Seite auf eine leicht bemehlte Dauerbackfolie legen. Mit dem Deckel vom Chafing-Dish abdecken. Ca. 30-40 Minuten gehen lassen. Nach 15 Minuten Manzfred auf 240° C vorheizen. Sobald die Backtemperatur erreicht ist, sollten die Krüstchen genug gegangen sein. Die Teiglinge mit der geschroteten Seite nach oben auf ein Lochblech mit Silpain-Matte legen.

Backen:

15 Minuten bei 240° C, dann Ofentür kurz öffnen und Dampf ablassen, Temperatur reduzieren auf ca. 200° und weitere 15 Min. backen. Fünf Minuten vor dem Backende Tür nochmals kurz öffnen, um Schwaden abziehen zu lassen.

Anmerkungen, Jutta: Sehr schöne Teigkonsistenz, gut formbar. 10 Krüstchen à 93 Gramm hergestellt. Beim nächsten Mal nur 9 Krüstchen formen – passen dann besser aufs Blech.

Nach dem Backen sehen die Krüstchen super aus und sind schön knusprig. Sie schmecken wunderbar. Tolles Rezept!

Zutaten wie Dinkelmalzflocken bei Teeträume.de bestellt.

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PS: Die Originalversion backe ich trotzdem – zu Vergleichszwecken. So wie Heidi und Ruby, bei denen es die Krüstchen auch schon gab.

Nachgebacken: Seehunde aka Milchhörnchen (M)

Milchhörnchen, Innenleben2

Vorgestern, es war beinahe Mitternacht, hat Chaosqueen ihre appetitlichen Milchhörnchen vorgestellt. Gestern wurde der Eintrag von einigen Bloggern gelesen, für unbedingt nachmachenswert erachtet und das Nachmachenwollen umgehend in die Tat umgesetzt.

Eva tat es, Marla tat es und ich tat es auch. Zum Glück, denn die Milchhörnchen sind wirklich lecker. Aber auch Seehunde schmecken gut.

Milchbrötchenrobbe

Zum Glück habe ich nach drei Seehunden bemerkt, dass ich die Teigdreiecke falsch herum aufrolle. So konnten wir dann auch noch Hörnchen genießen. Depp!

Ich habe mich weitgehend an das Rezept gehalten. Das Gluten habe ich weggelassen, dafür die Mehlmenge um 15 Gramm erhöht. 50 Gramm Zucker habe ich verwendet. Beim nächsten Backen würde ich jedoch eher die zuckerreduzierte Variante wählen. Solche "herzhaften" Hörnchen kann man im Rheinland kaufen, sie schmecken wie weiche Schnittbrötchen und haben mir immer gut gefallen. Die Teiglinge wurden vor dem Backen mit Dosenmilch eingepinselt und nach dem Backen noch flott mit Wasser gepinselt.

Milchhörnchen, fertig

Die Hörnchen werden auf jeden Fall noch einmal gebacken, sie sind wirklich schnell gemacht und lecker.

All you need is love! Und Brötchen.

Dubrovnik - Kaktus

Heute vor 17 Jahren, da habe ich einen neuen Namen bekommen. Seitdem heiße ich Hanke und das wird auch noch gaaaanz lange so bleiben. Norbert und ich haben uns 100 Jahre vorgenommen, also bleiben uns noch 83 weitere mit der Option auf Verlängerung.

Tirana  

Der Liebste ist leider nicht da heute. Deshalb habe ich gestern Brötchen (Weizenbrötchen, Seite 36) gebacken = 3.48 Uhr aufstehen, mich halbwegs präsentabel herrichten, Teig kneten, Kaffee kochen, Tisch decken, lieb gucken, als der Gute ungläubig staunend um 6.20 Uhr die Sonne scheinen lässt. Das Timing war perfekt, die Brötchen hatten rechtzeitig den Ofen verlassen und waren so, wie sie sein sollten. Schön war's!

Brötchen
Lebensweisheit – Erich Mühsam

An allen Früchten unbedenklich lecken;

vor Gott und Teufel nie die Waffen strecken;

Künftiges mißachten, Früheres nicht bereuen;

den Augenblick nicht deuten und nicht scheuen;

dem Leben zuschaun; andrer Glück nicht neiden;

stets Spielkind sein, neugierig noch im Leiden;

am eigenen Schicksal unbeteiligt sein –

das heißt genießen und geheiligt sein.

World Bread Day 08: Rosinentraum (M)

3rd World Bread Day hosted by 1x umruehren bitte aka kochtopf

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und zorra ruft zum dritten Mal die Bäckerinnnen und Bäcker der Welt auf, Brot zu backen. Ein traumhaftes Event, das im letzten Jahr eine unglaubliche Fülle an nachbackenswerten Erzeugnissen auf’s Tapet in Form eines Computerbildschirms brachte.

Damit das Träumen weiter geht, habe ich mich entschieden, einen bzw. eine Reihe von Rosinenträumen zu fabrizieren. Die süßen Stückchen machen ihrem Namen alle Ehre, sie sind wirklich schmackhaft, haben eine feste Krume und eine appetitliche Kruste. Sie sind von der eher gehaltvollen Sorte und verfügen über eine kompakte Textur.

Rosinentraum

Mir erscheinen sie einen Tick zu süß, eventuell sollte man die Zuckermenge etwas reduzieren. Netterweise hat zorra sogar die passende Konfitüre dazu gekocht, das nenne ich Service. Da das Glas aus Spanien noch nicht angekommen ist (oder habe ich da was verwechselt?), musste ich auf meinen eigenen Brotaufstrich zurückgreifen.

Rosinentraum_mit_konfitre

Mal davon abgesehen, dass ich in dem Buch, aus dem das Rezept stammt, leider den ein oder anderern Fehler gefunden habe, kann ich die Rosinenträume wärmstens empfehlen. Kalt schmecken sie aber auch gut.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rosinentraum (M)
Kategorien: Stütchen, Hefeteig, Rosinen
Menge: 17 Stück à 80 Gramm

Zutaten

H VORTEIG
80 Gramm Weizenmehl, gesiebt, Type 550
50 ml Milch, kühl
4 Gramm Hefe
H HAUPTTEIG
300 Gramm Rosinen
500 Gramm Weizenmehl, gesiebt, Type 550
120 ml Milch, lauwarm
65 Gramm Margarine
2 Eier, groß
100 Gramm Zucker
10 Gramm Vanillezucker
8 Gramm Salz
10 Gramm Backmalz
25 Gramm Hefe

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: Gerhard Ströck / Jürgen Ehrmann
"Brot backen"
ISBN: 978-3708804231
Erfasst *RK* 15.10.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Für den Vorteig Hefe in Milch auflösen und alles zu einem homogenen Teig kneten. Mit einem feuchten Tuch abgedeckt für ungefähr eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen und danach für 8 bis 10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Für den Hauptteig Rosinen in Wasser einweichen. Backofenlampe im Miele anschalten. Hefe in Milch auflösen. Mit dem Voteig und allen Zutaten außer Rosinen mischen und zu einem homogenen Teig kneten. Rosinen auf ein Sieb geben und abtropfen lassen. Den Teig mit den Rosinen verkneten.

Teig in 80 Gramm schwere Stücke teilen und rund schleifen. Auf ein mit der Silpain-Matte belegtes Lochblech legen. Mit einem feuchten Tuch abdecken und im Miele die Teigstücke aufgehen lassen.

Manzfred auf 170° C vorheizen.

Teiglaibchen mit verquirltem Ei bestreichen und ca. 20 Minuten backen.

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Danke, liebe Zorra, für die Ausrichtung des Events.