Sturmopfer zu beklagen – Trauer in der Wetterau

In den frühen Abendstunden des gestrigen Tages wurde von Herrn Norbert H. im Garten des von ihm und seiner Ehefrau bewohnten Einfamilienhauses ein frühherbstliches Sturmopfer gefunden. 

Tief betrübt barg der Hausherr unter Mobilisierung aller Kräfte das bedauernswerte Objekt, um es in die jammervoll ausgestreckten Arme seiner Angetrauten zu überführen. 

Tränenblind und mit zitternden Händen war sie nur noch in der Lage, ein einziges brauchbares Foto mit ihrer bescheidenen Kamera für die Ewigkeit festzuhalten. Danach zerriss sie sich ihre Kittelschürze und raufte sich das schüttere Haupthaar. 

Stunden später, nach großem Gejammer und Wehklagen, wurde dem bedauernswerten Subjekt ein Ehrenplatz in der heimischen Küche eingerichtet, wo es seitdem verharrt.  Grausame Welt, was haben jene Menschen nur getan, dass sie so gestraft werden? 

Wer in dieses Antlitz schaut, weiß, was sie verloren haben: 

Quitte - Sturmschaden

 

Weiter, weiter, weiter – Frauen mit Cojones = FINAAALE!

Ich habe ja bereits am Sonntag in epischer Breite über die wunderbaren Blind Dates berichtet. 

Gestern sind die Damen nach einer absolut unschlagbaren, perfekten Leistung, der selbstlosen Unterstützung durch mitgereiste Jubeltanten und dem Verzicht auf das Einsacken von 4000 Euro bis ins Finale der Topfgeldjäger gekommen. Das sieht im heimischen Wohnzimmer so aus (im Hintergrund sehen die geneigten Leser bereits das Sektglas, das in der Finalsendung zum Einsatz kommt): 

  Finaaale!

Heute werden Heike von Au und Dorothée Beil zum letzten Mal an den Herd treten, um als Frauenteam ein Männerteam in die ewigen Jagdgründe des schlechten Geschmacks zu kochen. Dahin, wo der Lafer aus jedem Topf rausspringt, dessen Deckel man hebt. Wo jeder Griff zum Brotaufstrich mit Lichters Kommentar aus dem Off: "Juute Butter, nur ein kleines Eckschen juute Butter, watt is datt lecker!!! Isch liebe eusch. " garniert wird und bei Öffnen des Kühlschranks der Fonsi erscheint, bekränzt mit an Ingwer, an Arganöl, an Pettersil und einem Bauchladen voller Ostmanngewürze. Stefan Marquard ist nicht da. Hölle, Hölle, Hölle eben. 

Nun bemerke ich gerade beim Schreiben, dass, wenn die Kochgöttinnen morgen nicht gewinnen solten… ach, wir lassen das jetzt einfach mal und lehnen uns zurück, trainieren die Geschmeidigkeit unserer Daumen, denken ganz fest daran, dass die Beiden einfach gewinnen MÜSSEN und dass wir auf gar keinen Fall vergessen dürfen, dass heute, today, aujourd'hui, also am

 

DIENSTAG UM 15.05 UHR IM ZDF


die allerwichtigste Sendung des Jahres läuft (man beachte die Goldfarbe). "Wir" rechnen mit euch, einschalten!!! Büdddeeee!!!

 

 

Sprachlos an der Waterkant: Von Zweien, die Henssler das Staunen lehrten

Bushis Likörchen Heiliges Marokkotablett mit drei Kostbarkeiten (mindestens)


Kennt ihr die Topfgeldjäger? Nee, nicht die bösen Buben auf vierbeinigen Fortbewegungsmitteln, die blaue Bohnen in lebenswichtige Körperteile von  dringendst Gesuchten befördern, um ihnen den Weg ins Nirwana zu ebnen. Das sind Kopfgeldjäger. Ich meine Topf-geld-jäger. Die Sendung. Im ZDF. Kennt ihr nicht? Ich auch nicht.

Bis letzten Mittwoch, da habe ich mir mal in der Mediathek vom ZDF eine Sendung reingezogen. Damit ich mitreden kann und damit ich weiß, was mich erwartet. Wenn ich donnerstags zuschaue. Letzten Donnerstag. Und Freitag auch. Morgen sowieso.

Normalerweise schaue ich nie nachmittags fern. Außer bei Spocht und Weltuntergang. Also eigentlich nur bei Spocht. Ach so, und wenn Royals heiraten. Wobei mir wieder einfällt, wie süß die Schweden und wie cool die Briten… ach, ich schweife ab. Die Topfgeldjäger also. Ich fasse zusammen:

Es handelt sich um eine Kochsendung im ZDF. Sendezeit: 15.05 Uhr, Montag bis Freitag. Steffen Henssler ist der Moderator, Frank Rosin der Juror. Zwei Teams spielen gegeneinander. Wobei mit "spielen" eher "kochen" gemeint ist. Ein Team besteht aus zwei Frauen, das andere aus zwei Männern. Gekocht wird aus einem vorgegebenen Warenkorb, am Ende winkt Kohle. Damit kann man ja auch kochen, gell? Während der Sendung werden den Köchen vier Fragen gestellt. Bei richtiger Antwort bekommt man eine Zutat, die nicht im Warenkorb ist, von der das Team aber meint, sie dringendst zu benötigen, um das Siegermenü unschlagbar perfekt kreieren zu können.

Innerhalb von 45 Minuten werden Vorspeise, Hauptgericht und Dessert zubereitet. Kein Witz. Herr Henssler kocht auch zwischendurch – er ist auf die schnelle Nummer abonniert. Bisher hat ihm das immer gefallen. Bisher. Da kannte er Bushi noch nicht.

Am Ende jeder Sendung kann sich das Siegerteam innerhalb von 10 Sekunden und nach Betrachten des in der nächsten Folge Verwendung findenden Warenkorbes entscheiden, ob es weiter macht. Die Anderen fliegen raus, was unweigerlich mit dem Verlust der bisher erspielten Mäuse einher geht. Gewinnen kann man (hier muss ich jetzt nachschauen, Moment, ich hab's gleich …) 10.000 Euro. In der ersten Sendung gewinnt das Team 1000 Euro, in der zweiten Sendung 2000 Euro, in der dritten Sendung… keine Ahnung, ich habe erst bis zum Ende der zweiten Sendung geschaut.Ich hoffe aber, dass ich bis zum Ende der vierten Sendung schauen darf. Und soll ich euch mal verraten, warum?

Weil Heike – .essenvonau und Dorothée – bushcooks kitchen seit Donnerstag die Heldinnen dieser Kochshow sind. Zumindest meine Heldinnen. Egal wie es ausgeht. Forever.

Was da gekocht wurde am Donnerstag und Freitag, war natürlich spitzenmäßig. Sonst hätten die Beiden nicht gegen das "Mein Papa putzt sie alle weg!"-Team aka "Mir bluten die Ohren"-Team gewonnen und danach die Pälzer Buwe in die Speisekammer des Schreckens geschickt.

Aber das Beste an den bisherigen Sendungen waren die coolen Sprüche der beiden Protagonistinnen. Ich empfehle dringendst einen Besuch der virtuellen Mediathek des ZDFs, um einen Gesamteindruck davon zu bekommen, wie es aussieht, wenn Steffen Henssler sprachlos ist. Ich jedenfalls habe mir sofort ein Kochbuch von Stefan Marquard bestellt. Kochschule, gell Bushi?

Bushis Likörchen

Dass Hunger der beste Koch ist, stellte in der zweiten Episode Frau von Au fest und das Publikum konnte sich von der Richtigkeit dieser Aussage überzeugen – das Team "Blind Date" war wieder eine Runde weiter.

Warum die Beiden sich "Blind Date" nennen, wer noch alles in diese Auftritte involviert ist, was Herrn Henssler sprachlos machte – und das war nicht nur Bushcooks Hinweis auf ihre putzige Kochbuchbiliothek mit einem Umfang von 2000 Titeln oder ihre kulinarischen Erlebnisse auf ihren Reisen -, wen es interessiert, wie es in Israel so ist, wer sich als dem Essen und Trinken Zugewandter an spitzen Bemerkungen, tollen Tellern und nervenzerfetzenden Entscheidungsrunden ergötzen möchte, dem lege ich nochmals allerdringendst ans Herz, sich Folge 1 und Folge 2 der Topfgeldjäger mit uns Allen bekannten Größen der Foodbloggerszene anzuschauen. Wer das nicht macht, verpasst was, versprochen.

Überaus wichtig ist ebenfalls, dass es am Montag, also morgen, am 05.September 2011 um 15.05 Uhr weiter geht. Im ZDF. Ich schalte natürlich wieder ein. Auch deshalb, weil ich wissen muss, ob ich den dritten Likör trinken darf.

Bushcook hatte meinem Mann und mir nämlich drei Fläschchen Likör aus eigener Herstellung verehrt, als wir gemeinsam eine an dieser Stelle bereits mehrfach erwähnte Sausen-Party besuchten. Nach Bekanntgabe der Teilnahme am Kochwettbewerb habe ich mich bereit erklärt, selbstlos wie ich bin, nach jedem Sieg eines dieser Fläschchen zu leeren. Zwetschge und Holunderblüte habe ich bereits intus, wobei die Zwetschge schon toll war, aber dieser Holunderblütenlikör… ein absolutes Highlight! Roter Mohn, lalalallalalalllaaahh….

  Da war es nur noch Eins

Wer wissen möchte, wie es hinter den Kulissen dieser Chose zuging, lese bitte die höchst informative Berichterstattung bei Hamburg kocht! Zu schön! Da kommt auch "Mein Papa putzt sie alle weg!" vor. Falls ihr wissen wollt, was das soll. Armer kleiner Kerl, das Leben kann so grausam sein – und sooo gerecht, nicht wahr, Mädels?

Falls die coolen Ladies weiter kommen morgen, dann muss ich leider am Dienstag eine große Flasche Schaumwein köpfen. Egal, ob sie gewinnen oder nicht. Gewinnen wäre natürlich der Oberhammer. Aber auch wenn sie es nicht schaffen, Siegerinnen sind sie auf jeden Fall. Soviel Mut und Können ist aller Ehren wert. Und die Sprüche sind für mich schon jetzt Kult. Ich sach nur Marquard…

Und jetzt: TV programmieren, Timer stellen, Terminkalender ergänzen und zuschauen. Mindestens noch morgen, 15.05 Uhr, ZDF.

 

 

Zurück in heimischen Gefilden – die Unold-Eismaschine 48816 (de Luxe – what else?)

Das Vorgeplänkel:

Manchmal geschehen Dinge, die man mit Fug und Recht 'Zeichen und Wunder' nennen darf. So geschehen gestern, am 29. August 2011. Da kam nämlich meine Eismaschine zurück.

Nun fragt ihr euch sicher "Ja, wo war die Eismaschine denn?" und ich lasse euch – versprochen – nur wenig lang, aber auch nicht wirklich kurz, im Ungewissen. Zunächst muss ich nämlich vorausschicken:

Ihr wisst ja, ich mache nie Werbung im Blog als Gegenleistung für eine Leistung (aka Pseudoleistung) irgendeines Unternehmens. Ich nehme nix an, ich fahre nirgends hin und wenn ich was annehme oder wenn ich irgendwo hin fahre, dann bezahle ich das selbst und schreibe drüber oder ich nehme es an, zahle nicht selbst und schreibe nicht drüber. Ich berichte über Dinge, die mir gefallen, die ich ausprobiert habe, die ich mir für den täglichen Gebrauch kaufe, die ich guten Gewissens empfehlen kann. Aber ich habe noch nie, auch nicht von Manz, irgendeinen geldwerten Vorteil für meine Berichterstattung erhalten, geschweige denn klingende Münze ins Säckel gestopft bekommen. Das war so, das ist so, das bleibt so. Hugh!

Das Folgende ist deshalb auch keine Werbung, sondern eine Art Erlebnisbericht, mit UNOLD und der Eismaschine 48816 (De Luxe, 1,5 Liter) als Hauptakteuren.

 

Der Bericht:

Ich hatte mir irgendwann mal eine Eismaschine online gekauft. Nicht über diesen riesigen Großhändler mit "a", sondern über eine Preisvergleichsseite, die empfahl, das Gerät bei – tja bei wem nochmal? Das war irgendwann die große Frage. Die Eismaschine war bei Unold hergestellt worden, sie wurde wenig benutzt, aber wenn, dann tat sie ihren Dienst ohne Probleme. Ich war zufrieden.

Nun trug es sich zu, dass diverse Freunde des guten Geschmacks bei Arthurs Tochter einen Abend verbringen durften. Das Gastgeschenk sollte eine Eismaschine sein. Nata war so lieb, die ganze Chose zu managen und ich konnte nur Gutes über die Unold- Maschine berichten. Astrid bekam sogar die Tolle mit ohne Motorteil oben drauf – vom Feinsten.

Kaum waren das Lob und die Kaufempfehlung ausgesprochen, da ging mir die Maschine kaputt. Ich war frustriert.

Gleichzeitig nahm die Chose Fahrt auf. Wann und wo und von wem hatte ich die Maschine eigentlich gekauft? War noch Gewährleistung drauf? Keine Ahnung. Im Rechnungsordner gewühlt. Nix. Oh nee, wie kriege ich jetzt raus, wann und wo und von wem ich die Maschine gekauft habe? Im Blog gucken? Im Blog gucken! Ha, dafür sind Blogs gut. Eismaschine in die Suche eingegeben und schon kamen Kommentare angeflogen, wo es um den Kauf der Eismaschine ging. Wo ich sie gekauft hatte und wer sie mir verkauft hatte, wußte ich immer noch nicht.

Der Zeitpunkt des Kaufs lag irgendwann im Januar 2009, ein suboptimales Ergebnis, war die Gewährleistung doch schon seit ein paar Wochen abgelaufen. Ich, noch frustrierter, guckte mir schon mal die Maschinen von anderen Anbietern an. Aber da man bekanntlich niemals den Korn in die Flinte kippen sollte, habe ich mir gedacht, schreibst du doch einfach mal an Unold. Kost' ja nix. Hab' ich auch gemacht. Das las sich so:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

im Januar 2009 legte ich mir eine Unold-Eismaschine 48816 (De Luxe, 1,5 Liter) zu. Seitdem war sie vielleicht 10 mal im Gebrauch. Gerade gestern habe ich das Gerät noch empfohlen und eine Freundin hat es bestellt. Heute morgen geht mir das Teil kaputt. Anscheinend ist der Kompressor defekt.

Die Maschine hat zunächst auf -22° C heruntergekühlt, fing an zu brummen und erhöhte die Temperatur. Bei +11° C habe ich dann abgeschaltet. Ein neuerlicher Versuch hatte den Erfolg, dass bis auf -10° C gekühlt wurde und dann der Erwärmungsprozess wieder einsetzte. Und nun?

Die Gewährleistung ist ja abgelaufen. Wie teuer ist eine Reparatur? Lohnt sich das überhaupt (bei amazon sind die Eismaschinen zurzeit im Angebot)?

Ich bin frustriert , grüße aber trotzdem freundlich "

 

Drei Tage später – ich weise darauf hin, es war zu diesem Zeitpunkt Mitte Juni, die Gewährleistung also schon seit mehr als fünf Monaten abgelaufen – hatte ich Post einer ebenfalls sehr freundlichen Mitarbeiterin im Kasten, die ihr Bedauern aussprach und etwas von "eventuell" und "Kulanz" schrieb.  Ich solle die Maschine unfrei an den Kundendienst zur Prüfung eines eventuellen Kulanzanspruches einsenden und unbedingt den Kaufbeleg zufügen.

Tja, da war er wieder, der Kaufbeleg, aber eigentlich war er ja nicht da. Ich konnte zwar beim Leben meiner Urgroßmutter beschwören, die Maschine gekauft zu haben, aber wo und bei wem? Ich habe alles durchwühlt, alle Ordner, mein Zimmer, ich fand und fand und fand nichts. Wochen später, mittlerweile war es Mitte August (sic!), konnte ich freudestrahlend, aber mit aus verständlichen Gründen gedämpfter Euphorie, folgende Mail absenden:

 

"Guten Tag, Frau XY,

oh je, das war vielleicht eine Aktion. Ich habe nämlich die Rechnung nicht finden können. Zunächst habe ich alle Ordner auf den Kopf gestellt, dann mein Arbeitszimmer. Dort kamen viele interessante Dinge zum Vorschein, eine Rechnung leider nicht.

Nach Art von Sherlock Holmes hat mein Mann heute die Überweisungsbelege durchforstet und ist auf eine Überweisung an ein Unternehmen namens YX gestoßen. Auf der Internetseite habe ich entdeckt, dass dort ein Kundenkonto existiert, an dessen Zugangscode ich mich tatsächlich noch erinnern konnte. Dort wurde ich dann endlich fündig – die Rechnung war noch vorhanden. Juhu!!! Vielleicht sollte man sich solche Online-Dokumente auch mal ausdrucken, wenn sie einem gesendet werden…

Lange Schreibe, kurzer Sinn: falls ihr freundliches Kulanz-Angebot immer noch gilt, könnte ich jetzt (endlich!) die Eismaschine zusenden. Ich habe sie vor ein paar Tagen nochmals ausprobiert, nachdem sie eine Nacht in der Küche gestanden hat und nicht bewegt wurde – dasselbe Dilemma. Sie kühlt zunächst und heizt dann irgendwann auf.

Also, ich freue mich auf Ihre Antwort und wünsche einen guten Start in die Arbeitswoche."

 

Dieser geballten Charme-Offensive konnte Frau XY, obwohl sie gar nicht da war und ein Kollege antwortete, anscheinend nicht widerstehen. Nie hätte ich damit gerechnet, aber ich durfte die Maschine senden. Hab' ich gemacht, am nächsten Tag. Knapp 12 Euro Porto – so ein Ding ist schwer.

Nun ging das Simulieren los. "Kulanz" – guter Witz. Bin mal gespannt, wie teuer die Reparatur wird. Sieben Monate nach dem Ablauf der Gewährleistungsfrist… wieso habe ich nicht sofort eine neue Maschine gekauft? Wieso habe ich das Ding zur Post geschleppt? Wie kann man nur so doof sein?

Aber, Freunde, weit gefehlt, denn gestern kam sie, die Überraschung des Jahres. Der Bote klingelt. Die Eismaschine. Mit Dollarzeichen auf der Pupille, die Dagobert Duck vor Neid erblassen lassen, befreie ich mit zitternden Fingern die angepappte Rechnung aus dem Plastikumschlag. Schweißperlen rinnen von der Stirn, die Angst im Nacken sitzt tief. Aus meiner Handtasche ist ein Brummen zu hören, dem ein Schwall heißer Luft folgt – meine Kreditkarte glüht schon mal vor. Und was lese ich da, unter der Rubrik "Rechnungsbetrag"?

 

…..

 

Fortsetzung folgt…

 

…..

 

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Nee, war nur ein Scherz. Ich gucke also auf die Rechnung und ich lese, echt wahr, also, ich lese:

 

0,00 Euro

 

Potzblitz und tausenfach zugenäht, das ist ja wohl der Hammer. Da hatte mir Unold doch tatsächlich die Maschine kostenfrei repariert. Dachte ich zumindest.

Ich machte mich ans Auspacken und musste mich erst mal setzen, weil ich es zunächst nicht glauben konnte, was ich da sah. Allerdings dämmerte mir dann recht schnell, dass ich mich wohl nicht getäuscht hatte und meinen Augen trauen konnte – die Maschine war gar nicht repariert worden.

 

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Sie war neu. Nigel-nagel-neu. Gleiches Modell, praktischere Ausstattung (dieses Gefummels beim Aufsetzen des Motorteils gehört nun endlich der Vergangenheit an), neu. 0,00 Euro. Sieben Monate nach Ablauf der… ja, ja, ist ja gut. Unglaublich. Und die wussten nix von Schnuppschnüss und ihrem Manzfred und ihr und sein Blog. Das war einfach nur Kulanz. Ohne Wenn und Aber, Dienst am Kunden eben.

Was habe ich mir schon oft gewünscht, dass ich als Kunde mal wie der vielzitierte König hofiert werde. Beim Eismaschinen-Dealer fühlte ich mich wie Sissi.

 

Der Absacker:

Minnigens eine Kundin hat der Laden auf ewig. Moi! Wenn möglich, kaufe ich ab sofort nur noch dort. Also genau dort. Also bei der netten Frau XY ihre kulante Firma.

Sach‘ ich doch, ich mach‘ keine Werbung. Never!

 

 

 

Belvedere-Schnitten (M)

Bitte sprechen Sie mir nach: "Belvedere!"

Hört sich das nicht herrlich exklusiv an? Und  sehen die Teile da in der Mitte nicht ebenso exklusiv aus? 

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Nicht? Och. Schmecken aber so. Exklusiv. Phantastisch. So, als würde man, mit Korsett und Krinoline bekleidet, im  "Belvedere"  sitzen (Mädchenversion!), Tee trinkend aus papierdünnem Porzellan, Schokoladen-Schnittchen essend, das Personal scheuchend. 

In der Realität und im Zuge der Überlegungen, was ich wohl zur Feier bei Arthurs Tochter mitnehme, spielten folgende Aspekte eine Rolle: 

– es soll Kuchen sein (kann ich am besten)

– es soll nicht nur eine Sorte sein (kann ich mich austoben)

– er soll von der Hand in den Mund zu essen sein (spart Geschirr)

– er soll leicht zu transportieren sein (Bahnfahrt)

– er muss Hitze vertragen können (Sommer)

– er muss eine Weile ungekühlt überleben (Sommer)

– keine Creme, keine Schokolade, kein Guss (Sommer)

 

So kam ich zu dem Schluss, neben einem Bulgursalat als herzhaftes Pendant, drei verschiedene, flache Rührkuchen anzufertigen, die besonders gut schmecken, wenn sie mindestens Zimmertemperatur haben, weil das ein oder andere Gramm Butter resp. Fett darin enthalten ist. Zwei der Kandidaten hatte ich bereits gebacken; Toblerone Whities und Aprikosen-Butter-Streusel sollten uns auf jeden Fall auf der Reise begleiten. Beide kann man gut aufbewahren, beide schmecken am Backtag lange nicht so fein wie ein oder zwei Tage später und Wärme macht ihnen nichts aus. Da Chef Hansen schon einen Zitronenkuchen beisteuerte (der extrem gut schmeckte), machte ich mich also mit dem Gedanken vertraut, fingerfoodartige Kleinteile zu produzieren, die man sich einfach so in den Mund stecken kann.

Was jedoch sollte ich als dritte Alternative anbieten? Auf eine andere Sorte Brownies hatte ich keine Lust, da gab es schon die Whities, die gepimpte Brownies sind. Was mit Obst wollte ich nicht, wegen der sommerlichen Temperaturen. Irgendwas mit dunkler Schokolade schwebte mir vor, aber nicht als Guss. Oder Plätzchen? Na ja, ich kam dann auf die Idee, einfach mal in meiner überschaubaren (hust..) Backbuchsammlung zu wühlen und prompt blieb ich beim Konditormeister Heinemann und seinen Gebäckträumen hängen. Kann es wirklich sein, dass ich aus diesem Buch noch nie etwas gebacken habe? Obwohl es doch schon so lange im Regal steht. Fast genau so lang, wie Heinz-Richard Heinemanns Schokoladenträume, aus dem ich erst einmal ein Muffinrezept gemopst hatte? Schicksal, nimm deinen Lauf! 

Ein Griff, ein Treffer, "Belvedere!". Wenn das kein Zeichen war! Die Einladung an sich war ja schon ein Traum und jetzt noch einer in Kuchenform … das musste es sein! Und dann auch noch dieser elegante Name: "Belvedere-Schnitten". Ich legte sofort los und in Windeseile standen die Schnittchen auf dem Tisch. Allen, die viel Zeit zum Backen haben, aber vor allem Denjenigen, die wenig Zeit zum Backen haben, lege ich dieses Rezept ans Herz. 

2011 07 07_Belvedere-Schnitten auf Blech
Die Belvedere-Schnitten sind flache Kuchenvierecke, im besten Fall Quadrate mit einer Kantenlänge von 4 x 4 cm. Der Guss besteht aus Rum und Puderzucker, unter dem sich eine recht dünne, biskuitartige Schoko-Nuss-Teigschicht befindet. Dieser Kuchen ist wie ein Hauch – so schick, so köstlich, so zart. Man bemerkt kaum, dass man etwas davon gegessen hat. Hierbei handelt es sich eine Feststellung, die meine Hüften gerade vehement bestreiten. 

Einen Tag vor Verzehr backen, ab in die Plastikdose und in den Kühlschrank, vor dem Verzehr Zimmertemperatur annehmen lassen, dann genießen. So einfach ist es, sich ganz exklusiv zu fühlen. Ich finde, die Schnittchen passten zum ganzen Abend, an dessen Ende keines mehr gesichtet wurde - exklusiv verdampft wahrscheinlich.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Belvedere-Schnitten (M)
Kategorien: Blechkuchen, Nüsse, Schokolade, Heinemann
Menge: 35 Schnitten, Blech 30×33 cm

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
      Butter und Mehl für das Blech
100 Gramm   Butter, weich
50 Gramm   Puderzucker
3     Eier
100 Gramm   Kuvertüre, dunkel
50 Gramm   Zucker
1 Essl.   Vanillezucker
1 Prise   Salz
80 Gramm   Mehl
70 Gramm   Walnüsse, fein gehackt
H FÜR DIE RUMGLASUR
150 Gramm   Puderzucker
50 ml   Rum

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Heinz-Richard Heinemann "Gebäckträume"
  ISBN 9783517085722
  Erfasst *RK* 26.06.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen. Kuvertüre im Miele bei 40° C temperieren. Ein kleines Backblech (Miele Dampfgarer-Blech, ca. 30×33 cm, verwendet) mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben.

Für den Teig die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren. Die Eier trennen. Die Eigelb nach und nach unterrühren. Kuvertüre unter langsamem Rühren einfließen lassen.

Die Eiweiß mit Zucker, Vanillezucker und Salz zu steifem Schnee schlagen.

Das gesiebte Mehl mit den Nüssen mischen. Den Eischnee unter den Butterteig heben, dann das Nuss-Mehl-Gemisch vorsichtig unterheben. Die Masse gleichmäßig auf das Backblech streichen und 15 Minuten backen. Ofen ausschalten und das Blech noch 5 Minuten dort belassen. Keinesfalls zu lange im Ofen lassen, dann wird das Gebäck zu trocken.

Für die Glasur den Puderzucker mit dem Rum glatt verrühren. Die Glasur auf das noch heiße Gebäck pinseln. Wenn sich die Glasur zu trüben beginnt, die Masse mit einem scharfen Messer in 4×4 Zentimeter große Stücke schneiden.

Anmerkungen, Jutta:

Die Menge für den Guss erscheint sehr reichlich bemessen. Man kann ihn aber komplett verwenden.

Walnüsse können durch Mandeln ersetzt werden. Dann statt des Rums Amaretto verwenden.

 

=====

 

Sollen wir noch mal? Einmal noch? Na gut. "Belvedere!"

 

Warum ist es am Rhein so schön?

Wenn ich privat zu einer Feier in eine Wohnstatt eingeladen bin,  kenne ich die Gastgeber persönlich.  Normalerweise, im echten Leben zumindest. Alles andere ist schon seltsam, oder? Bei Foodbloggern ist das irgendwie anders. So trug es sich also zu, dass mir eine Einladung von Arthurs Tochter zu einer Party ins Haus flatterte, die ich einerseits als absolut überraschend empfand, andererseits aber auch als aufregend-zwiespältig.

Arthurs Tochter schreibt facettenreich-spannende, emotionale Geschichten, kocht hochkarätige Gerichte und trinkt dazu Wein in einer Qualität, die mir weder geläufig ist, noch habe ich jemals, vermute ich zumindest, so ein Tröpfchen getrunken. Ich kann Kölsch von Altbier und Pils unterscheiden und ich bin in der Lage festzustellen, dass mir Weißbier nicht schmeckt. Der Riesling und seine Kumpanen sind trinkbare Alternativen zum Gerstensaft, meine Ahnung zu dem Thema bewegt sich aber gegen Null und wenn Wein, dann eher einen Roten – schließlich haben wir mal an der Ahr gelebt.

Und da sollte ich hin gehen? In diese exklusive Gesellschaft eintreten? Huch, mir wurde blümerant. Aber ich fühlte mich auch gebauchpinselt. Irgendwie elitär. Mulmigkeit stellte sich ein bei dem Gedanken, dass ich nur eine Person, nämlich die seute Deern aus Hamburch, persönlich kannte. Mit einem Teil der Eingeladenen war ich über Facebook verbandelt oder über das Foodblogging bekannt, andere Teilnehmer kannte ich überhaupt nicht. Alles vollkommen Fremde im Prinzip. Und gleich so viele, so 30 ungefähr.

 

Ich zimmerte mir ein Gerüst aus Entscheidungsargumenten PRO Küchenparty zurecht:

1. Ich bin neugierig.

2. Ich wurde schon zum zweiten Mal eingeladen. Bei ersten Mal habe ich abgesagt.

3. Ich würde Arthurs Tochter zu gerne mal live erleben. Wie mag die wohl so sein?

4. Kaoskoch / Hamburg kocht! kommt auch – die kenne ich.

5. Die Foodblogger würde ich auch zu gerne mal live erleben.

6. Utecht in echt, der Mann, der mir das Heimweh nach dem Niederrhein immer wieder auf die Backe schmiert, der Wörter wie "Muurejubbel" schreibt, der, dessen Beiträge ich manchmal meinem Mann vorlese und wir dann so gute Laune bekommen, den täte ich auch zu gerne mal in Wirklichkeit sehen. Die Texte sind so… hach!

7. Ich bin schon groß, na, sagen wir lieber, erwachsen. Wenn es mir bzw. uns (denn der liebe Norbert ging auch mit) nicht gefällt, dann gehen wir halt wieder.

8. Die Gegend ist auch schön.

9. So ein Wochenende außerhalb kann nicht schaden.

10. Nata will sich um das Geschenk kümmern.

11. Ich hab' auf einmal tierisch Bock auf die Party – geh'n wir einfach hin.

 

Wir gingen hin, Leute, es war eine Sause, ich bin immer noch hin und weg. Ich habe keine einzige Speise fotografiert. Wer Bilder vom Essen sehen möchte, wende sich bitte vertrauensvoll an Heike.Essen von Au – die Frau macht Fotos zum Niederknien. Na ja, wenn das Motiv stimmt. Wenn es nicht stimmt, dann verliert man auch schon mal die Besinnung…

Schnuppschnuess in Action von Heike von Au

Herzlichen Dank an Heike von Au für die Überlassung des Fotos

Und ich habe sogar ein Autogramm von ihr bekommen, sie war nämlich in der "Lust auf Genuss" mit einem Rezept vertreten – eine ganze Seite hat sie dort eingenommen, weil sie gemeinsam mit ihrer Freundin einen Kochwettbewerb gewonnen hat. Kracher, oder?

ALLE Menschen bei Astrid und ihrem Mann und der entzückenden Tochter waren so lieb, so herzlich, so interessiert, so genießerisch, dass es eine einzige Freude war, teilnehmen zu dürfen.

Manche Blogger hatte ich mir ge-nau so vorgestellt, andere ge-nau so nicht. Überraschung! Das für die Augen unsichtbare Wesentliche war aber bei allen ge-nau so, wie ich dachte. Super eben! Übrigens haben nette Blogger und Nicht-Blogger auch nette Partner. Gut, oder?

Das Essen war wunderbar – ich habe tatsächlich Tomaten verzehrt und das mit Lust und einem Eindruck, der so nachhaltig war, dass ich gleich der Nachbarin versprochen habe, diese Tomaten zu ihrem Geburtstag herzustellen. Schwedisches Möbelhaus, ich komme! Alle Speisen haben mir wunderbar geschmeckt, alles würde auch ich meinen Gästen vorsetzen, alles habe ich probiert.

Die Getränkeauswahl war faszinierend, der Zettel mit den Bestellungen liegt schon bereit, das Lenchen, präsentiert von Désirée Eser, der rührigen Winzerin und der Sekt vom Weingut Hemmes haben mir am besten gefallen.

 

2011 07 09_0038-1   2011 07 09_0040-1

 
Aber ich habe auch alkoholfreies Bier zwischendurch getrunken und Niemand hat mich vom Balkon geschmissen.

Im Laufe des Abend wurden Urlaubspläne geschmiedet, ein Spätzle essender Krimi-Kommissar und dessen Schöpfer durchgehechelt, die Suche nach Schätzen diskutiert, Schnapsfläschchen als Präsente liebend gerne angenommen, überreicht von einer Missionarin des guten Geschmacks. Zudem wurde der Kaiserschmarren einstimmig als unabdingbare Zutat zur Sicherstellung glücklichen Daseins erkoren. Wie mir zu Ohren kam, rang  am folgenden Mittag im Hahnenhof in Mainz ein knuspriges Backhendl mit der Mehlspeise um die ungeteilte Vorherrschaft. Ich weiß nicht, wer gewonnen hat, ich weiß nur, dass Beide gemeinsam eine am Abend anwesende Nicht-Bloggerin erlegt haben.

Überall konnte man ein Pläuschchen halten, auf den Balkonen, auf der Couch, in der Küche. Wir haben gelacht, unglaublich viele liebe und interessante Menschen getroffen, die zum Teil lange Strecken zurück gelegt haben, um an diesem Ereignis teilnehmen zu können. Wir haben Lebensgeschichten und Lebensentwürfen gelauscht, Musik gehört, Leidenschaft, Herzlichkeit, Offenheit, Unverstelltheit und Gastfreundschaft erfahren.

Warum es am Rhein so schön ist? Darum:

    Astrid4

Astrid, ich danke dir und deiner Familie für die Stunden, die wir nicht ver-, sonder erleben durften. Es war wunder-, wunderschön!

 

Blog-Event: Gute Vorsätze

Juliane vom Blog "Schöner Tag noch" betreut den ersten Event des Jahres in zorras dauerhaft brodelndem Kochtopf.

Blog-Event LXIII - Gute Vorsätze für das Neue Jahr (Einsendeschluss 15. Januar 2011)

Sie fragte uns, ob wir gute Vorsätze für das Neue Jahr haben. Was für eine Frage, aber sicher doch!!!

Ich habe total tolle Vorsätze, die allerdings nicht neu sind und  immer wieder hervorgekramt werden. Vor circa 15 Lenzen, vielleicht sind es auch schon 20 Jahre her, da hatte eine Bekannte so einen Vorsatz. Während sie damals Salat herstellte,  dachte ich mir, dass so ein Vorsatz auch etwas für mich sei. Wenn man ihn einmal hat und auch nutzt, dann lebt man doch gleich viel gesünder und bequemer.

Im Laufe der Jahre sind andere gute Vorsätze hinzugekommen. Ich habe noch niemals bereut, mich mit ihnen angefreundet zu haben und sie haben mir auf meinem Lebensweg sehr oft geholfen. Mein Dasein wäre wohl sehr anstrengend verlaufen, wenn ich diese Vorsätze nicht gehabt hätte.

Sie sind mit mir gealtert, aber wie ich sind sie immer noch ganz passabel anzu…. also, sie sind immer noch up-to-date. Wahrscheinlich wird sich an meinen Vorsätzen nicht viel ändern, ich werde an ihnen festhalten. Hoffentlich werden sie auch in den nächsten Jahre meine Begleiter sein.

Welches denn der wichtigste Vorsatz ist, wollt ihr wissen? Das ist der, den ich in der Weihnachtszeit immer sehr intensiv nutze:

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Dieser gute Vorsatz raspelt fein:

Vorsatz Raspel fein

 

Der tolle Vorsatz raspelt grob:

Vorsatz Raspel grob

 Der prima Vorsatz macht Scheiben:

Vorsatz Scheibchen

Der herrliche Vorsatz mahlt Mehl:

Vorsatz Mehl

Dieser hilfreiche Vorsatz presst Obst:

Vorsatz Saft

Der letzte gute Vorsatz kann Fleisch und viele andere Sachen zerkleinern:

Vorsatz Fleischwolf

Ganz schön viele gute Vorsätze. Aber davon kann man doch nie zuviele haben. 

Übrigens haben auch andere Blogger tolle Vorsätze: Robert, zorra, Peppinella, Houdini, Chaosqueen und viele, viele andere…

Öhm, beim Schreiben fällt mir gerade auf, dass ja auch ganz andere Vorsätze gemeint sein könnten. Ach soooooo – nee, die habe ich nicht. Habe ich mir fest für 2011 vorgenommen: "Nicht vergessen: Für's Neue Jahr nichts vornehmen!"

 

 

 

Neue Kategorie: Rezepte von A-Z

Mittlerweile habe ich ab und an einen Blackout, wenn es um die von mir veröffentlichten Rezepte geht. Manchmal befürchte ich, dass ich ein Rezept, das ich bereits übermittelt habe, nochmals posten könnte.

Zudem hat meine Schwester Susanne schon vor Monaten, wenn nicht Jahren,  nachgefragt, ob es eigentlich eine alphabetische Aufstellung der Rezepte gibt. Bisher gab es die nicht, ich hatte keine Lust, den ganzen Wust nochmals hervorzuholen. Aber es werden immer mehr, es wird immer undurchschaubarer und je länger ich warte, desto mehr…

Ich habe da mal was vorbereitet:

 

REZEPTE A-Z

 

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Schnee von gestern!

Kälte? Eis? Chaos? Flocken? Glätte? Düsternis? Einsamkeit? Zittern? Bibbern? Powercouching? Pullis? Strumpfhosen? Kratzen? Schliddern? Mützen? Handschuhe? Langeweile? Depression?

 

 DAS IST DOCH SCHNEE VON GESTERN !

 

Sonne – Bläue – Milde – Wärme – Blüten – Früchte – Spaziergänge – Grün – Duft – Cafés – Gras – Zwitschern – Ausflüge – Sandalen – Meer – Terrasse – Cocktails – Grillen – Bienen – Liegestühle – Flanieren – Parkbänke – Garten – Wandern – Schwimmen – Hochstimmung

 

  DAS IST REALITÄT!

WOLLT IHR MAL GUCKEN?

 

Schnee von gestern2

Oh, Entschuldigung, ich habe mich vertan.

 

 

 

Fröhliche Weihnachten

2010 12 Weihnachtstörtchen

 

Liebe Leserinnen und Leser,

ich danke euch für all' die lieben Weihnachtsgrüße, die ihr in den letzten Tagen so zahlreich übermittelt habt – die Freude darüber hält an.

Der Heiligabend ist Geschichte, die Weihnachstage liegen vor euch. Hoffentlich hat das Christkind den Weg zu euch durch Eis und Schnee geschafft und ihr seid wohlbehalten und munter.

Ich wünsche euch von Herzen eine  wunderschöne Zeit im Kreise eurer Lieben.