Auferstanden aus Ruinen: Schnuppschnüss, Manzfred und der ganze Rest

 

Halli-Hallo, da bin ich wieder 🙂

(Spruch bei Ursula Hoff geklaut – hier mit Thomas Müller)

Leute, Freunde und der ganze Rest, ich habe selber nicht mehr daran geglaubt und es ist auch noch viel zu tun hier auf der Baustelle, aber ich war und bin so gerührt über meine Fans, dass ich jetzt mit Hilfe meines Mannes doch wieder den ein oder anderen Beitrag zum besten geben werde, verbunden mit dem Umzug von Schnuppschnüss ihr Manzfred auf den selbst gehosteten Blog hier bei wordpress. DSVGO ist Horror, ich sag’s euch, aber auch wenn es holpert und knackt, immerhin könnt ihr die alten Rezepte wieder verwenden. Ich hatte ja keine Ahnung, was das für Wellen schlagen würde und gefreut habe ich mich natürlich auch über den Zuspruch und die Sehnsucht.

Ihr seid goldisch!!!!

Wie bereits bei typepad erwähnt, werde ich meine Blogaktivitäten ausweiten. Ich habe einfach zu viele Hobbys und möchte das ein oder andere Interessante verewigen. Garten, Geocaching, Wandern, Familie, Freunde, Lesen, Hören, Gucken, Backen, Kochen, Abnehmen, Reisen, Denken, Schimpfen…. ach….. was alles so in ein kleines Leben passt, das ist doch allerhand, oder?

Die Tomaten-Zucchini-Tarte von meinem Abnehmverein passt auf jeden Fall und sie schmeeeeeckt!!! Macht sie mal nach und genießt die Früchte und Gemüse des Sommers.

Bis sehr bald!

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomaten-Zucchini-Tarte
Kategorien: WW, Backen, Tarte, Gartengemüse
Menge: 12 Stücke / 36 SPs komplett


Zutaten

H TEIG
150 Gramm Weizenmehl
1 Teel. Backpulver
1/2 Teel. Salz
75 Gramm Magerquark
2 Teel. Rapsöl
4 Essl. Milch, fettarm
H BELAG
1 Teel. Öl
400 Gramm Zucchini (gelb und grün)
100 Gramm Schinken, roh (ohne Fettrand)
2 Teel. Kräuter, mediterran oder Provence
Chiliflocken
300 Gramm Kräuter-Frischkäse, bis 5 % Fett absolut
2 Essl. Speisestärke
2 Eier
80 Gramm Käse, gerieben, 30 % Fett i. Tr.
Paprikapulver
300 Gramm Cocktailtomaten (ich habe normale Tomaten,
— gehäutet, verwendet)

Quelle

Rezept modifiziert. Original:
WW online und Materialien im Treffen
Erfasst *RK* 10.08.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Mit Quark, Öl und Milch zu einem glatten Teig verkneten. Quark-Öl-Teig zwischen Folie rund ausrollen und eine sehr dünn gefettete Tarteform (26 cm Ø) damit auskleiden.

Für den Belag Zucchini in Scheiben schneiden, Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und Zucchini abgedeckt darin dünsten. Gegen Ende Deckel entfernen und Gemüse etwas bräunen lassen. Mit 1 TL Kräuter, wenig Salz und Chiliflocken würzen, auf dem Quark-Öl- Teig verteilen. Schinken in Streifen schneiden und auf dem Gemüse drapieren. Frischkäse, Stärke, Eier und Käse verrühren, mit Salz, Chiliflocken, Paprika und restlichen Kräutern würzen und über die Zucchini- Schinken-Masse gießen. Tomaten halbieren oder in Scheiben schneiden, auf der Masse verteilen und 40 Minuten backen.

Anmerkungen, Jutta: hat uns bestens geschmeckt und man verbraucht Zucchini und Tomaten aus dem Garten. Sehr gelungen!

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Just married 7 – Schnuppschnüss beweist: Die Fondanthölle ist überlebbar (Danke Norbert, Danke Mama, Danke Papa)

Ok… ihr wundert euch, wieso fast drei Wochen nach dem letzten Eintrag vergangen sind? Ganz einfach – um euch ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie es sich anfühlt, wenn man mit fünf Torten 250 km weit extremst ungern Auto fährt. Jeder Kilometer war eine einzige Tortur und ich hatte ja keine Ahnung, dass ich so phantasiebegabt bin. Ich habe alles aufgeschrieben, was mir durch den Kopf ging während der Fahrt und es hat eine Kladde von 1267 Seiten gefüllt und ich habe schon einen Regisseur gesucht, der dieses Grauen, dieses Splattermovie erster Güte – allererster Sahne quasi – verfilmen wird. Ja gut… noch habe ich keinen gefunden. Wird schon. Zurück zum Thema:

Es ist Donnerstag. Es ist Feiertag. Es ist der Tag des Tortentransportes. Dieser Torten:

Frühstück bei Ma und Pa

Eigentlich hatte ich vor, gemeinsam mit meinem allerliebsten Norbert (keine Ahnung, wie der Mann das alles aushält mit mir) sehr sehr sehr sehr früh an diesem Feiertagsdonnerstag nach Mönchengladbach zu Mama und Papa zu fahren, damit der Verkehr nicht so dicht ist und die Gefahr gering, dass ich laut kreischend vor Panik umdrehe (also von der Autobahn abfahre), auf den nächsten Parkplatz zusteuere und die kompletten Torten aufesse. Aber da wir in der Nacht zuvor wieder einmal sehr spät bzw. früh die Öhrchen aufs Kopfkissen legten, mussten wir erst mal ausschlafen. Bis 6.00 Uhr. Immerhin.

Danach die übliche Morgenroutine absolvieren, Auto packen = Millionen von Utensilien neben den Torten, Wäsche für drei Übernachtungen, Klamotten für Standesamt und Kirche – ich kam mir vor wie der Marrakesh-Express auf dem Weg nach Dopeington. Meinen Eltern hatte ich vorgeschlagen, gemeinsam zu frühstücken. Daraus wurde dann erst recht spät eine Art Brunch. Während der Fahrt gab Norbert immer wieder unsere Position durch, damit die Eltern nicht vor Sorge ins Gras bissen. Und irgendwann, so gegen Mittag, waren wir dann tatsächlich dort. Im Land meiner Träume. Ich habe vor Erlösung geweint, so froh war ich, als die fünf Biester endlich im Rheydter Keller standen.

Meine Mutter, den irdischen Genüssen nicht abgeneigt, hatte aus lauter Vorfreude auf ihre Kinder und deren glückliche Ankunft – ja! es ist wahr! wir haben MG ohne Probleme erreicht! – ein nettes Tellerchen voller Breakfast-Freuden für das unterernährte Töchterlein vorbereitet.

Frühstück bei Ma und Pa

So sind se halt, die Mütter. Schnell noch Kaffee in der Kopp jeschüttet und dann gingen die Vorbereitungen für die Torte in die nächste Runde. Irgendwie muss mir das Ei und vor allem der Speck sofort auf die Arme geschlagen sein.

Frühstück bei Ma und Pa

  • Memo für das nächste Mal: Ich sollte keine ärmellose Kleidung tragen und Fotos der Po-Ebene unterstreichen die Schönheit meiner wunderbaren Gestalt suboptimal.

Schwamm drüber: Eigentlich hatte ich ja vor, die Torten schon mit Fondant bezogen zu transportieren. Da mir die Zeit fehlte, wurden sie nur im Ganache-Kleidchen nach Gladbach geschafft, was sich im Nachhinein als goldrichtig entpuppte, denn die ein oder andere Delle in der Schoko-Sahne-Masse war doch entstanden. Das ließ sich aber mit einem warmen Messer wieder flott ausbessern. Bei Fondant wäre der Schaden irreparabel gewesen. Puh, Glück gehabt.

Stück für Stück wurden die Torten mit Fondant bezogen. Ich habe mit der kleinsten angefangen und mich langsam nach oben hochgearbeitet.

Frühstück bei Ma und Pa

Ich verwende Massa Ticino Tropica von Carma und bin immer wieder erstaunt, wie gut sich die Masse verarbeiten lässt.

Frühstück bei Ma und Pa

Für die Torten habe ich 7 Kilo Fondant benötigt und auch die ganz große Torte ließ sich absolut problemlos damit beziehen. Hier musste ich den Fondant immerhin auf 60 cm Durchmesser ausrollen und diese Platte dann auf der Torte positionieren. Das klappte viel besser, als vermutet. Uff!

Frühstück bei Ma und Pa

Man darf nur nicht während des Ausrollens mit Quatschen anfangen und kein Ende finden, dann trocknet die Chose ein und es gibt eine schrundige Oberfläche – so geschehen bei Torte Nummer Drei – 25 cm Durchmesser. Meine Mutter hat gesagt: "Datt sieht kein Mensch, mach' datt bloß nich' mehr neu!"

Frühstück bei Ma und Pa

Ausnahmsweise habe ich mal auf meine Mutter gehört und sie hatte auch recht. Wie immer.

Dann standen sie da. Fünf Torten. Alle mit Fondant bezogen. Alle in unschuldigem Weiß und ich mit tränennassen Wangen vor Erleichterung, dass ich tatsächlich soweit gekommen war. Ok, ich hätte vielleicht auf den Basteltisch meines Vaters* eine Decke legen sollen, aber es war mir sowas von piepegal in dem Moment. Ich wollte einfach nur staunen und mich freuen und glücklich sein, dass die fünf Kandidaten endlich parat waren für ihren Auftritt zwei Tage später.

Frühstück bei Ma und Pa

Jetzt musste ich nur noch ungefähr 50 Rosen machen (oder 10? oder 20? oder 100?) – ich hatte immer noch keine Ahnung, wieviele Blüten ich benötigte und da nach dem Spiel vor dem Spiel ist, setzten wir uns dann auf die Terrasse und ich machte Rosen, Rosen, Rosen, Rosen, Rosen.

Meine Mutter (73) hat uns währenddessen aufs beste bewirtet, bemuttert und betreut. Mein Vater (77) war ebenfalls ein wahrer Schatz und ich kann gar nicht genug "DANKESCHÖN" sagen, dass wir euch so lange auf den Wecker fallen durften, liebe Mama und lieber Papa.

Ma und Pa
Gegen 22.00 Uhr war dann Schicht. Ich konnte nicht mehr und wir sind Richtung Bett gewankt. Am nächsten Tag stand schließlich der schönste Tag im Leben meines Sohnes Tobias und seiner lieben Dajana an – die standesamtliche Trauung im Rathaus Abteiberg in Mönchengladbach. Es war soooo schön!

 

Von Anfang an:

Just married 1 – Prolog

Just married 2 – Nougat-Quark-Nuss-Kuchen

Just married 3 – Die Blumen des Grauens

Just married 4 – Backe, backe Kuchen am Samstag

Just married 5 – Punschtortenbäckerin am Rande des Nervenzusammenbruchs

Just married 6 – Wenn mich heute einer anspricht, erschieße ich ihn!

 

 

*Wusstet ihr eigentlich, dass mein Vater ganz tolle Krippen und Schwibbögen und Weihnachtsdekorationen machen kann? Ein richtiger Künstler ist das.